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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3746)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.592.397 von Timburg am 17.05.19 19:09:48
ad SUPN, Atlassian, TTD | Achensee
>> ... zum Glück steht es ja 5:5 ... <
– Das Ergebnis ist ein rein sportliches, *g* – die alten Kämpen aus dem Gb.-thread könnten da auch mit Sieg oder Niederlage leben, :yawn: :D Wichtig sind aber ganz viele Daumen, damit man uns in der thread-Suche oben wiederfindet, :yawn: :laugh:

– Also, ich denke auch, dass es diesem thread bei aller grundsätzlichen Ausrichtung nicht schadet, andere Ansätze kennenzulernen und ggf. zu reflektieren (mein eigener passt ja auch nicht wie die Dividendenfaust auf's Einnahmenauge) oder auch sachorientiert zu kritiseren, aolange der rote Faden nicht verloren geht. [Ich selbst reflektiere dann+wann indes nur die Qualität des roten Fadens]
Auch ist es wichtig zu verstehen, dass es kein Persilschein für outperformance ist, wenn man sich für einen Wert verwendet, et vice versa.

>> wenn ich mich nun zwischen Theorieseminar "Fundamentalanalyse" und dem Klettersteig entscheiden muss, dann nehm ich wohl oder übel letzteren. <<
Ok; dann hat der Klettersteig auch außerhalb des Fundamentalen ja seine Berechtigung, :D

– Bei SUPN passiert erst mal doch nur das, was mit schnellen multibaggern grundsätzlich immer+jederzeit passieren kann: Eine heftige Korrektur; chartoptisch for the longer run kein Thema, fällt die nicht größer aus als üblich im major uptrend. Und da hat SUPN noch ~20 % Platz zum Fallen.
Hinzu kommt das mäßige sector sentiment für biopharma wozu sicher auch die Alzheimer-Enttäuschung bei BIIB psychologisch ihr ordentlich' Scherflein beigetragen hat bzw. beiträgt.
SUPN ist kein schlechtes Unternehmen, hat in der Vergangenheit geliefert, aber wie bei praktisch jedem kleineren biopharma ist eben die Zukunft sperrangelweit offen, wo die potente Konkurrenz hier so ich las v.a. LLY nicht schläft.
[– Generell würde(/werde) ich mir, entgegen meiner sonstigen Allgemeinpräferenz von small+midcaps, eher bigpharma anschauen, wo der Sektor seine Bewertung konsolidiert hat und die peerleaders unter Entwicklungs-/Verbesserungsdruck geraten sind , um ihre Margen einigermaßen halten zu können]

>> aber 40-50 Mlrd. für eine Firma die mal gerade 1 (EINE !!!!) Milliarde Umsatz macht - von Gewinnen natürlich noch überhaupt keine Rede. <<
Mr.M. zahlt doch schon 30 Mrd – so what, :D ...

Dass GOOG was tun muss, will sie in der Wolke mal führend mitspielen, scheint in der Tat vonnöten. In user reviews bei Gartner zu wolkigen ERP addons bspw. tauchen GOOG apps nur unter ferner liefen auf; die Pace in den lt. Oberkassel relevantesten Segmenten machen, wer hätte das jetzt gedacht :D, MSFT vor CRM, SAP, ADBE und ...
Atlassian ist als wohl für's b2b produktinteressanter Plattformanbieter da schon eine von mehreren größeren Nummern. Dass damit selbst bei 1 Mrd Umsatz kein Geld verdient wird, ist eine andere Sache, die mich abgehalten hat und abhält. Deren cashflows sind durch wc changes + stock based compensations extrem aufgeblasen; bei einer zu den Schulden diametralen EK-Entwicklung dräuen weitere Aktienemissionen. – Mal wieder ein Bsp., dass harte Zahlen in goldilockigen Zeiten eigentlich nix taugen, :D Ich denke nichtsdestotrotz unverdrossen, dass das GOOG-Gerücht dazu dienen könnte wenn nicht dürfte, das – durch die NB ja nicht mehr vermehrte – Kapital in Atlassian zu halten, wo deren core? peer Slack [SK] demnächst sein ipo macht und auf der Basis einer extrem guten retention rate xx Mrd erlösen dürfte.

