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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 14334)

eröffnet am 09.08.13 22:52:15 von
neuester Beitrag 20.06.21 01:39:24 von

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27.02.15 16:35:32
Beitrag Nr. 4.067 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.196.885 von tantegrete13 am 27.02.15 15:46:54
Zitat von tantegrete13: tesla produziert das model s auf halde. hier kannst du jede menge von den model s ohne wartezeit kaufen:D

http://elektroauto-forum.de/Kleinanzeigen/index.php?id=97

tantchen


Tolle Anzeige mit Datum 2013! Jetzt bitte eine aktuelle ansonsten ist das wohl kaum bzw kaum mehr glaubhaft.

Jeder Autohersteller produziert auf Halde und das sogar extrem insbesondere unter der Betrachtung das die Händler diese Fahrzeuge zwar bilanztechnisch übernommenen haben aber anschließend bei ihnen auf dem Hof stehen bleiben.

Weiterhin werden sogar Händler aufgefordert Tageszulassungen vorzunehmen, um in der Anmeldestatistik besser auszusehen. Formaljuristisch zwar alles korrekt aber letztendlich Lug und Trug von vorne bis hinten.

Bei Tesla werden sogar die Leasingfahrzeuge nur mit den monatlichen Leasingeinnahmen bilanziert somit sind die Fahrzeuge, die in der Bilanz als verkauft gebucht sind auch tatsächlich im Kundenbesenbesitz und nicht irgendwo zwischengeparkt. Das ist ehrlicher.

Das es in China mit der obersten Geschäftsführerin nicht funktionierte kann man auch der unterschiedlichen Mentalität und deren Geschäftsgebaren geschuldet sein. Diese Frau hat Blockverkaeufe an Zwischenhändler vorgenommen, die nicht dem Geschäftsmodell von Tesla entsprechen. Diese Zwischenhändler haben natürlich mit diesen Fahrzeugen richtig Kasse machen wollen. Insbesondere durch die Hochpreispolitik der sogenannten Nobelmarken ist ein Model S im Grunde genommen ein Schnäppchen.

Gruß

Jan-Peter
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27.02.15 15:46:54
Beitrag Nr. 4.066 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.171.313 von Cemby am 25.02.15 14:08:41tesla produziert das model s auf halde. hier kannst du jede menge von den model s ohne wartezeit kaufen:D

http://elektroauto-forum.de/Kleinanzeigen/index.php?id=97

tantchen
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27.02.15 14:50:58
Beitrag Nr. 4.065 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.193.567 von gagaga am 27.02.15 11:42:00
Zitat von gagaga: "Echt? Das Verbrennungskraftwerk, das in Bereitschaft gehalten werden muß, verbraucht per Beschluß solange keinen Brennstoff?"

Genau, es ist ausgeschaltet.


Das funktioniert nicht. Kraftwerke brauchen Stunden bis Tage zum An- und Auslaufen. Also müssen sie in Bereitschaft auch laufen.


Zitat von gagaga: "Die CO2-Emissionen durch die Herstellung der Solarpanels in China, wo besonders viel Kohlekraft verwendet wird?"

Windenergieanlagen brauchen nur wenige Monate, um die Energie zu erzeugen, die zu ihrer Herstellung gebraucht wird.
Die energetische Amortisationszeit von Solarpanels liegt viell. bei ein, zwei Jahren - leben tun sie locker 30 Jahre.


Diese Zahlen sind umstritten. Eine kWh Solarstrom kostet nach Deinen Angaben 10 Cent. Da die Sonne ja "keine Rechnung schickt", bestehen die Solarstromkosten zum größten Teil aus den Herstellungskosten der Solarmodule. Diese werden nicht von Hand gedengelt, es steckt wenig Arbeit darin, die Hauptkosten sind Rohstoffe und Energie, bei Fertigung in China auch noch der Transport. Die 10 Cent je kWh für Stromerzeugung ohne Brennstoffkosten repräsentieren also einen entsprechenden Verbrauch an Ressourcen und Energie bei der Herstellung.


Zitat von gagaga: "Privat möchte ich keinen Big Brother haben der bestimmt und kontrolliert, wann ich welche Geräte zu benutzen habe."
Hier denken wir eher an intelligente Anreizsysteme / flexible Tarife, als Dirigismus.


Also muß der Strom unbezahlbar werden in Zeiten, die Konzernen und Politik nicht genehm sind. Mit "Anreizsystemen" läßt sich nämlich keine Versorgungssicherheit herstellen, wenn man auf Zufallsstrom angewiesen ist. Auf welche Weise Bevormundung und Dirigismus ausgeübt werden, ist nicht entscheidend.

