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Salzgitter für 33,33 statt Aurubis für 46,46 - bingo, bingo, bingo! (Seite 229)


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Wien
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Salzgitter wird erst dann steigen,wenn reale Silberstreifen am Horizont zu sehen sind...also die Bilanz sich verbessert,der cash flow,wenn sie mit den Quartalszahlen wieder in den positiven Bereich kommen...alles andere ist Hoffnung und viel heiße Luft,wie sie in diesem chat leider viel verbreitet wird .
Salzgitter | 14,87 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.276.080 von Wienfahrt am 16.08.19 14:37:18
Zitat von Wienfahrt: Salzgitter wird erst dann steigen,wenn reale Silberstreifen am Horizont zu sehen sind...also die Bilanz sich verbessert,der cash flow,wenn sie mit den Quartalszahlen wieder in den positiven Bereich kommen...alles andere ist Hoffnung und viel heiße Luft,wie sie in diesem chat leider viel verbreitet wird .


Das ist nicht richtig. Die Bilanz ist hervorragend. Alle Geschäftsbereiche haben auch mi Q2 2019 ein positives Vorsteuerergebnis erzielt. Die Gesellschaft investierte im ersten Halbjahr 2019 erheblich in qualitatives Ertragswachstum.

Es gibt keinen Grund vom Unternehmen her, das der Aktienkurs dort notiert wo er notiert. Es ist ausschließlich der extremsten irrationalen Angst des Kapitalmarktes geschuldet, die es vllt. jemals gegeben hat. Weicht diese Angst, dann steigt der Aktienkurs der Salzgitter AG rasant, weil jeder weiss, das der derzeitige Aktienkurs die Werte der Gesellschaft in keiner Weise widerspiegelt.

Es geht also ausschließlich um die Gefühlslage der Investoren.

Rein bezogen auf das Unternehmen hatte ich die kommenden Ergebnistreiber bereits genannt:

Der Eisenerzpreis - auch heute runter. Seit Anfang des Monats damit ein Preisrückgang von fast 25 %. Und das soll erst der Anfang sein. Wenn man sich den Satz wieder vergegenwärtigt den die Salzgiter AG unter jede Ergebnismitteilung schreibt, dann weiss man, was das für das Ergebnis bedeuten kann.

Aurubis ist dieses Jahr durch ungeplante Anlagenstillstände etwas gebeutelt. Das wird nächstes Jahr aber nicht mehr der Fall sein. Dito läuft die Übernahme der Metallo Gruppe, die den Umsatz im nächsten Jahr um 10 % anheben dürfte.

3 ganz konkrete Dinge. Dazu die vielen großen Zukunftsthemen bei denen die Salzgitter AG und die Aurubis AG positioniert sind: Elektromobilität, Leichtbau, Ausbau Windkraft, Power to x, Urban Mining, Circular Economy, riesiger notwendiger Infrastrukturausbau und -ersatz in Deutschland ... .
Salzgitter | 14,84 €
"Insolventer Stahlproduzent

Türkischer Pensionsfonds will Brish Steel kaufen

Der zweitgrößte brische Stahlproduzent könnte bald in türkischem Besitz sein: Der
Pensionsfonds des Militärs will die insolvente Brish Steel übernehmen.

Ende Mai wurde Brish Steel unter Zwangsverwaltung gestellt. Nun hat sich ein Käufer für den
insolventen Stahlproduzenten gefunden. Eine Tochter des türkischen Pensionsfonds Oyak soll
den insolventen Konzern übernehmen, wie die brische Regierung mieilte. Die Ataer Holding
habe ein akzeptables Angebot für alle Teile des zweitgrößten brischen Stahlherstellers
vorgelegt. Beide Seiten wollen nun in exklusiven Verhandlungen die Einzelheiten der
Übernahme klären.

"Ich werde versuchen, diesen Prozess in den kommenden Wochen abzuschließen", sagte der
offiziell bestellte Insolvenzverwalter der Mieilung zufolge. In dieser Zeit werde Brish Steel
den Betrieb fortsetzen. Kunden würden weiterhin wie normal beliefert. Oyak zufolge soll die
Übergabe noch in diesem Jahr stattfinden.

