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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3701)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.390.316 von Grawshak am 19.04.19 13:39:47Noch eine Kleinigkeit, bevor ich ins OsterWochenende verschwinde: Ich habe Depots bei 3 Banken. Ich betreibe hier sozusagen ein Rosinen-Picken.

Bezüglich thail. Aktien waren meine erste Positionen bei einer Volksbank. Als die Gebühren überhand nahmen, habe ich ein zweites Depot bei der DKB aufgebaut....und das Volksbank-Depot dann ein paar Monate später zu Consors verschoben. Da ich gleiche Werte hatte, waren Dividenden-Vergleiche immer sehr interessant. Zum Beispiel waren die Wechselkurse von THB in EUR bei der Consorsbank immer 5-10% schlechter, als bei der DKB. Die Antwort von Consors im etwaigen Ton: der Thail. Baht ist eine "Randwährung" und die Kursfeststellung erfolgt nicht zeitnah/laufend, so dass immer ein Aufschlag eingerechnet wird. Bei meiner Dividendenhöhe machte das schon ein kleines dreistelliges Euro-Minus im Jahr. Möchte jemand raten, wo ich keine thail. Dividendenbringer kaufe ?
Aber: auch Consors hat Vorteile ggü. anderen Banken. Was Service, Geschwindigkeit etc. hat bin ich zufrieden (TAN per SMS, eine der ersten Banken mit der Möglichkeit Online an Kapitalerhöhungen teilzunehmen)

Ein Kollege ist bei Flatex. Keine automatische Steuerabführung...aber: tatsächlich eine Gebühr je Dividendengutschrift....das ist für mich dann ein No-Go.

Ein Depot bei mehreren Banken, für mich das richtige. Sollte eine Bank anfangen die Gebührenschraube zu drehen (zum Beispiel ist die Einrichtung des NR301-Formulars zur Vorabreduzierung der Kanad. Quellensteuer nicht mehr kostenlos *ein Wink an die DKB*) oder den Service zu verschlechtern, fällt der Gedanke die Bank zu wechseln einfacher. Immerhin ist es mein Geld, mit dem die Bank Ihr Geld verdient. Das wird mir immer sehr deutlich, wenn ich mir die "Summary Statement of Assets and Liabilities" der Banken ansehe. (gerne mal hier von der Bangkok Bank vom 31.03.19: https://www.set.or.th/set/newsdetails.do?newsId=155554463963…)

@Com69: Danke für die Ascendas-Info. ~5% (Brutto)-Rendite. Richtig ?

Grüße,
grawshak
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.388.738 von Timburg am 19.04.19 07:30:34
Zitat von Timburg: @Tamakoschy
dann haben wir ja eins gemeinsam: hatte ja auch eine Miniposition Alcon (>300€) über welche ich mir nicht klar war: halten, verkaufen oder dazukaufen ?? Nach den letzten Entwicklungen bzw. Diskussionen im Gesundheitssektor hab ich mich zum Verkauf entschieden. Denke mal dieser Schatten der Gesundheitsreform wird uns bis zu den Wahlen verfolgen und der Sektor evtl. bis dahin underperformen. Da hab ich schon genügend Vertreter und muss mir nicht nochmal einen dazunehmen.

Alcon habe ich nach dem Spin-Off aus Novartis ebenfalls gleich verkauft. Ich finde, es ist an der Zeit, wieder etwas Cash aufzubauen. Die Indizes steigen wie an der Schnur gezogen nach oben, ohne dass ein wirklicher realwirtschaftlicher Hintergrund zu erkennen wäre. Die öffentlichen Schulden schießen (Italien, USA, ..) nach oben, als gäbe es kein morgen. Der Tanz auf dem Vulkan geht also munter weiter. Mal schauen, wie lange das gutgehen kann.

Neben Alcon musste auch meine Nestle gehen, da habe ich mir quasi nach dem Anstieg der letzten Monate einen knapp zehnjährigen "Dividendenvorschuss" geholt und Gewinne realisiert. Die Veräußerungsgewinne sind nur mit 27,5% steuerlich belastet, während bei den Dividenden noch die Schweizer Quellensteuer dazukommt.

AMS, nach dem starken Anstieg von 17Euro auf 31 Euro, habe ich gleich mitverkauft, auch da bleibt ein netter Gewinn am Konto. Intel steht ebenfalls auf der Verkaufsliste bei mir, und dann ist genug finanzieller Winterspeck am Konto für kommende Abschwünge.

