Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 4154)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.680.567 von Galileo_Investments am 14.02.20 11:09:48Reiserücktrittsversicherungen versichern nur Krankheiten/Todesfälle im persönlichen Umfeld. Meines Wissens gibt es keine Reiserücktrittsversicherung, die Problematiken wie des Coronavirus einspringen. Selbst bei Reisewarnungen zahlen die nicht, sondern man muss (versuchen) sich sein Geld beim Veranstalter (zu) holen.

Zitat von Galileo_Investments: Derzeit keine guten Investments:

Cruise Ship Companies, Fluggesellschaften u.a. Lufthansa, KLM etc, Versicherungen welche Reiserücktrittsversicherungen anbieten. Hotels, Buchungsplattformen wie Booking etc. Verlagshäuser für Reiseliteratur, Kofferhersteller etc. Im Grunde die gesamte Reisbranche.

Andererseits könnte es in dieser Branche in einigen Wochen auch Schnäppchen-Preise geben.
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Hier mal eine sehr interessante interaktive Grafik zur total Debt/GDP Ratio der USA über die letzten 70 Jahre:

https://www.nwcapitalsolutions.com/project/us-deleveraging-a…

Wider der breiten öffentlichen Meinung befinden die USA sich seit 2009 in einer Phase des Deleveraging, während in allen (!) 6 Dekaden zuvor die Verschuldungsratio permanent anstieg.

In den meisten Diskussionen wird ja nur das Staatsdefizit isoliert betrachtet, aber viel aussagekräftiger für die finanzielle Stabilität einer Volkswirtschaft ist die Gesamtverschuldung, also öffentliche, private und Unternehmensschulden addiert.
Während Unternehmen und Private heute im Vergleich zur Wirtschaftsleistung niedriger verschuldet sind als 2009, ist die Verschuldungsquote des Staates angestiegen, was meiner Meinung nach auch richtig ist. Wenn der Staat auch noch Deleveraging betrieben hätte, wären die USA höchstwahrscheinlich unnötigerweise in eine Rezession oder zumindest eine Phase sehr niedrigen Wachstums abgeglitten.
Ich bin nicht ganz sicher welche Erkenntnis man jetzt aus diesen Daten ziehen kann. Das sich die US Wirtschaft über eine gesamte Dekade entschuldet kam wie gesagt seit Ewigkeiten nicht mehr vor. Eine neue Schuldenkrise scheint also höchstwahrscheinlich nicht unmittelbar bevorzustehen.
Evtl sollte man vorsichtig werden, wenn (für die USA) die Totaldebtratio wieder über 400% steigt. Allerdings sind heute die Zinsen deutlich niedriger, inwiefern dieser Faktor eine Rolle spielt kann ich aber nicht einschätzen. Evtl müsste man zum noch exakteren Vergleich die Zinsausgaben/GDP verwenden.
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– Zwischendurch mal wieder etwas (Finanz-)Medien-Nachlese, :yawn: :D ... – ad seitens @Timburg letztens verlinkte
https://www.capital.de/geld-versicherungen/capital-test-bila…
> 11 Aktien fürs Leben ... Härtetest <
Naja ... 'Härtetest von Capital bestanden' ...
– Mal ganz abgesehen davon, dass ich 11 für eine »Lebens«-Auswahl zumindest abseits eines langfristig angelegten Sparplans als grundsätzlich zu wenig erachte, der Reihe in e.g. Quelle nach:

Zucker+Billigklamotten als Geschäftstätigkeit dürften hinsichtlich künftiger Gewinne schon kaum dem anlaufenden Öko-/Bio-/Nachhaltigkeitstsunami standhalten.
=> Kein Wert für's Leben; jedenfalls kein besonders aussichtsreicher.

Danone wird sich wahrscheinlich weiter wie bisher entwickeln; dafür sind etablierte foodies jedenfalls mehr als andere prädestiniert.
=> Kann 1 der 11 sein, muss aber nicht. Spricht indes wenig dagegen, in einer 11er Auswahl mit Danone dann mehr als 1 foodie zu bedenken.

