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Timburgs Langfristdepot 2012-2022 - Die letzten 30 Beiträge


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Ich ueberlege seit ein paar Tagen, wie ich meinen PEA PME in den naechsten Wochen anreichern koennte.

TFF Group (Tonnellerie Francois Frères) war irrtuemlicherweise in meiner normalen Watchlist angelegt, nicht in der PME Watchlist. Zum Glueck habe ich noch mal genauer hingeschaut und festgestellt, dass die Aktie PME éligible ist und der aktuelle Kurs (37,00) einen guten Abstand zum Allzeithoch (49,25) hat (52 Wochentief 35,43). Fundamental ist die Aktie weiterhin erstklassig. Moeglicherweise werde ich Montag eine erste Position kaufen.

Robertet habe ich ja bescheuerterweise im Fruehjahr verkauft, weil mich nach kurzer Zeit schon Gewinnmitnahmegelueste lockten. Das war leider noch vor der Uebernahme von Naturex durch Givaudan, und bekanntlich schoss auch der Robertet Kurs danach hoch. Jetzt ist es nur so, dass das Unternehmen nach dem Anstieg dieses Jahr aktuell eine Marktkapitalisierung von knapp ueber einer Milliarde Euro hat. Wenn es so bleibt, wird das franzoesiche Finanzministerium das Unternehmen fuer 2019 nicht mehr als PME éligible klassifizieren. Ich werde mich daher bei Kursen < 500 Euro noch in diesem Jahr im PEA PME wieder eindecken.

In der PEA PME Watchlist befinden sich aktuell:
* Bastide Le Confort Medical (heute entdeckt, kaum studiert),
* Bilendi (Internet Sondage und Marketing, sieht gut aus, aber letztendlich verstehe ich das Geschaeft bislang nicht wirklich),
* Devoteam (IT Wert, hat schon gut zugelegt, aber das war bei Bechtle u.a. frueher auch so),
* ESI Group (koennte hochschiessen, ist aber etwas unberechenbar),
* Gerard Perrier Industrie (Idee von anyway, macht einen sehr guten Eindruck, ist aber wohl eher Serviceunternehmen als Produktproduzent),
* Groupe Guillin (im Depot),
* LNA Santé (ex Le Noble Age) (vielleicht zu viel Immobilieneinfluss),
* Pharmagest Interactive (guter Kaufkandidat aber sehr teuer und nahe Allzeithoch),
* Robertet (als Kaufkandidat nun weit oben),
* TFF Group (als Kaufkandidat nun weit oben),
* Vetoquinol (sehr solide, aber etwas stagnierend bei hoher Bewertung),
* Virbac (unklar ob und wann an gute alte Zeiten angeknuepft werden kann).
Anmerkungen und Ergaenzungen willkommmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.479.529 von Rugier am 18.08.18 14:25:14Investoren= besser Betreiber, Betreuer
Hab mir mal das wikifolio von dem Waldhauser angeschaut, ein schönes Lehrbeispiel an money-management.

https://www.wikifolio.com/de/at/w/wf0stwtech

Gibt schon einige Depots auf wikifolio, wo ich deren Investoren über die Schulter blicke. Höchst interessant, wobei in ein solches investieren ist ein no-go
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.476.796 von HenryScheinulf am 17.08.18 21:29:41Vielleicht lohnt sich für Sie hier auch mal

Looki, Looooooooooooooooooooooooooooooooooooki.
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1276453-1-10/earn…
Es liegt Mir aber, for sure!!, HOCHgradig(st) fern Etwas aufzudrängen.

Mfg
Vg,
good Luck mit Ihrer Titanic.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.329.342 von Bulli1929 am 29.07.18 20:31:45
Zitat von Bulli1929: Fallstrick könnte leider dieser Satz sein:
"Die Übersicht wird jährlich zum Stand 1. Januar aktualisiert. Es wird nicht beanstandet, wenn die sich aus dieser Übersicht gegenüber der Vorjahresübersicht ergebenden Änderungen erst ab dem 1. Juli 2018 durch die auszahlenden Stellen berücksichtigt werden (Rz. 208a des BMF-Schreibens vom 18. Januar 2016, BStBl I 2016 S. 85)."
Also doch aufwändige Rückforderung (oder Geduld).


