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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 4958)

eröffnet am 16.03.12 05:51:51 von
neuester Beitrag 11.05.21 17:21:40 von


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15.04.21 16:01:13
Beitrag Nr. 49.571 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.821.740 von Timburg am 15.04.21 06:49:32Dann habe ich hier von FLEX LNG gelesen, zusammen mit einem Artikel wegen der Suez-Blockade, war das dann mein letzter Kauf, Fracht auf den Weltmeeren sei Zukunftsbranche :)
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15.04.21 16:58:04
Beitrag Nr. 49.572 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.828.568 von Oberkassel am 15.04.21 14:09:27Daher auch Schrodinger bei mir noch im Depot

@Oberkassel: NVDIA ist ausgebrochen. Denke, dass AMD folgen könnte.
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15.04.21 17:20:53
Beitrag Nr. 49.573 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.831.922 von prallhans am 15.04.21 16:58:04Das Thema healthcare und software entwickelt sich in meinen Augen zum Zukunftsthema.
Neben der Microsoft-Intension siehe auch die Übernahme von PPD durch TMO heute.
Weiterhin Anfang des Jahres die Übernahme von BEAT durch Phillips.

Neben Schrodinger habe ich da noch MEDP (heute auch bisher gut gelaufen) im Depot.
SLP steht bei mir zum Thema noch auf der WL.

Weitere Kandidaten?
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15.04.21 17:51:01
Beitrag Nr. 49.574 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.832.345 von linkshaender am 15.04.21 17:20:53ADPT, ABCL.
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15.04.21 18:03:48
Beitrag Nr. 49.575 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.831.922 von prallhans am 15.04.21 16:58:04
Chip Sektor
Yes, danke ...
Nvidia stark ..weitere Hochstufungen, Rosenblatt erhöht Kursziel für Nvidia von 700 auf 800 Dollar.

Quelle: Guidants News https://news.guidants.com


AMD zieht mit, war ja die letzten Wochen sehr ruhig bei AMD.

AMD +4,3%, INTC +1%, NVDA 4,4%, QCMM + 1,75%,

heute gute Quartalszahlen von TSMC.


Habe ASML sowie AMD im Depot.....


AMD: Still A Buy

https://seekingalpha.com/article/4418674-amd-still-buy

ASML Holdings: Mit mehr Aufträgen

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/euro-am-sonntag-ak…

Oberkassel
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15.04.21 18:36:36
Beitrag Nr. 49.576 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.808.117 von Patriots13 am 14.04.21 10:59:29
Zitat von Patriots13: ...
@ACOU/investival

"ad AcouSort – Ein bisschen sehr early stage ... Müsste dazu deren Produktvorteile vs. ihrer peers kennen; Laborautomation in diversen Bezügen ist kein neues Tätigkeitsfeld. Und eine explizit erkennbare Nische, wie sie die ins Feld geführte Vitrolife einst besetzte (und verteidigte) und auch Surgical Science oder Cellink (– beide btw. mit klar besserer Kapitalausstattung als A.) besetzen, sehe ich adhoc da nicht unbedingt; schon gar nicht ohne eine bzw. vor einer Umsatzwachstumsbegleitung, die den Namen nicht nur in relativem Maßstab verdient."

Hi investival, danke dir für den Einwurf. Ich gebe dir absolut recht, eine AcouSort ist definitiv early stage und per se (noch) nicht mit Cellink und Konsorten vergleichbar.

Vielleicht für einen groben Überblick kurz das Geschäftsmodell (Quelle: TIKR):
"AcouSort AB (publ), ein Technologieunternehmen, entwickelt Produkte und Lösungen für die automatisierte Aufbereitung biologischer Proben auf Basis der Akustofluidik-Technologie für Forscher und Life-Science-Unternehmen. Es bietet AcouTrap, ein Benchtop-Forschungsinstrument für die Probenvorbereitung von Zellen, extrazellulären Vesikeln, Bakterien und Viren aus verschiedenen Medien; AcouPlasma, ein integriertes Blutplasma-Separationsmodul, das die Inline-Analyse von Blutplasma aus Vollblutproben ermöglicht; und AcouWash, ein Benchtop-Forschungsinstrument für die markierungsfreie Separation von Zielzellen aus verschiedenen Proben. Das Unternehmen wurde 2010 gegründet und hat seinen Sitz in Lund, Schweden."

