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iTunes, Spotify und Co. kennen Sie ... was ist mit Kontor New Media (Edel AG) ?



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Sehr geehrte WO Boardgemeinde,

in diesem neuen Thread wollen wir auf eine Medienperle aufmerksam machen, die Ihre Umsätze und Gewinne im digitalen Markt der Medienindustrie erwirtschaftet. Die Wachstumsprognosen für die Branche in der digitalen Verwertung sind vielversprechend und weisen deutlich zweistellige Wachstumsraten von ca. 30% jährlich aus. Kontor New Media ist bereits Teil dieses Trends und der Entwicklung, bewegt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/2012 ( 01.10.2011 - 30.09.2012 ) im Bereich von ca. 24 Mio Euro Umsatz und ist bereits jetzt profitabel im Gegensatz zu anderen Playern, die immer noch auf Finanzspritzen im dreistelligen Millionen Euro oder USD Bereich angewiesen sind. Wie werden in den nächsten Stunden und Tagen diesen Thread mit entsprechenden Infos anreichern und auf die krasse Unterbewertung
des Unternehmen hinweisen, vor allem im Vergleich zu den großen Playern ala iTunes, Spotify, Simfy, etc. ! Natürlich werden wir auch immer wieder die neuesten Informationen zu dem Trend, der Branche und der Medienindustrie hier hinterlegen. Wir werden natürlich auch das Geschäftsmodell der Kontor New Media näher erklären und falls Ihr Fragen habt, dann zögert nicht diese hier im Thread zu stellen. Wir werden dann versuchen Euch die notwendigen Infos zukommen zu lassen.
Wir sind der Meinung, dass dieser Trend, das Geschäftsmodell und die Fantasie/Perspektiven bei diesem Unternehmen sehr interessant sind und auf jeden Fall eine genauere Betrachtung für jeden Investor wert sind. Nehmt Euch die Zeit, liest die Informationen und seid dabei, wenn sich ein Unternehmen mit aktuell 10% Marktanteil mit jährlichen Zuwachsraten von ca. 30-50% weiterhin blendend entwickeln wird. Laut einer Studie der Montega AG hat sich Kontor New Media mit einem Wachstum von 50% im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgezeichnet.

Es besteht ein ganz einfacher Weg, um sich an diesem Unternehmen über die Börse zu beteiligen. Es handelt sich bei der Kontor New Media nämlich um eine 100% Tochter des Edel AG Konzerns ( WKN 564 950 ). Die Marketcap ist aus unserer Sicht mit aktuell gerade mal ca. 52 Mio Euro deutlich unterbewertet. Die Edel AG ist ein Mix aus soliden Kennzahlen, profitabel mit organischem Wachstum, einem aktuellen KGV von ca. 9 und einer Dividende von 10 Cent je Aktie ( Aktuelle steuerfreie Rendite 4,4 % ). Die Fantasie kommt bei diesem Unternehmen ganz eindeutig von der Kontor New Media GmbH, die wie bereits oben beschrieben über eine Menge Fantasie verfügt und das Salz in der aktuell so faden Suppe ausmacht ...

Gruss
DMDKT
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Hier die Links zu einer Analyse der Edel AG / Kontor New Media erstellt von der Montega AG :

Update vom 19.11.2012 nach den vorläufigen Zahlen
Headline : Vorläufige Zahlen berichtet - Digitalgeschäft wächst dynamisch
http://www.edel.com/fileadmin/filepool/Edel_AG/Research/EDL_…

Update vom 27.04.2012 nach dem Halbjahresergebnis
Headline : Sehr gute Halbjahreszahlen, Digitalgeschäft wächst noch stärker als erwartet - Prognosen erhöht
http://www.edel.com/fileadmin/filepool/Edel_AG/Aktienrueckka…

