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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 3897)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.356.151 von anyway am 28.08.19 05:29:02@anyway,

denk' Dir ohne Dein persönliches Kompliment noch einen Daumen von mir dazu, :yawn: ;)

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@Diogenes48,

ist natürlich ärgerlich, wenn ob nur 1 Makro-Diskussion oder auch nur -Überlegung solche Sachen wie Enphase Energy :D an uns – gerade, wo wir ja Timing-Spezialisten sind, :laugh: – vorbei gehen.
– Wieder mal ein lesenwerter, diskutabler NZZ-Beitrag ...

> Aktien, die über lange Zeit, also über 20 oder 30 Jahre, hervorragende Resultate bringen? Welche Aktien gehören überhaupt zu dieser Kategorie, und welche Schlüsse sollten Investoren aus ihren Resultaten ziehen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich Hendrik Bessembinder von der Arizona State University. <
– Jetzt kennen wir endlich den wahren nick eines Mitstreiters aus Simonswald, :D

Die Frage ist natürlich, ob + in wie weit sich die Mühe v.a. des gemeinen berufstätigen Familienversorgers lohnt, bei dieser nüchternen Erkenntnislage noch stock picking zu betreiben ... Viele weichen deshalb auf ETFs aus und noch mehr machen leider gar nix und verlassen sich arglos auf den Staat.

Aber ich denke ja bin inzwischen überzeugt davon, mit nur »etwas« einmaligem Zeiteinsatz nebst Kopfgebrauch bekommt man eine Agenda [bei mir = die sog. 'Segment-Tableaus'] zusammen, mit der man dann überdurchschnittlich erfolgreich operieren kann.
Und ich denke resp. bin davon überzeugt, dass es durchaus erfolgfördernd ist, sich auch mit seinem timing auseinanderzusetzen.
Es gilt also im Kern, das Universum der Möglichkeiten rational und am besten schon vorab einzugrenzen ...

> Sowohl in den entwickelten Märkten als auch in Emerging Markets stehen wenigen Superperformern viele mittelprächtige und schlechte Aktien gegenüber.
In den Emerging Markets ist das Risiko am grössten: 62% der Firmen dort sind Verlustbringer.
<
– Weshalb man sich nicht mit den zusätzlichen Unwägbarkeiten in den EmMas herumschlagen muss.

> Ungleichverteilung zwischen Gewinnertiteln und dem Rest ist schon bei amerikanischen Papieren massiv, bei Nicht-US-Aktien ist sie aber noch grösser. <
– Womit ein US-Anlageübergewicht grundsätzlich opportun um nicht zu sagen geboten ist.

> Für Schweizer Anleger erfreulich ist, dass die heimischen Aktien eine Ausnahme darstellen: 70% davon zeigen seit 1990 eine positive Rendite. Deutsche Investoren haben weniger Glück. Bei unseren nördlichen Nachbarn haben rund 60% der Aktien den Investoren Verluste eingebracht. <
Das ist deutlich weniger 'Glück' ... Und woran das wohl liegt ...
– Auch Unternehmens(beteiligungs)steuern im internationalen Wettbewerb um Kapital/Investitionen spielen eine Rolle für den Anlage- resp. Vorsorgeerfolg.

> Es ist nicht leicht, der Versuchung zu widerstehen, Superrenditen wie denjenigen von Enphase Energy oder Amazon nachzujagen <
Stimmt; ist aber auch eine Sache der eigenen Anlageerfahrung bzw. absolvierten timeline.
Die älteren Börsenhasen wissen meistens, :D, worauf sie sich im versuchten Vorgriff auf sowas einlassen und haben meist auch das entsprechende Finanzpolster, um sich das dann+wann mit der nötigen Lockerheit erlauben zu können. Jüngere / Wenig(er) Anlageerfahrene sollten m.M.n. weniger deren Einzelaktionen denn deren grundsätzliche Fingerzeige beachten, die flinken Fische dann später selbst versuchen zu fangen, und sind insofern mental natürlich geforderter.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.358.764 von Fernstudent am 28.08.19 11:32:46Viele Leute, die etwas drauf haben, und/oder etwas erreichen wollen wandern aus. Ich weiß dass aus eigener Erfahrung, weil ich selbst schon mal für einige Jahre nach Fernost ausgewandert bin und zwar nach Japan, als Teilhaber an einem Unternehmen. Aktuell wandern aufgrund der politischen Situation wieder mehr aus. Unternehmertum, hohe Gehälter, Vermögen, konservative Gesinnung und Kapitalismus werden madig gemacht wie schon lange nicht mehr. Warum sollte man sich als qualifizierter Mensch das antun? Wenn die deutsche Seele nach Gleichmacherei strebt und schlaue Leute und deren Besitz wieder bedroht, dann sucht man halt das Weite. Ich war wie gesagt schon mal weg und eruiere einen zweiten Weggang, wenn dieser Irrsinn auf allen Ebenen weitergeht. Ich komme aus kleinsten Kreisen mit 0 Euro Startkapital und möchte mir mein hart erarbeitetes Kapital nicht wegnehmen lassen, weder für sozialistische Experimente noch für einen aufgeblähten Sozialstaat der meint er müsse nun auch Armutsmigranten mehr oder weniger bedingungslos alimentieren. Sollte die Vermögenssteuer kommen wäre ich definitiv weg. Ich lasse mir doch nicht die Substanz wegnehmen, die ich mir als Altersvorsorge angespart habe!

