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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3777)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.815.830 von anyway am 15.06.19 21:26:04Hallo,

ich habe den LINK erneuert.

Sehr guter Artikel.

https://www.nzz.ch/meinung/klimawandel-mehr-offenheit-in-der…

VG Hansi

Ein Problem dürfte sein

Sind die Grünen Politiker oder hauptsächlich nur Demonstranten?
Proteste und Nutznießen Ja, die Führung der BRD werden sie aber nicht übernehmen wollen.

Wasser Predigen und Wein trinken

Nur einmal, darf der BER überhaupt fertig werden? NEIN, die Flugbereitschaft müsste von Köln/Bonn nach Berlin umziehen. Die dazugehörigen Menschen müssten mit umziehen oder …?
Pro Jahr würden Millionen Euro gespart und -zig Tonnen Kohlendioxid würden nicht in die Atmosphäre gelangen.
Problem: BER und Flughafen Schönefeld, mit Flugbereitschaft dürften zu klein geplant sein.
Gelder ziehen vom Land Nordrhein-Westfalen in die Länder Brandenburg und Berlin. Darf denn das sein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.815.620 von flipflap am 15.06.19 20:02:17>> wenn Du es so willst ist Klima natürlich immer Natur, im Sinne dieser sehr weiten Definition Plastik aber auch... <<
– Dass die Natur 'Plastik' synthetisiert ist mir jetzt völlig neu, :D ...

Der wissenschaftliche Nachweis eines kausalen Zusammenhangs von Klimawandel und »menschengemachtem« CO2 – woran D besagte schnöde ~2 % Weltanteil hat, wobei das menschengemachte CO2 insgesamt nur einen Bruchteil des natürlichen CO2 neuerer Zeit ausmacht – steht immer noch aus. Das ist bis auf weiteres Fakt. [– Den Plastikmüll hat der Mensch zu 100 % zu verantworten]

Aber darum ging's mir nicht, und ich bestreite auch nicht einen negativen Einfluss des Menschen auf die Klimaentwicklung, sondern moniere die dagegen propagierte Prioritätensetzung, die dem Weltklima nix hilft.
Und ich moniere die Anmaßung so eines 2%-Landes, welches augenscheinlich immer noch in weiten Teilen ernsthaft glaubt, via Selbstkasteiung die Welt zu retten ... Als ob Selbstkasteiung Vorbild für aufstrebende oder arme Länder sein könnte bzw. wäre :cry:

>> die schönen Effizienzgewinne der Autobauer werden leider von dem entsprechend zunehmenden Gewicht der Autos wieder ausradiert <<
Das stimmt teilweise, rechtfertigt indes keinen promovierten geschweige denn subventionierten general switch zum eCar oder gar ganz weg von der Individualmobilität, wie es ja auch schon postuliert wird.

>> die Welt wird immer komplexer, sie wird immer dichter bevölkert <<
Letzteres ist das eigentliche, das Kernproblem welches von den Weltrettungsbeseelten nebst Kirchen partout tabuisiert wird.

>> die Balance zwischen Eigenverantwortung und Regulierung ist schwierig <<
:yawn: ... – Amen, ;)
Natürlich sind Politiker auch nur Menschen. Regulierungsfolgen sind aber mit Kopfgebrauch durchaus plan- bzw. abschätzbar, und in D inzwischen auf diversen Feldern als Probleme sichtbar, so man willens ist zu sehen. Die verantwortliche dt. Politik resp. der Staat maßt sich erkennbar ohne besagten Kopfgebrauch und Willen mit einer Chuzpe³ an, Problemlöser für alles zu sein. Dazu wird das Volk zur Staatsgläubigkeit, zur Eigenverantwortungslosigkeit erzogen, und die Politik gibt dazu immer öfter und inzwischen völllig unbehelligt »Vorbilder« ab.

