checkAd

Formycon AG - Informationssammelthread (Seite 289)

eröffnet am 14.06.13 10:50:09 von
neuester Beitrag 05.05.21 09:04:14 von


Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Fragen

 Ja Nein
Avatar
13.04.21 08:55:59
Beitrag Nr. 2.881 ()
Moin zusammen: Aus der FAZ von heute:
300 Millionen Euro für Covid-Arzneien
Nach monatelanger Kritik will die Bundesregierung die Förderung für die Forschung an Medikamenten gegen Covid-19 deutlich ausbauen.
Nach monatelanger Kritik will die Bundesregierung die Förderung für die Forschung an Medikamenten gegen Covid-19 deutlich ausbauen. Das Bundesgesundheits- und das Bundesforschungsministerium planen, gemeinsam ein Förderprogramm im Umfang von 300 Millionen Euro aufzulegen, wie aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums an den Grünen-Abgeordneten Kai Gehring hervorgeht, die der F.A.Z. vorliegt. Das wäre mehr als die dreifache Summe der gesamten bisherigen Förderung. Eine entsprechende Förderbekanntmachung soll noch im April veröffentlicht werden.

Biotechnologieunternehmen und die Opposition hatten die bisherige Förderung aus zwei Gründen als unzureichend bemängelt. Zum einen, weil sie sehr viel geringer ausfiel als die finanziellen Mittel für die Impfstoffentwicklung: So belief sich ein erstes Programm des Forschungsministeriums von Anja Karliczek (CDU) für Covid-Therapeutika im März vergangenen Jahres auf 45 Millionen Euro, ein zweites im Januar dieses Jahres auf 50 Millionen Euro. In der Impfstoffentwicklung hingegen gingen allein an drei Unternehmen 750 Millionen Euro. Zum anderen bestand aus Sicht der Biotechunternehmen eine Förderlücke für zulassungsrelevante Studien, die in der Regel sehr teuer sind sodass neue Arzneimittel erst mittel bis langfristig zur Verfügung stünden.

Die neue Förderrichtlinie soll diese Lücke nun offenbar schließen: Sie richtet sich an Medikamente, die in der Entwicklung schon weit vorangeschritten sind. Der Grünen-Abgeordnete Gehring, Sprecher seiner Bundestagsfraktion für Forschung, kritisierte: „Mit einer beherzten Forschungsministerin hätte das angekündigte Programm bereits vor Monaten starten können, und erste Ergebnisse für die praktische Versorgung lägen womöglich schon vor.“ Die angekündigten Mittel müssten nun schnell fließen. Nur so könnten „zumindest einige der forschungspolitischen Versäumnisse des letzten Jahres mit viel Verspätung ausgebügelt werden“.
Formycon | 61,90 €
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Avatar
14.04.21 08:31:02
Beitrag Nr. 2.882 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.788.818 von Klausi77 am 13.04.21 08:55:59
ist denn Formykons Medikamentenentwickluing
bereits so weit vorangetrieben , dass sie in den Genuss der Förderung kommen ? Es sollen lt. Artikel nur diejenigen Biotechs gefördert werden, deren Entwicklung "schon weit fortgeschritten" sind
Formycon | 60,10 €
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Avatar
14.04.21 08:50:40
Beitrag Nr. 2.883 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.805.342 von daniel41 am 14.04.21 08:31:02
Zitat von daniel41: bereits so weit vorangetrieben , dass sie in den Genuss der Förderung kommen ? Es sollen lt. Artikel nur diejenigen Biotechs gefördert werden, deren Entwicklung "schon weit fortgeschritten" sind


zumindest haben sie ein positives PEI-Votum (scientific advice)
Formycon | 60,10 €
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Avatar
14.04.21 09:43:10
Beitrag Nr. 2.884 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.805.687 von infomi am 14.04.21 08:50:40
Zitat von infomi:
Zitat von daniel41: bereits so weit vorangetrieben , dass sie in den Genuss der Förderung kommen ? Es sollen lt. Artikel nur diejenigen Biotechs gefördert werden, deren Entwicklung "schon weit fortgeschritten" sind


zumindest haben sie ein positives PEI-Votum (scientific advice)


Ich denke, die Frage kann nur im Kontext mit den anderen Medikamentenentwicklern beantwortet werden. Wer ist wie weit und wie aussichtsreich ist der jeweilige Medikamentenkandidat. Formycon ist jedenfalls nicht der einzige Entwickler, der da etwas Vielversprechendes in der Pipeline hat und ganz vorne an der Spitze des zeitlichen Ablaufs marschieren sie auch nicht.
Formycon | 59,70 €
Avatar
14.04.21 18:02:54
Beitrag Nr. 2.885 ()
Vielleicht ganz interessant:

Das Unternehmen ImmunityBio möchte eine Pille anstelle einer Impfspritze auf den Markt bringen:
Quelle: Finanzmarktwelt heute

Zauber-Pille

Impfpille statt Spritze heißt es nun, denn seit dem Ausbruch der Pandemie ist sein Unternehmen ImmunityBio dabei, eine andere Art des Impfstoffs gegen das Coronavirus zu entwickeln: dieser Impfstoff würde nicht durch eine Spritze veranreicht, vielmehr handelt es sich um eine Impfpille gegen das Virus (für Spritzen-Phobiker sicher einer gute Nachricht!).

