ADLER Real Estate -- heiße Empfehlung - Die letzten 30 Beiträge



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Wenn die 90% Annahmequote stimmen, was ich nicht glaube, ist es interessant wie die Shortseller die mindestens 1,3% Aktien zurückkaufen
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Ja, das ist schwach kommuniziert und grenzwertig. Es sind mit zwölf Aktionären Vereinbarungen getroffen worden, die besagten 52,2% und man ist nicht in der Lage oder möchte nicht diese rausrechnen. Selbst die Börsenzeitung schreibt Annahmequote über 90% ohne die möglichen Doppelten zu erwähnen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.777.057 von China_Neo am 24.02.20 23:39:40die werden sich auf die ADO Wasserstandsmeldung vom Freitag berufen. Dort ist von angeblichen 90,58% die Rede, aber auch


...sodass es insoweit zu Doppelzählungen kommen kann
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.777.045 von DOBY am 24.02.20 23:35:01
Zitat von DOBY: INDEX-MONITOR: Elmos Semiconductor ersetzt Adler Real Estate im SDax

Mo, 24.02.20 22:13 Uhr, Quelle: dpa-AFX


Adler Streubesitz angeblich unter 10%-aber nur, weil man bei Ado nicht fähig ist zu ermitteln, wieviel Prozent der angedienten Aktien zu den 52% der Großaktionäre gehören-die Wasserstandsmeldungen sind ein weiterer Skandal, der eigentlich die BAFIN auf den Plan rufen müsste, würde mich nicht wundern, wenn Ende der Woche eine Andienungsquote von über 100% gemeldet wird, nach Ados fiktiver und falscher "Additionsmethode" 52%+x


Ja darüber bin ich auch gespoltert. Die Meldung kommt aber von dpa, wenn dann die verklagen. Von mir aus gerne über 90%.
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INDEX-MONITOR: Elmos Semiconductor ersetzt Adler Real Estate im SDax

Mo, 24.02.20 22:13 Uhr, Quelle: dpa-AFX


Adler Streubesitz angeblich unter 10%-aber nur, weil man bei Ado nicht fähig ist zu ermitteln, wieviel Prozent der angedienten Aktien zu den 52% der Großaktionäre gehören-die Wasserstandsmeldungen sind ein weiterer Skandal, der eigentlich die BAFIN auf den Plan rufen müsste, würde mich nicht wundern, wenn Ende der Woche eine Andienungsquote von über 100% gemeldet wird, nach Ados fiktiver und falscher "Additionsmethode" 52%+x
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Wozu will man denn ARE behalten? Auf höhere Abfindung spekulieren? Einem Squeeze-Out beiwohnen?

Die Fundamentaldaten sind doch mit der Fusion irrelevant geworden.
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Habe am Wochenende nochmal einige Kennzahlen der gelisteten Immobilienaktien verglichen. Insbesondere beim Abschlag zum NAV und Kurs/FFO Verhältnis wird Adler ca. 50% unter Peer gehandelt. Einzig bei der Dividendenrendite sind die anderen deutlich besser.

Im Vergleich zu ADO ist der NAV Abschlag ähnlich, jedoch ist der FFO je Aktie bei Adler deutlich höher. Aufgrund der Dividende von ADO überlege ich evtl. einen Teil trotzdem zu tauschen.

Habe heute nochmal Adler nachgekauft, da Discount zu ADO im frühen Handel hoch.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.732.776 von walker333 am 20.02.20 02:02:51
Zitat von walker333: Nein, luri sprach von vor 2009 gekauften Aktien, also einjährige Spekulationsfrist schon vorbei ... :D

Ende 2008 war es günstig Spekulationsverluste zu realisieren - und neu als dauerhafte Anlage anzulegen.


