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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3812)



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mal Hand aufs Herz - zu BASF - 8 Jahre und nix passiert ... :rolleyes: ausser gut durchgetakteter Verdruss.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.981.394 von clearasil am 09.07.19 07:16:12im Monatschart kann man den Indikatoren durchaus was abgewinnen, hätte aber auch noch locker Zeit bis Herbst.

Aber mal ehrlich: bis auf SAP schauen die deutschen Schwergewichte alle nicht gut aus. Ich hoffe ja selber immer, bin aber bei den vermeintlichen Bodenbildungen schon ein paar Mal reingefallen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.981.481 von prallhans am 09.07.19 07:39:26Aber mal ehrlich: bis auf SAP schauen die deutschen Schwergewichte alle nicht gut aus.

das weiß ich - habe auch nicht dafür plädiert.

Ich hoffe ja selber immer, bin aber bei den vermeintlichen Bodenbildungen schon ein paar Mal reingefallen.


wer will schon eine Potenbildung :D - sind nicht nachhaltig steigende Kurse die schönere Lösung? der kluge Morgenstanley sieht um 19:12 auch übergewichten und demnächst 72 euronen! :D 📢


JPMorgan belässt BASF auf 'Overweight' - Ziel 72 Euro

Montag, 08.07.2019 19:12 von dpa-AFX

Schriftzug von JP Morgan Chase. Schriftzug von JP Morgan Chase.
© subman / iStock Unreleased / Getty Images

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BASF (BASF Aktie) nach der Veröffentlichung neuer Marktschätzungen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Nachdem sich der Konzern in den letzten Wochen vorsichtig geäußert habe, hätten die Experten nun vor allem ihre Erwartungen an das Chemie- und Agrargeschäft zurückgeschraubt, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer am Montag vorliegenden Studie. Nunmehr werde am Markt bereits erwartet, dass BASF eine Gewinnwarnung aussprechen dürfte. Für Udeshi ergäbe sich dann eine Kaufgelegenheit, zumal sich die Gewinne 2020 wieder solide entwickeln sollten.

jetzt hat er es sich doch anders überlegt :laugh::laugh::laugh: - i love sis analüsts:


JPMorgan senkt BASF auf 'Neutral' - Ziel 59 Euro

Dienstag, 09.07.2019 06:43 von dpa-AFX

Schriftzug von JP Morgan Chase. Schriftzug von JP Morgan Chase.
© subman / iStock Unreleased / Getty Images

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat BASF (BASF Aktie) nach der jüngsten Gewinnwarnung von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 72 auf 59 Euro gesenkt. Angesichts dieser Prognosesenkung müsse man sich die Frage nach der Aufstellung von BASF stellen, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Man könne nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Diese Gewinnwarnung sei wieder ein Argument für das Unternehmen, ernsthaft eine Vereinfachung und Optimierung der Konzernstruktur zu überdenken. Vor dieser Gewinnwarnung habe er gedacht, eine Prognosereduzierung sei eine Kaufgelegenheit. Doch davon nimmt er jetzt Abstand angesichts der drastischen Senkung durch BASF.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.981.730 von clearasil am 09.07.19 08:09:48Vor dieser Gewinnwarnung habe er gedacht, eine Prognosereduzierung sei eine Kaufgelegenheit.

goldig.
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wer einen Chemiewert haben möchte, könnte mal über BCPC nachdenken:



Chemie gibt es auch in nicht-zyklisch:

http://financials.morningstar.com/ratios/r.html?t=BCPC
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.980.548 von grumbler am 08.07.19 22:18:42
Zitat von grumbler: Vielen Dank für die Antworten...

@ HenryScheinulf - ich sehe eine Rendite von 8-9% netto bei ausgewählten Werte durchaus realistisch (wenn auch ambitioniert). Aber auch mit 7% netto könnte ich noch sehr gut leben. Lieber ein hohes Ziel mit Disziplin verfolgen als ein zu niedriges Ziel und dieses dann aufgrund von Nachlässigkeit verfehlen.