Die Technologie von AcouSort beruht auf der Akustophorese/Akustofluidik, welche mithilfe von Ultraschall bspw. Zellen einfangen, trennen und waschen kann (ein Beispiel: über AcouPlasma kann POC-mäßig Plasma aus einer Blutprobe von den roten Blutkörperchen separiert und zu Analysezwecken zugänglich gemacht werden, was eine deutlich schnellere Variante als der übliche Umweg über eine Zentrifugation in einem Labor darstellt).

Meiner Meinung ist AcouSort hier an einem Inflection Point: Bisher wurden die Geräte von AcouSort hauptäschlich zu Research-Zwecken verwendet (Kunden also meist Unis/Forschungsinstitute), da werden dann vielleicht 1-2 Benchtop Geräte geordert und es gibt eine Einmalzahlung (= schwer skalierbar). Letztes Jahr gab es aber einen klaren Gamechanger: "One of the most important milestones of the year was that AcouSort received ISO 13485 certification of the company’s quality management system. The certification proves that AcouSort is now qualified as a supplier of OEM components for the medical device market." (Quelle: AcouSort Jahresbericht 2020). Heißt, als OEM-Supplier wird man sich mit führenden Life Sciences Unternehmen zusammenschließen, die z.B. AcouPlasma als kleines Modul (so groß wie ein USB Stick) in bestehende Diagnostik-Geräte einbauen können, so den Workflow ergänzen und letztendlich die oben angesprochene POC-Diagnostik über Massenproduktion möglich machen können (die Kapazitäten fehlen einer kleinen AcouSort natürlich). Da man hier nach jedem Durchlauf neues Probenmaterial braucht, ergibt sich so ein stetiger Umsatzstrom über Consumables (Razer + Blade). Aktuell steht das Unternehmen in Verhandlung mit 10-15 großen Life Sciences Unternehmen weltweit, der CEO meinte in einer neulichen Präsentation, dass ein einziger größerer Vertrag über eine OEM-Kooperation Umsätze von mehreren hundert Mio SEK einbringen kann (zum Vergleich: aktuelle MCap AcouSort: 270 Mio SEK).

@Konkurrenz/Peers: Die Technologie von AcouSort ist (bisher) einzigartig, es gibt keinen direkten Konkurrenten (jedenfalls ist mir keiner bekannt). Somit ist für mich auch der Nischen-Aspekt gegeben. Klar gibt es viele Laborausrüster und Diagnostiker, aber die Akustofluidik bringt meiner Meinung nach viele Vorteile mit sich und hat Potenzial (viele Anwendungsbereiche, z.B. bakterielle Diagnostik, Biomarker-Analyse,..).

Letztendlich ist das aber wie du richtig sagst, early stage. Aktuell natürlich noch keineswegs mit SUS, Cellink und co vergleichbar, jedoch waren auch solche Unternehmen mal early stage. Ich arbeite neben dem Studium auch im Labor (Krebsforschung) in der Klinik und muss auch routinemäßig Zellen zu Analysezwecken separieren. Ich kann bestätigen dass mir AcouSort auch viel Arbeit ersparen könnte, muss mal meinen Chef fragen :laugh: . Mir gefällt die Story von AcouSort und allein wegen der geringen Größe ist meiner Meinung nach Luft nach oben, deswegen bin ich investiert. Aber natürlich kann man sich einiges an Risiko sparen, wenn man noch ein paar Jahre wartet, bis das Unternehmen einen gewissen Track Record, was Umsatzentwicklung und evtl. Gewinne angeht (der Break-Even wird bei AcouSort übrigens je nach OEM-Erfolg/Penetration 2024 prognostiziert). Bei aktueller Größe schwanken die Umsätze natürlich noch extrem, da bereits ein Auftragseingang/-abgang große Auswirkungen hat. Das sollte sich aber mit dem OEM-Aspekt ändern, da man hier einen konstanteren Umsatzstrom erwarten kann.

Wer sich noch mehr einlesen will, hier der aktuelle Jahresbericht:
https://acousort.com/wp-content/uploads/2021/03/AcouSort-202…

Liebe Grüße,
Patriots

@Patriots13,

danke dito für Deine Reflektion, und den Kontext zu Deinem Tun+Schaffen, :cool:
Hast mich ein 3. Mal motiviert, mich mit einem mir bis dato unbekannten Unternehmen näher zu befassen, :)
– Und wenn ich so das Zwischenergebnis der ersten 2 Befassungen sehe, *g* ... :cool:

Mal schauen, ob die Aktie entweder durch eine positive OEM-Koop.-Meldung oder eine KE fungibler wird ... Da einen höheren Preis oder eine Verwässerung zudem gegen mehr operative Sicherheit zu akzeptieren machte mir nix.