Vorerst freue ich mich aber auf die kommende Dividendensaison, nächste Woche geht es mit 5 Euro Dividende pro Aktie bei Lenzing los.

Inzwischen allen Threadteilnehmern Frohe Ostern, genießt die freien Tage und das schöne Wetter!
Schönen guten Morgen in die Runde,

so, der Junior ist wieder weg - wird also etwas ruhiger hier. Nicht aber bei ihm; da stehn die nächsten 14 Tage 2 ganz schwere Prüfungen auf dem Programm. Drück ihm die Daumen dass es auch so gut läuft wie mit dem Depot. ;)

@Grawshak
na ja, wenn man in Asien bzw. in etwas exotischeren Länder investiert muss man ab und zu auch mal ein Auge zudrücken. ;) Hab z.B. diese PTT Global Chemical aus Thailand; da war im März ein Divi-Abschlag - konnte seinerzeit auf deren Homepage aber nichts dazu finden. Auch bei Ascendas REIT kommen die Dividenden anscheinend nicht immer zum fixen Zeitpunkt wie hier ersichtlich

https://ir.ascendas-reit.com/distribution.html

aber Hauptsache sie kommen irgendwann. Aktuell knapp über 5%; hatte ja einen guten Einstiegspunkt - bei meinem Kauf waren es noch um die 6%. Wäre schön wenn die noch paar Jährchen in dieser Höhe zahlen. OHI wurde tatsächlich die letzten Monate angezweifelt (und auch vielerorts verkauft); ich bleib da erstmal dabei da ich auch hier ein schönes Sicherheitspolster hab. Auf den EK gerechnet hab ich da 10% - hoffentlich ebenfalls noch lange Zeit.

Aber da Du ja ziemlich viel in Asien unterwegs bist: mir fehlen hier noch mindestens 2 Länder die ich definitiv irgendwann besetzen will: Malaysia und Indonesien. Wenn Du einen Geheimtipp hast (der auch hier in DE gehandelt wird - für 1000€ mag ich ungern an Auslandsbörsen kaufen) dann nur her damit. ;)

@Na_Bravo
kann natürlich sein dass es im Moment nicht schlecht ist, etwas Cash anzusammeln. Aber mal ehrlich - seit wann warten wir darauf ?? Mindestens seit 2015 wurde der Bruch des Bullenmarktes erwartet und doch läuft die Show weiter. OK, bei 10-20% Liquidität ist man ja dennoch zum größten Teil bei der Rally dabei - aber diese Timingversuche erspare ich mir lieber. Würde nicht gut gehn. Nestle übrigens ist bei mir als einer der 50-60 Werte für die "Ewigkeit" angedacht - stehn also nicht zur Debatte.

Riedl übrigens recht positiv bzgl. der weiteren Entwicklung gestimmt:

https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-favorit…

@Ulf
kurzer Check - heute komm ich nicht soooo gut weg: nur 16 Werte aus dieser Liste auch bei mir im Depot. Höchste Zeit daran was zu ändern....;) Und da ich wieder flüssig bin und Richtung Dividenden schiele, könnte ein Wert aus der Liste demnächst auch bei mir auftauchen. Spanien hab ich ja nur einen Vertreter, ist noch Platz für einen weiteren. Red Electrica verfolge ich schon länger - seitdem Mietzi die drüben im WPF gekauft hat. Alternative aus der gestrigen Liste wäre noch Enagas. Sind ja beide annähernd gleich bewertet bzw. schütten großzügig um die 6-7% aus. Werd mal überlegen.

Und noch ein Wert der mir schon seit längerem aufgefallen ist und der - ähnlich wie die VP Bank - mich in 3 Punkten überzeugt:
-schöner Chart
-ordentliche DR von um die 6-7% bei sehr moderater Bewertung und solider Bilanz
-eine neue - mehr als bunte - Flagge:

handelt sich um Total Gabon; gibt auch einen Thread hier bei WO dazu. Total als Großaktionär; daneben staatlicher Anteil von 25%. Ist wie immer ein politisches Risiko in Afrika zu investieren. Aber m.M. nach hab ich dieses politische Risiko mittlerweile auch hier in DE. :cool: Juckt mich auf jeden Fall schon, hier eine kleine Anfangsposition zu kaufen:

https://www.marketscreener.com/TOTAL-GABON-5281/?type_recher…

https://simplywall.st/stocks/fr/energy/epa-ec/total-gabon-sh…

Schönen Karsamstag allerseits
Timburg
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Am Donnerstag noch ein Wert welcher nicht überzeugen konnte: Check Point Software. Zahlen waren ja noch inline, aber der Ausblick....wieder mal. Security war die letzten 2-3 Jahre nicht so der Renner; ich finde den Wert aber OK. Nicht überteuert, zwar langsames - aber immerhin Wachstum von Jahr zu Jahr. Und auch die Bilanz würde so langsam erlauben dass man eine Divi-Zahlung aufnimmt. Ist ja einer meiner wenigen Werte die nicht ausschütten.