@ Timburg - das Depot ist ausschließlich zur Überbrückung der Zeit bis zur Rente vorgesehen (und dann sollte idealerweise auch noch was übrig bleiben). Eine bereits bezahlte Immobilie und LVs runden später die Rente ab. Selbst das Thema Sozialversicherung ist bereits berücksichtigt. Ich bin soweit überzeugt alles Mögliche kalkuliert zu haben. Natürlich gibt es auch noch gewisse Unsicherheiten, aber man kann nunmal nicht alles planen.

Thema USA: Es geht nicht gegen die USA sondern eher pro Europa/DAX - mir ist bewusst das dadurch durchaus Performance verloren geht, aber ich habe mich in der Vergangenheit halt mehr mit DAX Unternehmen beschäftigt und habe deshalb dort zumindest subjektiv mehr Erfahrung. Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren und tausche Werte entsprechend aus. Bis jetzt habe ich dort Microsoft, Amazon und 3M auf dem Schirm. Was wäre denn sonst noch empfehlenswert?

@ investival

Danke für die konkrete Stellungnahme. Wie du schon bemerkt hast habe ich zwar schon etwas Erfahrung, aber mir fehlt ein Fahrplan. Deshalb habe ich ja meine Ideen zur Diskussion gestellt.

Bis auf die eher „kryptischen“ Ausführungen zum Pharma / BioTech konnte ich deine Bemerkungen nachvollziehen - in diesem Bereich würde ich mich gerne offensiver positionieren - aber wo finde ich welche spannenden Sachen von cBär?

Lebensmittel - Unilever war hier eigentlich mein Favorit (mit reicht der Anteil an Food im Produktprogramm um den Wert auch hierzu zu zählen). Habe allerdings vor kurzen einen Bericht über den Veggie-Trend und Danone gelesen, welcher mich veranlasst hat meine Meinung zu hinterfragen. Ich bin zwar selbst bestimmt kein Vegetarier, aber ich denke doch das gerade im Lebensmittelbereich durch diesen Trend interessante Wachstumsraten generiert werden können (und Danone verdient dabei Geld während Beyond Meat und Co davon noch weit entfernt sind).


Ist hier jemand sonst noch bei meinen „Exoten“ investiert? Wurden die Werte Naspers oder Hexagonal Composites schonmal unter die Lupe genommen?

Gruss

Zu e.g. 'Exoten' kann ich adhoc wenig beitragen.
Ich selbst habe Abstand zu Unternehmen in weniger rechtsicheren resp. kapitalistisch wenig tradierten = eigentums»fragilen« Ländern [--> Naspers] sowie ex Schnäppchenbewertungen zu kapitalintensiveren Unternehmen v.a. aus aktuell stark medienpräsenten Segmenten [--> Hexagon Comp.]

>> Lieber ein hohes Ziel mit Disziplin verfolgen als ein zu niedriges Ziel und dieses dann aufgrund von Nachlässigkeit verfehlen. <<
:D ... – Solange Realismus dabei ist, eine wie ich finde gute Maxime.
Allerdings denke auch ich, dass ein solch' 'hohes Ziel' mit den genannten largecaps bei in verlängerten monetär entspannten Globalisierungszeiten ausgereizten Margen sowie angesichts kapitalsteuerpopulistischer Attitüden in D mindestens ambitioniert ist, überdies auch gutes timing und eine b&h-Dogmaresistenz erfordert.

Mit dem 'Fahrplan' ist das bei jedem und überhaupt dann+wann so eine Sache. Wenn die Jahreszeiten wechseln, werden die im wirklichen Verkehrsleben ja schon mal nicht grundlos geändert.
Das sehe ich übertragen auf Deine Präferenz deutscher Unternehmen, wo m.M.n. ja nun doch, volkswirtschaftlich gesehen, schon gehörig Optimismus für ein nachhaltig besseres Wetter dazu gehört. Zumal Du in D ja schon via Immobilie + LV/Rente engagiert bist.

