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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 (Seite 5267)

eröffnet am 16.03.12 05:51:51 von
neuester Beitrag 26.06.22 23:15:19 von

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01.07.12 11:28:59
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.314 von hansi11 am 30.06.12 19:37:52Des Deutschen liebstes Kind ist unter anderem ein eigenes Häuschen oder eine eigene Wohnung. Der Normalbürger macht sich da gerne für 20 bis 30 Jahre zum Sklaven der Bank.

Anstatt 5-10 Jahre zu Sparen und das Geld arbeiten zu lassen und dann das Haus eventuell in 10 Jahren zu besitzen. Die Bank verdient immer noch, aber nicht mehr so viel.



Diese Aussage will ich jetzt mal nicht unkommentiert bis nächsten Freitag stehen lassen :cool::cool:

Das sind eigentlich die Lieblingsargumente des Bank- oder Sparkassenberaters, welcher natürlich auch seine eigenen Interessen im Hinterkopf hat. Zum einen gibt er Dir in der Ansparphase einen mickrigen Zinssatz von 1-2%, dann kann er Dir vieleicht auf Provisionsbasis eine Mietwohnung andrehen und nach 10 Jahren verdient er zum einen an der Hypothek, zum anderen kaufst Du die Wohnung/Das Haus eben wieder über die Bank und er kassiert nochmals seine Provision.


Klar muss man etwas Eigenkapital für den Kauf mitbringen, war auch bei mir der Fall. Aber in den 10 Jahren die ich anspare und in einer "billigen" Wohnung ausharre bin ich eben nicht Sklave der Bank, sondern Sklave eines Vermieters und verliere obendrein auch noch 10 Jahre Lebensqualität. Und abgesehen davon ist die Differenz zwischen Miete und Hypothekenzahlungen (wenn ich mir Augsburger Mieten und Hauspreise vergleiche) nicht mehr so groß dass man hier lange nachdenken müsste, welche Alternative die beste ist.

Und außerdem: wenn man auch noch den richtigen Kaufzeitpunkt erwischt kann es durchaus sein (wie auch in meinem Fall) dass die Wertsteigerung des Hauses die Bankzinsen fast vollständig wieder wettmacht.

Was ich unter Lebensqualität verstehe: dass müssen nicht unbedingt die Mehrquadratmeter und Höherausstatung eines Hauses sein. Vielmehr denke ich daran dass mein Junior z.B. um 21 Uhr noch schnell sein Posaunenstück im Keller proben kann. Wenn ich sowas in ner Mietwohnung mache hab ich innerhalb 5 Minuten die Eigentümerversammlung vor der Tür :rolleyes: Könnte noch weiter fortfahren; bringt aber nichts denn:

Im Endeffekt muss jeder selber für sich entscheiden wie er in der Wohnungsfrage vorgeht, natürlich unter Berücksichtigung seines eigenen Lebensstils bzw. was ihm wichtiger ist.

So, wünsch Dir auch noch einen schönen Sonntag und ein glückliches Händchen nächste Woche
Timburg
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30.06.12 20:25:45
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.374 von hansi11 am 30.06.12 20:22:57So,

jetzt ist erst einmal bis Freitag Schluss.

Einen schönen Sonntag und eine
erfolgreiche Woche

Hansi
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30.06.12 20:22:57
Beitrag Nr. 105 ()
Hallo Timburg,

für die Deutsche Post hast Du Deine Entscheidung schon getroffen.

Jetzt sind nur noch Katastrophen wichtig.

Laut EU soll die dt. Post Gelder zurückzahlen.
Wie sieht es mit der Pensionsrückstellung aus.

Für mich ansonsten fast keine weiteren Probleme.

Hansi
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30.06.12 20:07:22
Beitrag Nr. 104 ()
Hier mal was aktuelles zur Post; wie schon erwähnt scheint man auf gutem Weg zu sein beim Ergebnis wieder 5-8% zuzulegen. Demenstprechend dürfte die Dividende von 70 Cent gesichert sein - falls nicht sogar auf 75 aufgestockt wird. Immerhin aktuell 5% Rendite.


Samstag, 30. Juni 20122012-06-30 16:44:52


Briefe in Deutschland
Post erwägt Porto-Erhöhung
Ein Brief kostet 55 Cent, eine Postkarte 45 Cent. Doch die Post hätte zumindest bei den Briefen gern mehr. Und die Preisgenehmigung der Netzagentur gilt nur noch bis zum 31. Dezember 2012. Deshab rechnen die Postvorstände langsam durch, welche Erhöhungen möglich sind.

Die Deutsche Post denkt über eine Portoerhöhung für Briefe in Deutschland nach. "Wir werden im Herbst prüfen, ob die Rahmenbedingungen es ermöglichen, unsere Preise für das nächste Jahr zu erhöhen", sagte Post-Finanzvorstand Larry Rosen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Fakt ist, dass unser Porto seit vielen Jahren nicht mehr gestiegen ist." Die Umwandlung von Filialen der Post in sogenannte Partnerfilialen mit Bäckern oder Schreibwarenhändlern sei abgeschlossen.

Das Geschäft der Post entwickle sich "sehr erfreulich", sagte Rosen. Das Unternehmen sei zuversichtlich, seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2012 erreichen zu können. "Wir rechnen mit einem operativen Ergebnis von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro, nach 2,4 Milliarden Euro im vorigen Jahr", sagte Rosen.