Schon klar. Verluste realisieren kann aber für Anleger, die nach 2009 gekauft haben, zu höheren Kurse als jetzt, interessant sein. Der Kurs entspricht ja recht genau der Umtauschparität (0,4164), wenn er mal ein Prozent drunter ist hat man zusätzlich zur Steuererstattung sogar einen kleinen Kursgewinn und man spart sich das Formular. Die vormals höheren Anschaffungskosten sind dann natürlich verloren, ebenso wie eine Steuerfreiheit künftiger Gewinne für Bestände, die vor 2009 angeschafft wurden.

In der Angebotsunterlage sind die Steuereffekte übrigens recht detailliert beschrieben, für Privatpersonen, Unternehmen usw. auch für Verwertung von Aktienspitezen.
(war glaub Seite 254 Anlage 3 der Angebotsunterlage)
Es scheint eindeutig zu sein, dass die Anschaffungskosten und somit auch die Steuerfreiheit des Bestands bei Anschaffung vor 2009 erhalten bleiben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.725.051 von honigbaer am 19.02.20 14:15:44
Zitat von honigbaer: Das Handelsblatt hat heute nochmal etwas zur Diskussion mit Timbercreek und spekuliert auch über eine drohende Ratingabstufung bei ADO, ausgehend von BBB- würde man sofort das Investmentgrade Rating verlieren. In Luxemburg müsse man aber die Aktionäre nicht auf einer HV um Zustimmung zu einer Übernahme bitten. Kritikpunkte somit das Rating, also die Verswchuldung, und die Portfoliostruktur, also die Qualität der Adler Immobilien.

Dass Timbercreek mit dem Protest Erfolg habe, scheint unwahrscheinlich, schreibt das Handelsblatt. Milliardenfusion mit Hindernissen ist der Titel des Artikels, Seite 34 Printausgabe.


Der Artikel wurde auch online gestellt. Auszug:

=====


... Durch die Fusion ihrer Unternehmen Ado Properties und Adler gemeinsam mit dem Zukauf des Projektentwicklers Consus wollen sie Deutschlands drittgrößten Wohnungskonzern entwickeln. Aus zwei SDax-Unternehmen und einem börsennotierten, vergleichsweise aber kleineren Projektentwickler soll ein Unternehmen mit MDax-Kaliber geformt werden.
...
Die beiden Konzernchefs Rienecker (Co-CEO Adler) und Beaudemoulin (CEO Ado Properties) geben sich trotz des Gegenwinds gelassen. Die Transaktion sei durchaus komplex, räumt Beaudemoulin im Gespräch mit dem Handelsblatt ein. „Es braucht Zeit, um den Investoren unsere Vorstellung der künftigen Struktur zu präsentieren, und die nehmen wir uns auch“, sagt Beaudemoulin. Die Rückmeldungen aus den Investorengesprächen mit Adler seien positiv.
...
Der Consus-Zukauf ist umstritten. Berenberg-Analyst Kai Klose hält die Synergien der Fusion zwischen Ado und Adler insgesamt für nicht besonders aufregend – aber für ziemlich substanziell, wenn Consus in die Gruppe integriert wird, bemerkte er bereits im Dezember. Nur: So weit ist es noch nicht. Das Unternehmen hält bislang nur einen Minderheitsanteil.
...
Dass Reich Floyd mit ihrem Protest noch Erfolg hat, scheint indes unwahrscheinlich. Zwar bat sie die Bafin darum, die Übernahme zu prüfen. Die Finanzaufsicht habe jedoch keine Bedenken, sagt Reich Floyd. Die Bafin will die Fusion nicht kommentieren.


https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/ado-propert…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.724.949 von honigbaer am 19.02.20 14:06:19
Zitat von honigbaer: Bei der Frage kommt es ja auf das Anschaffungsdatum an und ob das dann funktioniert, da wäre ich vorsichtig. Ist leider aug Grenzüberschreitend und eben nicht im Rahmen einer Verschmelzung, sondern im Rahmen eines freiwilligen Umtauschangebots, wenn die Aktien auch aus einer Kapitalerhöhung des Bieters stammen. Vielleicht steht etwas in der Angebotsunterlage dazu?