Ich sehe keinen Fortschritt darin, eine zuverlässige Stromversorgung zugunsten einer wetterabhängigen zu zerstören.

Grüße
Teddybear
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27.02.15 11:42:00
Beitrag Nr. 4.064 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.189.763 von Teddybear am 26.02.15 22:41:46"Echt? Das Verbrennungskraftwerk, das in Bereitschaft gehalten werden muß, verbraucht per Beschluß solange keinen Brennstoff?"

Genau, es ist ausgeschaltet.

"Die CO2-Emissionen durch die Herstellung der Solarpanels in China, wo besonders viel Kohlekraft verwendet wird?"

Windenergieanlagen brauchen nur wenige Monate, um die Energie zu erzeugen, die zu ihrer Herstellung gebraucht wird.
Die energetische Amortisationszeit von Solarpanels liegt viell. bei ein, zwei Jahren - leben tun sie locker 30 Jahre.

"Privat möchte ich keinen Big Brother haben der bestimmt und kontrolliert, wann ich welche Geräte zu benutzen habe."
Hier denken wir eher an intelligente Anreizsysteme / flexible Tarife, als Dirigismus.
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26.02.15 23:57:03
Beitrag Nr. 4.063 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.189.895 von gagaga am 26.02.15 23:03:35
Zitat von gagaga: "Was soll das immer mit diesem ominösen "2,5 Tonnen schwere Panzer" den du in Verbindungung mit Tesla bringst."
Das ist der von Lars Thomsen.:)
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26.02.15 23:05:14
Beitrag Nr. 4.062 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.185.767 von R-BgO am 26.02.15 17:04:07
Zitat von R-BgO: ich halte auch die 3-4c für grob falsch;

habe lange nicht selber gerechnet aber eine gute erst Abschätzung kriegt man immer über den Ölpreis:

Barrel 159l für aktuell 60$ enthält rund 10 kWh Energie pro l, d.h. 3,3c/kWh im Brennstoff;

das ist aber VOR jeder Weiterverarbeitung und insbesondere VOR dem Wirkungsgrad


Deswegen vermeidet man Ölkraftwerke.
Ich habe die Quelle verlinkt. Wikipedia ist nicht für anti-ökoreligiöse Umtriebe bekannt. Die Zahlen stammen aus einer Studie der Universität Stuttgart, gerechnet mit Zinsen von 5 bis 10 Prozent.


Zitat von R-BgO: Und wenn man mal ein Kernkraftwerk mit Brennstoffkosten von Null aber Kapitalbedarf von 10..000 Euro/kW ansetzt und das dann auf 40 Jahre abschreibt, dann folgen alleine daraus 2,9c AfA - bei Vollauslastung OHNE jeglichen Stillstand. D.h. ohne Betriebskosten, Kapitalverzinsung, etc.


Dann würde ein Block mit 1500 MW 15 Milliarden Euro kosten. Das ist ein bißchen hoch. Ein Drittel bis die Hälfte ist realistisch.

Von den Kosten in abgeschriebenen, aber noch produzierenden Kraftwerken gar nicht zu reden.

Das ist kein Plädoyer für irgendeinen Kraftwerkstyp. Nur sind 10 Cent Erzeugungskosten eben nicht sensationell niedrig. Und man kann Zufallsstrom nicht mit zuverlässigem Strom gleichsetzen.

Grüße
Teddybear
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26.02.15 23:03:35
Beitrag Nr. 4.061 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.186.100 von Helmut112 am 26.02.15 17:28:06"Was soll das immer mit diesem ominösen "2,5 Tonnen schwere Panzer" den du in Verbindungung mit Tesla bringst."

Asche auf mein Haupt - ich habe das irgendwo aufgeschnappt und nicht weiter überprüft. Laut Wikipedia sinds "nur" 2,1 Tonnen Leergewicht.

Meine Meinung, dass dies beim heutigen Strommix kein ökologisch sinnvolles Mobilitätskonzept ist, halte ich trotzdem aufrecht (außer viell. in Norwegen, das in Wasserkraft ersäuft...)
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26.02.15 23:01:28
Beitrag Nr. 4.060 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.185.767 von R-BgO am 26.02.15 17:04:07na ja, strom wird ja kaum aus Öl gemacht, eher Gas und vor allem Kohle, beide sind billiger / kWh.

