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Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG - Neueste Beiträge zuerst (Seite 120)

eröffnet am 10.04.13 19:34:07 von
neuester Beitrag 18.05.21 19:07:54 von

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14.10.13 16:33:12
mich irritierten eher die "sehr ordentlichen" und das "allerdings nur"
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14.10.13 13:30:34
Zitat von LeoF: "Das Eigenkapital beträgt fast 87 Mio. Euro und damit liegt die Eigenkapitalquote bei sehr ordentlichen 53 Prozent. Der Buchwert betrug am 31.12.2012 allerdings nur 15,27 Mio. Euro."


???

Ist das ernst gemeint?


Das ist halt eine innovative Buchwertberechnung! Ich denke mal, dass er sagen wollte, dass der Buchwert bei 15,27 Euro liegt.
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14.10.13 13:16:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.621.365 von sirmike am 14.10.13 10:01:07"Das Eigenkapital beträgt fast 87 Mio. Euro und damit liegt die Eigenkapitalquote bei sehr ordentlichen 53 Prozent. Der Buchwert betrug am 31.12.2012 allerdings nur 15,27 Mio. Euro."


???

Ist das ernst gemeint?
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14.10.13 12:07:27
Zitat von sirmike:
Zitat von straßenköter: Leider haben meines Erachtens die Schätzungen der BO seit dem Verkauf an Qualität verloren. Ich weiß nicht, was die machen, aber es ist schon enttäuschend, wenn man den eine Email schickt, wo man auf eine Vielzahl an falschen Daten hinweist und die schaffen es nicht, die Daten zu ändern. Dabei ging es größtenteils um alte Daten wie eine falsche Dividendenangabe zur 2012er-Dividende von Fabasoft.


Die sind nun an finanzen.net angeschlossen und übernehmen deren Daten. Die wiederum erhalten die von FactSet, einem amerikanischen Finanzdienstleister - unter dem Hinweis, es handele sich um "die Durschschnittswerte der das Unternehmen beobachtenden Analysten". Daher schwanken die Angaben teilweise deutlich von Ausgabe zu Ausgabe. Woher die Daten in der Gruner+Jahr-Zeit kamen, weiß ich allerdings nicht...


Grunder + Jahr hatte Eigenresearch für die deutschen Titel. Am Beispiel der Münchner Rück zeigt sich, dass die Verlässlichkeit der Angaben der BO jetzt grausam ist. Obwohl die MR für 2011 trotz starkem Gewinneinbruch die Dividende beibehielt, prognostizierte die BO einen leichten Dividendenrückgang für 2012, obwohl sich der Gewinn normalisierte und die MR noch nie (!) in der Unternehmensgeschichte eine Dividende kürzte. Ich schrieb denen dann, dass die Angabe bei mir Augenkrebs auslöst. In der nachfolgenden Ausgabe war dann eine korrigierte Angaben enthalten. Gerade bei Nebenwerten korrigierte man aber teilweise haarsträubende Angaben nicht. Beispielsweise sah man keinen Anlass auf die geänderte Dividendenpolitik bei Mensch und Maschine zu reagieren, obwohl ich denen mehrere Links mit Interviews sowie eine offizielle Präsentation von MuM zuschickte. Man schrieb nur, dass deren Analyst der Meinung wäre, dass ich mich irrte. Knapp 6 Monate später korrigierten Sie dann doch die Angaben. Andere fehlerhafte Angaben wie die bei Fabasoft oder bei anderen Werten zum Beispiel zum Streubesitz (keine Änderungen der falschen Angaben, obwohl längst ein Squeeze Out angekündigt ist) sind bis heute drin.

Da die Datenbank der BO das Herzstück der Zeitung ist, scalpieren die sich selber.
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14.10.13 10:55:01
Zitat von straßenköter: Leider haben meines Erachtens die Schätzungen der BO seit dem Verkauf an Qualität verloren. Ich weiß nicht, was die machen, aber es ist schon enttäuschend, wenn man den eine Email schickt, wo man auf eine Vielzahl an falschen Daten hinweist und die schaffen es nicht, die Daten zu ändern. Dabei ging es größtenteils um alte Daten wie eine falsche Dividendenangabe zur 2012er-Dividende von Fabasoft.