Ich würde während der weiteren Annahmefrist tauschen, wenn überhaupt.

Umgekehrt bietet sich vielleicht die Möglichkeit, Verluste zu realisieren, indem man börslich Adler verkauft und ADO kauft? Je nach Anschaffungskosten natürlich.


Nein, luri sprach von vor 2009 gekauften Aktien, also einjährige Spekulationsfrist schon vorbei ... :D

Ende 2008 war es günstig Spekulationsverluste zu realisieren - und neu als dauerhafte Anlage anzulegen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.622.904 von honigbaer am 08.02.20 16:15:12
Zitat von honigbaer: ....
Die Weitere Annahmefrist ... wird voraussichtlich am 12. März 2020 beginnen und am 25. März 2020 um 24:00 Uhr (MEZ) enden.


Doch, das ist Verbindlich mit der weiteren Annahmefrist.
Die genauen Daten werden noch auf der Angebotswebsite bekannt gegeben, aber voraussichtlich wie hier aus der Angebotsunterlage zitiert.
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, Verluste habe ich hier glücklicherweise nicht zu realisieren. Ist schon bekannt, bis wann ein evtl. verlängerter Umtauschzeitraum angesetzt ist oder ist das Spekulation?

Gruß - luri -
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Der Umtausch wird zumindest von den Wertpapiermitteilungen als steuerneutral eingestuft und die klassifizieren Kapitalmaßnahmen im Zweifelsfall ja eher pro fiskus.
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Das Handelsblatt hat heute nochmal etwas zur Diskussion mit Timbercreek und spekuliert auch über eine drohende Ratingabstufung bei ADO, ausgehend von BBB- würde man sofort das Investmentgrade Rating verlieren. In Luxemburg müsse man aber die Aktionäre nicht auf einer HV um Zustimmung zu einer Übernahme bitten. Kritikpunkte somit das Rating, also die Verswchuldung, und die Portfoliostruktur, also die Qualität der Adler Immobilien.

Dass Timbercreek mit dem Protest Erfolg habe, scheint unwahrscheinlich, schreibt das Handelsblatt. Milliardenfusion mit Hindernissen ist der Titel des Artikels, Seite 34 Printausgabe.
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Bei der Frage kommt es ja auf das Anschaffungsdatum an und ob das dann funktioniert, da wäre ich vorsichtig. Ist leider aug Grenzüberschreitend und eben nicht im Rahmen einer Verschmelzung, sondern im Rahmen eines freiwilligen Umtauschangebots, wenn die Aktien auch aus einer Kapitalerhöhung des Bieters stammen. Vielleicht steht etwas in der Angebotsunterlage dazu?

Ich würde während der weiteren Annahmefrist tauschen, wenn überhaupt.

Umgekehrt bietet sich vielleicht die Möglichkeit, Verluste zu realisieren, indem man börslich Adler verkauft und ADO kauft? Je nach Anschaffungskosten natürlich.
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Steuerneutral schon, aber mit aktuell ca. 1% Kursverlust für den "Ertauscher" :(
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.723.206 von luri am 19.02.20 11:49:40Es ist eine steuerneutrale Transaktion. D.h. die Anschaffungskosten wandern gem. Fußstapfentheorie in die endgültige WKN.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.723.479 von China_Neo am 19.02.20 12:13:16Manchmal kann Dir auch Deine Bank helfen weil die ja die Stücke mit der Kennzeichnung steuerfrei oder nicht für den späteren Verkauf hinterlegen. Du kannst ja auch einen kleinen Teil tauschen und dann danach fragen wie die Stücke hinterlegt sind. Möglicherweise kommt eine Verlängerung des Tauschangebots?!