Oyak ist der Pensionsfonds der türkischen Streitkräe und besitzt Anteile am größten
Stahlproduzenten der Türkei, Erdemir. Oyak-Geschäsführer Süleyman Savas Erdem
bezeichnete die Inveson in einer Mieilung als eine der "größten Errungenschaen der
türkischen Stahlindustrie".

Wechselvolle Geschichte

Für die Insolvenz von Brish Steel Anfang Mai waren Brexit-Unsicherheiten, schwache
Nachfrage und hohe Rohstoffpreise verantwortlich. Der Stahlfabrikant hat rund 5000
Mitarbeiter, viele davon in Scunthorpe rund 290 Kilometer nördlich von London. Die
Stahlindustrie ist in Großbritannien allerdings bereits seit den Siebzigerjahren in der Krise.
Allein seit 1997 ist die Produkon von damals 18,3 Millionen Tonnen auf rund 7,5 Millionen
Tonnen im Jahr 2017 zurückgegangen.

Der Name Brish Steel erinnert an den großen brischen Stahlhersteller, der 1967 durch die
Verstaatlichung aus kleineren Privairmen entstand. Die Firma wurde aber 1988 privasiert
und fusionierte 1999 mit dem niederländischen Stahlwerk Koninklijke Hoogovens zu Corus.
Corus wurde wiederum 2007 von dem Unternehmen Tata Steel gekau, das heute der größte
brische Stahlproduzent ist und zur indischen Tata-Gruppe gehört. 2016 wurden große Teile der
brischen Tata-Steel-Akvitäten wiederum an den privaten Investor Greybull Capital veräußert
und unter dem Namen Brish Steel weitergeführt."

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/british-steel-…
Salzgitter | 14,85 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.271.148 von Wertefinder1 am 15.08.19 23:13:20Nochmal zum Stichwort Pensionsverpflichtungen:

Im Internet bin ich auf diese informative Zusammenstellung aus dem Jahr 2015 gestoßen:

https://www.brokervergleich.de/wissen/expertisen/betrieblich…

Ich bleibe dabei, das man dabei als erstes zu Firmen wie E.ON oder auch Daimler schauen müsste.

Die Salzgitter AG mit nur noch 1 % Abzinsungssatz zum Halbjahr 2019 ggü. 1,75 % Ende 2018 ist bilanziell vergleichbar weit. Bei anderen Firmen liegt der Zinssatz noch höher.

Man kann sich in den Berichten der Salzgitter AG auch anschauen, in welchem Jahr voraussichtlich welche Beträge auszuzahlen sind. Aktuell im Geschäftsbreich 2018 geht der Zeitraum bis zum Jahr 2038. Die Tendenz ist da - ich denke aufgrund der 2006 veränderten Konzernbetriebsvereinbarung zum Thema - langsam fallend. 2019 fallen dafür z.B. 112,8 Mio. Euro ein. Im Zeitraum 2029 - 2038 sind es voraussichtlich 868,7 Mio. Euro - also durchschnittlich 87 Mio. Euro pro Jahr.

Insgesamt ein hochkomplexes Fachthema, das nicht leicht zu durchdringen ist mit seinen ganzen Zukunftsannahmen. Mich überfordert das jedenfalls in Teilen.
Salzgitter | 15,00 €
Was zu erwarten war:

Augen auf bei Salzgitter AG: Neue Short-Attacke in der Aktie durch Short-Spezialist WorldQuant
https://www.finanztrends.info/augen-auf-bei-salzgitter-ag-ne…

Wir sagen Danke, gerne wieder :)
Salzgitter | 15,09 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.276.980 von Hiberna am 16.08.19 16:10:44Da sieht man aber auch den Unterschied: British Steel von einem Investment-Vehikel geführt, die nur kurzfristig agiert haben.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/british-steel-wie-der-brexit-d…