New Coverage vom 11.04.2012
Headline : Erfolg von iTunes, Spotify und Co. treibt das Wachstum
http://www.edel.com/fileadmin/filepool/Edel_AG/Research/EDL_…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.841.689 von DermitdemKurstanzt am 20.11.12 08:45:45beantworte doch bitte meine Frage.
Wir sind eine Reihe ( ich würde sagen 4 ) WO Mitgliedern, die sich seit längerem mit dem Unternehmen auseinandersetzen und über die Unverhältnissmäßigkeiten in den Bewertungen der Unternehmen aufklären wollen. Es werden Millionenbeträge in noch verlustreiche Unternehmen gesteckt, die sich im gleichen Bereich wie die Kontor New Media bewegen. Der kleine aber entscheidende Unterschied ist folgender, Kontor New Media ist längst deutlich profitabel, profitiert überproportional mit jedem neuen Streamingdienst, neuem Geschäftsmodell im digitalen Geschäft und das vollkommen unabhängig, da man lediglich als Contentaggregator auf dem Markt unterwegs ist. Kontor New Media ist eine Art Händler von digitalen Inhalten, vollkommen egal, ob es sich dabei um Bücher, Videos, Filmen oder Musik handelt. Man ist überall dabei. Man bindet kleinere Unternehmen an Kontor New Media, da es für die kleineren Player einfach zu kostspielig wäre über einen eigenen Vertrieb nachzudenken. KNM ( Kontor New Media ) tritt als digitaler Dienstleister auf, sammelt Inhalte und stellt diese wiederum den digitalen Plattformen zur Verfügung. Egal ob Amazon, iTunes, Musicload, Spotify oder Simfy. Mit jedem neuen Player oder Geschäftsmodell erweiteren sich die Absatzkanäle für KNM. Der Aufwand im eigenen Haus steigt aber nur unterproportional zum Wachstum.

Das Wachstum ist rasant :

2002 0,07 Mio Euro
2005 2,5 Mio Euro
2008 7,3 Mio Euro
2011 15,9 Mio Euro
2012 ca. 24 Mio Euro ( 50% Wachstum )

Diese Zahlen werden auch in der Montega Analyse aufgeführt und bestätigt. Des Weiteren sind die Daten in dieser Präsentation vom Eigenkapitalforum im Jahre 2011 ersichtlich. Also Fakten und keine Spielerei :
http://www.eigenkapitalforum.com/112/presentations/inv/Edel%… Seite 16 Balkenchart mit den Umsätzen der Kontor New Media