Was TTD angeht, ist das einer der raren SaaS IT Entrepreneure, die zumindest seit ipo sehr umsatzfrüh gutes Geld verdienen und einen rel. großen tam haben was ich beides trotz meiner Prämisse den 1. Punkt betreffend wie schon eisnt bei VEEV leider nicht zeitig mit Geld honoriert habe.
Ich bin da bei Waldhauser; mein zum intraday sellout letztens ausgemachtes Suppenhaar dürfte bei den SaaS-Anlegern derzeit 0 Rolle gespielt haben, :yawn: Und vlt. war's hier ja wirklich nur ao. Aufwand.
– Wenn eine Aktie uptrend-konform korrigiert, ist das für den uptrend for the foreseeable future eher gesund.

https://www.comdirect.de/inf/musterdepot/pmd/freunde.html?po…
– Da sieht man in der Tat den Einfluss so mancher Marille, :D ...
Korrekterweise wäre aber zu gewichten wir sind doch nicht die EU, die starke peers stimmkastriert, oder? :yawn: – DIS war bei der Wahl m.W. 4x genannt und würde das Portfolio weiter nach vorne holen.

=> Noch 1x an die Achenseeer:
So noch nicht geschehen, bitte nun möglichst umgehend ins Postfach schauen und antworten; heute 18 Uhr wird explizit eingelocht. Bei denen, die enthusiastisch geantwortet haben / antworten ohne wie angefragt konkret zu werden [;)], gehe ich in beiden Fällen von einem kulinarischen 'JA' aus. Die, die gar nicht antworten, müssen/sollten/können eigenständig nachreservieren; ich bin ab diesem We. out of organization.

---
Hallo auch gast77,

das mit dem Bauch ist natürlich so eine Sache, die man »einfach« nüchtern reflektieren mag. Der eine hat eine gute, der andere keine gute Intuition. Man kann nun versuchen daran zu feilen, aber ich gebe Dir Recht, da. im eigenen Zweifel, doch gleich auf weitere weiche Faktoren/Aspekte zu achten.
Natürlich ist es in diesem Kontext und wie für Peter Lynch ja als + angeführt von Vorteil, kennt man den CEO so man ihn »psychologisch« richtig einzusortieren vermag.
Allerdings habe ich immer so ein gewisses Problem, hängen sich CEOs persönlich gefühlt überdurchschnittlich in die IR 'rein; so vlt. auch auf Anlegermessen. CEOs sind primär für's Unternehmen verantwortlich und nicht für den Aktienkurs; letzterer ergibt sich dann doch.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.594.883 von investival am 18.05.19 10:51:26zu SUPN - hier sind im letzten Jahr ein paar unerfreuliche Dinge passiert.

+++ mit schwachen Studienergebnissen für einen wichtigen Zusatzumsatzbringer zum essentiellen Migränemittel, begann der Abstieg mit vor allem auch immer schwächer werdenden Momentum.

+++ Aktie erholte sich, dann begann der CEO zu verkaufen und trotzdem blendende Zukunft zu versprechen. Dann verkaufte der CFO.

+++ Aktie stand zu dem Zeitpunkt weit oben und sah nicht mehr nach mehr aus - ich verkaufte - da vor allem auch viele Konkurrenzmigräneteile auf den Markt kamen. Auch ein sehr gut verkaufendes von Novartis.

+++ ich schrieb auch an thread-master - er ging den Treueweg.

... the rest is history - aktuell bin ich da nicht auf dem laufenden. SUPN wurde nicht im Gewinnerthread entdeckt, war ein Arche-NOAH-Einwurf.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.595.111 von clearasil am 18.05.19 12:02:04nochmal zu SUPN - lese gerade weak-earnings, Abstufungen, sinkende Gewinnschätzungen, chart ziemlich angeschlagen - es fallen mittlerweile alle Durchschnittslinien ...
wenn es 5:5 ausgeht, wurde meist zumindest tapfer gerungen und von jedem ein Punkt mit nach Hause genommen. :)

wir sehen uns im Rückspiel. :D
man sieht hier, was passiert, wenn das momentum schwindet - is aber nur esoterische-c-technik. ;)

bei TSLA verziehen sich die Rauchschwaden aus dem CEO-Büro und die Wirklichkeit schaut vorbei:


Tesla slumps 6% on report of 'hardcore' cost-cutting plan
May 17, 2019 2:17 PM ET|About: Tesla, Inc. (TSLA)|By: Carl Surran, SA News Editor

Tesla (TSLA -6.2%) tumbles to fresh two-year lows after reports CEO Elon Musk emailed employees to alert that he and CFO Zach Kirkhorn would scrutinize all expenses as part of "hardcore" cost cutting efforts.

Musk also said TSLA's $2.2B cash reserve "is a lot of money, but actually only gives us about 10 months at the first quarter burn rate to achieve breakeven," according to a report from Electrek.

