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*Daimler AG * auf dem Weg zu 2020 (Seite 1360)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.393.133 von alterknacker am 20.04.19 12:44:01Also 2 Mwh in 1000 Liter
Also 2000 kwh in 1000 Liter
Also 2 kwh je Liter.

Wow! Gibts dazu irgendwelche Links die das belegen?

Ich hatte das LOHC auch schon gelesen zB den „Vanadium Redox Speicher“

Aber da war es eher so dass man pro Liter 0.1 kwh speichern konnte und das erforderliche Vanadium teuer und nicht endlos verfügbar ist.
Zum Nachlesen , finde aber keine Börsennotierung?

https://h2-industries.com/ueber-uns/

Wasserball
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.391.396 von Superworld am 19.04.19 19:35:06
Zitat von Superworld:
Zitat von Cemby: Der schlechtere Wirkungsgrad von Wasserstoff: Unbetritten.
Aber:
Was ist mit der Überschußproduktion aus den Erneuerbaren? :confused:
Dieser Überschußstrom ist Kostenlos und kann zur H2-Produktion genutzt werden!


1. Wie ich bereits geschrieben habe, damit solche Anlagen wirtschaftlich zu betreiben sind brauchen sie ausreichend Betriebsstunden. Es geht nicht diese am Tag eine halbe Stunden laufen zu lassen, weil zu diesem Zeitpunkt der Strom gerade billig ist.

2. Werden sich die Akkus z.B. in den Elektroautos oder den Heimspeichern den günstige Strom per Smart Grid schnappen. Erst das was dann noch übrig ist, ist günstig genug um in solchen Anlagen mit schlechtem Wirkungsgrad in Wasserstoff o.ä. gewandelt zu werden.


Zu deinem Ethanol aus Strohabfällen:
Biomasse in Form von Abfällen oder Energiepflanzen (= gepeicherte Energie) wird in Zukunft benötigt um in Zeiten wo wenig andere regenerative Energie anfällt (PV, Wind, Wasser, ...) oder ein hoher Strombedarf besteht diese Lücken zu füllen. Das gleiche gilt für Wasserstoff in ferner Zukunft, falls dieser irgendwann mal Sinn ergeben sollte.


Deine Argumentation erscheint mir etwas zu einfach. Man sollte das besser mal vom Ende her denken:

Ad 1.: Mit "Anlagen" meinst Du wohl Elektrolyseure? Oder was anderes?
Wer sagt denn, daß diese Elektrolyseure nur 1/2 Stunde pro Tag laufen sollen / können, nämlich gerade dann, wenn zufällig mal Überschußstrom aus den Erneuerbaren verfügbar ist und dann wieder abgeschaltet werden? Ja, heute ist das noch so, daß Windräder abgeschaltet werden, wenn ihr Strom nicht gebraucht wird. Das wird künftig aber anders sein. Du sprichst in anderem Zusammenhang ja auch bereits vom künftigen "Smart Grid". Damit und mit hinreichend Speicherkapazität für den Überschußstrom ist auch dieses Problem künftig lösbar und die Elektrolyseure können durchlaufen.

Ad 2.: Es gibt derzeit leider noch immer einen Mangel an Großspeichern. Das ist alles noch in experimentellen Stadium. Ist das Problem erst einmal gelöst - und daran wird intensiv geforscht und gearbeitet - stellt sich auch dieses Problem nicht mehr. Mit hinreichender Speicherkapazität, einem richtig ausgelegten Smart Grid und ausreichend großer Kapazität zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren wird es auch dieses Problem nicht mehr geben.

Ad Ethanol:
Falsch gedacht und falsch argumentiert. Bei Windstille und Sonnenfinsternis fällt Stromerzeugung aus Erneuerbaren weitgehend aus. Das können Biogasanlagen, wie Du behauptest, nicht ausgleichen, weil sie einen viel zu langsamen Hochlauf haben. Da braucht man Lösungen die sehr kurzfristig (in Sekunden) zur Netzstabilisierung zugeschaltet werden können, etwa Großspeicher (die es noch nicht gibt) oder Gasturbinen, die heute schon im Einsatz sind um Ausfälle dieser Art zu überbrücken.

