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Formycon AG - Informationssammelthread (Seite 281)

eröffnet am 14.06.13 10:50:09 von
neuester Beitrag 18.04.21 15:16:44 von


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26.02.21 06:34:09
Beitrag Nr. 2.801 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.209.258 von jogife am 25.02.21 22:15:39
Zitat von jogife: Von der website Novartis


ist bekannt; ob Novartis wirklich einen Biosimilarentwickler aquirieren würde, wage ich zu bezweifeln - vielmehr kursieren immer wieder Gerüchte, dass sie ihr gesamtes Generikageschäft zum Verkauf stellen könnten. Roche wird mit Sicherheit nicht in Biosimilars investieren.
Es ist eine grundsätzlich strategische Frage bei Big Pharma, ob ein Unternehmen in dem Nachahmergeschäft tätig wird oder nicht. Der `Mindset´ ist da grundlegend unterschiedlich: entweder Nachahmen oder Forschen. Auf Dauer bekommt man dies i.d.R. nicht parallel hin, weil sich die beiden Geschäfte in vielen Dingen grundlegend unterscheiden.
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26.02.21 06:37:01
Beitrag Nr. 2.802 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.210.917 von infomi am 26.02.21 06:34:09Ich denke man hat primär Interesse an FBY207. Vielleicht auch nur der Lizenzdeal
Formycon | 66,10 €
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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26.02.21 07:56:29
Beitrag Nr. 2.803 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.210.947 von jogife am 26.02.21 06:37:01
Zitat von jogife: Ich denke man hat primär Interesse an FBY207. Vielleicht auch nur der Lizenzdeal


das wäre möglich
Formycon | 66,00 €
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26.02.21 09:30:12
Beitrag Nr. 2.804 ()
Aus dem Bernecker Newsletter

FORMYCON als Covid-19-Spekulation

FORMYCON legt in Sachen Covid-19-Wirkstoff nach. Anfang Dezember wurde gemeldet: In-vitro-Tests („im Reagenzglas“) zeigen, dass sich FORMYCONs ACE2-Antikörper-Fusionsprotein effektiv an sämtliche SARS-Coronaviren bindet und die Infektion der Zellen vollständig verhindert. Ein Schutz vor Mutationen sei gegeben.

Jetzt: FORMYCON hat die Zustimmung des Paul-Ehrlich-Instituts (ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit) zu dem vorgeschlagenen Entwicklungskonzept erhalten. Die Begutachtung der Anträge für die klinischen Prüfungen soll unter einem beschleunigten Verfahren durchgeführt werden. Zudem bereitet man ein Meeting mit der FDA vor und hat sich Produktionskapazitäten für FYB207 bei einem erfahrenen deutschen Hersteller gesichert.

Der Gang zur NASDAQ dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Bleiben Sie an Bord!
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26.02.21 12:25:46
Beitrag Nr. 2.805 ()
Bei der gegebenen Aktionärsstruktur halte ich eine Übernahme für unwahrscheinlich.

Betrachtet man das Leitmotiv der Firma, und das ist nicht erst kürzlich entstanden, sondern seit dem Einstieg in die Biosimilarentwicklung Grundgedanke des Vorstands, glaube ich nicht, das sie die Sache jetzt aus der Hand geben werden.

https://www.formycon.com/unternehmen/vision-mission/

Es waren so viele geduldige Jahre nötig, um den heutigen Stand zu erreichen. Ich glaube da ist niemand, der in dieser langen Zeit Motivation und Vision aufgebracht hat, der nun die kommende Phase nicht mitgestalten möchte.

Ich bin überzeugt davon, daß das Formycon-Team eine ganz klare Vorstellung hat, wo sie hin wollen. Auf diesem Weg stehen sie erst am Anfang, haben das Feld aber ausgezeichnet bestellt. Den Spaß wird sich keiner nehmen lassen.
Formycon | 66,20 €
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26.02.21 13:18:56
Beitrag Nr. 2.806 ()
Vielleicht ganz interessant - wird von Euch vermutlich keiner kennen:
Ein Bericht von 2015 über Formycon und deren Historie, Ausrichtung und was das Unternehmen mal werden möchte,
Quelle Finanz und Wirtschaft 21.12.2015

