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Heftige Kursausschläge



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Wenn man sich die Kursentwicklung hier langfristig anschaut, so stellt man fest, daß seit einiger Zeit heftige Kursausschläge stattfinden. Kann mir jemand erklären, was es damit auf sich haben könnte?
Das ist eine Frage die man an die Commerzbank richten müsste, das ist ja ein ausschüttender ETF.

Ein Faktor ist, das dieser wohl ausschüttet, das erklärt die plötzlichen Kursverluste in immer nahezu gleicher Höhe.

Hier kannst Du dich über das Portfolio des Fonds informieren:

http://hausinvest.de/der-fonds/preiseanteilwert
Erstmal Danke für das feedback. Das habe ich dennoch nicht verstanden.
Ich meine hier den Chart auf der rechten Seite
http://www.finanzen100.de/fonds/hausinvest_H2127557663_10728…
Da sieht man es ganz deutlich, was ich meine.
Ich sehe das, aber wodurch das bedingt ist hab ich leider auch keine Ahnung. Der Fonds hat jedenfalls eine beeindruckende Performance on the long run.

Email an die Fondsgesellschaft könnte das Rätsel lösen.
Die Kursausschläge sind allerdings nur bei den Börsenkursen. Bei den KAG-Preisen findest Du die Ausschläge nicht. Da geht die Richtung nur nach oben, da die Gutachter eben keine Abwertungen vornehmen, so wie es die Gutachter bei den in Auflösung befindlichen Fonds machen. Aber dieses Thema sollte eigentlich bekannt sein. Fonds, die offen sind und einen Vertrieb haben (beim Hausinvest - die Commerzbank), geht der Kurs durch "Gefälligkeitsgutachten" nur nach oben. Die in Auflösung befindlichen Fonds müssen sich leider auf tatsächliche Verkaufserlöse einstellen. Wer heute noch offene Immobilienfonds zu KAG-Preisen kauft, liest bestimmt nicht die entsprechenden Foren.
Interessant. Man lernt nie aus. Ich hatte die Anteile vor einigen Jahren geerbt, aber nie besonders beobachtet. Und da auch immer ordentlich ausgeschüttet wurde, bestand für mich auch kein Anlaß zur Beobachtung. Aber, mit dem letzten Jahreswechsel tauchen plötzlich diese Herzrhytmusstörungen auf.
Ich glaube, ich ruf da morgen tatsächlich mal an, oder bei der Cobank. Danke für den Rat.
Auch andere offene Immobilienfonds zeigen in der jüngsten Vergangenheit starke Schwankungen in der Börsennotierung. Das betrifft also nicht nur diesen Fonds von der Coba. Da verlieren wieder mal ein paar unerfahrene Leute die Nerven und setzen schlechte, bzw. kein Limit beim Verkauf über die Börse.
Immobilienfonds von Banken mit starkem Filialgeschäft sehe ich z.Z nicht ansturmgefährdet. Man kann immer wieder genügend Neukunden aus dem a&d-Bereich gewinnen.
So, ich habe mich direkt bei Hausinvest schlau gemacht und kann folgende Antwort posten.
Seit dem 1. Januar 2013 ist das sogenannte "Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz" (derjenige, der diesen Begriff erfunden hat, gehört an die Wand gestellt) umgesetzt. Das bedeutet, daß z.B. Hausinvest-Anleger, die bisher nur Anteile bis 30.000 € pro Halbjahr zurückgeben (verkaufen) konnten, nun auch Anteile über diesem Wert verkaufen können. Möglicherweise aus Unkenntnis tun diese Anleger das über die Börse, was dann zu diesen Herzrhytmusstörungen führt. Man kann seine Anteile jedoch auch direkt von der Depotbank an Hausinvest zurückgeben und erhält dann einen, wie mir gesagt wurde, wesentlich besseren Rücknahmepreis als über die Börse. Die Ausgabe- und Rücknahmepreise bei Hausinvest jedenfalls leiden nicht unter diesen Herzrhytmusstörungen.
Ich vermute mal, daß dieses Gesetz für alle offenen Fonds gilt; somit müßten eigentlich auch andere offene Fonds die von mir beobachtet Charakteristik aufweisen.
Kann dazu jemand was sagen?
Das gilt nur für diejenigen offenen Immobilienfonds, die sich nicht in Abwicklung befinden wie z.B. AXA Immoselect.
Auch bei anderen offenen Immobilienfonds ist die starke Schwankung zu beobachten. Man kann sich dies zunutze machen, wenn man bei niedrigem Kurs über die Börse kauft und dann gleich beim Fondbetreiber zurückgibt.
Die Rückgabe dauert ja immer ein paar Tage, vielleicht brauchen manche sofort das Geld. Oder sie wissen schlicht nicht, dass man Fonds zurückgeben kann.

Der Abschlag ist quasi die Liquiditätsprämie.
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