Gruss

DMDKT
@Loserin: Frage beantwortet ?
Nach und nach werden auch die anderen hier Stellung beziehen ...
Gruss
DMDKT
EANS-News: Montega AG / Edel AG: Vorläufige Zahlen berichtet - Digitalgeschäft wächst dynamisch -------------------------------------------------------------------------------- Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- Utl.: Comment ( ISIN: DE0005649503 EDEL AG O.N. / WKN: 564950) Hamburg (euro adhoc) - Edel hat am 14.11. vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011/2012 berichtet. Der Umsatz entsprach exakt unseren Erwartungen, das Ergebnis fiel leicht schwächer als erwartet aus. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Vorjahresvergleich: Wachstumsreiber waren erneut der Digitalvertrieb Kontor New Media (KNM) und das Musiklabel Kontor Records, die den Umsatz jeweils um rund 50% steigern konnten. Der leicht unterproportionale Ergebnisanstieg (7% vs. 5%) ist im Wesentlichen auf höhere Lizenz- und Honoraraufwendungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (Quote +0,6 PP durch Wertberichtigung Forderungen) zurückzuführen. Starker Cash Flow- Liquide Mittel steigen deutlich Der Cash Flow lag deutlich über unseren Prognosen, was vor allem auf eine Reduzierung des Working Capitals (Abbau Forderungen, Lizenzzahlungen) zurückzuführen sein dürfte. Mit einem operativen Cashflow von 18,4 Mio. Euro konnte der Vorjahreswert verdoppelt werden. Die liquiden Mittel stiegen als Folge deutlich von 5,6 Mio. Euro auf 11,8 Mio. Euro bzw. 0,52 Euro je Aktie. Zahlen unterstreichen hohes Synergiepotenzial Edel hat mit den vorgelegten Zahlen erneut unterstrichen, dass der Konzern mit seinen Töchtern attraktive Nischen besetzt. Die stabile Entwicklung des klassischen Verlags- und Druckgeschäfts wird dabei durch dynamisch wachsende Einheiten ergänzt. Zwischen den einzelnen Tochtergesellschaften besteht hohes Synergiepotenzial. Besonders deutlich wird dies anhand der Entwicklung von Kontor Records (Musiklabel) und KNM (Digitalvertrieb). Durch die Vermarktung der Inhalte über die digitalen Kanäle (iTunes, spotify, etc.) konnte Kontor Records den Umsatz signifikant steigern. KNM profitiert erheblich von der großen Bibliothek an Musik- und Filmrechten im Edel Konzern. Mit der kürzlich vermeldeten Gründung eines rein digitalen Buchverlags unter dem Namen Edel:eBOOKS sollten diese Synergien künftig auch vermehrt im Verlagsgeschäft gehoben werden. Attraktive Dividendenrendite und hohes Upside Für das abgelaufene Geschäftsjahr soll erneut eine steuerfreie Dividende von 10 Cent je Aktie gezahlt werden. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht dies einer attraktiven Dividendenrendite von 4,4%. Das KGV für das laufende Geschäftsjahr beträgt lediglich 9x. Wir bestätigen unser Kaufen-Votum bei einem unveränderten Kursziel von 3,50 Euro.
München, 19.11.2012, 16:39  MusikWoche | Unternehmen
Streamingplattformen sorgen für Bewegung im Musikbiz



Inzwischen auch in Irland und Luxemburg verfügbar: Der Streamingdiest Spotify (Bild: spotify.com, Screenshot)
Derzeit vergeht wohl kaum ein Tag, an dem nicht einer der Wettbewerber im hart umkämpften Markt der On-Demand-Musikdienste weitere Entwicklungsschritte vorweisen kann. Bei Spotify, Juke, Simfy, Rhapsody und Napster sowie bei Rdio geht es dabei um neue Märkte, neue Plattformen, frische Gelder oder Partnerschaften.

So steht bei Spotify offenbar die Einführung eines browser-basierten Players als Ergänzung zu dem bisherigen Programm an, das Nutzer auf ihren Rechner herunterladen mussten. Laut Informationen von "The Verge" soll gerade eine Beta-Testphase eingeläutet worden sein.

Noch kurz zuvor wollen die Media-Blogger der "New York Times" aus informierten Kreisen erfahren haben, dass die gerüchteweise bereits lange verhandelte Finanzspritze für Spotify nun tatsächlich unter Dach und Fach sei. Etwa die Hälfte der eingesammelten 100 Millionen Dollar soll von den Investmentbankern von Goldman Sachs stammen, rund 15 Millionen Dollar von Fidelity Investments und weitere zehn Millionen von den Brausabfüllern von Coca-Cola, mit denen Spotify bereits im April 2012 eine Marketingpartnerschaft eingefädelt hatte.

Ein wenig in den Hintergrund gerät da der Hinweis auf das Einjährige von Spotify am schweizerischen Markt: Hier verweist Stefan Zilch, Spotify-Geschäftsführer für die GSA-Region, zum Jubiläum auf gut 2,98 Millionen Playlisten, die Nutzer in der Schweiz seit dem Markteintritt bei Spotify erstellt haben. Regionalspezifische Nutzerzahlen jenseits der internationalen Werte von 15 Millionen aktiven Nutzern und vier Millionen zahlenden Abokunden aber nennt Zilch nicht.

Noch kurz vor dem Jubiläum in der Schweiz hatte Spotify laut Medienberichten zudem in Irland und Luxembourg neue Märkte erschlossen und die Zahl der Länder, in denen der Dienst verfügbar ist, auf 17 geschraubt.