Ich kann nur jedem empfehlen zumindest die persönlichen Optionen zu prüfen und wenn es nur erst mal ein LEGALES Konto im Ausland ist. Es gab schon mal eine dunkle deutsche Periode an deren Anfängen so manche dachten, das wird schon nicht so schlimm kommen. Der Ausgang ist bekannt. Geschichte wiederholt sich bekanntlich nie deckungsgleich, aber Vorsicht schadet nicht. Deutsche sind schon ein spezielles Volk. Damals war es ein größenwahnsinniger Rechter und seine willfährigen Helfer, die alles in den Abgrund rissen. Wer garantiert mir, dass es diesmal nicht Linksgrüne sind, die das Land zumindest wirtschaftlich in schwere Schieflage bringen?? Ich möchte zumindest für ein solches worst-case Szenario nicht mit meinem Vermögen als helfender Idiot zur Verfügung stehen.

Darum baue ich aktuell auch mein Kapital in Deutschland ab und verschiebe es sukzessive in Länder die einen stabileren track-record in Sachen Kapitalismus aufweisen. Deutsche Aktien habe ich (außer ein paar Exoten) gar keine mehr. Nicht ein DAX oder MDAX-Wert befindet sich in meinem Depot. Und ich kenne andere wohlhabende Leute, die sich aktuell ähnlich um-positionieren.

Zitat von Fernstudent: Hallo
Beispiel:
Hier im Osten gibt es inzwischen etliche Chefarztstellen (natürlich eher in peripheren kleinen Häusern) die nicht mehr besetzt werden können. Von OA und Ass. Arztstellen ganz zu schweigen. Einfach keine Bewerber. Wir reden da von Gehältern, die für viele unserer Mitmenschen unerreichbar sind
Bei Pflegekräften teilweise noch schlimmer.
Was ist los in diesem Land????
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.359.335 von El_Matador am 28.08.19 12:31:15@Matador
wahrscheinlich in 1. Linie KaufPreis + KaufDatum, evtl. noch Haltezeit
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.359.638 von werthaltig am 28.08.19 12:58:15@werthaltig
Viele Leute, die etwas drauf haben, und/oder etwas erreichen wollen wandern aus......

Eine Möglichkeit, aber die Bindung "Familie" halte ich für im positiven eine große Hürde

Darum baue ich aktuell auch mein Kapital in Deutschland ab und verschiebe es sukzessive in Länder die einen stabileren track-record in Sachen Kapitalismus aufweisen.

Aus diesem Grunde sehe ich nach dem Brexit eine Fluchtburg auf der Insel um in Aktien und Währung
zu investieren. Zudem zahlen sie auch noch stabile Dividenden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.359.434 von investival am 28.08.19 12:38:00– Womit ein US-Anlageübergewicht grundsätzlich opportun um nicht zu sagen geboten ist.

Dazu passend:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.359.434 von investival am 28.08.19 12:38:00@investival

– Womit ein US-Anlageübergewicht grundsätzlich opportun um nicht zu sagen geboten ist.

dies sollte man jedem Anfänger "einbleuen" um in den ersten Jahren nicht zuviel "Abrieb" zu generieren,
aber mit der Aktienkultur ist es ja bei uns leider nicht weit her.