"... Doch beim Brexit haben sich British Steel und Greybull auch entscheidend selbst verzockt. Ohne die britische Regierung wäre das Ende noch schneller gekommen. Zwar lehnte London jetzt eine vom Management geforderte Kapitalhilfe von 30 Mio. £ (38 Mio. Fr.) ab – aber noch im April war sie freigiebiger: Da gewährte die Regierung ein Darlehen von 120 Mio. £, damit British Steel Zertifikate zum Ausstoss von Kohlendioxid kaufen kann, die es im Emissionsrechtesystem der EU benötigt. ... Beim EU-Emissionsrechtehandel erhalten Konzerne jährlich eine gewisse Menge an Zertifikaten frei zugeteilt. Allerdings hat British Steel seit der Gründung eine Handelsstrategie angewandt, die bereits Tata nutzte: Das Unternehmen verkaufte die zugeteilten Zertifikate umgehend am Markt und kaufte nach Ablauf des Jahres den Bedarf zur Deckung des eigenen Schadstoffausstosses in jenem Jahr wieder ein. Das war lange Zeit rentabel. ... Die EU-Kommission hat im Dezember 2018 auch entschieden, ab Jahresbeginn 2019 die Zuteilung neuer Zertifikate an britische Firmen auszusetzen. ... Damit fehlten British Steel der Nachschub an kostenlosen Zertifikaten und die Einnahmen durch den Verkauf. Gleichzeitig ist es viel teurer geworden, die Emissionsrechte zur Deckung der Rechnung für 2018 am Markt zu kaufen: Der Preis ist seit Anfang 2018 von knapp 8 € auf derzeit 25 € je Tonne Kohlendioxid geklettert. Diese Kombination war für British Steel zu viel. ..."

Die Salzgitter AG hat hingegen kürzlich mitgeteilt, das sie ihren Bedarf an CO2-Zertifikaten bis zum Jahr 2030 (!) bereits weitgehend gedeckt hat. Und auf die aus heutiger Sicht günstig eingekauften Zertifikate 300 Mio. Euro nicht realisierten Buchgewinn hält.

Ich verstehe die enorme, schier grenzenlose Panik am Kapitalmarkt gegenüber diesem Unternehmen wirklich nicht. Hier gibt es ein gutes Management. Jeder sollte sich die Börsen-Radio-Interviews des CEO anhören. Immer hörenswert. Panik ist an der Börse ein ganz schlechter Ratgeber. Bei der Salzgitter AG hingegen wird seriös langfristig Wert geschaffen: Seit dem Börsengang vor 20 Jahren den Eigenkapitalwert für die Aktionäre 1998 verfünffacht, den Umsatz verdreifacht und die Mitarbeiterzahl verdoppelt.
Salzgitter | 15,10 €
Hi, ich bin stiller Mitleser. Ich habe meine erste Position Salzgitter gekauft. Wenn es weiter runter geht, kaufe ich nach. Danke für die Ausführungen Wertefinder1. Die Unterbewertung ist wirklich kaum zu verstehen. Viele Grüße
Salzgitter | 15,10 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.277.601 von Aldy am 16.08.19 17:14:14Kleinkram. Ich kenne eine Aktie, da waren bei 80 % Kursverlust in den letzten 12 Monaten Mitte Juli über 50 % aller frei verfügbaren Stammaktien leerverkauft. Auch deshalb, weil die Firma "zum Gegenangriff" übergegangen ist und über 20 % aller Stammaktien in den letzten Monaten zurückgekauft hat. Das könnte da eines Tages einen Eindeckungsdruck geben, der explosiv sein könnte. Wenn Trump sich mit China einigt, dann "brennt da womöglich der Baum" bei den Leerverkäufern.
Salzgitter | 15,09 €
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Wenn Trump sich mit China einigt :confused:


Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär'!





er hat was neues ;)

Fast hätten sich die Dänen am Freitag beim Kaffeetrinken verschluckt. Eine US-Zeitung berichtet, das Donald Trump Grönland kaufen will.
Salzgitter | 15,14 €
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.277.856 von einverstanden am 16.08.19 17:44:49
Zitat von einverstanden: ... Eine US-Zeitung berichtet, das Donald Trump Grönland kaufen will.


Das kann eigentlich nur ein Zufluchtsort sein, wenn das ganze Desaster was er anrichtet, die Spätfolgen zeigt.

Oder sollten gewisse Kreise unter den reichen Republikanern aus der Agar-, Öl-, Gas- oder Stahlbranche, die in den USA ja apokalyptische Verluste "Dank" Trump zu verzeichnen haben, bereits einen Verdammungsort wie bei Napoleon für ihn suchen?
Salzgitter | 15,07 €
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