Musk reportedly said that very small efficiency improvements, such as "better packing density or rearranging process flow to a fewer forklift moves," can have a great impact if everyone works on it. :D:D:D

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Timburg:
"Wenn ich das richtig sehe dann ist auch bei Dir bei manchen Trades die Haltedauer von paar Stunden bis zu 3 Tagen"
Das gilt ganz ueberwiegend nur bei meinen Trades, und Trades machst Du ja angeblich nicht mehr, daher meine Bemerkung, die sich nur auf Langfristpositionen beziehen sollte. Ich habe aus meinem Robertet Verkauf gelernt. Die letzten Mid/Small Cap Kaeufe TFF Group und Pharmagest Interactive bleiben liegen und machen Freude. Die Arrondierung bei Pharmagest Donnerstagmorgen war gut (+6.4% seit dem Kauf).
Manche Trades bleiben zwangslaeufig auch laenger drin, so wie jetzt BMW St., die nach etwas Kursverlust seit Kauf und Dividendenabschlag wieder bis 73 hochlaufen muss.

clearasil:
Fast 2 Jahre ist es mit meinem Put OS Gewinn auf Tesla her (nur 600 Euro in 2 Tagen, vorsichtig wie ich bin). Jetzt koennte der bei weitem bessere Zeitpunkt zum Shorten gekommen sein. Ein weiteres Mal wird es Tesla am Kapitalmarkt zur Geldbeschaffung wohl nicht so leicht haben. Die Geschaeftsmoeglichkeiten in China sehen angesichts der relativen Kapitalstaerke und Praesenz der Konkurrenz nicht gut aus und der Handelskonflikt ist fuer eine hippe Firma aus den USA auch nicht hilfreich. So viele E-Autos koennen die Promis in Kalifornien nicht kaufen, dass es langfristig auskoemmlich ist.

Ich bin gespannt, welche Achenseeaktie 2019 ihr hervorbringen werdet. Denkt bitte auch an Europa (ex CH, GB), dann ist eine Umsetzung meinerseits im PEA/PEA-PME wahrscheinlicher.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.596.576 von El_Matador am 18.05.19 20:05:00
Definition Langfristdepot+Langfriststrategie
Moin moin Matador @all,

möchte mal unsere Diskussion zu meinem neulichen Wechsel PTT in Eckert bzw. SQM in MüRü zum Anlass nehmen um meine Sichtweise zur Langfriststrategie zu verdeutlichen.

Ich sehe das nämlich nicht so, dass "langfristig" bedeutet, all seine 30-50-80 Werte unbedingt auf ewig zu halten. Das langfristige soll nur für die Strategie stehn - dass man also wirklich über Jahre sein Konzept diszipliniert durchzieht. Da kann es ruhig mal vorkommen dass man das Gefühl hat, einen Wert auszutauschen müssen. Und mir hat es jedes Mal gut getan, wenn ich mich von einer Position getrennt hab die mich über Monate (oder Jahre) geärgert hat. Man bekommt den Kopf irgendwie frei für neue Ideen.

Ich glaub - auch wenn ich manchmal rumgestänkert hab - ich hab hier noch nie den Gedanken geäußert, eine Nestle oder 3M oder BASF oder Cisco oder Shell, Novartis, Pepsi, Allianz und wie sie alle heißen, verkaufen zu wollen. In dieser Hinsicht bin ich mit mir im Reinen dass ich auch mal Sitzfleisch mitbringen kann. Sogar bei einer Samsung die richtig enttäuscht hat - ich glaub an deren Zukunft und werde die Delle im Chipsektor wahrscheinlich stur durchhalten.

Ist ja so dass man - solange man bei bewährten Dickschiffen und Aristokraten bleibt - da auch wenig Handlungsbedarf hat. Mal abgesehen von Sondersituationen wie eine GE - war ja auch irgendwann mal eine sichere Bank.

Und die meisten Langfristinvestoren - schaut man sich mal diverse Blogs an

https://blog.feedspot.com/dividend_blogs/

drehen sich im Endeffekt immer wieder um dieselbe 3-4 dutzend Werte von Altria über Procter + OHI bis Verizon. Egal wohin man schaut

https://www.mrfreeat33.com/portfolio/
http://divhut.com/portfolio/

Da findet man weder Firmen wie Jack Henry, EPAM, Abiomed, Intuitive Surgical usw. - und noch weniger Geheimtipps wie SLP oder SUPN. Ist auch klar - da kann man schnell mal aufs falsche Pferd setzen wenn man aufstrebende Unternehmen kauft und nur in den seltensten Fällen entsteht da ein neuer Tenbagger. Und wenn ich mittlerweile - nachdem mein Gerüst ja bereits steht - da abseits der large caps mal etwas rumexperimentiere, dann wird es immer wieder vorkommen dass ich sowohl bei small caps, als auch bei Exoten ab und zu das Gefühl haben werde, dass ich mich verschätzt hab. Und da werde ich auch konsequent Reißleine ziehen und u.U. was Neues ausprobieren. Gehört bei mir einfach dazu.