Hier im thread wurden vor bzw. werden seit längerer Zeit die vorsorgetauglichen internationalen inkl. US-Werte sowie midcapige Alternativen für weniger dividendeneinkommensorientierte Vorsorger nebst fundamental relevanter Auswahlkriterien benannt; dito vor längerer Zeit im hier oft zitierten 'Gewinnerbranchen'-thread, wo auch die makroökonomischen Vorteile der USA vs. D/EU und China betont wurden. Dazu wurden hier wiederholt links eingestellt, die es erlauben, sich v.a. US-Unternehmen betreffend schlau zu machen; für US-Unternehmen gibt's im www seit Jahr+Tag das mit Abstand umfassendste Informationsangebot.

– Für 'kryptische' Äußerungen bin ich berüchtigt, :D ...
cBär wird aber vlt. noch was zu Deinem Anliegen in Sachen healthcare schreiben.

---
ad BASF

-bestätigen sich meine winterlichen Befürchtungen. Eine Gewinnwarnung bleibt halt allerseltenst allein, und Pärchen zeugen halt auch schon mal Kinder.
Und in D ansässige Unternehmen resp. deren Eigner+Mitarbeiter erhalten nun halt zunehmend die Quittung politideologisch veranstalteten UNsinns in D ohne sich dagegen zu verwahren, ja dem sie überwiegend indirekt noch Beifall zoll(t)en.

Die sich mit den Tiefs 2016+18/19 ausgebildete support range 56-58 könnte halten, wo für 2019 wohl nun praktisch alle unternehmerischen Suppenhaare in der Zahlensuppe schwimmen. Der Ausgang des heutigen Tages könnte dafür vorentscheidend sein.
Ich setze darauf allerdings nicht, wo sich der ökonomische MakroUNsinn in D nebst politischer Isolierung in der EU zementiert, und der besonders aus D chronisch angegangene Trump sich noch ein Späßchen daraus machen könnte, den UNsinn bloß zu stellen.

Die Frage welche ist hier wie auch bei manch' anderem DAX-Wert wohl, ob das angesächsisch dominierte Aktionariat noch billiger arrondieren will, oder deren magere Performance mit DAXen schon zu sehr schmerzt ... => 50:50

– Und; ja: Chemie gibt's auch nichtzyklisch, *g* ... ;)
Mit m.E. rel. größerem Verbesserungspotenzial vs. BCPC rel. preiswert immer noch Robertet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.982.969 von investival am 09.07.19 10:26:35Berlin?😜😱😆

Zitat von investival: Ich selbst habe Abstand zu Unternehmen in weniger rechtsicheren resp. kapitalistisch wenig tradierten = eigentums»fragilen« Ländern
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.976.480 von investival am 08.07.19 14:31:32Im oben verlinkten Beitrag des dt. MF-Ablegers habe ich v.a. mit den beinhalteten abseitig-trivialen Bezügen so meine Probleme

Ich auch.
Aber darum ging es nicht.

Aber ich setze dann auch darauf, dass bei diesem Untenehmen noch weniger wahrscheinlich was dazwischen kommt als bei einem anderen mit bescheidenerem Gewinnwachstum

letztere Unternehmen sind gemeinhin sicherer einzuschätzen als erstere.

Und dann noch ohne 'Reißleine' ... Eine Bewertungskonsolidierung/-korrektur nach einem x-bagger gar bis zur erniedrigten Bewertungsnachhaltigkeit durchzuhalten ist in praxi doch mental ziemlich anmaßend um nicht zu sagen: masochistisch.