---
Zitat von provinzler:
Zitat von investival: Man musste überhaupt keine »A«-Werte verkaufen, als klar war, dass die westlichen Politiker dem 2019 seitens der FED noch mal verlängerten Geldtsunami vor 1 Jahr via exorbitanter (primär allerdings ideologiegetriebener) fiskalischer Stimulation noch eine wahre Geldsintflut mit einhergehender weiterer allgemeiner Bewertungspromotion aufsetzten.

Ungeachtet irgendwelche Geldflutungen, kann man das Ganze auch "unternehmerischer" betrachten und ein Aktieninvest eher als Firmenbeteiligung sehen, denn als Wertpapier. Im konkreten Falle Disney waren im Wesentlichen zwei Fragen nach meinem Dafürhalten essentiell: Die erste Frage ist, ob das Geschäftsmodell grundsätzlich strukturell und dauerhaft weiter tragfähig ist und die zweite, ob die finanziellen Einbußen aufgrund politischer Maßnahmen den Fortbestand des Unternehmens substantiell gefährden. Warum dann einen Qualitätswert auch durch eine (oktroyierte) Durststrecke hindurch nicht halten?

Oder noch besser: Ist man seit 2012 – dem Jahr, in dem die finanzielle Repression whatever it takes quasi Gesetz im Westen wurde – mit seinem Geld primär und ernsthaft im Aktienuniverum bemüht.

Ganz generell fährt man a la longue mit Sachwerten praktisch immer besser als mit "Geld" und "Geldforderungen", da erstere sich nicht beliebig vermehren lassen.

Das sollte grundsätzlich nur eine Frage der individuellen Situation, Mentalität und Motivation zur Befassung mit Unternehmensproduktperspektiven und deren Fundus und nicht primär eine statische des Alters sein; imho.

Ich halte generell ebenso wenig von all diesen statischen Ratschlägen, sondern empfehle eher eine Betrachtung der Gesamtsituation. Welche Einkünfte stehen sonst zur Verfügung (Rente, Pension, Mieteinnahmen, Tantiemen/Patentrechte) und was ist der gewünschte Lebensstandard? Je breiter hier die Diversifkation und je größer die Sicherheitmarge zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten, desto entspannter lässt sich die Kapitalmehrung per Aktie betreiben. Es lohnt der "holistische" Blick aufs "Gesamtportfolio" und eine entsprechend Risikoanalyse, welche Ertragsquellen welche Risiken haben usw.

...
Diesem Rat schließe ich mich so ziemlich uneingeschränkt an.

ad MSFT

-ist mir die NUAN-Aquise für meine Befindlichkeitsmitteilung noch zu frisch auf dem Tisch; muss ich noch kauen, und verdauen. [Warum hat MSFT den deal nicht vor ~1 Jahr zu ~1/3 des Preises gemacht ; was hat NUAN seither Revolutionäres auf den Weg gebracht?]
– Mich würde da (bei Gelegenheit) auch die Meinung vom Provinzler interessieren.

Ich bin noch nicht dazu gekommen mich da eingehender zu befassen, bin derzeit noch mit den Jahresberichten meiner anderen Bestandswerten beschäftigt, darf aber meine grundsätzliche Skepsis gegen M&A-Aktivitäten vorab schon mal zum Ausdruck bringen, soweit es sich nicht um bewährte darauf spezialisierte Betriebe (BRK,Markel, Constellation Software) handelt.

'Unternehmerischer' die Aktiendinge anzugehen ist per se ein guter Rat.

Die 1. Frage ad DIS konnte ich für mich vor gut 1 Jahr indes nicht mehr positiv bescheiden (und kann es mit früherer Perspektive immer noch nicht). Nach obdessen ~1/3 Kursabschlag wäre dann die Frage gewesen, ob man darüber einen monetär gestützten Pragmatismus hätte stellen können oder auch sollen, wo ich mir nun sage: Hätte ich gekonnt, aber musste ich nicht.

Und Sachwerte schlugen auf der timeline auch in normalen Zinszeiten Geldwerte; yo.

Bis 2012 konnte man allerdings immer noch hoffen, dass die finanzielle Repression zurückgeführt werden und frühere Optionen des cash managements wiederbelebt würden, was weit mehr zum Abwarten von Bewertungskonsolidierungen denn lemminghafter Bewertungsinflation motiviert hätte. Es war bis dahin zumindest investiv weniger opportun auf Hochbewertungen zu pfeifen.
Unsere Renditen wären per datum dann wohl niedrigere, im Gegenzug aber wohl auch nachhaltigere.