Und mal ehrlich - nur mit jahrelangem striktem b&h von Nestle, Procter & Co kann man auch keine angeregten Diskussionen führen - schaut Euch mal die Postingfrequenz in den diversen Blogs an. Von 1-2 mal wöchentlich bis 2-3 mal monatlich.

Da merkt man dann natürlich spontan, dass ich selber da etwas zu weit übers Ziel hinausgeschossen bin :p - werde mal meine Schlagzahl auch etwas runterfahren. Zumindestens über die Sommermonate wo es outdoor sowieso genügend gesündere Alternativen zum Zeitvertreib gibt. Wenn Bulli also mal beim Morgenkaffe sitzt und es steht kein Morgenbriefing parat - nicht gleich nervös werden :D:laugh: - werde mich in Zukunft auch öfter mal dem Lesen als dem Schreiben widmen. ist angenehmer und entspannender :yawn: Investival, Clearasil & Co haben uns da genügend Material zugesteckt - hab wirklich viele interessante Sachen entdeckt die ich näher verfolgen möchte. Und der Tag hat nun mal nur 24 Stunden......

In diesem Sinne - einen schönen Sonntag - und bis demnächst mal wieder
Timburg
17 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Wie sicher sind die Dividenden von BMW, Daimler und VW eigentlich? | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11464921-dividend…

Bei Daimler denkt man darüber nach, die Konzernstruktur grundlegend zu überarbeiten, um die Kapitaleffizienz zu verbessern. Beispielsweise wurde gerade erst angekündigt, dass der Smart in Zukunft in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Großaktionär Geely in China produziert werden soll. Gleichzeitig hat man das eigene Carsharing-Geschäft mit dem von BMW zusammengelegt, um effektiver arbeiten zu können. Die Tatsache, dass das defizitäre Smart-Geschäft nach China verlagert wird, dürfte der Bilanz in den nächsten Jahren auf die Sprünge helfen. Das ist auch bitter nötig, denn im vergangenen Jahr lag der Free Cashflow des Industriegeschäfts bei knapp 2,9 Mrd. Euro. Das sieht auf den ersten Blick zwar nach einer beeindruckenden Summe aus, wäre da nicht die Dividende. Denn selbst die gekürzte Dividende bringt eine Auszahlung von mehr als 3,4 Mrd. Euro mit sich, was 20 % über dem verfügbaren Cashflow liegt. Sollte sich die Situation in diesem Jahr nicht erheblich verbessern, wird die Dividende noch deutlich weiter gesenkt werden müssen, sofern man nicht riskieren will, die notwendigen Investitionen zu vernachlässigen. Die gekürzten Dividenden wirken immer noch als zu hoch

Bei VW sieht es sogar noch düsterer aus, denn dort stand einem Free Cashflow von -306 Mio. Euro aus dem Automobilgeschäft eine Dividendenzahlung von 2,4 Mrd. Euro gegenüber. Das Automobilgeschäft konnte sich also, wie in den beiden Jahren davor, nicht aus eigener Kraft finanzieren! Hier wird bereits mit deutlichen Stellenstreichungen gegengesteuert.

Kommen wir nun zum Dritten im Bunde, nämlich BMW. Der Münchener Konzern konnte im vergangenen Jahr immerhin 2,7 Mrd. an Cashflow generieren, was aber bereits eine Halbierung um mehr als 50 % gegenüber dem Rekordwert von 2016 bedeutet, als der Wert bei sagenhaften 5,8 Mrd. Euro lag. Diese Zeiten scheinen allerdings vorerst vorbei zu sein, denn auch hier frisst die Dividendenzahlung fast den gesamten Cashflow auf. Auch BMW hat die Zahlung deshalb in diesem Jahr gekürzt, aber 2,3 Mrd. Euro haben dennoch den Konzern verlassen.

Dauerhaft praktikabel ist das sicher nicht und wenn sich der Trend so weiter fortsetzen sollte, werden alle drei Konzerne in den nächsten Jahren massive Probleme bekommen und die Aktionäre erheblich leiden müssen.
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