Btw. Auch Wasserstoff läßt sich sehr gut speichern. Benötigt werden also nicht nur Stromspeicher. Man kann künftig auch auf Gasspeicher (H2) zurückgreifen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.391.741 von Superworld am 19.04.19 21:08:36>> Richtig! Nur ist es eine totale Fehleinschätzung, dass BEVs nur wegen der Abgasproblematik aus politischen Gründen kommen werden. Die Abgasproblematik ist nur ein Teilaspekt. Der eigentliche Grund was für BEVs spricht ist, dass sie bereits in wenigen Jahren günstiger (TCO) sein werden als Verbrenner. Die Batteriepreise werden immer weiter sinken (analog zu Solarzellen), die Fertigungskosten sind niedriger, die Energiekosten sind niedriger (Energieeffizienz), die Wartungskosten sind niedriger, ... In manchen Bereichen (Warenverteilverkehr) ist das bereits heute schon der Fall, siehe Streetscooter der Post.


Fehlt nur noch die Prognose, daß Batterien künftig immer leichter werden und sich damit auch für Schwer-Lkw und Reisebusse auf Langstrecken eignen. Und auch, daß die Ladezeit sich künftig auf ~ 5 min reduzieren läßt. :laugh::laugh:

Warum fühle ich mich bei derartigen die Zukunft betreffenden Aussagen immer wieder an die seinerzeit von der Atomlobby gemachten Versprechen erinnert, die, als es um den Einstieg in die Stromerzeugung mittels Kernenergie ging, der Politik das Blaue vom Himmel versprochen hat.
Und was haben wir heute?
Entsorgung des Atommülls gelöst? :confused::confused::confused:

Ja, Klima ist natürlich ein wichtiger Grund für die Forderung nach emmissionsfreier Mobilität.

Aber es gibt noch andere, leicht zu verstehende Gründe für den derzeitigen Elektrohype in Deutschland und Europa. Und das ist der internationale Wettbewerb und der Kampf um Märkte und Marktanteile. Das sollte man neben allen technischen Gründen und Argumenten nicht vergessen. Markt und Marktanteile sind manchmal wichtiger als Technik. Und hier muß ich mich wiederholen (> nachzulesen auf S.1358 dieses Threads):

Nachdem China es geschafft hat, Technologie- und Weltmarktführer auf dem Gebiet der Batterieantriebe zu werden, mußten die westlichen Automobilhersteller fürchten, Marktanteile im für sie wichtigsten aller Märkte China zu verlieren. Also setzten sie zu einer Aufholjagd an und konzentrierten all ihre Energie auf die Entwicklung von Batterieantrieben - z.T. sogar wider besseres Wissen.
(Wer hier schon länger mitgelesen hat, wird sich an die KPMG-Studie erinnern, bei der ~ 80% der befragten Experten der Meinung waren, daß der Batterieantrieb nicht die Lösung der Zukunft sei um zu einer Mobilität mit Null Emissionen zu gelangen)

Das heißt also, daß BEV nach ihrer Meinung nicht die entgültige Lösung für die Zukunft sind. Toyota hielt Batterieantriebe lange Zeit für eine Totgeburt und wollte diese Technologie zunächst völlig überspringen und vom Hybrid- (> Prius) direkt auf den Wasserstoffantrieb (> Mirai) übergehen, hat sich aber später doch entschlossen, mit Rücksicht auf den chinesischen Markt auch Batterieautos zu entwickeln. Das war kurz nachdem Zetsche aus dem gleichen Grund einen drastischen Schwenk vollzogen, die Entwicklung von Batterieantrieben zur Prio 1 erhoben und die Brennstoffzelle auf Rang 2 positioniert hatte.

Was viele nicht wissen oder nicht beachten ist, daß China längst die Schwachstellen des reinen Batterieantriebs erkannt hat. Die Folge:
> Die Subventionen beim Kauf von Batterieautos wurden inzwischen stark gedrosselt.
> Der Aufbau einer Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie in China wird staatlich stärker efördert.

China Petroleum and Chemical Corp to Focus on Hydrogen Refueling Stations
...
To further develop the hydrogen sector, many insiders from the chemical and automobile sectors have also urged the government to increase investment in areas such as the construction of hydrogen refueling stations to drive the development of the entire industrial chain.

According to the Chinese government’s development plan, the country will have 5,000 hydrogen energy vehicles on its roads by 2020, 50,000 by 2025 and 1 million by 2030.