1 Eisenbahn kann man auch unter die 11 nehmen.
=> Ob es da ausgerechnet die(se) japanische sein muss ...

Healthcare sollte nicht fehlen, und aus einer Gewinnerbranche darf es auch mehr als 1/11 sein; yo.
=> Ein deutscher healthcare stock muss, jedenfalls bis auf einiges weiteres, auch dann sicher nicht sein.

Gerade für ein derart stringentes Portfolio bieten sich gewinnerbranchenfokussierte Konglomerate an.
=> D'accord ad Nr. 5.

Kanada dürfte, auch demografisch, eine gut Zukunft vor sich haben so nicht auch dort mal politischer UNsinn einreißt.
=> Ob man aber unter nur 11 Werten 08/15 b2c ohne echten moat und ohne reelle internationale Expansionsperspektive haben muss ... oder auch nur haben sollte ...

> Healthcare sollte nicht fehlen, und aus einer Gewinnerbranche darf es auch mehr als 1/11 sein. <
=> In diesem Sinne mein grundsätzliches ok ad 7.

>> Jetzt muss nur noch der Wandel zum stärker technologisch orientierten Konzern gelingen <<
'nur'? Bei der bisherigen Leistung? :laugh:
=> Kann man und zumal medtech ansonsten fehlte als Quasi-turnaround für so eine Auswahl überlegen, so die Bewertung zu diversen bereits 'stärker technologisch orientierten' peers weit zurückhängt.

Einen schnöden Gebrauchsgüterhersteller unter eine top 11?
=> Nö.

Financial service providers haben insgesamt Zukunft, solange die Welt nicht noch stärker dem Sozialismus anheim fällt.
=> TROW ist zwar top unter den portfolio SPs, aber einen zwangsläufig marktsensiblen portfolio SP on top einer nun >>10-jährigen Hausse in so ein Portfolio aufnehmen ... Als Sparplan ok, aber als Einmalanlage wohl besser nicht.

Gebrauchsgüterhändler sind Gebrauchsgüterherstellern vlt. bevorzugenswert; aber
=> Gebrauchsgüter-Geschäfte überhaupt in so einen 11er-Rat? :rolleyes:

– Insgesamt aber schon keine schlechte Auswahl für ein :yawn:22er Lebens-Portfolio; wider dieser 1fachen Capital(istisch)en 11er-Karnevalsanleihe, *g*

---
@filmen,

Dein MSFT-'Schwindel' ist bei so einem Portfolioanteil gut nachvollziehbar.

Aber tauschen wollen in eine 'eigentlich viel zu billige' – :rolleyes:Wirecard ...
[– Der payment sector ist inzwischen doch durchweg gewiss nicht minder konso-/korrekturreif als MSFT]
Und dazu einen x-bagger in einer »eigentlich viel zu teure« KUV ~30! BYND andenken ...
:eek:

jm1c: Ich denke, bei so einem Schwindelgefühl wäre erst mal Kapitalerhalt schlüssiger denn forcierte Spekulation. ;)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.680.945 von werthaltig am 14.02.20 11:37:56
Zitat von werthaltig: Reiserücktrittsversicherungen versichern nur Krankheiten/Todesfälle im persönlichen Umfeld. Meines Wissens gibt es keine Reiserücktrittsversicherung, die Problematiken wie des Coronavirus einspringen. Selbst bei Reisewarnungen zahlen die nicht, sondern man muss (versuchen) sich sein Geld beim Veranstalter (zu) holen.

Zitat von Galileo_Investments: Derzeit keine guten Investments:

Cruise Ship Companies, Fluggesellschaften u.a. Lufthansa, KLM etc, Versicherungen welche Reiserücktrittsversicherungen anbieten. Hotels, Buchungsplattformen wie Booking etc. Verlagshäuser für Reiseliteratur, Kofferhersteller etc. Im Grunde die gesamte Reisbranche.

Andererseits könnte es in dieser Branche in einigen Wochen auch Schnäppchen-Preise geben.


Hallo werthaltig,

das wusste ich nicht, danke für die Aufklärung! Dann kann ich meine Allianz ja ruhigen Gewissens weiter halten.

VG G
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.679.190 von Galileo_Investments am 14.02.20 09:40:44@galileo

Hallo Galileo,

Arista: Gibt's heute im Angebot.