Eine Nachzahlung von Mehrwertsteuer, auf die sich die Post mit den Finanzbehörden geeinigt hatte, werde das operative Ergebnis mit 180 Millionen Euro belasten. Insgesamt musste die Post zwar 516 Millionen Euro nachzahlen. Für mehr als die Hälfte hatte das Unternehmen jedoch Rückstellungen gebildet.

Die Post hatte zuletzt im Dezember 2011 versucht, das Porto für Briefe zu erhöhen, war aber von der Bundesnetzagentur gestoppt worden. Sie ließ dem Konzern nur minimalen Spielraum, an der Preisschraube zu drehen. Schon damals wurde vermutet, dass die Post nun 2013 einen neuen Anlauf für höhere Briefpreise nehmen könnte. Die Genehmigung der Netzagentur gilt bis zum 31. Dezember 2012.

Quelle: n-tv.de, sba/dpa
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30.06.12 19:58:28
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.314 von hansi11 am 30.06.12 19:37:52Noch eine Anmerkung.

Du verpasst in der heutigen Zeit garantiert sehr, sehr viel.

Du musst entscheiden, was Dir und Deiner Familie sehr wichtig ist.

Lese nur mal eine Sonntagszeitung (z. B. FAZ) von vorn bis hinten durch. Soviel wissen hatten Menschen vor hunderten von Jahren nicht einmal in Ihrem ganzen Leben erhalten.

Das ist eines unserer unser Probleme heute.

Hansi
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30.06.12 19:37:52
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.271 von Timburg am 30.06.12 19:11:06Ja, das Häuschen hatten wir schon.

Nichts für ungut.

Des Deutschen liebstes Kind ist unter anderem ein eigenes Häuschen oder eine eigene Wohnung. Der Normalbürger macht sich da gerne für 20 bis 30 Jahre zum Sklaven der Bank.

Anstatt 5-10 Jahre zu Sparen und das Geld arbeiten zu lassen und dann das Haus eventuell in 10 Jahren zu besitzen. Die Bank verdient immer noch, aber nicht mehr so viel.

Also beenden wir das Thema. Ändern kann man jetzt sowieso nichts mehr.

Man soll Sparen, aber nicht auf alles verzichten!

Hansi
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30.06.12 19:22:20
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.238 von hansi11 am 30.06.12 18:51:56Wenn ich über meine PEP nachdenke, so muss ich sagen, warum habe ich damals nicht mehr gekauft.

Sollen sie doch im Keller verfaulen. Den Gefallen tun sie mir aber nicht.

Der Kurs hat sich mehr als verdoppelt und über die magere Dividende reden wir lieber nicht.

Es gibt da nämlich ein Problem. Sie steigt Jahr für Jahr. Onvista gibt eine Dividende von 3,05 % an, ich bekomme aber über 6,6 %.

Die Zeit spielt eine große Rolle.

Hansi
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30.06.12 19:11:06
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.238 von hansi11 am 30.06.12 18:51:56Du solltest Dir aber schon vor 20 Jahren darüber Gedanken gemacht haben.

Tja, vor 20 Jahren hab ich noch in Rumänien für 75 DM monatlich geschuftet (im Prinzip das Gleiche was ich jetzt für ein vielfaches Gehalt mache) und dann - mit 2 Koffer in DE angekommen, hab ich erstmal nachgeholt wovon ich 30 Jahre in Rumänien geträumt hab: Reisen, ein nettes Häuschen, einen Sohn dem ich ein ansprechendes Leben bieten kann usw.

Ich denke aber auch jetzt ist es nicht zu spät, mal ein kleines "Polster" aufzubauen. Sparen und Geld ist natürlich alles schön und gut, aber man lebt nur einmal und sollte im Alter nicht das Gefühl haben allein wegen des Sparens etwas verpasst zu haben.Und das hab ich definitiv nicht, auch wenn nicht immer alles einfach und leicht war.

PS: wenn der DAX auf 5000 fällt wird`s die Post natürlich auch wieder für 10€ geben, da kaufe ich gerne die 2. Tranche. Die Aussichten sind nicht schlecht (Internethandel und Globalisierung) und die meisten Kursziele liegen bei 16-18€. Ist aus meiner Sicht ein sicheres Investment.

Timburg
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30.06.12 18:51:56
Beitrag Nr. 99 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.339.152 von Timburg am 30.06.12 17:56:57Du solltest Dir aber schon vor 20 Jahren darüber Gedanken gemacht haben.

Jeder Euro, den Dein Depot zusätzlich im Monat erwirtschaftet zählt.

Du sollst Dir darüber nicht den Kopf zerbrechen, sondern darüber nachdenken.

J. D. Rockefeller, (Milliardär):

„Lieber eine Stunde über Geld nachdenken, als eine Stunde für Geld arbeiten“.

Hansi
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30.06.12 18:11:17
Beitrag Nr. 98 ()
Hallo Timburg,

ich würde an Deiner Stelle erst einmal nichts kaufen, sondern sparen.
Die Deutsche Post werde ich vielleicht für 10,00 Euro kaufen, aber nie über 12,00 Euro.
Im Einkauf liegt der Gewinn!

Die deutschen Versorger sind ein großes Problem. Langfristig könnte man an RWE denken, obwohl E.on z. Z. gerade besser läuft (glaube ich).

Wenn ich kaufe, dann fällt erst einmal der Kurs. Es gibt einen Spread, den ich mit bezahlen muss.

Hansi
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