Die sind nun an finanzen.net angeschlossen und übernehmen deren Daten. Die wiederum erhalten die von FactSet, einem amerikanischen Finanzdienstleister - unter dem Hinweis, es handele sich um "die Durschschnittswerte der das Unternehmen beobachtenden Analysten". Daher schwanken die Angaben teilweise deutlich von Ausgabe zu Ausgabe. Woher die Daten in der Gruner+Jahr-Zeit kamen, weiß ich allerdings nicht...
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14.10.13 10:45:33
Zitat von sirmike:
Zitat von straßenköter: Danke für das Einstellen. Positiv ist, dass die Situation neutral und nüchtern gut zusammengefasst wurde. Allerdings erschließt sich mir der Sinn der Analyse nicht, wenn man nicht auf die Zukunft schaut. 2013 ist doch im grunde schon abgeharkt. Gerade der Ausblick auf 2014 und 2015 fehlt gänzlich, obwohl es für den Kurs ausschlaggebend sein wird, ob E&Z diesmal die Prognosen einhalten kann. Werden die Ziele erreicht, sind Kursziele von 40 Euro realistisch. Kommt man auf der Ergebnisseite nicht voran, wäre der jetzige Kurs in der Tat als hoch zu bezeichnen.

Eigenartig fand ich übrigens im Bewertungsteil das Heranziehen des Umsatzmultiples. Wen interessiert den dieser Faktor, zumal in der Medizintechnik ein KUV sicher eher niedrig ist?


Ja, die Zukunftsperspektiven sind gar nicht "bewertet" worden. Börse Online hat gerade das EPS für 2014 (leicht) auf 2,60 EUR je Aktie angehoben, was ja mehr als 30% über dem aktualisierten 2013er Wert von 1,95 EUR läge.

Und das KUV ist für mich auch nur eine "unter ferner liefen" Kennzahl, die eine Analyse vielleicht noch abrundet. Zumal man bedenken sollte, dass E&Z die unrentable Zubehörsparte aufgegeben hat und alleine deshalb schon geringere Umsätze anfallen (aber eben auch ein höheres EPS).


Leider haben meines Erachtens die Schätzungen der BO seit dem Verkauf an Qualität verloren. Ich weiß nicht, was die machen, aber es ist schon enttäuschend, wenn man den eine Email schickt, wo man auf eine Vielzahl an falschen Daten hinweist und die schaffen es nicht, die Daten zu ändern. Dabei ging es größtenteils um alte Daten wie eine falsche Dividendenangabe zur 2012er-Dividende von Fabasoft.
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14.10.13 10:26:42
Zitat von straßenköter: Danke für das Einstellen. Positiv ist, dass die Situation neutral und nüchtern gut zusammengefasst wurde. Allerdings erschließt sich mir der Sinn der Analyse nicht, wenn man nicht auf die Zukunft schaut. 2013 ist doch im grunde schon abgeharkt. Gerade der Ausblick auf 2014 und 2015 fehlt gänzlich, obwohl es für den Kurs ausschlaggebend sein wird, ob E&Z diesmal die Prognosen einhalten kann. Werden die Ziele erreicht, sind Kursziele von 40 Euro realistisch. Kommt man auf der Ergebnisseite nicht voran, wäre der jetzige Kurs in der Tat als hoch zu bezeichnen.

Eigenartig fand ich übrigens im Bewertungsteil das Heranziehen des Umsatzmultiples. Wen interessiert den dieser Faktor, zumal in der Medizintechnik ein KUV sicher eher niedrig ist?


Ja, die Zukunftsperspektiven sind gar nicht "bewertet" worden. Börse Online hat gerade das EPS für 2014 (leicht) auf 2,60 EUR je Aktie angehoben, was ja mehr als 30% über dem aktualisierten 2013er Wert von 1,95 EUR läge.

Und das KUV ist für mich auch nur eine "unter ferner liefen" Kennzahl, die eine Analyse vielleicht noch abrundet. Zumal man bedenken sollte, dass E&Z die unrentable Zubehörsparte aufgegeben hat und alleine deshalb schon geringere Umsätze anfallen (aber eben auch ein höheres EPS).
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14.10.13 10:17:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.621.365 von sirmike am 14.10.13 10:01:07Danke für das Einstellen. Positiv ist, dass die Situation neutral und nüchtern gut zusammengefasst wurde. Allerdings erschließt sich mir der Sinn der Analyse nicht, wenn man nicht auf die Zukunft schaut. 2013 ist doch im grunde schon abgeharkt. Gerade der Ausblick auf 2014 und 2015 fehlt gänzlich, obwohl es für den Kurs ausschlaggebend sein wird, ob E&Z diesmal die Prognosen einhalten kann. Werden die Ziele erreicht, sind Kursziele von 40 Euro realistisch. Kommt man auf der Ergebnisseite nicht voran, wäre der jetzige Kurs in der Tat als hoch zu bezeichnen.

