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*Daimler AG * auf dem Weg zu 2020 (Seite 1293)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.411.484 von giledos am 11.12.18 09:35:38Es gab dafür eine Strafe in Millionenhöhe (ein Witz bei dem Volumen), weil natürlich jede Verzögerung der adhoc Meldungen eine Markmanipulation ist! ;-)

Zusätzlich wurde der ganze Deal über Strohmänner abgewickelt - das ist auch nicht sauber, weil das trotzdem zu einer Meldepflicht hätte geführt. Alleine die amerikanische „FATCA“ Meldung und die europäische Know Your Customer Erklärung verpflichten die Banken zur Offenlegung welche „Privatperson“ hinter dem Deal steht. Man will seit der Finanzkrise solche Aktionen transparent haben und keine Strohmänner, schon alleine wegen der Geldwäschegefahr und Markmanipulation.

Wenn man sich nur ansieht wie viele Manager der deutschen Automobilindustrie wegen weniger hinter Gitter kamen und anscheinend noch sitzen - tja, dann können die den Li auch gleich einsperren! ;-)

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Zitat von giledos:
Zitat von WernaWillsWissen: Wann wird der Li Shu Fu eigentlich „verhaftet“ wegen der Börsenmanipulation im Rahmen der Daimler Übernahme?

Oder ist die Deutsche Börse so unfähig, dass die das einfach durchgehen lassen, dass bei einem so großen Deal keine Veröffentlichungen zu machen sind?

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Ist mit "Daimler Übernahme" die Aktion letztes Jahr gemeint, als sich Geely die knapp 10% gesichert hat? Dazu hatte hier mal jemand einen interessanten Artikel gepostet. Danach war das alles legal. Die BaFin hatte sich den Vorgang auch angeschaut und geprüft. Außer dass eine Meldefrist um einen Tag versäumt wurde, hat sie aber nichts gefunden.

Für Veröffentlichungspflichten ist meines Wissens aber nicht die Deutsche Börse AG zuständig, sondern die BaFin. Die Börse hat eine HÜST, die Handelsüberwachungsstelle, die auffällige Transaktionen überprüft. Keine Ahnung ob die was geprüft hatten.

Ansonsten gilt halt: Nicht alles was legal ist, ist legitim. Oder um einen alten Wahlkampfspruch aus den 80ern zu zitieren: "Legal, Illegal, Scheissegal".
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.412.978 von kleinerkapitalist am 11.12.18 12:30:25Das Risiko der LV ist mir völlig egal, das der Bankräuber übrigens auch.
Bei der LH wurde in 2016 bei KGV 5 noch leerverkauft. Zum Schluss stand die offengelegte LV Quote bei 13,5 %, die gesamte LV Quote vielleicht bei 20 %..
Ich hatte mich bei 13,5 E im Mittel eingekauft. Dann sackte der Kurs auf 9,20 E ab.
Da ich nervenstark bin, habe ich dss ohne mit der Wimper zu zucken durchgestanden.
Wenn nicht, hätte ich viel Geld verloren, die LV bringen eine Volstitiliät in den Markt, die es ohne sie so nicht gäbe.
Resultat, 90 % der Deutschen halten Aktien für eine unseröse Anlage, bzw. Sind nicht investiert.
Und die Pflicht zur Offenlegung der LV Quote erst von 0,5 % an dient auch noch dazu, dass sie sich unbemerkt anschleichen können, bevor sie mit offengelegten Quoten zu Attacke blasen.
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... Daimler teilte am Dienstag mit, für rund 20 Milliarden Euro Zellen bestellt zu haben. Der Stuttgarter Konzern nannte zwar keine Namen, doch die Aufträge landen ausschließlich bei asiatischen Herstellern. ...