Die Deutsche Bank hat mich heute darüber informiert, daß sie mir die ab 1.Jan.18 zuviel abgezogene französische Quellensteuer auf die bereits ausgezahlten Dividenden erstatten wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.469.596 von investival am 17.08.18 07:46:13
Zitat von investival:
Zitat von codiman: ...
Verantwortlich sind primär die größenwahnsinnigen Übernehmer bei Bayer, wo bereits vor der MON-Übernahme in der EU ein Feldzug gegen Glyphosat losgetreten wurde, und wo ebenso schon vorher bekannt war bzw. sein konnte, dass die EU resp. deren ideologisch verschwurbelte Entscheider einer Deindustrialisierungspolitik masochistischer Ausprägung anhängen [– von wegen 'untätig'; => Grenzwertwahn] ergo absehbar war, dass von dort keine Rückendeckung zu erwarten war+ist.
Und Kopfgebrauchlosigkeit um nicht zu sagen: Dämlichkeit wird in einer Marktwirtschaft ausgenutzt, was schon weitaus länger nix Neues ist; auch nicht, dass sich die USA judikativ da besonders auszeichnen.
[– Zu Bayer gab's hier zeitig Fingerzeige (und hernach sogar noch mal bessere Ausstiegskurse)]

[...]
Agrar (inkl. (gent. verändertes) Saatgut, Dünger, Digitale Farming Diagnostic & Maschinen) ist einer DER Megatrends des 21. Jahrhunderts um einen relativ sicheren und regelmäßigen Ernte-Ertrag zu generieren bzw. auf manchen Flächen überhaupt einen. Davon bin ich auch weiterhin überzeugt.

Weiter ist er Markt nun komplett aufgeteilt. Umsätze:
20mrd Bayer, 14 mrd Chemchia, 14 mrd corteva, 10md BASF

Bei Bayer hätte ich mir lieber die Ausgliederung und einen Verkauf an Monsanto gewünscht, wie ich hier schon vor langer zeit geschrieben habe. Aktuell ist meine Bayer Position wieder bei +-0 angelangt.. Hier bin ich wohl zu früh dran.

@El_Matador: Die Klagen richten sich nicht gegen Glyphosat sondern gegen ein bestimmtes verkauftes Produkt.

Genau andersherum ist es mit Verboten der Regierungen von bestimmten Inhaltsstoffen die in verschiedenen Produkten eben enthalten ist.

@codimann: hör mir auf mit der Mär der Zockeranwälte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.468.480 von codiman am 16.08.18 22:54:19
Zitat von codiman:
Zitat von El_Matador: Ich frage mal in Timburg's Thread, angesichts der versammelten Expertise, und nicht im Bayer Thread: Warum richten sich die Glyphosat Klagen wahrgenommen ausschliesslich gegen Monsanto wenn das Patent bereits vor fast 20 Jahren abgelaufen ist und es heutzutage viele andere Glyphosat Hersteller gibt? Warum nicht auch gegen die anderen?


Hallo Carsten.

Weil Bayer den Laden übernommen und sich hier in Euroland niemand
mehr gegen die amerikanischen Abzockeranwälte wehrt.
Das war praktisch mit Ansage.
Das haben die mit den Banken gemacht, mit Volkswagen und jetzt mit Bayer.
Interessant war auch der Wirtschafskommentar im DLF:

Tenor: Es wird Zeit dass die Konzerne endlich was für die Umwelt tun, sie haben Verantwortung dafür....
Also null Rückendeckung. :rolleyes:

Gruß codiman

Verantwortlich sind primär die größenwahnsinnigen Übernehmer bei Bayer, wo bereits vor der MON-Übernahme in der EU ein Feldzug gegen Glyphosat losgetreten wurde, und wo ebenso schon vorher bekannt war bzw. sein konnte, dass die EU resp. deren ideologisch verschwurbelte Entscheider einer Deindustrialisierungspolitik masochistischer Ausprägung anhängen [– von wegen 'untätig'; => Grenzwertwahn] ergo absehbar war, dass von dort keine Rückendeckung zu erwarten war+ist.
Und Kopfgebrauchlosigkeit um nicht zu sagen: Dämlichkeit wird in einer Marktwirtschaft ausgenutzt, was schon weitaus länger nix Neues ist; auch nicht, dass sich die USA judikativ da besonders auszeichnen.
[– Zu Bayer gab's hier zeitig Fingerzeige (und hernach sogar noch mal bessere Ausstiegskurse)]