Warum sollte man eigentlich tauschen?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.723.206 von luri am 19.02.20 11:49:40
Zitat von luri: Eine Frage an die hochgeschätzte Gemeinde: wie sieht es bei dem Tausch Adler >>> ADO steuerlich aus, wenn man noch Stücke vor 2009 hält, deren mögliche Gewinne eigentlich noch steuerfrei wären? Theoretisch müssten die es doch auch bleiben, oder?

Vielen Dank im Voraus und Gruß - luri -


Eine 100% Antwort kann ich Dir nicht geben. Ich bin mir jedoch relativ sicher, dass es steuerlich relevant ist. Bei Fonds Zusammenlegungen ist es in der Regel so. Hier gibt es ja eine neue ISIN beim Tausch. Um ganz sicher zu gehen spezialisierten Steuerberater fragen.
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Eine Frage an die hochgeschätzte Gemeinde: wie sieht es bei dem Tausch Adler >>> ADO steuerlich aus, wenn man noch Stücke vor 2009 hält, deren mögliche Gewinne eigentlich noch steuerfrei wären? Theoretisch müssten die es doch auch bleiben, oder?

Vielen Dank im Voraus und Gruß - luri -
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.719.318 von walker333 am 19.02.20 02:29:59Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken:

https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/hamburg.htm
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.714.530 von Horseman1 am 18.02.20 17:11:43
Zitat von Horseman1: Die größten Risiken sehe ich im fall einer rot, rot grünen Budnesregierung und einem wie auch immer gearteten Eingriff in Immobilien und Eigentum.


"Bundeskanzler Friedrich Merz" klingt viel besser! :)


PS: Und mit der SPD muss eh niemand mehr rechnen. Die SPD wird am Sonntag in Hamburg abermals abstürzen. Neuester Grund ist ja, dass Steuererhöher Scholz in seiner Zeit als Regierender Bürgermeister mit dem Chef der wegen Cum Ex Geschäften verurteilten Privatbank Warburg gesprochen haben soll.
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Zu Godewin:

Man sollte nun nicht unbedingt Godewind als Vergleich heranziehen.
Gewerbeimmobilien sind noch etwas anderes als Wohnimmobilienkonzerne.

Dass wir aber in beiden Branchen Fusionen sehen, ist unbestritten.

Und da die Vorteile überwiegen, wird es weitere Fusionen ode Übernahmen geben.

Ich bin seit Jahren sowohl bei Consus, als auch bei Adler als auch bei Ado investiert.

Aus meiner Sicht macht die Fusion aus Sicht von 2-5 Jahren Sinn.

Und wenn man es geschickt anstellt, dann hat man auch ein 50 % Kurspotenzial udn steigt im Index auf.

Die größten Risiken sehe ich im fall einer rot, rot grünen Budnesregierung und einem wie auch immer gearteten Eingriff in Immobilien und Eigentum.

Man kann dem land nur wünschen, dass der Mietendeckel gekippt wird.

Und das siche rnicht, weil ich es begrüße. dass Mneschen sich Mieten nicht mehr leisten können.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.681.368 von China_Neo am 14.02.20 12:08:17
Zitat von China_Neo: Auf die Annahme der Übernahme reagiert der Markt ja sehr positiv, obwohl das klar war. Die Shortseller ziehen sich auch zurück. Vl ist der Kursanstieg auch technisch bedingt, da Fonds/ETF nun ADO kaufen müssen und/oder der Abgabedruck entfällt? Reine Spekulation meinerseits

ja, schon merkwürdig, dass die Kurse scheinbar anziehen auf die "Nachricht", dass 52 % das Tauschangebot angenommen haben. Blieb ihnen auch nichts anderes übrig, nachdem sie sich dazu unwiderruflich verpflichtet hatten. Oder es ist reiner Zufall, weil heute Immoaktien generell ziemlich gut liefen...