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/elektromobilitaet-dai…
Warum Auto-Deutschland keine Angst vor Trump haben muss
Die USA drohen mit Strafzöllen auf Autoimporte, Wirtschaft und Politik in Deutschland sind alarmiert. Neue Prognosen zeigen allerdings: Trumps Handelskrieg würde vor allem Amerika schwächen.
...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-us…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.414.100 von Ines43 am 11.12.18 14:24:17"90 % der Deutschen halten Aktien für eine unseröse Anlage" - weil Leerverkäufe ein übles Werkzeug zur Marktmanipulation sind. Es ist in der Hand der Großen und richtet sich immer gegen die Kleinanleger. Das ist wie ein manipulierter Roletttisch. Keiner setzt sich da hin, wenn man vornherein weis, es geht nicht mit rechten Dingen zu.
Neue Attacke der Bären?
Hier eine schöne neue Idee für euch zum Kurs von Daimler. Geht es jetzt wieder Bergauf?
Snowy,
genau so ist es.
Man muss schon langjährige Börsenerfahrung haben, dass man von den LV nicht ausgeraubt wird.
Deshalb achte ich die LV genau so hoch wie Taschendiebe, Straßenräuber oder auch Bankräuber.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.445.012 von Ines43 am 15.12.18 11:28:36
Zitat von Ines43: Snowy,
genau so ist es.
Man muss schon langjährige Börsenerfahrung haben, dass man von den LV nicht ausgeraubt wird.
Deshalb achte ich die LV genau so hoch wie Taschendiebe, Straßenräuber oder auch Bankräuber.


Ach Ines, immer wenn Daimler "zu billig" wird, kommst du mit deinen Leerverkäufern...

Jeder, der jetzt Daimler kauft, und in 2 Jahren für mehr Geld verkauft, ist genau so viel oder wenig ein "Taschendieb"! Alle, die kaufen und verkaufen wollen Geld verdienen.

Wenn du damals bei über 80 verkauft hättest, und dich jetzt unter 50 wieder mit der selben Menge Aktien eindecken würdest, würdest du dich als Taschendieb bezeichnen?

Wenn damals bei über 80 jemand Aktien verkauft hat, die er nicht besaß, und sich jetzt unter 50 damit eindeckt und tatsächlich die damals "versprochenen" Aktien liefert, ist er genau so wenig ein Taschendieb. Mann-o-Mann...

Im übrigen: Witzigerweise wirkt JEDER Spekulant, der durch Spekulation Geld verdient, stabilisierend auf den Kurs! Gerne wird auf diese Spekulanten geschimpft, weil sie sich bereichern... Ja, sie bereichern sich, aber nur an den armen Dummen, die teuer einkaufen und billig verkaufen.

Wenn einer verdient, verkauft er dann, wenn der Kurs hoch ist (ob "leer" oder "echt"), und drückt in dem Moment tendenziell den Kurs. Er kauft, wenn der Kurs niedrig ist, und stützt tendenziell den niedrigen Kurs.

Der richtig "böse" Spekulant, der den "armen" Anlegern so richtig viel Geld aus der Tasche zieht, wirkt stabilisierend auf den Kurs!

Was Unruhe, irrationale Übertreibungen und hohe Volatilität in die Kurse bringt ist der Sekundenhandel und der computergestützte Eigenhandel der Profis. Ob leer oder voll ist vollkommen Wurscht.

Fahr doch lieber mal wieder 800km und berichte deinen Diesel-Verbrauch, aber lass die nervige Leerverkäufer-Prügel einfach mal stecken.
:keks:
Mister Spok,
wir sind uns einig, jeder darf Aktien kaufen und wieder verkaufen.
Der Käufer beraubt den Verkäufer nicht und umgekehrt der Verkäufer beraubt den Käufer nicht.
Anders der Leerverkäufer. Er leiht sich Aktien und verkauft die Aktien, die ihm nicht gehören, anfangs merkt niemand etwas davon, der Leerverkäufer erzielt anfangs einen guten Preis.
Damit sich das Geschäft für ihn rechnet, muss der Kurs fallen. Dies erreicht er, in dem er Analysten kauft, die die Aktie schlecht schreiben.
Das reicht oft noch nicht.
Der Leerverkäufer muss dann schockartig weitere Aktien leerverkaufen und zwar in einer Menge, die geeignet ist, Stopp Loss Lawinen auszulösen.
Der Leerverkäufer hat vorher unten seine Körbe aufgestellt und sammelt preiswert wieder ein.
Ich halte das ganze Geschäftsgebaren für semikriminell, kriminell ist es nicht, da unsere Gesetze es erlauben.
Aber eine Konsequenz daraus ist, dass Aktienkauf für 90 % der Deutschen nicht in Frage kommt, zu Recht.
Viele davon würden von solchen Machenschaften abgezockt.
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