Trotzdem, ich würde mir zur Zeit keine gönnen,
ein klarer Abwärtstrendkanal mit Blick auf die 200 US $.
Der Markt interpretiert die Zahlen anders.



Gruss RS
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.681.533 von investival am 14.02.20 12:22:34Aber tauschen wollen in eine 'eigentlich viel zu billige' – – Wirecard ... [– Der payment sector ist inzwischen doch durchweg gewiss nicht minder konso-/korrekturreif als MSFT] Und dazu einen x-bagger in einer »eigentlich viel zu teure« KUV ~30! BYND andenken .


Ne um Gottes Willen, so war das nicht gemeint :eek:. Meine beiden kleinen Zockerpositionen BYND und Wirecard hab ich ja schon aufgebaut, während die Positionshalbierung von MSFT noch nicht vollzogen wurde :)
Wenn würde ich das freigewordene Geld natürlich versuchen in qualitativ ähnliches, aber aussichtsreicheres umzuschichten. Fragt sich halt nur in was...
Egal über welche Sektoren hinweg, alle Largecaps mit einigermassen stabilen/steigenden Cashflows sind größtenteils sehr teuer geworden. Ausser eben es liegen Sondersituationen wie bei BA, Wirecard, oder Bayer vor.
Cash aufbauen widerstrebt mir, da halte ich mich ganz an Lynch. Geld in Sektoren/Firmen mit niedrigem Beta/Korrelation im Vergleich zum Gesamtmarkt macht evtl Sinn.
Spontan würde mir da NEE, Franconevada, Novonordisk und Novartis einfallen (beiden letzten zwar Beta≈ 0,5, aber noch nicht so teuer). Auch einige REITs wären evtl (wieder) eine Idee, aber die sind ja nicht so dein Metier.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.682.373 von filmen am 14.02.20 13:21:05Vielleicht wäre Citrix Systems ja etwas als Microsoftersatz. Mit etwas Phantasie eine ähnliche Branche, aber bewertungstechnisch finde ich die wesentlich interessanter (oder ich übersehe da einen Haken). Ist aber kein low-Beta Stock.
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Zum Paymentsektor:

Geh ich weitestgehend mit, im Moment würde ich da nirgends mehr zukaufen wollen. Ausser eben bei Wirecard. Rein von den Zahlen her sind sie im Peervergleich viel zu billig. PEG ca 0,8. Warum wissen wir alle. Zum Vergleich: V, MA, Adyen, Paypal ≈2

Wenn die Sonderprüfung keine (größeren) Schweinereien zutage befördert, dürfte sich die Bewertung den Peers wieder annähern-->2Bagger.
Braun prognostiziert für 2025 12 Mrd Umsatz. Wenn die Marge gleichbleibt, wären das 2,4 Mrd Gewinn. Bei einem konservativen KGV von 20 also knapp 50 Mrd Marktcap. Wäre also ein 3Bagger in 5 Jahren.
Dow Jones | 29.472,00 PKT
Endlich wieder Wochenende !!!!!!
Mensch, Rastelly, was ich Dich nicht manchmal beneide.........hab jetzt seit Juli keinen Urlaub mehr gehabt und so langsam ist die Luft raus. :cry: Und dazu ist es hier alles andere als ein Spaziergang - muss mich im Moment wieder mal voll reinknien in neue Herausforderungen. Aber jetzt ist erstmal für 2 Tage relaxen angesagt.

Ich schau (im Moment eher seltener) auf die Kurstafel und komm aus dem Staunen einfach nicht raus. Hab ja schon vieles in den letzten 27 Jahren an der Börse erlebt; aber so einen Nonchalance gegen äußere Faktoren hat es m.M. nach noch nie gegeben. Wenn irgendwo dunkle Wolken aufgezogen sind hat man das auch beim DAX bemerkt. Denn das die Situation in China Folgen für viele Unternehmen (nicht nur Reisebranche) haben wird - dafür muss ich nicht in die unzähligen Crash-Threads gehn um das zu wissen. Und trotzdem - DOW, DAX und das eigene Depot jeden Tag mit neuen Rekordmarken. :rolleyes:

Na ja, soll mich jetzt auch nicht stören - aber die neulichen Diskussionen zur Absicherung bzw. weiteren Strategie waren schon sehr interessant. Was ich für mich mitgenommen hab: da waren ja 2 Tage wo es mal etwas hektisch war und der DAX & Co mal ziemlich im Minus waren. Da war es beruhigend zu sehn dass ich meine HY und Langweiler nicht umsonst gekauft hab. Haben das Depot recht gut ausbalanciert.

