DAX+0,53 % EUR/USD-0,02 % Gold-0,03 % Öl (Brent)-0,91 %

Boeing short: gutes Chance - Risiko Verhaeltnis (Seite 24)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 60.194.525 von peterhuber91 am 26.03.19 08:48:25anscheinend wollen Die Amis dass so durchdrücken- wenn das mcas sich nach dem ersten mal sich abschaltet und der pilot dann die nase nicht selber runterbringt und den schub verringert kommts zum strömungsabriss.

Europa und China wird da nicht mitmachen. USA who knows.
https://www.khaleejtimes.com/business/aviation/boeing-invites-over-200-pilots-experts-to-discuss-return-of-737-max
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.194.648 von peterhuber91 am 26.03.19 09:00:45Bisher waren alle an Bord der Boeing nur 40 Sekunden vom Tod entfernt.
https://www.aerotelegraph.com/40-sekunden-um-die-katastrophe…
Wettbewerbsbedingt notdürftig und falsch konstruiert bleibt diese Boeing 737 MAX auch nach dem neuen Software-Patch, welcher das Problem nun von der Software auf die Piloten verlagert. Wenn diese einmal gewarnt wurden, sind sie beim nächsten Manöver am Strömungsabriss "ganz alleine" schuld (obwohl konstruktionsbedingt).

Und man kann diese Flieger auch flott umbenennen. Zum Beispiel war der Ruf der DC-10 so stark ramponiert, dass man sie noch mit dem Schriftzug Luxury Liner versah, anstatt wie beim Rest der Flotte auch die Typenbezeichnung am Rumpf zu nennen.

Absturz in den Ruin?
https://www.zeit.de/1979/25/absturz-in-den-ruin/komplettansi…
(von 1979) Seit 1997 gehört McDonnell Douglas zu Boeing (Fusion).
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.195.431 von Artikel14 am 26.03.19 10:15:16Für mich boeing mal die nächsten Jahre finito. Da hilft auch keine ‚Bestechung‘ im Bid Verfahren. Vertrauen zumindest außerhalb der USA auf Nullpunkt. Und was ist Boeing ohne die Wachstumsmärkte in Asien und Europa? Und ein ‚Fehler‘ noch dann war es das mit Boeing. High Risk.

Es sollten demnächst Kostenkürzungen und eine Gewinnwarnung publiziert werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.195.782 von peterhuber91 am 26.03.19 10:44:31Was haben Boeing und Tschernobyl gemeinsam?

Ein grundlegender Unterschied zwischen echtem Risikomanagement und Fake-Risikomanagement ist,
dass die geplanten risikomindernden Maßnahmen selbst zuvor einer Risikoanalyse unterzogen werden, denn Maßnahmen können selbst zu neuen Risikoursachen werden.

Diese wichtige Regel wurde gebrochen für den angeordneten "Sicherheitstest" im Kraftwerk Tschernobyl, der halb Europa nuklear verstrahlt hat. Es war ein Sicherheitstest, der lediglich Risiken vermindern sollte!

Diese wichtige Regel wurde ebenfalls gebrochen bei der Boeing 737 MAX, bei der ein Sicherheitssystem gegen das Risiko eines Strömungsabrisses die Boeing gegen den Willen der Piloten in den Boden gesteuert hat.

In beiden Fällen wurde die Maßnahme gegen das Risiko nicht auf daraus neu entstehende Risiken analysiert.
https://www.welt.de/vermischtes/article190614269/Boeing-737-…
Morgen gibt es die Senate Anhörung mit der FAA.
Die FAA sagte am Montag, es habe "niemals erlaubt, dass sich Unternehmen selbst polizieren oder ihr Flugzeug selbst zertifizieren". Da werden wohl die Verantwortungen dann hin und her geschoben

Donnerstag dann das WTO Urteil zum Boeing Dreaminer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.195.431 von Artikel14 am 26.03.19 10:15:16
Zitat von Artikel14: Wettbewerbsbedingt notdürftig und falsch konstruiert bleibt diese Boeing 737 MAX auch nach dem neuen Software-Patch, welcher das Problem nun von der Software auf die Piloten verlagert. Wenn diese einmal gewarnt wurden, sind sie beim nächsten Manöver am Strömungsabriss "ganz alleine" schuld (obwohl konstruktionsbedingt).


Hauptfrage wird sein ob die Gewerkschaften da mitmachen
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.196.778 von peterhuber91 am 26.03.19 12:21:49Ich kann mir noch nicht vorstellen, dass das so einfach für Boeing abgeht.
Bis jetzt habe ich zB noch keine Berichte gelesen WARUM die AOA Anzeige falsch war.
Das hiesse, die primäre Ursache, die zur Katastrophe geführt hat, wäre noch unbekannt.
Kann ich mir nicht vorstellen, dass die dann mit einem Softwarepatch Dienst nach Vorschrift machen.

China muss erst noch überzeugt werden.
Ich erwarte, dass das gleiche für die EASA gilt.
Beide Stellen habe traditionell FAA Zulassungen eher auf Vollständigkeit als auf Plausibilität geprüft.
(Das ist in Ordnung und beruht auf Gegenseitigkeit solange jeder seinen Job ehrlich macht. Die FAA erkennt die EASA Zulassungen auch an)

Eine Schlüsselfunktion haben die Versicherungen. Die werden hier hellwach dabei sein. Das ist ihr Geld.
Das gleiche gilt für die Airlines. Wenn bei denen keiner mehr einsteigen will, dann brauchen sie die Flugzeuge nicht.

Das bleibt spannend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.198.365 von Ynnok am 26.03.19 14:52:05ich auch nicht ... USA wird alles versuchen unter den Tisch zu kehren. Entscheidend werden die Senate Anhörungen sowie der Erstbericht zum Ethiopian Airlines Flight 302 diese Woche.
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben