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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3742)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.568.119 von Felix80 am 14.05.19 19:42:56
ad Bewertungs(modell)diskussion
Danke auch für Deine und des 77er Gast's Reflexion.

Zitat von Felix80: >> Wo wir hier letztens Bewertungsmodelle andiskutiert haben, mal so ein Grundsatzbeitrag aus der dafür zuletzt hervorgehobenen Quelle: https://diyinvestor.de/diy-blueprint-unternehmensbewertung/ nebst dortiger links <<

Vielen Dank für den Link. Hatte vor langer Zeit mal einiges auf der DIY-Homepage gelesen. Der Autor dort (Axel) ist CFA und hat einen sehr guten Durchblick bzgl. UN-Bewertung etc. Sehr lesenswert...

Klar hat jeder UN-Bewertungsansatz seine Vor- und Nachteile. Je nach zu bewertendem Asset muss man auch unterschiedliche Ansätze in Betracht ziehen. Aus dem verlinkten Artikel kann ich auf jeden Fall folgendes untersteichen:

...Der Discounted Cash Flow Ansatz hat nämlich leider ein paar nicht unerhebliche Nachteile. Nur richtig angewendet kann eine Bewertung mithilfe eines DCF-Modells für uns nützlich sein...

Gerne mehr dazu live in 2 Wochen. Freu mich schon richtig :D

Schönen Abend in die Runde

>> Nur richtig angewendet kann eine Bewertung mithilfe eines DCF-Modells für uns nützlich sein...
Gerne mehr dazu live in 2 Wochen. Freu mich schon richtig :D
<<
Das ist schön für uns, *g* ... v.a., kommen wir den Berg nicht 'rauf, :D

– Von mir aber bitte nicht so viel erwarten; bin schließlich kein Lehrkörper wie der geschätzte Damodaran oder Greenwald (und auch kein in diese Richtung regulär Studierter), sondern Praktiker = Handwerker, oder besser: schnöder Heimwerker, :D ;) [– Werde das vor ¼ Jahrhundert mal durchgearbeitete 'Wertpapiermanagement' von Steiner/Bruns vor'm Achensee wohl nicht mehr zur Hand nehmen, *g*]

Ich rechne praktisch kaum vorher was explizit durch; schon da ich nicht mit einer rigiden b&h-Prämisse an Investments herangehe, sondern mir jederzeitiges Korrigieren vorbehalte, und praktisch niemandem Rechenschaft schuldig bin, auf exakte Renditen/Einnahmen geschweige denn auf die Stelle(n) nach dem Komma es mir nicht ankommt bzw. -ankommen muss. Was innerhalb einer peergroup relativ teuer/-günstig ist, vermag ich – bin geneigt: vermag man zu schreiben – zumindest gefühlt :D nach >¼ Jh. Aktienpraxis auch so recht gut einzuschätzen.

Für eine vergleichende genaue(re) Renditekalkulation für einen peer innerhalb einer peergroup mag die DCF-Methode freilich nützen, soll oder gar muss es darauf ankommen; zumal, beabsichtigt man, es bei einem stringenten Portfolio zu belassen.
– Bin offen für vorher durchgerechnete Erfolgsbeispiele, um die zu reflektieren und mit meinen Prämissen abzugleichen.

Im übrigen ist für mich die Bewertung(s»toleranz«) auch eine wenn nicht die Frage der Bilanz(zuliefer)qualität [da setzen Greenwald et al. an] – nur mit einer schon aktuell guten solchen vermag ein Unternehmen sich in Sachen (f)cf höchstwahrscheinlich (weiter) zu verbessern, was (zumal, wenn ein erwiesen kompetentes Topmanagement am Ruder ist) einen höheren Vertrauensvorschuss rechtfertigt.
Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass der Geldfluss noch langfristig so locker geschweige denn expansiv sein wird wie in den letzten gut 15y [dass man DCF also auf das Aktienuniversum als Schlüssel zum Erfolg relativ problemlos anwenden kann, wie es in der gemeinen Analystenzunft ja Usus ist] wiewohl ich als Aktienanleger natürlich nicht unbedingt was dagegen hätte.

ad Kapitalkostentabelle:
Kapitalkosten als wesentlicher Parameter im DCF-Modell sagen in praxi nicht, zumindest nicht per se, »automatisch« was über die Renditewahrscheinlichkeit aus. Volatilität korreliert in praxi, so ja nicht nur meine Erfahrungswerte, nicht hinreichend oft mit den Renditen, und eine outperformance in einer Markthausse impliziert nicht per se eine underperformance in einer Marktbaisse; mit der 'mean reversion' ist's ohne die abstreiten bzw. ausschließen zu wollen gar nicht selten so eine Sache, Trends dauern meist länger als man denkt (– Feststellung von Oberkassel, und da hat er nach meinem Dafürhalten um nicht zu sagen: ganz sicher Recht).

