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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.038.385 von com69 am 16.07.19 18:15:35
Zitat von com69: Zur Debatte um Vermögen, Median, Mean oder was auch immer

Natürlich muss man die Rentenansprüche mit einbeziehen.
Letztendlich zahlt ja jeder AN eine Summe X in die Rentenkasse ein, die er sonst womöglich selbst anlegen würde, wenn man ihn ließe. Ob die Rente nun sicher ist oder nicht, wie so vieles was die Zukunft betrifft, lässt sich hier keine 100% Prognose abgeben. Aber Immos, Aktien sind ja vor staatlichen Zugriffen auch nicht geschützt.
Der Vergleich zwischen Selbstständigen und Beamten aht es ja ganz gut erklärt.

Aber selbst das ist nur die halbe Wahrheit.
Man könnte noch andere Faktoren in die Statistik mit einliessen lassen, die nicht unbedingt was mit Geld zu tun haben.
Z.B.
Soziale Sicherheit
Persönliche Sicherheit
Krankenversorgung
Kostenlose Schulbildung
Infrastruktur
Arbeitsbedingungen
Lebensraum
Freizeitangebot etc.

Gab mal einen schlauen Menschen, der meinte bis zu einem Nettoeinkommen von 2.800€/mon oder 28.000€/Jahr (weiss es nicht mehr genau) steigt die persönliche Zufriedenheit, darüber es ist dann egal wieviel Geld man hat, glücklicher wird man nicht mehr.

Nicht falsch verstehen, aber dieser ständige Ländervergleich und das ständige schlechtreden von Deutschland nervt manchmal. Denn so toll wie oft dargestellt ist es in anderen Ländern nun auch wieder nicht
:rolleyes: ...

>> Gab mal einen schlauen Menschen, der meinte bis zu einem Nettoeinkommen von 2.800€/mon oder 28.000€/Jahr (weiss es nicht mehr genau) steigt die persönliche Zufriedenheit, darüber es ist dann egal wieviel Geld man hat, glücklicher wird man nicht mehr. <<
Es ging hier nicht ums Einkommen, sondern ums Vermögen.
Und dabei geht es eben nicht ums 'Geld'; man erinnere sich an des Wortes tieferer Bedeutung.

>> Nicht falsch verstehen, aber dieser ständige Ländervergleich und das ständige schlechtreden von Deutschland nervt manchmal. Denn so toll wie oft dargestellt ist es in anderen Ländern nun auch wieder nicht <<
=> >> Nur: da sind wir auf einem hohen Niveau und riskieren ja genau diese zu verspielen, getreu dem Motto: uns geht es doch gut. Der Erhalt und die Verbesserung sollte aber jedem am Herzen liegen. << [@prallhans]
Exakt das ist der wunde Punkt!

>> Ob die Rente nun sicher ist oder nicht, wie so vieles was die Zukunft betrifft, lässt sich hier keine 100% Prognose abgeben. Aber Immos, Aktien sind ja vor staatlichen Zugriffen auch nicht geschützt. <<
– Und wie sieht es mit der Wahrscheinlichkeit dieser Zugriffe angesichts der seit 10y aufgetürmten Zukunftlasten und neuerer Verlautbarungen in D nüchtern betrachtet nun aus?

@filmen's bedeutete Art der Annäherung von Mean und Median wird als logische Konsequenz deutscher Verdrängungsbefindlichkeit unweigerlich Realität.
Derweil Regierung und Medien, noch trunken von jahrelang überbordenden Steuereinahmen und staatlicher 0-Zins-windfall profits in den letzten Jahren – auf Kosten der Individualvorsorge in diesem Staat – SCHÖNreden, und darüber die in D ohnehin übergebührliche Staatsgläubigkeit zulasten von Eigenverantwortung zementierend.
Und im Gegenzug reden sie Dinge schlecht, die sie gar nicht seriös beurteilen können oder gar -wollen.
– Das nervt mich inzwischen mehr als manchmal.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.042.396 von investival am 17.07.19 09:31:57> auf Kosten der Individualvorsorge in diesem Staat <
So einer hier nicht seit 2012 mitliest; freilich, *g* ...
– Ich bezog mich im Kern auf die xx Mio Riester-Sparer und ansonsten auf die seit 2009 latente Inflationsbesteuerung von Kapital nebst vollends kastrierter Sparerfreibeträge.