Dazwischen kommen kann an der Börse bekanntlich vieles, das passiert auch bei den vermeintlich solidesten Boliden und Langweilern mit entsprechenden plötzlichen Kursabschlägen.
Und ich muss nichts einschätzen , sondern ich verfolge anhand all der heute vorhandenen Informationsmöglichkeiten, was sich entwickelt.
Ich muss auch nichts durchhalten , sondern es steht mir frei, nach den ersten Kursgewinnen (im Idealfall X-Bagger), einen Teil zu realisieren, je nach Newsfluss weiter zu reduzieren oder auch wieder aufzustocken.
Je höher das Gewinnwachstum, desto größer ist i.Ü. tendenziell der Sicherheitsabstand zur Verlustzone.

Für mich war die entscheidende Erkenntnis in dem Link, dass nicht nur weit verbreitet die "Bewertungsfrage" bei Wachstumsunternehmen nicht realistisch beurteilt wird, sondern das auch noch potenziert, je höher und nachhaltiger (was stets im Blick zu behalten ist) das reale Wachstum ist.
Und selbst die bekannte Faustformel von Altmeister Lynch (die ich zeitweise selbst sehr in den Vordergrund stellte) PEG < 1 = günstig ist zu linear gedacht und passt nicht zu Hyper Growth.

Und im Urlaub darfst dann auch nicht offline gerade sein

Das gilt bei allen politischen und unternehmensspezifischen Risiken für so ziemlich alle Aktien (deswegen keine zu großen Klumpenrisiken eingehen).

hardcorigen Prozyklik

Geht es Richtung Luro aufgrund steten Gewinnwachstums, dann ist das keine Prozyklik, sondern ratsam und vernünftig in Bezug auf die eigene Performance.

Wobei ich keinesfalls behaupten will, dass mir stets alles gelungen ist oder zukünftig gelingen wird.
Börse bedeutet lebenslanges Lernen.
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Hexagon AB, Fuchs Petrolub, BASF, und jetzt Deutz
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-07/4713670…

(Deutsche Bank sei hier unbedingt außen vor) schon eine ganze Menge mit Gewinnwarnungen.
Die Schleifspuren in der (europäischen) Konjunktur werden immer mehr deutlich; wir können uns wohl auf einiges gefasst machen. Also besser Pulver trocken halten.

GB leidet auch, zus. durch Ängste um den Brexit. Liegen hier vlt. gute Chancen?
Ich werde jedenfalls mal Halma, Spectris, Advanced Med., abcam, Renishaw und Co. auf eine GB-Watchlist setzen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.983.114 von Algol am 09.07.19 10:59:20
Zitat von Algol: Im oben verlinkten Beitrag des dt. MF-Ablegers habe ich v.a. mit den beinhalteten abseitig-trivialen Bezügen so meine Probleme

Ich auch.
Aber darum ging es nicht.

Aber ich setze dann auch darauf, dass bei diesem Untenehmen noch weniger wahrscheinlich was dazwischen kommt als bei einem anderen mit bescheidenerem Gewinnwachstum

letztere Unternehmen sind gemeinhin sicherer einzuschätzen als erstere.

Und dann noch ohne 'Reißleine' ... Eine Bewertungskonsolidierung/-korrektur nach einem x-bagger gar bis zur erniedrigten Bewertungsnachhaltigkeit durchzuhalten ist in praxi doch mental ziemlich anmaßend um nicht zu sagen: masochistisch.


Dazwischen kommen kann an der Börse bekanntlich vieles, das passiert auch bei den vermeintlich solidesten Boliden und Langweilern mit entsprechenden plötzlichen Kursabschlägen.
Und ich muss nichts einschätzen , sondern ich verfolge anhand all der heute vorhandenen Informationsmöglichkeiten, was sich entwickelt.
Ich muss auch nichts durchhalten , sondern es steht mir frei, nach den ersten Kursgewinnen (im Idealfall X-Bagger), einen Teil zu realisieren, je nach Newsfluss weiter zu reduzieren oder auch wieder aufzustocken.
Je höher das Gewinnwachstum, desto größer ist i.Ü. tendenziell der Sicherheitsabstand zur Verlustzone.