Was die 'beliebige Vermehrbarkeit' angeht, wird die in monetär laxen Zeiten ad Aktien allerdings durchaus konterkariert, und das darüber gebotene Näherhinschauen ebenso. Das wird mal noch blutige Nasen geben (wohl nicht nur unter den newbies).

– ad MSFT+NUAN

NUAN mag/dürfte strategisch sinnvoll für MSFT sein, um im hc sector stärker Fuß zu fassen und dort die IT »aufzumischen« sowie um ihre offenbar entwicklungsperspektivisch (vlt. auch im Zeitkontext) nicht als »rund« empfundene eigene Spracherkennungsexpertise zu promovieren [vlt. hat NUAN Patente, die das verhindern].

Operativ so richtig aus'm Kreuz kam NUAN in der letzten Dekade indes nicht [meine Skepsis einst vs. pontiöser NUAN-Gelüste war so gesehen berechtigt]; ebenso nicht deren mäßige, luftige Bilanz (wo es l.J. eine saftige Entlüftung gab). Heißt, MSFT zahlt da einen doch recht happigen Preis (auch wenn der für MSFT eher Portokassen-Niveau hat), und wird einiges bei NUAN in die Spur zu setzen haben, was man MSFT mit seiner praktisch flächendeckenden b2b-Verankerung und Vertriebsexpertise freilich zutrauen kann. Auf der anderen Seite wird man den eigenen Sparten via der NUAN-Kundschaft wohl noch etwas zuliefern können.

MSFT's Aquisitionsperformance ist indes nicht gerade ein top Hingucker; es setze da so ich das richtig erinnere auch schon, allerdings vor Nadella, Abschreibungen. [Hoffe nicht, Nadella handelt da auf Gates' Betreiben gegen seine Überzeugung]
Positiv zu werten ist, dass MSFT nicht mit eigenen Aktien zahlt, was indiziert hätte, diese als inzwischen zu teuer zu erachten.
Dow Jones | 34.006,00 PKT
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15.04.21 19:54:59
Beitrag Nr. 49.577 ()
Keine vergessene Aktie , aber nicht im Blickfeld
Eurofins Scientific …..WKN: A2QJCT……. ISIN: FR0014000MR3



Eurofins Scientific SE ist einer der weltweit führenden Anbieter von bioanalytischen Dienstleistungen. Die Dienstleistungen der Gruppe zielen darauf ab, die Sicherheit, Authentizität, Herkunft, Identität und Reinheit von biologischen Substanzen zu validieren, die in der Umwelt (Wasser, Luft, Boden usw.) und in Lebensmitteln, pharmazeutischen, kosmetischen und Hygieneprodukten enthalten sind.
Ende 2019 besaß Eurofins Scientific SE ein Portfolio von über 200.000 Analysemethoden und verfügte über mehr als 800 Laboratorien auf der ganzen Welt.

Der Nettoumsatz ist geografisch wie folgt verteilt: Europa (54,8%), Nordamerika (36,8%) und Sonstige (8,4%).
Mitarbeiteranzahl : 51 516 Personen.

Homepage:https://www.eurofins.de/
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/EUROFINS-SCIENTIFIC…

Bereiche: Lebensmittel - Umwelt - Bio Pharmaka Produkt Testing

Aktionäre / Insideranteil: Martin Family..........64 145 480.........33,6%

Funktionen: Gilles Martin............57 Jahre seit 1987 Chairman & Chief Executive Officer
.................Yves-Loïc Martin.......54 Jahre seit 2015 Executive Director


Am HV 22.04.21 HV
https://www.mydividends.de/news/labordienstleister-eurofins-…

Eine von mir nicht missende Aktie welche im Herbst 2018 nach den Rheintreffen* in das Depot wanderte und beim Coronaschock 19 im Frühjahr mit viel Bauschmerzen am Strand liegend von der Anzahl verdoppelt wurde.
* Danke den Anwesenden!!!
Bisher ist kein Verkauf angedacht – nur wie lange dauert der Hype noch an?
Die Dividende ist allerdings zu vernachlässigen, vom Aktiensplitt 2020 einmal abzusehen.

Grus RS 😎
Dow Jones | 34.002,00 PKT
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15.04.21 20:11:09
Beitrag Nr. 49.578 ()
@investival
Intensiv mit der Diasorin-Übernahme habe ich mich jetzt noch nicht befasst. Aber ich vertraue hier mal den Management vor allem bezüglich Verschuldung müsste man sich bei der guten Bilanz wohl keine grossen Sorgen machen.
Sehe mein Invest in Diasorin ja ohnehin langfristig. Da mag die Übernahme kurzfristig Auswirkungen haben, egal in welche Richtung. Langfristig denke ich, ist Diasorin in einer sehr interessanten Branche tätig und dort sehr gut aufgestellt.