---
@Rastelly's link:

Bemerkenswert, dass die Analystengilde die Trump'sche Steuerreform derart unterschätzt(e) ...
[Dass die wachstums- wie margenaffinen 'Gewinnerbranchen' healthcare+it ganz vorne liegen, überrascht mich eigentlich nicht]

Es sind zwar, abgesehen von nachhaltiger gewisser bilanzieller Entlastung, nur Einmaleffekte yoy, verschafft den Aktienkursen der US companies resp. den Aktienanlegern dort vor der dräuenden Korrektur oder vlt. Baisse aber ein Polster. Womit quasi ein Grundstein dafür gelegt ist, dass das US-Aktienuniversum nebst Anlegern dort auch die nächste Krise/Baisse relativ besser überstehen werden.

---
@prallhans,

AMZN auf 08/15 b2c zu reduzieren was auch lange mein »Fehler« war erweist sich seit längerem als falsch; Stichwort: AWS womit ich aber beileibe keinem Kauf der völlig überteuerten Aktie das Wort reden will.

Linde ist interessant, so der PX-merger einigermaßen anstandslos durchgeht – worauf man sich, so zeigt speziell der Linde-Kurs jüngst erneut, aus o.g. Sachverhalten besser auch nicht verlassen sollte. Ähnliches wie bei Bayer die in USA zudem so manche big pharma peers haben dürfte hier nicht dräuen, ist für mich zumindest nicht erkennbar.
Dass im Zuge des öko-medial befeuerten e-Wahns die H2-Technologie – wo Linde mit seiner entwickelten Infrastruktur ein Hauptnutznießer wäre – auch in der dt. KFZ-Industrie fast völlig in den Hintergrund rückte, ist in gleichem Kontext auch nur bezeichnend.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.468.480 von codiman am 16.08.18 22:54:19Das rächt sich. Die untätige Regierung schützt ja weder Umwelt noch Verbraucher noch Industrie.

Böse Zungen behaupten, dass es eine Übernahme von Bayer durch Monsanto war. VOn hinten durch die Brust ins Auge.

Aktuell sind ja auch in Deutschland Werbespots in TV und Radio für "betrogene" Dieselfahrer geschaltet. Jetzt melden, wir helfen klagen.

Ich freue mich schon, wenn an der A8 50 Autos pro Stunde an einer E Säule tanken.

Tesla baut auch gerade eher Mist als Autos. Und die abnehmende Risikobereitschaft der Anleger plus ein stagnierender Ölpreis, plus eine humpelnde Weltwirtschaft Ex-USA locken nicht gerade in hippe Invests in diesem Sketor. Maximal Linde gefiele mir da.

Daher Defensive erstmal gesucht. US Versorger wie NiSOurce, Southern, Telcom, Walmart (heute satt im PLus, der E Commerce zieht an, gell Amazon und Co?), Walgreens.

https://www.cnbc.com/2018/08/16/walmart-earnings-q2-2018.htm…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.467.400 von El_Matador am 16.08.18 20:40:51
Zitat von El_Matador: Ich frage mal in Timburg's Thread, angesichts der versammelten Expertise, und nicht im Bayer Thread: Warum richten sich die Glyphosat Klagen wahrgenommen ausschliesslich gegen Monsanto wenn das Patent bereits vor fast 20 Jahren abgelaufen ist und es heutzutage viele andere Glyphosat Hersteller gibt? Warum nicht auch gegen die anderen?


Hallo Carsten.