https://www.fool.com/investing/2019/04/18/why-check-point-so…

https://www.nasdaq.com/symbol/chkp/financials?query=balance-…


Ein Wert den ich zwar nicht hab, der hier aber schon öfter erwähnt wurde: Intuitive Surgical hat Donnerstag auch Zahlen vermeldet - konnten aber nicht überzeugen. Nachbörslich etwas unter Druck. Stellt sich die Frage ob man hier schon auf Kaufniveau ist oder ob man doch erstmal abwarten soll ?? Korrekturen bei solchen beliebten Werten sind ja selten - und dann meist auch nur von kurzer Dauer. Wobei im Moment Tech im allgemeinen anscheinend etwas kritischer beobachtet wird - da muss schon geliefert werden um die teils hohen Bewertungen zu rechtfertigen:

https://www.benzinga.com/news/earnings/19/04/13563957/intuit…
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Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) bietet Anlegern derzeit die höchste Dividendenrendite im MDAX.

Künftig werden ihre Ausschüttungen noch attraktiver: Die pbb kündigte nun an, in den nächsten fünf bis sieben Jahren Dividenden ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solizuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer auszuzahlen, einschließlich der von der Haupt­versammlung am 7. Juni noch zu beschließenden Dividende für das Geschäftsjahr 2018.

Die Ausschüttung "brutto für netto" ist möglich, da sie künftig vom steuerlichen Einlagenkonto der pbb fließt. Steuerrechtlich erfolgte dafür eine Umgruppierung im Kapital der Gesellschaft.

Eine Anlage für die nächsten "10 Jahre" ? Ein schönes Osterei !

Schöne Ostern wünscht Diogenes48
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.392.635 von Diogenes48 am 20.04.19 09:44:48
Zitat von Diogenes48: Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) bietet Anlegern derzeit die höchste Dividendenrendite im MDAX.

Künftig werden ihre Ausschüttungen noch attraktiver: Die pbb kündigte nun an, in den nächsten fünf bis sieben Jahren Dividenden ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solizuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer auszuzahlen, einschließlich der von der Haupt­versammlung am 7. Juni noch zu beschließenden Dividende für das Geschäftsjahr 2018.

Die Ausschüttung "brutto für netto" ist möglich, da sie künftig vom steuerlichen Einlagenkonto der pbb fließt. Steuerrechtlich erfolgte dafür eine Umgruppierung im Kapital der Gesellschaft.

Eine Anlage für die nächsten "10 Jahre" ? Ein schönes Osterei !

Schöne Ostern wünscht Diogenes48


Ist das ein ähnliches Modell wie es einige andere Firmen wie z.B. dt. Telecom oder Freenet handhaben.
Dort ist zwar die Dividende steuerfrei, reduziert jedoch virtuell den Kaufkurs. Sprich beim Verkauf werden dann die Steuern fällig.

Desweiteren sollte man sich des Ausfall-Risikos bei einem Invest in die Dt. Pfandbriefbank bewusst sein. Wenn Italien hopps geht, siehts dort wohl sehr düster aus.
https://www.finance-magazin.de/wirtschaft/fx-weltwirtschaft/…
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.392.326 von Timburg am 20.04.19 07:36:21
Zitat von Timburg: @Na_Bravo
kann natürlich sein dass es im Moment nicht schlecht ist, etwas Cash anzusammeln. Aber mal ehrlich - seit wann warten wir darauf ?? Mindestens seit 2015 wurde der Bruch des Bullenmarktes erwartet und doch läuft die Show weiter. OK, bei 10-20% Liquidität ist man ja dennoch zum größten Teil bei der Rally dabei - aber diese Timingversuche erspare ich mir lieber. Würde nicht gut gehn. Nestle übrigens ist bei mir als einer der 50-60 Werte für die "Ewigkeit" angedacht - stehn also nicht zur Debatte.