Für das Biotech-Unternehmen testen Wissenschaftler an Freiwilligen, ob die Kapseln nicht sogar besser funktionieren als bestehende Vakzine. Die Impfpille von ImmunityBio soll nämlich nicht nur als Antikörper dienen, sondern auch zusätzlich im Körper weitere Zellen des Immunsystems aktivieren und damit auch gegen Corona-Mutationen wirken.

Trotz der in diesem Sektor eher ungewöhnlichen oralen Einnahme durch eine Impfpille geht es dem Gründer jedoch mehr darum, einen „Impfstoff der zweiten Generation“ zu entwickeln – und nicht darum, unter allen Umständen eine Spritze zu vermeiden. Dr. Patrick Soon Shiong setzt dabei auf die Kombination Antikörper mit zusätzlich aktivierten T-Zellen, die wichtig für die Immunantwort des Körpers sind, so der Gründer in einer Pressemeldung.

Die Aktie von ImmunityBio (WKN A2QQ2E) ist volatil: sie schoss von 7,50 Euro im Dezember bis Februar über die Marke von 30 Euro – seitdem aber hat sich der Kurs halbiert auf aktuell um die 15 Euro.
Formycon | 61,70 €
Avatar
14.04.21 20:20:10
Beitrag Nr. 2.886 ()
Der positive scientific advice war die Grundvoraussetzung von Fördergeldern vom Bund und von Bayern über jeweils 50 mio Euro für die Corona-Medikamenteforschung im allgemeinen.

Nun ist ein zusätzliches Bund-Förderprogramm über 300 mio dazugekommen, und ein Fördertopf der EU über 150 mio.

Formycon hat im wesentlichen bisher
Formycon | 62,10 €
Avatar
14.04.21 20:34:59
Beitrag Nr. 2.887 ()
...erst einen kleinen Teil materielles Eigeninvest betrieben.
Abgeschlossene in vitro Studien sind preislich überschaubar, gegenwärtig befindet man sich in der Präklinik, d.h. Tierversuch.

Kostenintensiv werden dann Milestones wie das Hochskalieren des Herstellungswegs zum Grossmasstab hin, und das Erstellen und Durchführen von klinischen Studien. Hier gilt auch wieder, je umfangreicher die Patientenrekrutierung, desto teurer.

Das Patientenkollektiv, gerade in der Phase2 Studie, die möglicherweise pivotal werden könnte, darf nicht zu restriktiv gehalten werden, sonst erreicht man primäre Endpunkte der Studie nicht, wie neulich bei apeiron (rekombinanter löslicher ace2-Rezeptor) gesehen. Die Unterschiede zu placebo waren hier nicht signifikant, u.a. wegen schon bestehender, guter Standardtherapie der hospitalisierten, beatmeten covid-19 Intensivpatienten.

Die Förderlandschaft entwickelt sich gerade für formycon sehr vorteilhaft.
Darüber hinaus wird der Nutzen von fyb207 im Hinblick auf die Mutationen und escape-Varianten für die Entscheidergremien immer eindeutiger. Im Prinzip läuft für formycon alles wie erwünscht ;-)
Formycon | 62,20 €
Avatar
15.04.21 12:12:36
Beitrag Nr. 2.888 ()
Vielleicht kamen die gestern etwas erhöhten Umsätze hierher:
https://www.dasinvestment.com/anleger-sollten-sich-auch-in-d…
Formycon | 61,90 €
Avatar
15.04.21 16:07:46
Beitrag Nr. 2.889 ()
Enzymatische Aktivität
Teilweise wurde es schon diskutiert. Trotzdem nochmals eine Frage an die medizinischen Experten hier im Forum. Wäre klasse, wenn Ihr zu folgender Thematik etwas sagen könntet.

Formycon hält die Aussagen zur ACE2 Enzymaktivität bzgl. des zusätzlichen Schutzes für die Lunge und das Herz-Kreislauf-System bei symptomatischen Patienten ja offensichtlich sehr vage. Sollte sich die Wirksamkeit aber bestätigen würde das ja nochmal eine andere Qualität von FYB207 bedeuten. Würde das Interesse an dem Wirkstoff nochmals erheblich grösser sein? Lässt sich auf Basis der bisher veröffentlichten in-vitro Ergebnisse bzw der "Keystone Symposia – Antibodies and Vaccines as Drugs for COVID-19" Präsentation aus Eurer Sicht schon ein gewisse Wahrscheinlichkeit bezüglich der zu erwartenden Ergebnisse ableiten ? Zu welchem Zeitpunkt der präklinischen Entwicklung bzw. klinischen Prüfung sind hier belastbare Ergebnisse zu erwarten ?
Andersrum gefragt: Sollte sich die ACE2 Enzymaktivität so nicht bestätigen wäre die Einsatzmöglichkeit des Medikamentes deutlich eingeschränkter? Nach meinem Verständnis geht die Viruslast mit Beginn der Symptome ja bereits zurück. Eine Verabreichung von FYB207 zu diesem Zeitpunkt ist dann doch ohne ACE2 Enzymaktivität deutlich weniger wirksam. Einnahme müsste dann doch frühestmöglich nach positivem Test oder sogar prophylaktisch erfolgen. Oder bin ich hier komplett auf dem Holzweg ?

Übrigens spekuliert der Bernecker Börsenbrief, dass Biontech und Pfizer als Partner für die Entwicklung von FYB207 favorisiert sind. Gibt es für derartige Gerüchte noch weitere Quellen ?
Vielen Dank und Grüsse
Formycon | 61,50 €
Avatar
15.04.21 20:01:02
Beitrag Nr. 2.890 ()
Formycon | 61,20 €
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

Formycon AG - Informationssammelthread