Neue Märkte erschließt auch Juke, der Streamingdienst aus dem Hause 24-7 Entertainment: Die Niederlande, Italien und die Schweiz kamen zuletzt neu hinzu. Zudem weitet man bei Juke die Vermarktungs-partnerschaft mit Sonos aus, einem der führenden Anbieter von drahtlosen Multi-Room-Anlagen: Wer sich bis zum Jahresende in der GSA-Region, in Italien, Belgien oder den Niederlanden zum Kauf eines Geräts der Play:3-Reihe von Sonos entschließt, erhält als Zugabe ein sechsmonatiges Juke-Abo ohne Aufpreis hinzu.

Bei Rhapsody versucht man derweil, die Nutzer mit Hilfe zahlreicher Apps enger an den Abodienst zu binden. Zum zunächst kostenlos nutzbaren Portfolio sollen Anwendungen wie eine Song-Erkennung und ein Konzertkalender zählen, samt sozialer Netzwerkkomponente. Rhapsody baut dabei unter anderem auf die Zusammenarbeit mit dem Digitaldienstleister The Echo Nest.

Die hierzulande weiterhin unter der Marke Napster laufende Platform schloss zudem kürzlich einen Vermarktungspakt mit Yamaha: Dem Unterhaltungselektronikriese integriert dabei das Napster-Angebot in ausgewählte Receiver der RX-V- und alle Geräte der Aventage-Baureichen. Besitzer eines entsprechenden Yamaha-Receivers können Napster nach entsprechender Registrierung 30 Tage lang kostenlos testen, allerdings ist das ein Update auf die aktuellste Version der jeweiligen Firmware erforderlich.

Rdio und Simfy bemühen sich derweil, ihre Partnerprogramme voranzutreiben:
Bei Rdio bemüht man sich derweil weiterhin, das sogenannte Artist Program voranzutreiben. Unter diesem Motto versprechen die Rdio-Macher Künstlern eine Sondervergütung für die Vermittlung von Abonnenten für den Streamingdienst. An dem Programm wirken laut Unternehmensangaben inzwischen auch Musiker und Produzent Questlove, die Punk-Rocker von Bad Religion oder auch der unter dem Namen Totally Enormous Extinct Dinosaurs aktive Orlando Higginbottom mit. Außerdem, so belegte "Digital Music News" kürzlich mit einem Foto, gewinnt die von Rdio-Chef Drew Larner bei der Einführung des Artist Programs angekündigte Werbekampagne langsam an Kontur: Rdio leistete sich demnach eines der bunt-flackernden Leuchtbanner am Times Square in New York.

Ebenfalls auf eine potenzielle Sondervergütung für Kreative zielt das erweiterte Affiliate-Modell bei Simfy ab: Auch hier soll Künstlern, die am Partnerprogramm des Kölner Streamingdienstes teilnehmen und über ihre Onlineseiten neue Kunden für Simfy werben, ein Obulus zufließen.
Laut einer Studie der GFK wächst der digitale Musikmarkt bis 2016 auf ca. 690 Mio Euro (!!!), im Jahre 2011 waren es gerade mal 243 Mio Euro. Die Kontor New Media hat sich hiervon ca. 10% des Kuchens gesichert.
Man könnte also durchaus davon ausgehen, dass der Umsatz der KNM bis Ende 2016 auf ca. 70 Mio Euro ( aktuell ca. 24 Mio Euro ) wachsen wird. Es handelt sich hierbei aber NUR um das Musikgeschäft. Videos, Filme, eBooks und Channelaktivitäten ala Kontor TV auf Youtube ist hier noch nicht mal berücksichtigt.

Die Daten der GFK kann man demnächst auch einer Präsentation der Edel AG vom Eigenkapitalforum vom 14.11.2012 entnehmen. Dort hatte sich die Edel AG Analysten und Investoren vorgestellt. Die verwendete Präsentation wird kurzfristig auf der HP der Edel AG verfügbar sein.

Gruss

DMDKT
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