Im übrigen gibt's Bsp. in der Kapitalmarkthistorie, dass eine 1:1-Transformation portfoliotheoretischer Herleitungen sogar zu Desastern führte: 1987, als die sog. 'portfolio insurance' auf deren Basis den crash erst zu einem solchen machte, und ~10y später das LTCM-Debakel und möglicherweise noch andere. Da mögen Programmfehler und/oder zu banale Parameterannahmen [das bloße Fortschreiben ist in der Finanzwelt ja faktisch Usus] und (bei LTCM) auch psychologische Defizite eine Rolle gespielt haben, aber eben deshalb verlasse ich, auch nicht frei von Defiziten, mich nicht auf parametersensible Mathematik bei der Kapitalanlage.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.570.330 von hansi11 am 15.05.19 01:28:00Also immer schön neue Aktien kaufen und gute und sehr gute Aktien nur nicht aufstocken. Wo kämen wir dahin, es gibt noch so viele schlafende Löwen und Tiger und im Zoo ist noch sehr viel Platz. Es kommt mir so vor, es geht in erster Linie nicht um investieren, sondern ums Briefmarken sammeln.

Blödsinn und das weisst du. Lynch hatte zu Hochzeiten über 1000 Werte in seinem Fond und hat den breiten Markt trotzdem weit hinter sich gelassen.
Ausserdem schliesst das eine das andere nicht aus. Man kann 10 Qualitätswerte im Depot haben oder 100. Wenn man global unterwegs ist vielleicht sogar 1000.
Aus Researchfaulheit Briefmarken zu sammeln ist übrigens gar nicht so verkehrt, die Dartpfeil werfenden Affen wurden hier ja schon erörtert.
Multibagger die den breiten Markt weit hinter sich lassen kommen einfach sehr selten vor, diese Titel aber sind es die die Performance liefern. Und je weniger Titel man im Depot hat, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit so einen Treffer zu landen.
Man kann mit guter Fundamentalanalyse und gesunden Menschenverstand vielleicht die Wahrscheinlichkeit solche Werte ausfindig zu machen etwas erhöhen, aber Glaskugel von uns hat niemand.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.570.435 von Timburg am 15.05.19 06:07:26Dass ich aber mit meinem bunten Mix hier der totale Außenseiter bin hab ich nicht erst seit Deinem Posting bemerkt. Und eben darum hab ich mein Depot mittlerweile auch aus der Schusslinie genommen und bring meine Aufstellung nicht mehr regelmässig hier ein.

Hab, wenn ich meine Fonds hinzurechne im Moment auch >70 Titel im Depot, tröste dich, du bist nicht ganz allein;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.573.743 von filmen am 15.05.19 12:36:14Man kann mit guter Fundamentalanalyse

Einspruch euer Ehren - auf der Suche nach multi-baggern ist die imho eher hinderlich.
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Hallo,
hat sich hier schon einmal jemand näher mit Yakult beschäftigt? Markt in dem sie unterwegs sind ist sehr interessant, ist aufgrund des geringen Wachstums zuletzt ziemlich zurückgekommen. Erwarten aber wohl wieder mehr Wachstum. Habe sie zumindest auf der Watch List und überlege bei Stabilisierung eine erste Position aufzubauen.

Grüße
FF Ulf
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.573.743 von filmen am 15.05.19 12:36:14Man kann aich aber auch die Rendite wegdiversifizieren da fährst du wahrscheinlich mit einem unterlegten ETF besser wegen den Kosten
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.573.254 von investival am 15.05.19 11:57:08@investival,

na dann bitte loslegen. Ich werde in der erste Reihe und nicht wie sonst in der letzten Reihe sitzen.

Ich habe noch Stoff für ein paar späte Abende im Hause. bringe ich einfach mit.

Gruss RS
@Cbär
auch wenn ich keine Namen nenne - was den CHD-Verkauf betrifft warst definitiv nicht Du gemeint. ;)

@Skywalker
dann erstmal willkommen im Thread; sehe Taxadvisor hat Dir - in gewohnt kompetenter Manier - paar Tipps gegeben. Wenn Du schon schreibst dass Dein Vater etwas skeptisch Aktien gegenüber steht, würde ich mir das nochmals gut überlegen. Solange alles gut und positiv verläuft, ist ja alles OK. Aber was ist wenn mal eine 30%-Korrektur kommt ??? Da kann dann schnell mal ein ....."ich hab`s ja gewußt"....kommen. Und schon hängt der Hausfrieden schief. Ich zumindestens würde mir sowas freiwillig nicht antun.

Aber wie auch immer die Entscheidung fällt - auf gutes Gelingen. :)

@Investival
OK, bin ja entspannt - oder hat das heute morgen etwa anders geklungen ?? Das Thema Newbies hatten wir ja schon öfter. Na gut, wollte das Depot eigentlich transparent über die 10 Jahre führen. Aber wenn man das der Öffentlichkeit nicht mehr zumuten kann - schon erledigt. Ist weggesperrt und ich halte es ab sofort gut unter Verschluß. :D

Positiver Nebeneffekt: man schaut viel entspannter rein wenn man weiß, dass man als einziger Zugriff hat. Ist immer so`n mulmiges Gefühl gewesen wenn man den Eindruck hatte, das da womöglich hundert Leute oder mehr die Entwicklung verfolgen. Werde dementsprechend also in Zukunft wahrscheinlich noch entspannter sein. :yawn:

@Filmen
ich glaub das ging letztens nicht in erster Reihe um die Anzahl meiner Werte. Sondern eher um die paar schrägen Firmen welche ich da angesammelt hab - also eine Romgaz, Ascendas, Engie Brasil oder Norilsk Nickel. Sind nicht jedermanns Sache. Sind aber sehr wohl fast durch die Bank im "großen" NBIM vertreten.
Aber auch die Werte haben ihre Rolle - und auch bereits im letzten Herbst bzw. Anfang Mai unter Beweis gestellt. Sind größtenteils vollkommen unabhängig z.B. vom Handelskrieg bzw. von der Entwicklung DOW+DAX. Und zahlen eine ordentliche Dividende.

@Rastelly
thx - hast eine Marille gut :yawn:

@Otho
danke für die interessante Statistik. Da sieht man es ganz gut - war ja doch schon einiges los in diesen 7 Jahren. Hab das Gefühl dass ich die Dellen ziemlich gut überstanden hab. Speziell die 20% im Herbst 2018 hab ich - teilweise auch durch die o.g. Gründe bzw. Werte - recht gut(gelaunt) und relativ unbeschadet überstanden. Macht Mut für die Zukunft. :cool:

@Bessergewusst
auch Dir ein "Willkommen" hier. Was das "wegdiversifizieren" betrifft - kann nur für mich sprechen. Man darf das hier nicht als einen Wettkampf um die höchste Rendite sehn, sondern um einen langfristigen Plan. Bei den meisten für die Altersvorsorge (OK, die Jüngeren haben wahrscheinlich auch noch kurzfristigere Pläne).

Wenn ich einen ETF hab der 1x jährlich auszahlt, dann bekomm ich eine einzelne Zahlung im Jahr. Oder meinetwegen 2 oder 3. Würde mir persönlich nicht passen - oder glaubst Du wenn alle Firmen das Jahresgehalt am 01. Januar auszahlen würde wäre das OK ?? Spätestens Mai-Juni wäre bei manchen Schluß mit lustig. Oder warum glaubst Du dass die Amis 4x bzw. einige sogar monatlich ausschütten??? Damit die Aktionäre die Dividenden schön verteilt übers Jahr bekommen. Darum versuch ich, die Zahlungen übers ganze Jahr zu verteilen. Klar, ob das jetzt 30 oder 50 oder gar 80 Werte sind, ist persönlcihe Geschmackssache.


Schönen Abend @all
Timburg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.576.410 von Timburg am 15.05.19 16:34:35Ich bevorzuge da thesaurierend sowieso...daher spielt das eine untergeordnete Rolle, danke fürs Willkommen
Dividendenrendite
Hallo zusammen,

wie ermittelt Ihr die aktuelle Dividendenrendite von Unternehmen?

händisch
mit einem Programm
habt Ihr eine Excel Tabelle mit Formel angelegt
oder.....

Ich würde mich über Antworten freuen

Viele Grüße
playyyer
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