Für mich war die entscheidende Erkenntnis in dem Link, dass nicht nur weit verbreitet die "Bewertungsfrage" bei Wachstumsunternehmen nicht realistisch beurteilt wird, sondern das auch noch potenziert, je höher und nachhaltiger (was stets im Blick zu behalten ist) das reale Wachstum ist.
Und selbst die bekannte Faustformel von Altmeister Lynch (die ich zeitweise selbst sehr in den Vordergrund stellte) PEG < 1 = günstig ist zu linear gedacht und passt nicht zu Hyper Growth.

Und im Urlaub darfst dann auch nicht offline gerade sein

Das gilt bei allen politischen und unternehmensspezifischen Risiken für so ziemlich alle Aktien (deswegen keine zu großen Klumpenrisiken eingehen).

hardcorigen Prozyklik

Geht es Richtung Luro aufgrund steten Gewinnwachstums, dann ist das keine Prozyklik, sondern ratsam und vernünftig in Bezug auf die eigene Performance.

Wobei ich keinesfalls behaupten will, dass mir stets alles gelungen ist oder zukünftig gelingen wird.
Börse bedeutet lebenslanges Lernen.

>> Dazwischen kommen kann an der Börse bekanntlich vieles, das passiert auch bei den vermeintlich solidesten Boliden und Langweilern mit entsprechenden plötzlichen Kursabschlägen. <<
Aber seltener, und dann meistens mit geringerer Vehemenz zumindest im 1. downmove.

>> Ich muss auch nichts durchhalten <<
Die Rede war nicht von Dir, sondern vom MF-Autor, der das in seiner 12-%-Rechnung impliziert.
Dir hingegen habe ich die Reißleinen–Strategie konzediert.

>> Und selbst die bekannte Faustformel von Altmeister Lynch (die ich zeitweise selbst sehr in den Vordergrund stellte) PEG < 1 = günstig ist zu linear gedacht und passt nicht zu Hyper Growth. <<
Lynch hat seine PEG-Prämisse in normalen Zinszeiten formuliert, als Anleihen noch marktwirtschafltiche Konkurrenz zu Aktien darstellten, Aktien also per se billiger zu sein hatten.
Das ist seit längerem nicht mehr der Fall, weshalb die PEGs Spielraum nach oben hatten, und vice versa tiefe PEGs eher auf unternehmerische bzw. unternehmensintern bedingte (Wachstums-)Probleme hindeuten.
Ein anderer, wichtiger, Punkt ist, inwieweit Unternehmen es darüber schaff(t)en, ihre Effizienz, ihre Kapitalrenditen zu verbessern. Ich erinnere an Ulf's Faustformel roa/peg >10, die da m.E. ein recht gutes Bewertungs»limit« darstellt so man für den roa nicht Verbesserungspotenzial festmachen kann.

>> die entscheidende Erkenntnis in dem Link, dass nicht nur weit verbreitet die "Bewertungsfrage" bei Wachstumsunternehmen nicht realistisch beurteilt wird, sondern das auch noch potenziert, je höher und nachhaltiger (was stets im Blick zu behalten ist) das reale Wachstum ist. <<
Das hat indes schon Lynch bedeutet; 20 % Wachstum zu p/e 20 = besser als 10 % Wachstum zu p/e 10. Lynch hat da allerdings ein »mentales« Limit von 20-25 % growth p.a. angeraten; wie geschrieben in normaler Zinszeit.
Geht man nun davon aus, dass die Tiefstzinsen nun noch bleiben werden heißt Inflation out bleiben wird was indes eine Spekulation ist, kann man natürlich – spekulativ – höheres growth akzeptieren bzw. eine höhere Nachhaltigkeitswahrscheinlichkeit für solches growth unterstellen.

>> Das gilt bei allen politischen und unternehmensspezifischen Risiken für so ziemlich alle Aktien <<
Aber nicht gleichermaßen; s.o.
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