Weil Bayer den Laden übernommen und sich hier in Euroland niemand
mehr gegen die amerikanischen Abzockeranwälte wehrt.
Das war praktisch mit Ansage.
Das haben die mit den Banken gemacht, mit Volkswagen und jetzt mit Bayer.
Interessant war auch der Wirtschafskommentar im DLF:

Tenor: Es wird Zeit dass die Konzerne endlich was für die Umwelt tun, sie haben Verantwortung dafür....
Also null Rückendeckung. :rolleyes:

Gruß codiman
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Aktiensektoren
Dieser Aktiensektor schlägt die Analystenschätzungen am häufigsten

Eine interessante Statistik mit Hintergrund:

https://www.marketwatch.com/story/this-stock-sector-most-oft…
Ich frage mal in Timburg's Thread, angesichts der versammelten Expertise, und nicht im Bayer Thread: Warum richten sich die Glyphosat Klagen wahrgenommen ausschliesslich gegen Monsanto wenn das Patent bereits vor fast 20 Jahren abgelaufen ist und es heutzutage viele andere Glyphosat Hersteller gibt? Warum nicht auch gegen die anderen?
4 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.447.933 von Felix80 am 14.08.18 21:59:54Verschuldung ist nicht gleich Verschuldung, das ist schon klar. Aber die Finanzpolitik vieler Firmen
der Infrastrukturbranche war und ist teils schon ziemlich absurd und das Gegenteil von nachhaltig
und verantwortungsvoll. Speziell im Hinblick auf deren jahrelang betriebene Dividendenpolitik.


Viele schütten Dividenden aus wie die Weltmeister, auf Pump, und nehmen hernach weitere Kredite
auf und ziehen dann Kapitalerhöhungen zu Tiefstkursen durch. So blöd muss man erst mal sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.460.920 von Tamakoschy am 16.08.18 10:26:45Ich habe zwar keine Sixt Aktien, wollte aber folgendes zum besten geben:

Ein Grund dafür dass ich Sixt, weder als Aktie noch als Auto jemals in Erwägung zog waren deren Mietpreise. Ich reise sehr viel privat herum, vornehmlich in Europa entsprechend nutze ich sehr häufig Mietwagen. Als Privatmann nutzt man dann immer die üblichen Vergleichsportale und in der Regel nimmt man dann den günstigsten Anbieter. Das waren immer wieder sehr unterschiedliche Ergebnisse, es war alles dabei, von AVIS über HERTZ, Europcar und auch das ein oder andere Mal weniger bekannte Firmen. ABER NIEMALS SIXT. Ab und zu habe ich als Vergleich direkt bei SIXT die Preise gecheckt, aber die waren meist um dicke 2stellige Prozente zu teuer. Deshalb habe ich mich immer wieder gefragt, wie die es schaffen so erfolgreich zu sein und wie gesagt leider niemals einen Aktienkauf in Erwägung gezogen.

Nun der Clou: Diesen Sommer bin ich wieder wie üblich 6 Wochen in Dänemark/Schweden unterwegs. Meist nur stationär in einem Ferienhaus, so dass ich nur ein kleines Auto benötige. Tia, was soll ich sagen, dieses Jahr war das Sixt-Angebot das mit am ABSTAND günstigste. Rund 570 Euro für den gesamten Zeitraum in einem Opel Adam inklusive Klimaanlage. Ich erwähne das mit der Klimaanlage, weil andere Anbieter in letzter Zeit dazu übergingen bei kleinen Autos dieses feature wegzusparen. Diesmal waren alle andere erheblich teurer, zum Teil ohne Klimaanlage.

Was heißt das nun? Zeitenwende bei Sixt, um auch sparsame Privatnutzer zu ködern? Wenn ja ist das gut und es geht weiter aufwärts? Oder brechen nun die Margen ein?

Ich habe leider keine Ahnung diesbezüglich, wollte nur die Erfahrung eines langjährigen heavy-users schildern.


Zum Schluss noch ein Tipp: Es gibt eine separate Versicherung für den Selbstbehalt bei der Anmietung. So eine Versicherung kostet rund 50-70 Euro/Jahr [für beliebig viele Anmietungen] und lohnt sich schon bei wenigen Anmiettagen. Für heavy-user wie mich mit rund 3-5 Monaten Mietwagen/Jahr sowieso!:D