Wie geht`s weiter ?? Da ich ähnlich wie Filmen kein Freund von Cash bin (sorry @all, werde mich da für die letzten 2 Jahre jetzt auch nicht mehr ändern....).:p muss ich auch an meiner weiteren Strategie feilen.

Und da ist mir aufgefallen - wenn ich meine Käufe der letzte 3-4 Monate (also seit Ende September 19) mal näher anschaue, dann zeigt sich folgendes Bild:

-HY bzw Divi-Werte: IBM 10%, Corestate 12%, SQM 23%, Taylor Wimpey 44%, EON 23%, Annaly 22%, Argentinien 33%

-Growth: ASML 18%, Taiwan Semi 18%, Medistim -2%

Mein persönliches Fazit: auch schon letzten September (und vorher) gab es ja viele Stimmen welche vor Überhitzung gewarnt haben; ob es die nächsten Wochen/Monate eine Korrektur gibt ??? Keine Ahnung, aber ich bleib einfach in meinem gewohnten Trott. Wobei ich jetzt doch mehr auf Dividende als auf Growth schielen werde - muss man auch mal zugeben - hab da nicht immer den richtigen Riecher wenn es um Tenbagger geht. :D:laugh: Aber das überlass ich gerne und völlig neidlos anderen. :kiss:

Nochmal zu Shimano: haben Zahlen gebracht und wie die ausgefallen sind kann man am Chart sehn. Ich weiß ich bin wahrscheinlich der letzte, welcher sich an diesem ehemaligen LURO-Chart festklammert........aber auch wenn ich jetzt schon gefühlte 1-2 dutzend schlechter Quartalszahlen ausgehalten hab, werde ich wahrscheinlich auch jetzt nicht verkaufen. Ich lass die einfach als Lehre für mich stehn: wer zu spät kommt, den bestraft der Chart.

https://www.shimano.com/en/ir/library/cms/contents/Summary%2…


Wünsch Euch einen guten Start ins Wochenende
Timburg
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ad Corona-Pandemie
Zitat von prallhans: Aus aktuellem Anlass eine kleine Warnung. Die Messe MWC wurde komplett gestrichen wegen Corona. Das KANN durch weitere Absagen (Formel 1 CHina) dazu führen, dass die Dienstleistungsbranche, die bei uns und in den USA ca. 70-75% des BIP ausmacht, nun dem produzierenden Gewerbe nach unten folgt.
Der Schaden in BCN wird auf 500 Mio beziffert. Ich bin in der Branche und die Messe-/Event etc. Dienstleister sind die allerersten, die die Rezession zu spüren bekommen. Und da ist alles fremdfinanziert.
Hotels, Gaststätten, alles wo Menschen miteinander Kontakt haben, wird einfrieren. Auch Reisen, Fliegen, etc. die Zahlen aus China wiesen zuletzt auf eine Stabilisierung hin, nun sind sie über Nacht wieder sprunghaft angestiegen.

Defensive sind Google, Netflix, Amazon, Ebay, etc. Alles was man online machen kann ohne etwas in China produzieren zu müssen.
Auch der Bitcoin ist ein Zufluchtsort.

Zitat von linkshaender: Tach auch zusammen,

heute fährt mir allerdings der scharfe Anstieg der Corona-Zahlen ins Gemüt und mahnt uns wirklich zur Vorsicht. Es zeigt auch mal wieder wie wenig Zahlen (Statistiken) taugen um eine Lage / Situation einzuschätzen.