Wuhan, capital of Hubei province, announced plans last year to build a hydrogen energy industrial park in the city to provide a home for more than 100 automakers producing vehicles using hydrogen fuel cells and related businesses, while building up to 20 hydrogen fueling stations by 2020 to support the use of about 3,000 vehicles powered by hydrogen fuel cells.
...
Li Jianqiu,Deputy director of the department of automotive engineering at Tsinghua University

China had about 1,200 fuel cell vehicles on its roads and fewer than 20 hydrogen fueling stations at the end of 2017, ranking behind the United States, Japan, Germanyand South Korea, according to the International Hydrogen Fuel Cell Association.

The country has been investing heavily in new energy in recent years. According to a global trend in renewable energy investment report by the UN Environment Programme and Bloomberg New Energy Finance, China was the world’s leading investor in renewable energy in 2017.

Many insiders expressed optimism about the future of hydrogen fuel cell vehicles, which are believed to have long cruising ranges and can be refueled within three to five minutes.

According to Li Jianqiu, deputy director of the department of automotive engineering at Tsinghua University, China has mastered the core technologies of the hydrogen fuel cell and produced more than 1,000 hydrogen fuel cell vehicles last year, the most made by any country in a single year.

Despite a late start, China has made rapid progress in hydrogen energy development, he said.

Han Xiaoping, chief information officer of China Energy Net Consulting, also regards hydrogen as a promising alternative fuel as China has become the world’s largest producer and consumer of energy.

https://fuelcellsworks.com/news/china-petroleum-and-chemical…
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.392.146 von Deflair am 20.04.19 00:30:03>> Die Gründe die FÜR BEV sprechen liegen auf dem Tisch

Die Gründe die GEGEN Fcell sprechen auch. <<


Etwas einseitige Darstellung finde ich.
Es gibt genauso viele Gründe, die GEGEN BEV sprechen.
Und es gibt ebenso viele Gründe, die FÜR Fcell sprechen.

Wer die Zukunft gewinnt, kann heute noch keiner mit hinreichender Sicherheit sagen.

Imho wird es künftig eine Koexistenz verschiedener Antriebsalternativen geben. Kurz:

> BEV: für Kurzstrecken, Stadtverkehr, Zweitwagen, kleinere Fahrzeuge.
> FCELL: für Langstrecke, Schwerlastverkehr, große Limousinen und SUV, Reisebusse, Bahn und Schiff.
Deutlich klimaschädlicher als Diesel:
Forscher bewerten Elektroautos als Klimasünder
Rechnet man den CO2-Ausstoß bei der Batterieherstellung und den Strommix in die Klimabilanz von E-Autos mit ein, sind sie schädlicher als Dieselautos. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.
Tesla Model 3: Nach den Berechnungen der Forscher kommt es auf bis zu 181 Gramm CO2 pro Kilometer.

Elektroautos entlasten die deutsche Klimabilanz nach einer Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal nur auf dem Papier - in Wirklichkeit erhöhten sie den CO2-Ausstoß sogar. Sobald der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strommix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in der vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie.
...
https://www.automobilwoche.de/article/20190417/AGENTURMELDUN…
Kritiker vpn Sinns Studie setzen die Lebensdauer der Batterien um den Faktor 10 höher an als 120 000 km.
Also bis 1,2 Millionen km.
Kann man das glauben?
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/daimler-autobauer…

Richtig so! Wußte gar nicht, dass die sowas überhaupt unterstützt haben.

Das ist die Quittung für politische Unfähigkeit...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.394.588 von Ines43 am 20.04.19 21:30:09Lebensdauer der Batterien bis 1,2 Millionen km?
Das ist typisch für die Falschrechnerei bei den Grünen. Da wird dann auch der durchschnittliche Sitzladefaktor im Flugzeug mit 50% statt mit 84% angenommen, um zu zeigen, wie klimaschädlich das Fliegen ist.
Daimler streicht sämtliche Parteispenden
...
Die Entscheidung wurde vom Vorstand mit Dieter Zetsche an der Spitze getroffen. Im Mai wird Ola Källenius diese Position übernehmen. Wie Ende der Woche bekannt wurde, plant der neue Chef angesichts hoher Entwicklungsausgaben, wohl massiv Kosten zu sparen. Das Sparprogramm werde nach Informationen des manager magazin vermutlich mit einem massiven Personalabbau einhergehen. Mittelfristig sei ein Wegfall von 10.000 der zuletzt knapp 300.000 Stellen denkbar.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/daimler-autobauer…

Daimler und die Politiker - eine enttäuschte Liebe
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