Zitat von Tamakoschy: Sixt wie gewohnt wieder mit guten Zahlen:

https://de.marketscreener.com/SIXT-SE-436599/news/Sixt-SE-Si…

Ich habe heute bei den Vorzügen noch etwas zugekauft. Sixt gehört inzwischen zu meinen größten Depotpositionen.
Sixt wie gewohnt wieder mit guten Zahlen:

https://de.marketscreener.com/SIXT-SE-436599/news/Sixt-SE-Si…

Ich habe heute bei den Vorzügen noch etwas zugekauft. Sixt gehört inzwischen zu meinen größten Depotpositionen.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.452.094 von Popeye82 am 15.08.18 12:22:25Was willst Du mir sagen? Verstehe nur Bahnhof... :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.447.933 von Felix80 am 14.08.18 21:59:54Felix, machen Sie den Schulbus SCHARF


Fazit: Verschulung ist nicht gleich Verschuldung... MUSS man DURCHaus differenziert betrachten.
_______________________________________________________________________





Da haben Sie aber Recht!!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.447.933 von Felix80 am 14.08.18 21:59:54Sorry, wollte eigentlich schreiben: Verschuldung ist nicht gleich Verschuldung!

Eine Edit-Funktion wäre echt sehr schön bei WO... ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.443.580 von vidar am 14.08.18 14:05:17<< Ok, aber ich stehe hohen Schulden grundsätzlich skeptisch gegenüber. Nachhaltige Dividenden- zahler sind für mich Firmen, die über ein solides Geschäftsmodell verfügen, die notfalls ganz ohne Schulden auskommen, die am besten noch über Nettoguthaben verfügen und so Wachstum und Übernahmen auch ganz ohne Kredite und Kapitalerhöhungen schultern können und deren Divi- denden somit tatsächlich nachhaltig sind. >>

Hallo vidar,

grds. liegst Du ja richtig, dass Du eine zu hohe Verschuldung kritisch siehst. Jedoch muss man das Ganze durchaus branchenspezifisch betrachten. Du wirst kein Infrastrukturunternehmen (z.B. KMI im Öl- und Gasbereich) mit kaum Verschuldung, schöner Dividendenrendite und positiven Wachstumsraten kaufen können. Im Midstream Bereich ist es üblich durchaus hohe FK-Quoten zu haben, da das Geschäftsmodell relativ stabile Cash Flows generiert. Ist eben eine sehr kapitalintensive Branche (natürlich mag dies nicht jeder, ist aber nicht grds. zu verteufeln). Ein net debt to EBITDA-ratio von ca. 4 ist im Midstream-Bereich sehr gut zu managen. In anderen Branchen wäre dies wiederum ein völliger Irrsinn! Bei KMI liegt das aktuelle net debt to EBITDA-ratio bei ca. 5,1. Ist m.E. zu hoch (hat auch werthaltig angedeutet). Jedoch besteht bei KMI die Möglichkeit durch den TMEP-Verkauf das Ratio zügig auf ca. 4,5 oder niedriger zu drücken. Dies wäre dann wieder unter Branchengesichtspunkten ok.


Fazit: Verschulung ist nicht gleich Verschuldung... muss man durchaus differenziert betrachten.


Beste Grüße

Felix80
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.657 von com69 am 14.08.18 16:07:09Werthaltig fordert quasi eine eierlegende Wollmilchsau bzw. ein finanztechnisches Perpetuum mobile. :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.186 von werthaltig am 14.08.18 15:06:11
Zitat von werthaltig: Volle Zustimmung! Jetzt musst Du mir nur aber noch ein paar Beispiele nennen mit Nettoguthaben, Wachstum und auskömmlicher Dividende (x>3,5%), die jedes Jahr und das seit vielen Jahren um 15% wächst:D.

In der Aussage gibt’s eben ein paar Widersprüche

Hohes Wachstum (>15%) erreicht man i.d.R. indem man den gesamten Gewinn in die Geschäftserweiterung investiert und eben nicht in Dividenden. Sollte ein Unternehmen trotz hohen Wachstum eine Dividende bezahlen, dürfte der Markt dies entsprechend honorieren, sprich hoher Kurs (KGV) und damit eben niedrige Divi-Rendite die ja mit steigenden Kurs fällt.
Das hats evtl. mal tempörär gegeben (evtl. 2008/09) aber das war eine Ausnahmesituation die wir jetzt leider nicht haben. Und selbst wenn wir sie hätten, wären dennoch genügend Zweifel da ob und wie lange das Unternehmen die Dividende halten kann wo doch gerade die Weltwirtschaft den Bach runtergeht.