Das mit dem Bullenmarkt ist halt so eine Sache: DAX-Kursindex 20.4.2015: 6030Pkte, heute stehen wir bei 5590 Punkten. Ohne ein gewisses Maß an Swing-Trading war zumindest bei europäischen Werten nicht riesig viel zu holen.

Und nachdem die heurige Kursflut auch meinen kleinen Depot-Nachen um 20% nach oben gespült hat, würde ich für 2019 sowieso am liebsten die Bücher schließen.

Aber Du hast sicher recht: Ein paar Werte für die Ewigkeit braucht jedes seriöse Depot. Derzeit verlasse ich mich da auf die üblichen US-Klassiker wir PG und JJ sowie auf einige (hoffentlich) seriöse "High-Yields" aus dem ATX (Lenzing, Uniqa,...). Wenn man das Depot als langfristiges passives Einkommen sieht, spielt die Quellensteuerthematik eine Rolle, und da sind US, GB und AT für mich einfach von Vorteil.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.386.989 von Felix80 am 18.04.19 19:39:03@Felix80, ad BASF ...

erinnere ich mich noch, *g* ...
– Man sehe aber auch, dass ich mit meinem Tausch einige Wochen nach Andernach in Novo Nordisk noch vor ~2 Wochen sehr gut lag. Und ich denke nachwievor, sowohl per se anlagestrategisch for the long run als auch im Hinblick auf weltwirtschaftliche ? ist diese Präferenz nebst hier dargelegten Beweggründen dafür richtig.
Freilich kann ich nicht ausschließen, dass mir die haarigen healthcare-Suppen doch noch übler aufstoßen.
Und ich hätte mir natürlich keinen Zacken aus der Krone gebrochen, BASF im finalen sellout zu arrondieren anstatt sie vorher zu exekutieren. N.N. hätte ich trotzdem kaufen können, ich klebe natürlich nicht an besagter ~20 % Liquidität. – Bei N.N. werde ich das ggf. dann so machen, *g*

... und ad valuation research / DCF

>> Auch Deine Kaufentscheidungen hängen von diesen Annahmen, Erfahrungen etc. ab. Du bildest diese u.U. nur nicht in einem quantitativen Bewertungsmodell ab. <<
Der Punkt bei DCF ist die erhebliche Ergebnisauswirkung bei schon geringem Irrtum hast ja selbst ein Bsp. angeführt. Warum sollte ich mir von einem Modell mit unsicheren Parametern einen exakten Kurs zu einem exakten fernen Zeitpunkt ausspucken lassen?

Eben weil die Annahmen per se unsicher sind, reicht mir das Ungefähre. Ich präferiere einen qualitativen Ansatz, mache Bewertungskonzessionen, stimmen die m.E. direkt unternehmensrelevanten soft+hardfacts mehr als woanders.
[=> > it's better to buy a wonderful company at a fair price than a fair company at a wonderful price < [Warren Buffett]]

Es ist indes auch so, dass meine Kardinalfehler mit der Konsequenz entgangener Gewinne keine der Bewertungsinterpretation waren; jedenfalls keine einer zu optimistischen. 2008/09 hätten mir seriöse DCF-Rechnungen so für junge Unternehmen ohne absolvierte (General-)Krisenerfahrung überhaupt seriös für CMG, BWLD, LULU und vlt. auch HANS[MNST] wohl ziemlich sicher 'zu teuer' ausgespruckt; in praxi entscheidend war aber einfach nur deren operative Durchlieferung damals, was deren Hochbewertung die ganze Krise hindurch konservierte – ein Punkt, den ich in/nach nächster Krise gewiss weitaus mehr beachten werde als 'zu teuer' und vice versa 'alles eingepreist', und Kurseinbrüche in solchen Sachen progressiv nutzen werde; mögen temporäre Kursaussichten dann wieder noch so sehr für hardcore Zykliker sprechen.

Ich bestreite dennoch nicht eine gewisse Nützlichkeit bspw. um darüber systematisch die Qual der Wahl unter imho DCF-prädestinierten stetigen, wenig-nichtzyklischen Unternehmen aufzulösen oder um zeitterminiert konkret gewünschte Renditeperspektiven quantitativ einzugrenzen. Oder um wie für KHC festzustellen so man meint, das zu müssen, inwieweit Unbill eingepreist ist und ob ein turnaround in der Luft liegt.