2017/18 gab's nur in D ~25k Grippetote; ~20 % über dem jährlichen Durchschnitt in D.
Das Corona-Virus hat bislang knapp 1,4k Tote gefordert; nahezu bis auf akt. 3 derer ausschließlich in China.
[Ulf hatte im Gb.-thread mal einen info link dazu eingestellt; hier nochmal: https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.h…]
Wobei man, wie schon chinesische Bilanzen und -Supermargen betreffend, den offiziellen Zahlen natürlich nicht glauben muss ... zumal sieht man, welch' rigide Maßnahmen die chinesische Administration ergreift.

Aber auch wenn sich da – nicht zuletzt angesichts des medial vlt. mal wieder nur überstrapazierten Alarmismus – die berühmte »Kirche im Dorf« aufdrängt, sind die warnenden Fingerzeige in Richtung Weltwirtschaft sicher nicht unberechtigt. Da können infolge der weit fortgeschrittenen GlobalisierungChina ist heute überdies 4-5(!)x stärker in die Weltwirtschaft eingebunden als vor gut 15y bei 'SARS' – weit schneller als sich das Corona-Virus verbreitet ökonomisch relevante Kettenreaktionen einsetzen. Und: Damals kam die (westliche) Welt bereits erkennbar aus einer Krise heraus; Kurse, und ex US tech sector, wo es noch Jahre brauchte auch die Bewertungen, waren unten. – Heute hingegen ...
Auf der anderen Seite spielen weltökonomische Dinge in der Aktienkursfindung schon seit seit vielen Jahren eine abnehmende, dem grenzenlos weiter sprudelnden fiat money zunehmend untergordnete Rolle.

– Wie es auch kommt: Als relativ immun um nicht zu sagen für market outperformance prädestiniert sehe ich den healthcare und, mit Einschränkung softIT sector an. [Cryptowährungen als Krisen-Vehikel erachte ich als, sry, UNsinn]

Healthcare und da wohl insbes. Infektionsprävention i.w.S. von Hygiene über (Mund-)Schutzkleidung bis Impfstoffen dürfte auf der Hand liegen, hält der Corona-Trend noch eine Zeit lang an. [– Vlt. erkranken weltweit letztendlich noch mehr Menschen durch Risiken+Nebenwirkungen der nun gefühlt überall ausgebrachten Desinfektionsmittel als durch das Corona-Virus ... :rolleyes:]

Für softIT dürfte der auf der timeline übergeordnete Wolken- und dann der AI-/ML-/IoT-Trend resp. wie schnell dort Geld verdient wurde, wird oder auch werden kann weiter kursbestimmend sein. [Mein Abriss dazu am We.]

---
@filmen,

wollte mich schon wundern, und bin nun beruhigt, *g* ;)
'No risk, no fun' ist schon ok, wenn alles andere richtig läuft.

>> Sondersituationen wie bei BA, Wirecard, oder Bayer <<
Wobei die 'Sondersituationen' hinsichtlich ihrer Tragweite auch über den Tag hinaus v.a. bei Wirecard seriös schwer absehbar sind. Warum also sollte sich da das peg dem ich da analystenglaskugelbasiert ohnehin nicht so viel Bedeutung beimesse den peers annähern; in einem ?-aversen aka vertrauensbasierten Segment. [– Freilich muss man quotenbedürftigen Medien/Journalisten nicht mehr Aufmerksamkeit als narzistischen CEOs schenken] BA+Bayer hingegen sind faktisch produktessentielle Unternehmen mit einem klaren+tiefen moat. Da kann man spekulativ einfach seriöser vordenken.

Auch beim cash aufbauen bin ich gefühlsmäßig bei Dir; geht mir wider meiner tollen Ratschläge :D nicht viel anders.
>> Geld in Sektoren/Firmen mit niedrigem Beta/Korrelation im Vergleich zum Gesamtmarkt macht evtl Sinn. <<
Was bislang meine Präferenz ist.
Franco Nevada wäre zudem ein Pendant zum Xetra-Gold, wobei F.N. nachhaltig outperformt; guter Hinweis!
– REITs sind nicht mein Metier; yo. Was aber nix heißt: Ich bin einfach weniger einnahmenorientiert als andere hier.
Oder anders formuliert: Ich beabsichtige nicht, den Ruhestand schon vor dem eigentlichen Rentenalter 'raushängen zu lassen, :D
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