Machen wir uns besser nix vor: Unsere eigenen unbestreitbaren windfall profits ob der 0-Zinspolitik dürften nicht von Dauer sein, agieren wir nicht im Prallhans'schen Sinne.
Mal abgesehen von ohnehin unternehmensspezifischen Risiken, die in jüngerer Zeit auch nicht geringer wurden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.042.567 von investival am 17.07.19 09:44:02@Investival: Ich finde Riester nicht pauschal schlecht. Man kann mit einer Fondsbasierten Riesterrente seine Steuerlast ganz gut nach hinten verlagern. Der Fairriester ist ein wirklich ganz gutes Produkt. Klar ist er 0,5% pro Jahr teurer als ein normaler ETF Sparplan, aber das wird durch die Zulagen und die nachgelagerte Besteuerung mehr als ausgeglichen. Dazu ist die Riesterrente auch vor Zugriff seitens der Behörden sicher, wenn es denn mal ganz schlecht laufen sollte (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit z.B.).

Das gleiche gilt für einen guten ETF Sparplan im Versicherungsmantel. Damit kann man seine Steuerlast in den Ansparphase auf null senken und bei der Auszahlung wird (nach jetzigem Stand!) nur 50% der Gewinne besteuert. Die Interrisk bietet einen solchen Sparplan für jährliche 0.3% des Fonds-oder ETF Vermögens an.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.042.567 von investival am 17.07.19 09:44:02https://www.focus.de/finanzen/boerse/notenbanken-werden-zu-g…
Wie er sagt, Problem das hier Politiker entscheiden.
Vielleicht ein Ansatz, dass das jetztige Pensions/Rentensystem quasi BGE wird.
Dafür sprechen täte das Problem der Demographie.

https://ftalphaville.ft.com/2019/03/01/1551434402000/An-MMT-…
In den USA wird allem Anschein nach die Modern Money Theorie immer populärer.

Die Inflation findet hauptsächlich in Vermögenswerten statt, sieht mann schon deutlich durch die jetztige NB-Politik.
Denke das sich über kurz oder lang die MMT durchsetzen wird, weil keine Alternative. In welcher Form auch immer, ob gut oder schlecht, wird die Zukunft schreiben
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.043.152 von Rugier am 17.07.19 10:33:19
Zitat von Rugier: DieInflation findet hauptsächlich in Vermögenswerten statt, sieht mann schon deutlich durch die jetztige NB-Politik.


Im Endeffekt eine Enteignung, immer weniger Rendite bei überproportional steigenden Risiken.
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Welche US Bank kaufen
Mal eine kurze Frage hier in die Runde: Ich möchte Aktien einer US Bank kaufen. Bis jetzt habe ich mit der ING und der BNS nur zwei Banken im Depot, hätte aber gerne noch eine US Bank.

-Well Fargo? Sind gut gefallen, hohe Dividende aber allerlei Probleme
-JPM? Sind super gelaufen, sicher eine der stärksten Banken
-Goldmann? Sehen vom Chart her attraktiv aus, haben grade die Divi massiv erhöht

Oder lieber eine starke Regionalbank?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.043.137 von neuflostein am 17.07.19 10:32:32
Zitat von neuflostein: @Investival: Ich finde Riester nicht pauschal schlecht. Man kann mit einer Fondsbasierten Riesterrente seine Steuerlast ganz gut nach hinten verlagern. Der Fairriester ist ein wirklich ganz gutes Produkt. Klar ist er 0,5% pro Jahr teurer als ein normaler ETF Sparplan, aber das wird durch die Zulagen und die nachgelagerte Besteuerung mehr als ausgeglichen. Dazu ist die Riesterrente auch vor Zugriff seitens der Behörden sicher, wenn es denn mal ganz schlecht laufen sollte (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit z.B.).

Das gleiche gilt für einen guten ETF Sparplan im Versicherungsmantel. Damit kann man seine Steuerlast in den Ansparphase auf null senken und bei der Auszahlung wird (nach jetzigem Stand!) nur 50% der Gewinne besteuert. Die Interrisk bietet einen solchen Sparplan für jährliche 0.3% des Fonds-oder ETF Vermögens an.

Riester war im Kern keine 'pauschal schlechte' Idee – aber eine schlecht realisierte.
Der Fauxpas war+ist, dass man die Intermediäre = hier die Versicherer bei+nach der Einführung
1. weg von Aktien hinein in damals schon inflationierende und seit 2008 noch zusätzlich inflationierte Schuldpapiere und
2. nicht weg von Gebührenwucher regulierte.

Und ich stelle einfach in Abrede, dass es in D im Gegensatz zu allen anderen vgl.baren Ländern exklusiv eines Intermediärs der natürlich so viel Geld wie möglich verdienen will bedurfte und bedarf, die Politik darüber nun praktisch gar keine direkte Förderung wie bspw. in USA oder F gewährt.

Wobei es da – wiewohl ein anständiger Freibetrag sozial am ausgewogensten wäre – gar nicht mal um Förderung gehen muss: Es reichte schon die Wiedereinsetzung des Stands <2009; v.m.a. mit angemessen erweiterter Steuerfrist.