Das gleiche gilt auch für die MSFT-Übernahme von Nuance. Solange sich die Firmen nicht überheben spricht nichts dagegen das eigene Portfolio sinnvoll zu erweitern. Dazu gibt es oft Effekte die man in Zahlen schlecht rechnen kann. Bei Nuance hat man evtl. einfach nur vorgesorgt, das nicht ein Wettbewerber eines der führenden Unternehmen in dem Segment einem vor der Nase wegschnappt. Gilt ja auch für die vor Jahren gekauften Linkedin, der mittlerweile weltweit größten Plattform in dem Segment und die langfristig betrachtet ein Schnäppchen war.


"Im Jahr 1960 gabs dreimal so viele Selbstständige wie Beamte, heute gibts dreimal so viele Beamte wie Selbstständige. Wird wohl Gründe haben."

Wieder ein typischer „provinzler“ :)
Habe mal darüber nachgedacht. In absoluten Zahlen dürfte sich aber vor allem die Zahl der Selbstständigen massiv reduziert haben. Wenn man mal beobachtet wieviele Bäcker, Metzer, Kramerladen, Landwirte etc… die letzten Jahrzehnte verschwunden sind. Schätze mal da sind max.10-20 % sind übriggeblieben. Ersetzt halt durch grosse Konzerne mit entsprechenden Filialnetz.
Dow Jones | 33.984,00 PKT
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15.04.21 21:49:38
Beitrag Nr. 49.579 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.833.740 von investival am 15.04.21 18:36:36
Zitat von investival: Die 1. Frage ad DIS konnte ich für mich vor gut 1 Jahr indes nicht mehr positiv bescheiden (und kann es mit früherer Perspektive immer noch nicht). Nach obdessen ~1/3 Kursabschlag wäre dann die Frage gewesen, ob man darüber einen monetär gestützten Pragmatismus hätte stellen können oder auch sollen, wo ich mir nun sage: Hätte ich gekonnt, aber musste ich nicht.

Ist man von Perspektiven nicht mehr restlos überzeugt und sieht man andernorts überzeugendere und kaufenswerte Agendatitel, ist es sicher ratsam, sich zu verabschieden. Die Frage ist, was tun, ist die eigene Agenda preislich nicht sonderlich ersprießlich. Wie gesagt es ist eine individuelle Risikoabwägung die auch immer im Kontext eines Gesamtportfolios zu sehen ist. Es ist ein Unterschied ob die DIS-Position von MSFT und JNJ flankiert wird, oder von anderen Werten wie sagen wir CTS Eventim, für welche das gleiche Risiko schlagend wird.

Was die 'beliebige Vermehrbarkeit' angeht, wird die in monetär laxen Zeiten ad Aktien allerdings durchaus konterkariert, und das darüber gebotene Näherhinschauen ebenso. Das wird mal noch blutige Nasen geben (wohl nicht nur unter den newbies).

Aktien lassen sich beliebig vermehren, die dahinterstehenden realen Werte nicht. Das Risiko einer Fehleinschätzung und eines überteuerten Einkaufs hat man natürlich weiterhin. There is no free lunch.
Dow Jones | 34.048,00 PKT
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15.04.21 22:09:23
Beitrag Nr. 49.580 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.835.465 von com69 am 15.04.21 20:11:09
Zitat von com69: Wieder ein typischer „provinzler“ :)
Habe mal darüber nachgedacht. In absoluten Zahlen dürfte sich aber vor allem die Zahl der Selbstständigen massiv reduziert haben. Wenn man mal beobachtet wieviele Bäcker, Metzer, Kramerladen, Landwirte etc… die letzten Jahrzehnte verschwunden sind. Schätze mal da sind max.10-20 % sind übriggeblieben. Ersetzt halt durch grosse Konzerne mit entsprechenden Filialnetz.

Gegenüber Gründung der Bundesrepublik 1949 hat sich allein im Bundeskanzleramt die Zahl der Beamten versechsfacht. Ich überlasse es jetzt einfach mal dem jeweils eigenen Kopfgebrauch ob dabei heute wirklich eine sechsfach bessere Politik herauskommt (wobei wir dabei noch nicht mal den Rationalisierungsmöglichkeiten moderner Technik und dem stark gestiegenen Gehaltsniveau Rechnung tragen). .
Dow Jones | 34.032,00 PKT
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