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*Daimler AG * auf dem Weg zu 2020 (Seite 1236)



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Ds glaube ich wiederum nicht. Ein Kurs von 35 EUR würde die Halbierung des Unternehmenswertes im Vergleich zum Jahresbeginn bedeuten. Dies wäre selbst bei dem derzeitigen Kursverlauf deutlich überzogen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.433.848 von Ines43 am 13.08.18 12:02:21
Zitat von Ines43: Vielleicht kaufe ich mit mal einen elektrisch betriebenen
Rollstuhl.
Der sollte dann von Daimler sein.


....tiefergelegt und mit Alufelgen? :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.206 von Erdmann111 am 04.09.18 01:27:01Viele deutsche Unternehmen, wie auch Daimler, haben es in den letzten 20 Jahren versäumt, sich mal abzukoppeln. Die amerikanischen Einflüsse haben sie blind werden lassen. Heute könnten sie schon viel weiter in der Umsetzung, von neuen Technologien sein, aber nein Patente versauern auf dem Abstellgleis. Heute wird nur noch reagiert und nicht agiert. Und jetzt wirds teurer, leider...
Neue Jahrestiefstände sind erreicht! Bekommt man gleich schon Stück mit 53,xx?
Bin leider auch schon seit geraumer Zeit in den Daimler investiert, das Wort "Leider" muss man in diesem Zusammenhang deutlich betonen.

In den letzten Monaten stehe ich der Unternehmensentwicklung sehr kritisch gegenüber, was bei meinen anderen Investments nicht der Fall ist.

Beim Daimler ist die Nachrichtenlage wirklich katastrophal und es wird rein gar nichts unternommen um dieser Misere entgegenzuwirken. Stattdessen folgen nur weitere Hiobsbotschaften.
Andere Unternehmen wie BMW, VW und Peugeot steuern da vernünftig gegen und das hat auch Auswirkungen auf den Aktienkurs, der sich bei besagten Unternehmen in diesem Umfeld relativ stabil zeigt.

Arbeiten die Jungs und Mädels beim Daimler überhaupt oder besteht das Arbeiten nur aus dem Warten auf den nächsten Gehaltssscheck und ab und an mal eine Schraube anziehen?

Sollte sich Daimler trotz des bislang schlechtesten Börsenjahres seit 2008 wieder in der Lage sehen, einen mehr als üppigen Obolus an die Mitarbeiter auszuzahlen, sollten wirklich alle Aktionäre ihr Investment in diesen Laden überdenken.
Das Stichwort ist: Shareholder Value. Leider wird das bei Zetsche und Co wohl ganz klein geschrieben.

Bleibt nur zu hoffen dass die Elektro Karre heute Abend in Stockholm nicht auf der Bühne in Brand gerät, sonst kann ich micht sogar von meinem eher niedrigen Einstandskurs für die nächsten Jahre verabschieden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.609.020 von Dummkopp am 04.09.18 11:43:19
Zitat von Dummkopp: Sollte sich Daimler trotz des bislang schlechtesten Börsenjahres seit 2008 wieder in der Lage sehen, einen mehr als üppigen Obolus an die Mitarbeiter auszuzahlen, sollten wirklich alle Aktionäre ihr Investment in diesen Laden überdenken.
Das Stichwort ist: Shareholder Value. Leider wird das bei Zetsche und Co wohl ganz klein geschrieben.


Ich möchte diesen Absatz korrigieren:

Sollte sich Daimler trotz des bislang schlechtesten Börsenjahres seit 2008 wieder in der Lage sehen, einen mehr als üppigen Obolus an die ohnehin schon überbezahlten Mitarbeiter auszuzahlen, sollten wirklich alle Aktionäre ihr Investment in diesen SaftLaden überdenken.
Das Stichwort ist: Shareholder Value. Leider wird das bei Zetsche und Co wohl ganz klein geschrieben.

Bei Nichtauszahlung einer 5.000 EUR Prämie für jeden Mitarbeiter würde Daimler inkl. Arbeitgebernebenkosten gut und gerne 1.700.000.000 EUR einsparen.

Das einspricht einer Kostenersparnis von mindestens 1,50 EUR pro Aktie. Wäre mal ein Anfang...
Leute, habt Geduld und haltet Euer Pulver noch ein wenig trocken.

Ich denke zwar nicht, dass Daimler bis auf 30,xx fallen wird, aber die Barriere bei 50 Euro sollte unterschritten werden und zwar aus folgenden Gründen:

Wir erinnern uns:

Als die Kurse im Frühjahr noch bei über 70 standen, wurde darüber gejammert, dass man es den Chinesen ermöglicht hat, zu diesen " Ausverkaufskursen" ca. 10 % Daimleraktien zu erwerben.