Beispiel
Vonovia SE Aktie
WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1

53,18 EUR +1,41 % +0,74
Börse Xetra
Stand 14.02.20 - 17:35:00 Uhr

nächste Woche sind wir in dieser Frage vermutlich schlauer.
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Auf die Annahme der Übernahme reagiert der Markt ja sehr positiv, obwohl das klar war. Die Shortseller ziehen sich auch zurück. Vl ist der Kursanstieg auch technisch bedingt, da Fonds/ETF nun ADO kaufen müssen und/oder der Abgabedruck entfällt? Reine Spekulation meinerseits
ADLER Real Estate | 12,50 €
Zum 30.9.19 hat Godewind einen NAV von 5,40 €/Aktie ausgewiesen und wird nun für 6,40 € gekauft und das Listing eingestellt. Schon den ganzen Tag laufen riesige Umsätze zu 6,40 €. Man bekommt also sofort Cash - da wird nicht lang gefackelt.

Man sieht - weiter fließt viel Geld in Immos. Daraus schließe ich dass auch Adler/Ado noch großes Potential haben bei dem Abstand zum NAV. Und die Immos von Godewind waren vielfach problembehaftet mit hohen Leerständen. Also ist ein Vergleich nicht so weit hergeholt. Auch wenn bei Adler ja keine großen Leerstände da sind. Eher schwache Lagen. Und die FFO-Rendite ist bei Adler/Ado allemal höher als bei Godewind.
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Deshalb wird ja über die 10 Euro Sonderdividende bei ADO spekuliert. ;)
Und eine Dividendenkürzung bei ADO wäre in der Hinsicht kontraproduktiv.

Dass die Schulden insgesamt abnehmen, behauptet niemand, tatsächlich ist das die Herausforderung, wie man das hinkriegt, ohne z.B. einen Beherrschungsvertrag zu haben. Und ein Übernahmeangebot von Adler an die ADO Aktionäre wäre natürlich unbezahlbar gewesen, es sei denn, die ADO Aktionäre hätten sich mit dividendenlosen Adleraktien abspeisen lassen. Aber mit einem Übernahmeangebot von ADO für Adler und Consus kommt alles unter ein Dach, vorbehaltlich der Zustimmungsquoten für die Übernahmeangebote.

Dass die ADO Aktionäre nicht begeistert sind, dass sie Adler indirekt die Übernahme der eigenen Firma finanzieren, ist ja verständlich. Hat man schon öfter gehört, dass das bei Übernahmen so läuft, auf die ein oder andere Weise.

Andererseits kommt die Adlerübernahme ja auch einem großen Aktienrückkauf gleich. Je nach Annahmequote holt man bis zu 13 Mio eigene ADO-Aktien, die derzeit in Adler verpackt sind, unter das eigene Dach. Die Adlerimmobilien muss man dann halt auch als bittere Pille schlucken. Dazu kann man lange diskutieren ob 5% Mietrendite in schwierigen Lagen besser sind als 2,5% Rendite in Berlin mit Mietendeckel.

Wenn die 700 Mio Akquisitionskredit noch nicht refinanziert sind, ist es erst recht ein Geniestreich.
Das unterstreicht ja nur, dass man kein Geld braucht, sondern nur Kredit haben muss.
Und darauf war Adler Real Estate natürlich gewissermaßen von Anfang an gegründet.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.676.526 von honigbaer am 13.02.20 23:55:33
Zitat von honigbaer: Wieso ADO kein Geld für Dividende haben soll, verstehe ich nicht.
50% vom FFO war schon im ADO Halbjahrsbericht angedeutet, Adler bekommt doch 1/3 der Dividende.
Den Kauf von Adler und Consus will man doch mit Aktien bezahlen, bis auf die 270 Mio für die 22% an Consus, die aber bei 4,6 Mrd ADO Bilanzsumme nicht so ins Gewicht fallen.

Ist eben eine Umtauschprämie die Dividende, weil die Tauscher die ja auch bekommen.
Klar, das konnte man zum Halbjahr nicht wissen.