Nimmt man z.B. mal BMW. Die wachsen seit der Krise mit 10%, haben eine Dividende von sogar 4,7% und haben möchte sie trotzdem keiner :D
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.300 von werthaltig am 14.08.18 15:23:48Vor ein paar Jahren gab es vergleichsweise viele Möglichkeiten solche Firmen
zu kaufen. Derzeit sieht es jedoch eher schlecht bis sehr schlecht aus. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.246 von vidar am 14.08.18 15:15:10Lieber vidar, nur zur Sicherheit...meine Antwort war nicht böse gemeint! Ich bin übrigens wirklich überzeugt davon dass es gelegentlich solche Firmen gibt, die zumindest nahe an diese Vorgaben herankommen. Schlaue Leute spüren solche Firmen übrigens auf, bevor sie in diese geniale Phase einbiegen, der Kurs davonläuft und damit die Kaufpreis-Rendite absackt. Ich gehöre leider nicht zu diesen schlauen Spürnasen.

Zitat von vidar: Ok, da muss ich passen. Mit deinen 15% setzt du die Hürden zu hoch.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.186 von werthaltig am 14.08.18 15:06:11Ok, da muss ich passen. Mit deinen 15% setzt du die Hürden zu hoch.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.443.580 von vidar am 14.08.18 14:05:17Volle Zustimmung! Jetzt musst Du mir nur aber noch ein paar Beispiele nennen mit Nettoguthaben, Wachstum und auskömmlicher Dividende (x>3,5%), die jedes Jahr und das seit vielen Jahren um 15% wächst:D.

Aber gelegentlich gibts vielleicht wirklich solche Perlen, schätze mal zur Finanzkrise 2008/2009/2010 hätte man da wohl was gefunden.

Zitat von vidar: Ok, aber ich stehe hohen Schulden grundsätzlich skeptisch gegenüber. Nachhaltige Dividenden-
zahler sind für mich Firmen, die über ein solides Geschäftsmodell verfügen, die notfalls ganz ohne
Schulden auskommen, die am besten noch über Nettoguthaben verfügen und so Wachstum und
Übernahmen auch ganz ohne Kredite und Kapitalerhöhungen schultern können und deren Divi-
denden somit tatsächlich nachhaltig sind.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.443.163 von werthaltig am 14.08.18 13:12:18Ok, aber ich stehe hohen Schulden grundsätzlich skeptisch gegenüber. Nachhaltige Dividenden-
zahler sind für mich Firmen, die über ein solides Geschäftsmodell verfügen, die notfalls ganz ohne
Schulden auskommen, die am besten noch über Nettoguthaben verfügen und so Wachstum und
Übernahmen auch ganz ohne Kredite und Kapitalerhöhungen schultern können und deren Divi-
denden somit tatsächlich nachhaltig sind.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.442.881 von vidar am 14.08.18 12:41:47AQN besitze ich nicht. Bei AY musst Du zwischen non-recourse project debt und corporate debt unterscheiden. Corporate debt ist absolut ok. Das soll aber trotzdem keine Werbung sein, AY zu kaufen!

Bei KMI kann man durchaus Deiner Meinung sein, deshalb auch die Dividendenkürzung in der Vergangenheit mit einhergehendem Kurssturz.

Schulden AY:



Zitat von vidar: Bei einigen deiner Werte würde ich mir bezüglich "nachhaltiger" Dividenden angesichts des
Finanzverschuldungsgrades doch ein wenig Sorgen machen. So bspw. bei AQN, AY und KMI.



Solche Werte sind wirklich nicht jedermanns Sache.



Mahlzeit, allerseits! :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.439.962 von werthaltig am 14.08.18 06:48:42Bei einigen deiner Werte würde ich mir bezüglich "nachhaltiger" Dividenden angesichts des
Finanzverschuldungsgrades doch ein wenig Sorgen machen. So bspw. bei AQN, AY und KMI.



Solche Werte sind wirklich nicht jedermanns Sache.



Mahlzeit, allerseits! :)
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