Woran Formycon arbeitet,
wollen CEO
Carsten Brockmeyer
und CFO Nicola
Combé nicht verraten.
Nachahmer
lesen mit. Auf drei
Moleküle haben sich
die Forscher des
deutschen Biosimilar-
Unternehmens
spezialisiert. Allen ist gemein, dass sie wesentliche
Bauteile von Biopharmazeutika
darstellen – deren Patentschutz ab 2020
wegfällt. Formycon (Frankfurt: FYB, Kurs:
12.25 €; Börsenwert: 106,8 Mio. €) will an
einem Milliardenmarkt teilhaben.
Dieses Jahr fallen in Europa erste gewichtige
Einnahmen aus Nachahmerprodukten
von biotechnologisch hergestellten
Produkten an – kurz: von Biosimilars.
Vom Biologikaumsatz von 170 Mrd. $ entfallen
gemäss Marktforschern von IMS
Health global knapp 1,5% auf Biosimilars.
Bis 2017 dürfte der Anteil 2 bis 5% erreichen.
Eine Prognose von BernsteinResearch
erwartet für 2020 allein in den USA
einen Biosimilars-Markt von 10 Mrd. $.
«Wir haben uns Moleküle herausgesucht,
deren Patent nach 2020 abläuft»,
sagt Formycon-CEO Brockmeyer. Er führt
das Unternehmen seit Mitte 2013 und
baute zuvor den Biosimilar-Bereich für
Hexal auf. Der deutsche Generikahersteller
wurde 2005 für 8,8 Mrd. Fr. von Novartis
übernommen. Brockmeyer leitete das
Geschäftssegment für die Novartis-Tochter
Sandoz weiter. Er war es dann auch, der
Formycon die Biosimilar-Ausrichtung auf
die Fahnen schrieb.
Die Gesellschaft beschäftigt fünfzig
Mitarbeiter, bis auf sechs alle in der Forschung.
Ein Molekül wird bereits seit 2013
mit Santo als Partner entwickelt, einer
Beteiligungsgesellschaft der Gebrüder
Strüngmann, die Hexal aufgebaut haben.
Die Entwicklung eines Biosimilar dauert
bis acht Jahre – und Santo übernimmt alle
Entwicklungskosten. CFO Combé beziffert
sie auf bis zu 70 Mio. €. «Wir erzielen einen
positiven Cashflow aus dem Projekt», sagt
er. Damit wird teils die Arbeit an den anderen
Molekülen finanziert.
Das erste Biosimilar-Produkt FYB201
kommt im dritten Quartal in die Phase-IIIZulassungsstudie.
Schneller als gedacht.
Combé prognostiziert: Mit einem Markt
von 4 Mrd. € für dieses Produkt stünden
nach einem 50%-Preisrutsch durch ein
Biosimilar bei einem möglichen Anteil von
30% Formycon Lizenzzahlungen um die
70 Mio. € zu. Hypothetisch – denn ein
Rivale kann ein Präparat schneller auf
den Markt bringen. Das macht das Risiko
aus. Zudem befinden sich nur 20% der
Aktien im Streubesitz.
Die jüngsten Zahlen für die ersten neun
Monate 2014 weisen bei einem Umsatz
von 9 Mio. € einen Betriebsgewinn vor
Steuern und Amortisationen von 2,6 Mio.€
aus. Gelder einer Kapitalerhöhung liegen
dank des Engagements von Santo weitgehend
unangetastet auf dem Konto. Für
dieses Jahr rechnet Combé mit einem
Verlust. Anleger mit mittelfristigem Horizont
prüfen ein Engagement.
Formycon | 65,60 €
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26.02.21 15:01:18
Beitrag Nr. 2.807 ()
Vielleicht ganz interessant - wird von Euch vermutlich keiner kennen

doch, kenne ich - bin schon seit 2013/14 dabei und bleibe es auch, denn das Unternehmen steht immer noch erst am Anfang
Formycon | 66,80 €
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26.02.21 21:33:44
Beitrag Nr. 2.808 ()
„I'm also pleased to provide an update on our Lucentis biosimilar product candidate being developed by our partner, Bioeq. The FYB201 BLA is on track for a midyear 2021 submission, following a supportive pre-BLA meeting with the FDA earlier this quarter. As the sponsor of the BLA, Bioeq reviewed multiple elements of the planned filing, including the manufacturing data that the FDA requested last year.

We're very excited about the potential approval of this product in 2022. Ophthalmology has a similar buy-and-bill business model to oncology with analogous critical success factors that our commercial team understands very well. We plan to leverage much of our existing infrastructure and core sales and marketing skills to gain a significant share of the overall $6 billion anti-VEGF ophthalmology market.“

Dennis Lanfear, ceo of coherus, conference call full year 2020
Dennis Lanfear spricht im Text in Bezug auf das adressierbare Umsatzvolumen allein vom US-Markt (Lucentis+Eylea+Avastin off label)


Im formycon thread wird in vorhergehenden Beiträgen etwas unscharf geurteilt und argumentiert.

„Bei GMP-Produzent aus Deutschland Kapazitäten gesichert“, heißt eigentlich im Endeffekt nur,
dass, wie zumeist üblich, eine cmo/Lohnhersteller (contract manufacturing organisation) für formycon im Großmaßstab fyb207 herstellen soll. Dass dieser Hersteller GMP-konform produziert, ist eh klar (good manufacturing practices).
Langwirksames Therapeutikum (fyb207) bedeutet, langwirksam im Vergleich zum Therapieansatz eines modifizierten, löslichen ace2-Rezeptors, der in anderen Entwicklungen gegen SARS-CoV-2 eine Rolle spielt.
Wie lang die Halbwertszeit ist, läßt sich exakt erst durch pharmakokinetische Studien am Menschen klären. Die Wirksamkeit/bzw. der Schutz kann dennoch etwas länger, als die reine HWZ sein.

Das Prinzip, ein Fusionsprotein mit IgG4-Fc-Teil zu verwenden, ist etwas gegenläufig zu gewünschten, langen HWZ. Dafür sind die unerwünschten Nebenwirkungen bei der Therapie geringer.

VG Stefan
Formycon | 66,40 €
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26.02.21 22:46:39
Beitrag Nr. 2.809 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.228.155 von StefanR am 26.02.21 21:33:44Wenn Formycon einen Lohnfertiger das Medikament herstellen lassen will, spricht dies doch eigentlich dafür, dass die keinen großen Pharmakonzern ins Boot holen. Oder sehe ich das falsch ?
Formycon | 65,40 €
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26.02.21 23:55:48
Beitrag Nr. 2.810 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.229.175 von 007coolinvestor am 26.02.21 22:46:39ich denke die Lohnfertigung bezieht sich zunächst auf die Mengen, die für die klinischen Studien gebraucht werden.
Eine Verpartnerung für die Vermarktung kann mit einem anderen Partner sein.
Formycon | 65,40 €
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