Gewiefte Bankberater haben diese Stimmungslage genutzt, um dem ängstlichen Kleinanleger konstruierte Derivate auf Daimler anzudrehen, nach dem Motto: Dass diese Nobelaktie mit dieser attraktiven Dividende innerhalb der nächsten Monate unter 50 abtauchen sollte, ist praktisch ausgeschlossen. ( Die Laufzeiten sind i.d.R. etwas über einem Jahr, da man mit zweimal einbehaltenen Dividenden einen bestechenden Zinssatz anbieten konnte.)

Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn man nun an einem schwachen Börsentag mit niedrigen Umsätzen die Aktie mit gezielten Verkaufsprogammen evtl.unterstützt durch Leerverkäufe nicht unter die magischen 50 Euro drücken könnte. Da werden Barrieren verletzt , Knock-Out Zertifikate verfallen wertlos, und die Banker verdienen richtig dick.

Die darauffolgende Wiedereindeckung erfolgt dann sicher problemlos, da viele Anleger immer noch an solchen runden Zahlen ihren Stopp-Loss setzen.

Da die berechtigte Empörung ob solch fragwürdigen Gebarens einem wenig hilft, mache man sich als kleiner Fisch wenigstens diese Abläufe zunutze.
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Leider verpasst bei 53,88€ nach zu kaufen! Hätte gedacht, es geht noch tiefer! Jetzt dreht der Kurs wieder!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.610.520 von myhobbynr2 am 04.09.18 14:15:25
"Aktienanleihen" auf Daimler
..die ganzen "Aktienanleihen" auf Daimler nicht vergessen!

=> man mag es kaum glauben, aber es gibt alleine als "Classic" über 2100 verschiedene "Aktienanleihen" auf Daimler (*).

Davon (nur wieder "Classic") mit Fälligkeit bis Ende September 2018 und Basispreis EUR55 oder höher:

313 Stück

(und das sind nur die, die ich auf die Schnelle gefunden habe...)

=> d.h., die magische Grenze von EUR50 muss bis dahin - aus Gründen der möglicherweise zu hohen Offensichtlichkeit - gar nicht mal bis Ende September "angefahren" werden, damit folgende Geldinstitute so richtig Kasse machen können:

• BNP Paribas
• BayernLB
• Commerzbank
• DZ Bank
• DekaBank
• Deutsche Bank
• Goldman Sachs
• HSBC
• Landesbank BW
• UBS
• UniCredit
Vontobel


__
(*) wenn ich super-konversativ nur EUR5m Emissionsvolumen pro "Anleihe" annehme, dann stehen bis Ende September 313 x EUR5m = EUR1.6Mrd nominal aus.

Da aber die Daimler-Aktie nur "punktuell" Mitte 2016 unter EUR55 notierte, ich nun mal die "Mitte" nehme aus obigem Anlage-Universum von EUR55...EUR84 => EUR69.5, dann komme ich grob, ohne "Zinsen" ;) -- mit Spektrum ~2.5%...~17.0% -- da durch Daimler-Dividenden im Schnitt und in Summe gedeckt als Annahme, auf so EUR1.6Mrd x -(EUR55 - EUR69.5)/EUR69.5 = ~EUR330m Bruttoeinnahmen auf Seiten obiger Banken in Summe

=> minus Overheadkosten (15% ?) = ~EUR278m Bruttoeinnahmen der Banken --> pro obige Bank (aber sehr ungleich verteilt):

~EUR23m pro Bank

..was man unbedarften Marktteilnehmern aus der Tasche gezogen hat. Und das nur bei Daimler z.Z. ;)

=> es sind schon weniger als obige Zahl in dieser Einfachst-Modell-Rechnung, denn so ein Fest gibt es auch nicht jedes Quartal (bei maßgeblichen DAX-Werten)



=> also liebe Banker:
• was verdient euer Haus so im Schnitt heutzutage an einer (DAX-)Aktienanleihe mit, sagen wir, Emissionsvolumen EUR10.000.000,00 nach direkten Kosten?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.616.799 von faultcode am 04.09.18 23:41:37Das wäre dann ja Kursmanipulation, im Kartellrechtlichen Bereich? Würde mich nicht wundern. Wenn man alle Fäden mal zusammen spinnt, inclusive Großaktionären, Daimler selber und alle grösseren deutschen Banken. Gewagte These aber so funktioniert scheinbar mittlerweile Börse. Zumindest können normale Anleger, die großen Zusammenhänge nicht mehr nachvollziehen. Als Kleininvestor kann man sich dann ganz schnell, paar ganz dunkle Machenschaft zusammen spinnen. Theoretisch arbeiten alle Hand in Hand zusammen und erwirtschaften auf kriminelle Weise, außergewöhnliche Rendite und manipulieren damit auch den Dax. Die abhängigkeiten sind extrem weitreichend...schöne Spinnerei, aber meist steckt verdammt viel Wahrheit dahinter. Danke für deinen Ansatz...
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