Übergewicht US und Einschätzung der Wirtschaftspolitik von Trump, vor allem wen es noch einmal zu
weiteren 5 Jahren kommt und in punkto Trump persönliche Animositäten außen vor zu lassen, haben mich schon vor Wochen zum erstellen eines Depots mit Infrastuctur/Energywerten

Crown Castle, Dominion, Duke, Southern, Water works,

wenn noch jemand Anregungen hat, gern genommen,

veranlasst, was sich bisher schon positiv entwickelt.
Dow Jones | 25.718,00 PKT
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.358.104 von longitudinalwelle am 28.08.19 10:25:56
Funkwerk
Zitat von longitudinalwelle: Funkwerk AG

Mal etwas weg von Anne Will und mehr hin zu Kerstin Schreiber (CEO) bitte ich um kritische Würdigung der German Wunderkerze Funkwerk AG, v.a. potenzielle Risiken betreffend!

Investment Highlights:

- Anbieter innovativer Kommunikations-, Informations- und Sicherheitssystemen für Bahnbetriebe und kritische Infrastrukturen
- Geschäftsbereiche Zugfunk, Reisendeninformationen, Überwachungskameras und IoT
- Quasimonopolartige Marktstellung im größten und mit Abstand ertragreichsten Geschäftsfeld Zugfunk (75% Marktanteil in Europa, nur 1 weiterer Anbieter) mit sehr hohen Markteintrittsbarrieren (technologisch, zulassungsprozessseitig und notwendige Gremienzugehörigkeit zur Festsetzung neuer Standards, in denen Funkwerk tief verwurzelt ist)
- Profiteur der Umstellung auf ETCS (European Train Control System) von Ende 2019 rund 7.000 km Zugstrecke auf 50.000 km im Jahr 2030
- Profiteur der in den nächsten Jahren / Jahrzehnten zur Erreichung der Klimaziele beschlossenen multimilliardenschweren Investitionsprogramme in den Bahnverkehr, in Deutschland u.a."Digitale Schiene" (Der Bund hat sich in der neu verhandelten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung III (LuFV III) dazu verpflichtet, in den kommenden Jahren 86 Mrd. EUR in die Schieneninfrastruktur zu investieren. Statt der in der LuFV II vereinbarten 5,6 Mrd. EUR jährlich, sollen
von 2020 bis 2024 nun durchschnittlich 7,9 Mrd. EUR für den Erhalt des Schienennetzes ausgegeben
werden. Von 2025 bis 2029 sollen im Jahresschnitt sogar 9,2 Mrd. EUR investiert werden.
)
- Blitzsaubere Bilanz (Nettocash von knapp 30 Mio. Euro), hohe EK-Quote, nix Immaterielles, keine Aktivierung von FuE-Aufwendungen (FuE-Quote: 10%)
- Free Cashflow Maschine (der operative Cashflow übersteigt jedes Jahr zudem deutlich das Ergebnis, da jeweils Rückstellungen für langlaufende Gewährleistungen gebildet werden, die aufgrund des steigenden Umsatzvolumens zwar jeweils netto ansteigen, jährlich davon jedoch auch 1-2 Mio. aufgrund von Nichtinanspruchnahme aufgelöst werden; böse Zungen behaupten, dass auf diese Weise die Gewinne kleingerechnet werden für eine Komplettübernahme des Großaktionärs. Ich stufe dies jedoch schlicht als kaufmännische Vorsicht ein.)
- Weltmeister im Tiefstapeln und Übertreffen von Unternehmensprognosen
- Großaktionär Hörmann Industries
- Deutlich 2-stellige EBIT-Margen
- Sehr starke Halbjahreszahlen mit hohen Steigerungen im Auftragseingang und Auftragsbestand und weiterhin wohl viel zu niedriger Prognose: https://www.funkwerk.com/aktuell/pressemitteilung-zum-halbja…
- Meine Schätzung liegt bei 14 bis 15 Mio. EBIT für 2019, somit auf Basis Enterprise Value ein EBIT-Multiple von rund 8
- Steigende Dividendenzahlungen seit Aufnahme 2017
- Weitestgehend konjunkturunabhängiges Geschäft mit oftmals langlaufenden Rahmenverträgen
- Viel zu niedrige Bewertung hinsichtlich der operativen Ertragsstärke, dem äußerst soliden Finanzfundament und den Zukunftsaussichten

Risiken:

- Übernahmeangebot und Delisting seitens des Großaktionärs: nach Besuch der HV würde ich diese Wahrscheinlichkeit auf unter 5% beziffern. Eher könnte der Großaktionär im Falle eines von ihm geplanten Börsenganges mit seiner Aushängeschild-Beteiligung Funkwerk "prahlen"
- Freefloat von 22% und damit überschaubare Liquidität in der Aktie
- Kürzliche Beteiligung an der bis dato dahinsiechenden Euromicron AG (Erwerb von rund 15% zu 3,40 Euro auf Basis halbes Eigenkapital der Euromicron AG), Einsatz bis dato rund 5 Mio. Euro, überspitzt formuliert "Portokasse". Ziel von Funkwerk im Rahmen der damit verbundenen strategischen Kooperation dürfte sein, die 300 Mio Euro Euromicron Umsatz zu beackern, v.a. mit dem Geschäftsbereich Videosysteme für kritische Infrastrukturen. Euromicron kauft diese Systeme selbst nur zu, deren Asset ist die 24/7 Überwachungsdienstleistungfähigkeit, diese besitzt Funkwerk nicht. Zudem mindestens 1 Sitz im AR, um den Laden auf Vordermann zu bringen. Der Beweis, dass dbzgl. hohe Kompetenz vorliegt, wurde bei Funkwerk selbst erbracht.
- Rückstellungen in der Bilanz: siehe oben

>> bitte ich um kritische Würdigung der German Wunderkerze Funkwerk AG <<
Bei derart gründlich-(ge)wissenhaftem research input meinerseits immer sehr gerne:

– So sehen wohl gemachte Hausaufgaben aus ...
Die werte Frau Schreiber war dazu, als unternehmensthematisch fachfremd Ausgebildete, ja nicht unbedingt berufen, wie der Untenehmenswerdegang vordergründig impliziert. Sie hat aber offenbar den wirtschaftlichen turnaround [weg von automotive] hinbekommen und die Einbindung 2018 eines Co-Vorstands mit fachlicher Expertise tut sicher sein übrigens dazu.

F. war mal ein von mir in NM-Zeiten auch wegen der beschriebenen Unternehmensrelevanz stärker präferiertes Unternehmen, bis ich da, immerhin noch sehr zeitig, eines Besseren belehrt wurde ... – Ein tolles Unternehmensthema ist per se kein Erfolgsgarant. Es ist halt gehörig hardIT mit langlebiger Gebrauchgütereigenschaft dabei, was eben was anderes als reine softIT ist, wie es im Logistiksektor bspw. Descartes oder Wisetech anbieten; da helfen auch hippe Attribute wie 'IoT' faktisch nix, man ist bis auf weiteres wohl auf weitere namhafte (Staats-)Kunden angewiesen.

Ich denke, dass man im Zuge e.g. Eingrenzung auch solche Unternehmenshistorien grundsätzlich außen vor lassen kann oder als newbie auch -sollte.
Es kommt da auf die eigene Fähigkeit an, da einen operativen transition point ausmachen zu können; das fällt auch Anlageerfahrenen nicht leicht. So ein tp sollte sich an einem möglichst historisch umsatzstarken bottom breakout schon mal indikativ zeigen – was hier vor 2½y der Fall war, und weshalb ich meinen Senf mal weiter schreibe ...

Operativ wurde erstmal (2017) »nur« die ziemlich happige Umsatzerosion gestoppt. Schon vorher allerdings wurde der Margen-turnaround vollzogen, der ganz offensichtlich nachhaltig ist. Und kommen Umsatz- und Margenwachstum frisch zusammen ... => 'strong buy' Das wäre idealerweise allerdings schon vor ~1y nach Jahresabschlussvorlage 2017 zu etwa dem ½ Kurs gewesen ...
Für 2018 hat man dann die Div.zahlungen aufgenommen; auch kein schlechtes Zeichen, passt das zur Bilanz – was es tut worauf ich da Wert lege, ist ja hinlänglich bekannt.

F. sollte eines der wenigen dt. Unternehmen sein, die so oder so vom Lauf der Dinge profitieren können – so »man« Regulierung und Unternehmenssteuern + -abgaben nicht forciert. Ich sehe durchaus die Notwendigkeit, dem alten politischen Versprechen 'mehr auf die Schiene' welches dann diametral mit flächendeckenden Streckenstilllegungen desavouiert wurde Folge zu leisten, und denke, dass dies auch steuerzahlerseits mehrheitlich so gesehen wird.
Wo sich allerdings mal Umsatz und Margen einpendeln werden, k.A.; es dürfte aber im Geschäft mit klammen öffentlichen Händen üblicherweise schwer werden, überdurchschnittliche Margen zu erzielen bzw. zu halten.