– Auch ich hätte natürlich gerne eine »genauere« Systematik zur Verfügung. Ich hatte so schon vor vielen Jahren vor, mir ein Rating-System aus xx harten finanzfundamentalen und weichen qualitativen inkl. einiger mittel-langfr. hinlänglich relevanter Chartaspekte Parameter(fenster)größen zu entwickeln, wo dann dem jeweiligen Rating eine Bewertungszielgröße für Käufe/Arrondierungen/Verkäufe zugeordnet ist, die wiederum aus zu eruierenden historischen Erfahrungswerten hergeleitet sein sollte => keine Bewertungskonzessionen mehr wie oben beschrieben 'aus dem Bauch' heraus.
Bislang hatte ich indes keinen gefühlten Anlass, da über ein Manuskript hinaus richtig in medias res zu gehen; vlt. passiert das aber noch mal, hinreichend geschulte Intuition hin oder her. Und vlt. beschäftige ich dann auch noch eine Sekretärin, die mir das für meine ~200 Tableauwerte nach jeweiligen Quartalergebnissen updatet, *g*

>> In diesem Zusammenhang z.B. mal die Frage in die Runde: Für wen ist bei Kursen um 32 USD KraftHeinz ein Kauf? Es soll dabei nur um KHC gehen, nicht ob man in der Food Processing Indutry aktuell (eventuell) bessere Investments tätigen kann. Die meisten würden wohl sagen, dass KHC ein völliges no-go ist. Ist dies jedoch wirklich so bei Kursen um 32 USD? <<
Für mich war KHC in finanzfundamental qualitativer Hinsicht nie ein Kauf = seit dem merger und beide auch schon vorher] ein no-go; 'billig' heilt keinen mauen Substanzwert.
Ich wertschätzte Buffett sehr, habe aber nie verstanden, warum er sich sowas Bilanzungesundes angetan hat; wegen der Kostensenkungsexpertise der Heuschrecke – :confused:

Und was nützt mir nun, dass derweil alle Unbill eingepreist ist, aber sich mir eine Verbesserungsperspektive = die richtige Richtung aus fehlenden Bilanzreserven [eine Traditionsmarke und eine gewisse fcf-Zuverlässigkeit sind für mich keine hinreichende Bilanzreserve] nicht erschließen will, die meine leader of the pack im Tableau mit hinreichend guter Wahrscheinlichkeit über den Tag hinaus in den Schatten stellen könnte.
– Warum also mit B befassen, wenn es A gibt? Ich finde es grundsätzlich einfacher, bei A auf Verschlechterung aufzupassen als für B eine Verbesserung zu kolportieren. Bin allerdings auch kein Aswath Damodaran, *g* ... [In seiner DCF-Rechnung finde ich eine unveränderte KHC-Aktienanzahl per Termin 2029 im übrigen ziemlich gewagt]

>> zu Deiner Anmerkung zu Greenwald et al.: Hast Du folgendes Buch gemeint? Value Investing: From Graham to Buffett and Beyond? Wenn ja, hab ich nie gelesen. Empfehlenswert? <<
Ich finde ja; gerade weil kein »common sense«*) wie DCF-Rechnen, gefühlt praxisnäher, anhand WDFC+INTC mit Zahlen aus den 90ern durchgerechnet. Interessant-Anregend m.E. auch die skizzierten Vorgehensweisen (Unterschiede + Gemeinsamkeiten) einiger value-orientierter Investorenlegenden. Hab' mir vor 15y die dt. Version zugelegt, die leider nicht mehr aufgelegt wird.
*) Finde es an der Börse durchaus zielführend, seine Analytik nicht primär nach dem »common sense« auszurichten; sowohl die Methodik als auch die Parameterpriorisierung betreffend

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@Timburg; ad ISRG

>> Korrekturen bei solchen beliebten Werten sind ja selten - und dann meist auch nur von kurzer Dauer. <<
– Ungeachtet der ja auch von Dir reflektierten haarigen healthcare Suppen-? ...:
Mit zunehmender Unternehmensgröße ist das mit der 'kurzen Dauer' gerade bei ausgewachsenen midcaps 'meist' eine zunehmende Sache ...

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>> Dividende steuerfrei, reduziert jedoch virtuell den Kaufkurs. Sprich beim Verkauf werden dann die Steuern fällig. << @com69]
– Ein Aspekt, der gerne verdrängt wird so denn überhaupt bekannt.

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ad #36.984:
CERN noch vergessen.
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