Eigenartig fand ich übrigens im Bewertungsteil das Heranziehen des Umsatzmultiples. Wen interessiert den dieser Faktor, zumal in der Medizintechnik ein KUV sicher eher niedrig ist?
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14.10.13 10:01:07
Eckert & Ziegler – Kaufen oder Finger weg?
Quelle: finanznachrichten.de


Kurzportrait
Eckert & Ziegler wurde 1997 als Holdinggesellschaft gegründet. Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört nach eigenen Unternehmensangaben zu den weltweit größten Herstellern für radioaktive Komponenten für medizinische, wissenschaftliche und messtechnische Zwecke.

Vorrangig konzentriert sich das Unternehmen, welches rund 630 Mitarbeiter beschäftigt, auf Anwendungen in der Krebstherapie, der industriellen Radiometrie, der nuklearmedizinischen Diagnostik und auf die Entsorgung von schwach bis mittelradioaktiven Abfällen. Das operative Geschäft teilt sich in vier Segmente:

• Strahlentherapie,
• Isotope Products,
• Radiopharma und
• Umweltdienste.

Hauptkunden sind entsprechend internationale Medizingerätehersteller und Kliniken. Seit 1999 ist Eckert & Ziegler börsennotiert und im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet.

Geschäftsentwicklung
Der Umsatz konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden. Lag er im Jahr 2007 noch bei nur 54,4 Mio. Euro, so betrug er im vergangenen Jahr 2012 schon rund 120 Millionen. Seit 2009 ist das Umsatzwachstum allerdings nur noch gering. Gegenüber dem Vorjahr 2011 konnten die Einnahmen schon nur noch um etwas mehr als 3 Prozent gesteigert werden. Und für das erste Halbjahr 2013 ergibt sich sogar aufgrund eines schwachen Jahresstarts ein Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 55,3 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss ist ebenfalls leicht rückläufig. Im Jahr 2009 betrug dieser noch 13,3 Mio., in 2012 nur noch 10,3 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr (10,4 Mio. Euro) entspricht dies aber nur einem leichten Rückgang von weniger als einem Prozent. Das Ergebnis je Aktie war zuletzt relativ stabil und betrug im Jahr 2012 1,95 Euro, nach 1,98 Euro in 2011.

Allerdings lag das EBIT des ersten Halbjahres 2013 mit 6,9 Mio. Euro um 31 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn nach Steuern und Minderheiten erreichte zum Halbjahresende 4,0 Mio. Euro oder 0,75 Euro pro Aktie. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 27 Prozent.

Positiv zu werten ist lediglich, dass es dem Unternehmen gelingt, jedes Jahr Gewinne zu erzielen.

Topaktuell ist die Meldung vom 17. September, dass die Eckert & Ziegler BEBIG s.a., die Medizingerätesparte der Eckert & Ziegler AG, zum Preis von 5 Mio. USD das Geschäft mit Prostatakrebsimplantaten der amerikanischen Biocompatibles Inc. Übernehmen wird. Das amerikanische Unternehmen ist laut der Pressemeldung von Eckert & Ziegler zu diesem Deal der viertgrößte Anbieter solcher Produkte in den Vereinigten Staaten und erzielte 2012 einen Umsatz von etwa 8 Mio. EUR. Allerdings wurde durch Biocompatibles Inc. im Mai 2013 die Auslieferung von Produkten freiwillig eingestellt, weil die amerikanische Arzneimittelbehörde Mängel bei der Dokumentation des Herstellungsprozesses reklamiert hatte. Eckert & Ziegler erwirbt die momentan defizitäre Sparte daher in der Hoffnung, die Mängel schnell beheben und die Auslieferung wieder aufnehmen zu können.

Geschäftsausblick
Für das Geschäftsjahr 2013 werden Umsätze von ca. 125 Mio. Euro erwartet. Für Anlaufverluste bis zur Wiederaufnahme des amerikanischen Implantatgeschäfts rechnet Eckert & Ziegler mit Kosten von bis zu 1,2 Mio. Euro. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2013 wurde daher von 2,15 auf 1,95 Euro Jahresüberschuss pro Aktie reduziert.