Ich stimme Dir freilich zu, dass reguliert werden muss – aber nicht UNsinnig wie eben im Fall der KFZ-Schadstoffgrenzwerte, die man weit unter die üblicher Innenraumbelastungen setzte und darüber nun einen elementaren volkswirtschaftlichen Pfeiler ins kritische Wanken bringt, der Allgemeinheit – nach verlogener EUR-'Rettung', Übernacht-'Energiewende' und fortgesetzter unkontrollierter Immigration – damit absehbar weiteren Schaden zufügt. [– Und da dies junge Generationen besonders betreffen wird, finde ich es besonders schäbig, dafür Kinder zu vereinnahmen und zu instrumentalisieren]

Kurzum: Es geht nicht darum, ob bzw. dass, sondern WIE reguliert wird.
– In den von Dir beispielhaft angeführten 70ern als es, wie ich zuvor bedeutete, besagtes Primat der Wirtschaft noch in eklatanter Weise gab, war Regulierung in Sachen Umwelt weit mehr als heute nötig, und führte auf den damaligen Problemfeldern zu signifikanten Verbesserungen für die Allgemeinheit. Anno 2019 liegen die realen Weltumweltprobleme hauptsächlich in der 3. Welt und in den EmMas und weit weniger bei uns. [Wiewohl wir zu den dort wachsenden Problemen durchaus beitragen, aber wohl kaum durch modernste KFZ- und Kraftwerkstechnik]
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.816.862 von investival am 16.06.19 09:35:27"...zur Eigenverantwortungslosigkeit erzogen, und die Politik gibt dazu immer öfter und inzwischen völllig unbehelligt »Vorbilder« ab. Ich stimme Dir freilich zu, dass reguliert werden muss – aber nicht UNsinnig wie eben im Fall der KFZ-Schadstoffgrenzwerte, die man weit unter die üblicher Innenraumbelastungen setzte und darüber nun einen elementaren volkswirtschaftlichen Pfeiler ins kritische Wanken bringt, der Allgemeinheit – nach verlogener EUR-'Rettung', Übernacht-'Energiewende' und fortgesetzter unkontrollierter Immigration – damit absehbar weiteren Schaden zufügt. [– Und da dies junge Generationen besonders betreffen wird, finde ich es besonders schäbig, dafür Kinder zu vereinnahmen und zu instrumentalisieren] Kurzum: Es geht nicht darum, ob bzw. dass, sondern WIE reguliert wird."

dazu meine komplette Zustimmung

im Hinblick auf die von Dir genannten, politisch und nicht sachlich motivierten Schnellschusslösungen würde ich mir wünschen, dass sich die Politik mehr Zeit für eine sachliche Entscheidung und ggfs. auch vorgeschaltete sachlich geführte gesellschaftliche Debatte (möglicht evidenzbasiert) nimmt und dann aber auch mutig entscheident ohne die Finger am Puls der Zeit der aktuellen Umfragewerte zu haben.....denn da meine ich unterschätzen die Politiker ihre Wähler: Mut und eine klare, evidenzbasierte (soweit möglich) sachliche Entscheidung werden sich zumindest mittelfristig als gutes antizyklisches politisches Investment herausstellen