Du hast den bis jetzt nicht langfristig finanzierten Kauf des Ado Pakets in Höhe von 708 Millionen:

"Die Transaktion werde zunächst durch einen Akquisitionskredit finanziert, teilte Adler weiter mit. Die Refinanzierung erfolge dann über eine Kapitalerhöhung, Verkaufserlöse von Objekten sowie Fremdkapital. Der Kauf trage auf Basis einer Vollkonsolidierung zu einer Verbesserung der wesentlichen Kennzahlen des Unternehmens bei." Mo, 23.09.19 10:30 Uhr, Quelle: dpa-AFX

und die notwendige Umfinanzierung von Ado Krediten wegen Change of Control Klauseln vergessen. Die ursprünglich angedachte KE auf Adler Real Estate Ebene wird es nun wohl nicht mehr geben, stattdessen erfolgt sie auf Ado Ebene und dient der Finanzierung des Abenteuertums der Tochter.
ADLER Real Estate | 12,01 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.687.315 von honigbaer am 14.10.19 13:10:41
Zitat von honigbaer: Man muss die Schulden bei Adler seit der ADO Transaktion differenzierter sehen.
Tatsächlich lastet ein enormer Schuldenberg auf dem Adler Immobilienprortfolio.

Aber mit dem Einstiebg bei ADO hat man sich die Kontrolle über das ADO Portfolio gesichert, das nur mit wenig Schulden belastet ist. Meines Erachtens ein ganz großer Wurf, wenn man auch zunächst nur 1/3 von ADO erwirbt. Das kann man als Finanzakrobatik betrachten, aber man hat sich so jedenfalls eine strategische Option gesichert. In der Gesamtbetrachtung beider Unternehmen, Adler und ADO, ist man jedenfalls nun weitaus weniger aggressiv verschuldet, als zuvor.

Dass das nicht unbedingt die Börsenstory ist, die Immobilienbestandsinvestoren hören wollen, kann ich verstehen. Die ADO Transaktion bleibt für viele sicher intransparent, ich weiß auch nicht, welche Ziele man damit genau verfolgt.


Muss mich da nochmal selbst zitieren.
Klar ist der Börsenkurs damals zusammengebrochen, einige dachten eben, 52 Euro Kaufpreis und 36 Euro Kurs, sei ein schlechtes Geschäft. Und der Mietendeckel sei ein Problem.

Aus heutiger Sicht, war aber meine Idee, dass die Kontrolle (!) über ADO den Preis wert ist, richtig.

Ich verstehe ja die ADO Aktionäre, durch die niedrige Verschuldung wurde man eben zum Übernahmeziel, wenn der Zusammenschluss nun auch als umgekehrte Übernahmetransaktion kommt. Aber letztlich ist das die Frage, wer die Kontrolle hat und die Kontrolle hat Adler eben mit den 52 Euro je ADO Aktie bezahlt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.092.160 von honigbaer am 06.12.19 00:43:35
Zitat von honigbaer: Im aktuellen Heft von Börse Online heißt es in der Rubrik Börsengeflüster, bei ADO Properties scheine eine satte Dividende möglich, mit dem Mittelzufluss aus dem Verkauf des Immobilienpakets in Berlin könnte bei ADO eine Sonderdividende von mehr als 10 Euro je Aktie finanziert werden.


Wieso ADO kein Geld für Dividende haben soll, verstehe ich nicht.
50% vom FFO war schon im ADO Halbjahrsbericht angedeutet, Adler bekommt doch 1/3 der Dividende.
Den Kauf von Adler und Consus will man doch mit Aktien bezahlen, bis auf die 270 Mio für die 22% an Consus, die aber bei 4,6 Mrd ADO Bilanzsumme nicht so ins Gewicht fallen.

Ist eben eine Umtauschprämie die Dividende, weil die Tauscher die ja auch bekommen.
Klar, das konnte man zum Halbjahr nicht wissen.
ADLER Real Estate | 12,01 €


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