Die umsatzbezogen extrem billige Euromicron-Beteiligung finde ich recht interessant um nicht zu sagen als Anleger noch spannender; dürfte sicher nicht ohne eine vom Großaktionär begleitete due dilligence passiert sein. Wobei ich allerdings keine Meinung zum selbigen habe; kommt mir produktthematisch ziemlich gemischt und sicher nicht gerade kapitalextensiv resp. (f)cf-beständig oder gar -stark daher. [Was allerdings impliziert, dass man F. börsennotiert hält, um so leichter zu Kapital für F.'s Expansion zu kommen] Anzumerken ist auch, dass (auch) Euromicron vorm. die mal börsennotierte Berliner Elektro nicht gerade ein Vorbild an Unternehmenshistorie abgibt.

Bisher gab's für F. binnen 2y einen 10-bagger, was per se immer eine Hausnr. ist. Aber ich tue mich hier schon schwer, von 'zu teuer' zu sprechen. Die lange Chartoptik lädt allerdings konservative/defensive Investoren, die auch darauf achten, kaum ein und D als Land halt auch nicht, was gegen eine nachhaltige Hochbewertung spricht; heißt, das Unternehmen operativ auch weiter liefern muss.

– Ich selbst finde im smallcapigen E-Techniksektor Gerard Perrier unter'm Strich investiv noch interessanter (da würde ich auch gerne noch feedback zu erhalten).
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.360.079 von Diogenes48 am 28.08.19 13:45:28Die Frage ist halt, ob das positive Sentiment für US Aktien und das negative Sentiment für deutsche (DAX) Aktien in der momentanen Situation angemessen ist, oder ob wir hier nicht auch Übertreibungen haben.

Trotzdem bleibe ich dem DAX fern, bei deutschen Nebenwerten ergeben sich aber immer wieder interessante Chancen in interessanten Branchen, diese bleiben sicher fester Bestandteil meiner Strategie und haben auch wesentlich zur positiven Performance in diesem Jahr beigetragen.

Was ich meine, entscheidend ist doch auch immer der Blick auf die einzelne Aktie und was negative Implikationen auf so manche Schwergewichte im DAX haben kann, kann wiederum positiv für andere deutsche Werte sein. Unabhängig davon ob das Klima als wirtschaftsfreundlich oder -feindlich wahrgenommen wird.

In der Summe ist viel in der Presse/ Politik Geplänkel, woran es einfach fehlt ist eine Kultur der Verantwortung/ Eigenverantwortung und das in vielerlei Hinsicht. Eigeninitiative, Unternehmensgründung, Übernahme von Verantwortung durch Entscheider, Verantwortung für die Umwelt....etc. Man hat den Eindruck, alles ist träge und institutionalisiert, es fehlt in vielerlei Hinsicht an Dynamik und Mut. Klar, das gehört zur komplexen Welt aber hier brauchen wir vielleicht auch an so mancher Stelle den Mut zur Vereinfachung.

Ich halte deshalb sehr viel von der Einbeziehung/ Antizipation politischer Entwicklung im Hinblick auf Anlageentscheidungen und begrüße solche Diskussionen, auch wenn ich Timburgs Rückzugs sehr bedauer, da das Morgenbriefing immer in einem angenehmen ausgleichenden Stil erfolgte, der alle einbezog, was somit sehr zur positiven Kultur in diesem sräd beigetragen hat. Vielen Dank dafür noch einmal.
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...ad Diogenes48: auch ein Dankeschön für den NZZ_Artikel....Als vor ca. zwölf Jahren meine jüngere Tochter mit einem Schweizer aufbrach, um dort zu bleiben, habe ich Nestle, Novartis und Roche gleich ins Depot gepackt...........Und wenn ich in einigen Wochen bei Sprüngli auf der ersten Etage mit der NZZ einen Kaffee genieße denke ich sehr wohl: "Warum hast du damals Sprüngli nicht gleich auch eingepackt"?
In den letzten fünf Jahren hier lesend bei Timburg dabei, konnte ich das US-Anlageübergewicht in etwa erreichen, besonders dankenswerterweise der Mithilfe Investivals und seiner Anlagestrategie. Gott sei Dank hatte ich da beim Kontinentwechsel schon MFST und Cisco mit im Gepäck. Bei den FANG- Aktien störte mich immer auch der Diviverzicht. Einen schönen Tag wünscht Tumle
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.360.997 von flipflap am 28.08.19 15:00:34@flipflap

Was ich meine, entscheidend ist doch auch immer der Blick auf die einzelne Aktie und was negative Implikationen auf so manche Schwergewichte im DAX haben kann, kann wiederum positiv für andere deutsche Werte sein.

kannst Du das an Beispielen kundtun, wie Du das siehst ?
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