Bewertung
Die Aktienanzahl liegt bei 5.292.983 Stück und der aktuelle Aktienkurs liegt bei rund 27,90 Euro. Dadurch errechnet sich eine Marktkapitalisierung von fast 148 Mio. Euro. Bei geplanten Umsätzen von rund 125 Mio. Euro in 2013 errechnet sich ein aktuelles Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von 1,18. Das ist nicht gerade günstig, angesichts des geringen Umsatzwachstums. Bis zu einem fairen KUV von 1 müsste die Aktie auf unter 23,6 Euro abwerten, was einem Kursrückgang von ca. 15 Prozent entspräche. Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis ist aber alleine nicht sehr aussagekräftig, weil Aktionäre auf Gewinne abzielen. Der Umsatz sagt wenig über die Ertragskraft eines Unternehmens aus. Lediglich die Umsatzentwicklung ist einen Blick wert. Und hier steigen die Umsätze nur sehr langsam.

Das Ergebnis pro Aktie (EPS) lag im Geschäftsjahr 2012 bei 1,95 Euro, nach 1,98 Euro in 2011. Im aktuell laufenden Jahr soll der Gewinn pro Aktie konstant bleiben. Daraus würde sich beim aktuellen Kurs von 27,90 Euro ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 14,3 errechnen, was nicht gerade günstig ist, bei stagnierendem Gewinn.

Ein Kurs-Gewinnwachstums-Verhältnis (PEG) lässt sich aktuell nicht ermitteln. Eine Variable in der Berechnung des PEG ist das Gewinnwachstum. Doch der Gewinn wird in diesem Jahr nicht wachsen.

Die Dividende liegt seit drei Jahren stabil bei 0,60 Euro pro Aktie. Auf der Hauptversammlung am 17.05.2013 wurde ein Dividendenvorschlag von 0,60 Euro unterbreitet. Bleibt es dabei, dann beträgt die Dividendenrendite auf aktuellem Kursniveau 2,15 Prozent. Dies ist zu gering, um als Kaufargument herhalten zu können.

Beim Kauf einer Eckert & Ziegler-Aktie erhält man derzeit durchaus einiges an Substanz. Das Eigenkapital beträgt fast 87 Mio. Euro und damit liegt die Eigenkapitalquote bei sehr ordentlichen 53 Prozent. Der Buchwert betrug am 31.12.2012 allerdings nur 15,27 Mio. Euro. Das Unternehmen verfügte zu diesem Zeitpunkt über liquide Mittel in Höhe von rund 30 Mio. Euro. Der Netto-Finanzbestand, also die Liquidität abzüglich der Finanzverbindlichkeiten, betrug 15,4 Mio. Euro. (Alle Werte beziehen sich auf die Zeit vor der aktuellen Unternehmens-Akquisition.)
Die Bilanz ist damit durchaus solide aufgestellt.

Chartanalyse
Das fehlende Unternehmens-Wachstum spiegelt sich im Aktienkurs wider. Seit mehreren Jahren bewegt sich der Kurs nur seitwärts. Natürlich hätte man bei einer 10-Euro-Range, in der der Kurs zwischen 20 und 30 Euro hin und her pendelte, durchaus Trading-Gewinne erzielen können. Doch seit fast 2,5 Jahren hat der Kurs kein neues Hoch mehr gesehen.



Auch aus einem langfristigen Chart lässt sich kein Kaufsignal ableiten.



Es ist eher davon auszugehen, dass der Kurs das obere Ende seiner Range erreicht hat und daher das vorläufige Kurspotential ausgereizt ist.

Fazit
Es fehlt an Wachstum, an Wachstumsperspektiven und an charttechnischen Kaufsignalen. Die fundamentale Bewertung ist nicht hoch, aber auch nicht günstig. Insbesondere stellt die aktuelle Bewertung eher das obere Ende des Möglichen dar, weil kurzfristig kein Wachstum zu erwarten ist. Die Gewinne, die auf konstantem Niveau erzielt werden, erhalten die Anleger zum Teil in Form einer Dividende. Das ist schön, doch angesichts einer daraus resultierenden Rendite von knapp 2 Prozent sicher kein Kaufgrund.

© 2013 Geldanlage-Brief
2 Antworten
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08.10.13 12:38:08
Dieses Kursziel ist für mich die untere Grenze des Korridors, in dem ich die Aktie in einigen Jahren sehe.
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