als Beispiel nehme ich einmal 5g: es mag sein, und ich halte es für recht wahrscheinlich, dass die damit verbundenen Ängste sich als Alarmismus einer gefühlt elekrosensiblen Minderheit herausstellen....Aber für ein solches Thema verbunden mit diversen Umbrüchen in vielfacher Hinsicht -wenn sich alle Träume erfüllen- sollte gesellschaftlich breit diskutiert werden (in jeder Hinsicht) und nicht als wirtschaftlich alternativlos möglichst schnell umgesetzt werden, mit all den Problemen die im Nachgang entstehen, wenn sich später eine größere Protestbewegung formiert (was ich für nicht unwahrscheinlich halte), mit bedeutend größerem Schaden für die Wirtschaft....
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.816.862 von investival am 16.06.19 09:35:27"...zur Eigenverantwortungslosigkeit erzogen, und die Politik gibt dazu immer öfter und inzwischen völllig unbehelligt »Vorbilder« ab. Ich stimme Dir freilich zu, dass reguliert werden muss – aber nicht UNsinnig wie eben im Fall der KFZ-Schadstoffgrenzwerte, die man weit unter die üblicher Innenraumbelastungen setzte und darüber nun einen elementaren volkswirtschaftlichen Pfeiler ins kritische Wanken bringt, der Allgemeinheit – nach verlogener EUR-'Rettung', Übernacht-'Energiewende' und fortgesetzter unkontrollierter Immigration – damit absehbar weiteren Schaden zufügt. [– Und da dies junge Generationen besonders betreffen wird, finde ich es besonders schäbig, dafür Kinder zu vereinnahmen und zu instrumentalisieren] Kurzum: Es geht nicht darum, ob bzw. dass, sondern WIE reguliert wird."

dazu meine komplette Zustimmung

im Hinblick auf die von Dir genannten, politisch und nicht sachlich motivierten Schnellschusslösungen würde ich mir wünschen, dass sich die Politik mehr Zeit für eine sachliche Entscheidung und ggfs. auch vorgeschaltete sachlich geführte gesellschaftliche Debatte (möglicht evidenzbasiert) nimmt und dann aber auch mutig entscheident ohne die Finger am Puls der Zeit der aktuellen Umfragewerte zu haben.....denn da meine ich unterschätzen die Politiker ihre Wähler: Mut und eine klare, evidenzbasierte (soweit möglich) sachliche Entscheidung werden sich zumindest mittelfristig als gutes antizyklisches politisches Investment herausstellen

als Beispiel nehme ich einmal 5g: es mag sein, und ich halte es für recht wahrscheinlich, dass die damit verbundenen Ängste sich als Alarmismus einer gefühlt elekrosensiblen Minderheit herausstellen....Aber für ein solches Thema verbunden mit diversen Umbrüchen in vielfacher Hinsicht -wenn sich alle Träume erfüllen- sollte gesellschaftlich breit diskutiert werden (in jeder Hinsicht) und nicht als wirtschaftlich alternativlos möglichst schnell umgesetzt werden, mit all den Problemen die im Nachgang entstehen, wenn sich später eine größere Protestbewegung formiert (was ich für nicht unwahrscheinlich halte), mit bedeutend größerem Schaden für die Wirtschaft....
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.817.108 von flipflap am 16.06.19 10:34:58sorry, habe ich versehentlich zweimal gesendet
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.816.178 von Felix80 am 15.06.19 23:18:09
Zitat von Felix80: - Wie lange wird es dauern, bis die Bank wieder wachsen darf? Wann wird die Fed grünes Licht geben? Steht dies schon fest, hab keine Deadline gefunden?

Wells Fargo hat das Pech in die Mühlen politischer Auseinandersetzungen geraten zu sein, für die es relativ wenig kann. Da mir die politischen Auseinandersetzungen hier im Thread allerdings zunehmend auf den Keks gehen, werde ich das hier nicht weiter explizieren. Eine Deadline gibts, ist aber ziemlich belanglos, weil die quasi ständig verschoben wird, bis Wells Fargo "alle Auflagen erfüllt". Angesichts der Entwicklung des Vorwahlkampfs momentan, rechne ich damit nicht vor der Wahl 2020, es sei denn man findet rechtzeitig vorher noch einen andren Prügelknaben mit dem die verdienten Parteisoldaten ihre Pöstchen weiter rechtfertigen können.

Sollte es wirklich ein von der Wallstreet entfernter Banker sein, wie es z.B. Warren Buffett empfiehlt? Wäre der politische Druck ansonsten zu hoch?

Der politische Druck ist ein Punkt, gibt aber noch einige mehr. Die Geschäftsmodelle sind sehr verschieden, bei einer Bank wie WFC muss das Denken weit langfristiger ausgerichtet sein. Zudem (und das ist momentan auch ein Problem bei der Rekrutierung) wird man (verglichen mit WallStreet) kein hohes Salär bieten können, wegen der politischen Optik (nebst anderer politisch bedingter sachfremder Einschränkungen).

- Veränderungen in der Unternehmenskultur: Wirkt sich die Abschaffung von verkaufsbasierten Anreizen für Mitarbeiter in den Bankfilialen nicht nachhaltig negativ auf die Geschäftsentwicklung aus?

Das kommt darauf an, wie man die Incentives stricken wird, wenn man endlich mal aus der Position des politischen Prügelknaben wegkommt.

Was sind denn aktuell Deine Überlegungen zu WFC? Hattest Dich ja auch mit Arrondierungen bei WFC beschäftigt?

Die politische Situation nervt freilich tierisch. Geduld wird man brauchen und die hab ich...
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Wurde hier schonmal Biolife Solutions erörtert? (BLFS)

Das Unternehmen scheint nach sehr langer Dursttrecke wohl den Breakeven erreicht zu haben.

Lt. dem Management führend in der sogenannten Kryokonservierung, also dem Haltbarmachen von lebenden menschlichen Gewebe, Blut und Zellkulturen mittels bestimmter chemischer Zusätze bei Temperaturen nahe Null bzw. weit unter Null. (hier verhindern die Zusätze von Biolife wohl das beim Auftauen sich Eiskristalle bilden, die die Zellen zerstören)


https://www.biolifesolutions.com/products/

Der Markt der Kryokonservierung soll die nächsten Jahre sehr schnell wachsen, entsprechenen werden für BLFS Wachstumsraten von um die 50% die nächsten paar Jahre prognostiziert.


https://investors.biolifesolutions.com/welcome
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.822.551 von filmen am 17.06.19 12:31:48hier nicht aber drüben ... ;) sind u.a. der dienstleister von nvs und vcel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.816.862 von investival am 16.06.19 09:35:27
Zitat von investival: >> wenn Du es so willst ist Klima natürlich immer Natur, im Sinne dieser sehr weiten Definition Plastik aber auch... <<
– Dass die Natur 'Plastik' synthetisiert ist mir jetzt völlig neu, :D ...

Die Natur ist sogar der mit Abstand größte "Plastikproduzent" auf diesem Planeten: Jährlich werden 100Mrd.Tonnen Zellulose (ein Polymerwerkstoff, und somit im umgangssprachlichen Sinn "Plastik") synthetisiert. Der größte menschliche Beitrag zur Polymersynthese ist Polyethylen, das jährlich in Mengen von "nur" ca. 100Mio Tonnen hergestellt wird.

Über viele Millionen Jahre waren natürliche Polymere wie Zellulose übrigens unverwertbarer "Plastikmüll": Bäume haben als Abwehr gegen Mikroorganismen ihre Zellulose in unverdauliches Lignin eingepackt, und so haben sich riesige Mengen an natürlichen Polymeren angesammelt, die teilweise bis heute vorhanden sind (in Form von z.B. Steinkohle). Erst die Erfindung geeigneter Enzyme, mit deren Hilfe Lignin und Zellulose in ihre Bestandteile zerlegt werden können, durch Mikroorganismen und vor allem durch Pilze haben Holz recyclierbar gemacht.

Die Erde ist also schon seit langer Zeit ein "Plastikplanet". Polymere sind auch das einzige Material, das der Menschheit auf ewig zur Verfügung stehen wird, da Sonnenlicht, Luft und Wasser zur Herstellung ausreichen. Insofern finde ich die Diskussion in Richtung "Plastik ist Teufelszeug" ziemlich unvernünftig, was natürlich nicht heißen soll, dass man das ganze unnötige Einwegplastik einfach ins Meer kippen soll und darf.
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