---
Zitat von Rugier: https://www.focus.de/finanzen/boerse/notenbanken-werden-zu-g…
Wie er sagt, Problem das hier Politiker entscheiden.
Vielleicht ein Ansatz, dass das jetztige Pensions/Rentensystem quasi BGE wird.
Dafür sprechen täte das Problem der Demographie.

https://ftalphaville.ft.com/2019/03/01/1551434402000/An-MMT-…
In den USA wird allem Anschein nach die Modern Money Theorie immer populärer.

Die Inflation findet hauptsächlich in Vermögenswerten statt, sieht mann schon deutlich durch die jetztige NB-Politik.
Denke das sich über kurz oder lang die MMT durchsetzen wird, weil keine Alternative. In welcher Form auch immer, ob gut oder schlecht, wird die Zukunft schreiben

Es ist übergeordnet nicht nur das demografische, sondern das Schuldenproblem per se, was sich nur über eine stärkere Inflation wird lösen lassen. Diverse Anstrengungen haben die dazu nötige Inflation bislang nicht auslösen können, deshalb werden nun zunehmend planwirtschaftliche(re) Eingriffe wie diese 'MMT' diskutiert.
Die warnenden Stimmen sollte man imho besser nicht wieder wie bei so manch anderen Dingen wie bspw. der EUR-Einführung damals abtun; die spätere Rechnung für MMT dürfte ebenfalls nicht billig ausfallen.

Was die MMT per se angeht, bleibt uns nichts anderes übrig, als im Handeln nüchtern-opportunistisch zu sein; bin da ganz beim dahingehend zwangsgeläuterten Jens Ehrhardt.
Aber wie er und vlt. auch schon der zitierte Hedgefonds-Mann, der sich öffentlich natürlich vorsichtig ausdrücken muss sehe ich das zitierte Risiko nicht mehr nur als latentes:
> Da ist es nicht unwahrscheinlich, dass nicht die beste, sondern die populärste Maßnahme am Ende eingesetzt wird – oder dass Politiker MMT gänzlich falsch einsetzen. <
Gerade in D gibt's dafür prägnante Beispiele.

Und macht man so eine Politik, darf(!) man seinen Wählerschäfchen nicht inflationsschützende bzw. -mildernde Auswege versperren. Schon schlimm genug, dass man Unternehmensbeteilungen bei jeder Gelegenheit populistisch-verquer als des bösen Spekulanten' Teufelszeug abtut. Und auch eine gesellschaftliche Spaltung im Vorfeld besagter Rechnung dürfte kaum zielführend sein.

> nur reicheren Schichten genutzt, weil sie diejenigen sind, die sich Aktien und Anleihen überhaupt leisten können <
Diese Mär sollten seriöse Finanzjournalisten nicht noch weiter unreflektiert strapazieren, sondern vielmehr darüber aufklären, was geht: Jeder kann ab 25 EUR/Monat darin vorsorgen; ohne mehr oder weniger kostenintensivere, via steuerlicher goodies letztendlich subventionierte Intermediäre.

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ad SOBi

>> besser, als befürchtet <<
Würde eher sagen, das ist eine ziemlich ordentliche Lieferung ... Die Großaquise liefert schon zeitnah gut zu, die Bruttomarge hat sich von vorher schon ordentlichen auf sehr ordentliche 76 % erhöht, man verbessert den Ausblick.
– Freilich war das angesichts allgemein eher mäßiger Erfahrungen mit Großaquisen so nicht zu erwarten, aber ob man gleich das diametrale Gegenteil einpreisen musste ... Würde man die Schuldenexposition woanders so bewerten wie bei SOBi, hätten wir wohl eine veritable Marktbaisse.
Small caps in small markets haben's manchmal und manchmal auch nachhaltig schwerer.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.043.650 von Algol am 17.07.19 11:19:25
Zitat von Algol: Sobi besser, als befürchtet:

https://seekingalpha.com/article/4275354-swedish-orphan-biov…


ich finde Ergebnisse sehr gut.
Dow Jones | 27.354,00 PKT
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.041.001 von Timburg am 17.07.19 06:46:09Na denn mal eben noch die Zahlen von SOBI.

https://www.sobi.com/sites/default/files/wkr0006-3365185.pdf

Hat ja auch einen ordentliches + gegeben. Ich werde jetzt aber nicht die schwarze Vitrolife-Brille aufsetzen, sondern mich mehr an Biotage und Genmab orientieren, wo die Gewinne bisher gehalten haben.

Ich wünsch Dir einen schönen Urlaub; in 2 Wochen sieht eh alles anders aus.
Dow Jones | 27.348,00 PKT
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