Aber trotzdem sind die 4 Cent / kWh keine Aussagekräftige Größe: es sind die Spotmarktpreise, die durch das derzeit fehltkonstruiere EEG (Wälzungsmechanismen) nach unten gedrückt werden durch die Erneuerbaren. Tatsächlich wird aber der allermeiste Strom nach Terminkontrakten geliefert, nicht über den Spotmarkt.

Das Thema ist sehr komplex, ich verstehs auch nur ansatzweise - aber dass Strom nach irgendeiner wirklich sinnvollen Metrik nur 4 Cent wert sein sollte, kann man m.E. ausschließen.
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26.02.15 22:41:46
Beitrag Nr. 4.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.185.341 von gagaga am 26.02.15 16:38:10
Zitat von gagaga: "Mit noch soviel installierten Solar- und Wind-GW kann nicht ein einziges Kraftwerk ersetzt werden. "

Das stimmt nicht ganz, da die Summe von Wind und PV in größeren geographischen Verbünden auch eine gewisse Grundlast bringt - aber es ist richtig, dass erhebliche Reservekapazitäten vorgehalten werden müssen (und zwar besser Gas als Kohle!). Es gibt jedoch viele Möglichkeiten gerade industrielle Großverbraucher zeitlich der Erzeugung anzupassen und die Nachfrage so zu flexibilisieren, die bislang kaum genutzt werden - dasselbe künftig auch mit kleinen Verbrauchern (Waschmaschine, Gefrierschrank...).

Na auf den "geografischen Verbund" wär ich gespannt, in dem garantiert ist, daß immer irgendwo Tag ist und die Sonne scheint, und daß der Wind genug weht. Und auf die nötigen Leitungen und deren Verluste.

Die Industrie und ihre Arbeiter werden begeistert sein. "Leute, es weht leider kein Wind, geht nach hause. Kommt abends wieder, da ist Wind angesagt".

Privat möchte ich keinen Big Brother haben der bestimmt und kontrolliert, wann ich welche Geräte zu benutzen habe.

All das bedeutet das Ende der sicheren Versorgung, wie wir sie kennen, und Überwachung und Kontrolle des Privatlebens. Das ist nicht meine Fantasie, man braucht sich nur anszusehen, was unter "Smart Home" von Versorgern und Politik durchgesetzt werden soll.

Zitat von gagaga: Was aber auf jeden Fall uneingeschränkt stimmt, ist das jede kwh erzeugten erneuerbaren Stroms eingesetzten Brennstoff einspart, und somit CO2 Emissionen.


Echt? Das Verbrennungskraftwerk, das in Bereitschaft gehalten werden muß, verbraucht per Beschluß solange keinen Brennstoff? Und die Herstellung der Windräder und Solarzellen zusätzlich zum Kraftwerk verbaucht keinerlei Energie? Jedenfalls steigt der Ausstoß des theologisch so wichtigen Pflanzendüngers in Deutschland mit der Energiewende.


Zitat von gagaga: Und was auch stimmt ist, dass die Kosten der Langzeitfolgen der CO2 Emissionen NICHT eingepreist sind (das Emissionshandelssystem hat man sehenden Auges gegen die Wand fahren lassen). Wenn dies berücksichtigt wird, dann ist heute schon erneuerbarer Strom der billigste. Kohlestrom ist nur billig aus einer VogelStrauß- bzw. nach-mir-die-Sintflut - Perspektive.


Die CO2-Emissionen durch die Herstellung der Solarpanels in China, wo besonders viel Kohlekraft verwendet wird? Hätte mich auch gewundert, wenn die eingepreist wären. Ich bin kein Fan von Kohlekraftwerken, man sollte nur als erstes versuchen, nichts überflüssiges herzustellen.
Das CO2-Emissionshandelssystem war sehr erfolgreich. Immerhin sind der gescheiterte Politiker Al Gore und der alte Lustmolch und Eisenbahningenieur Pachauri sehr reich damit geworden.


Zitat von gagaga: Das heißt - last but not least - dass elektroautos in einer künftigen Welt mit einem weit höheren Erneuerbaren Energien Anteil als heute ökologisch Sinn machen (heute kaum) - und in einer solchen Welt mit ihren Batterien obendrein zur Lösung des von Dir angesprochenen Flexibilitätsproblems beitragen können.

Mit Blick auf die Wachstumsraten bei der erneuerbaren Stromerzeugung wird ein einem Vorreiter-Land wie Deutschland dieser Zeitpunkt viell. in 10 bis 15 Jahren anfangen, in anderen Ländern tendentiell später.


Ach ja, ich erinnere mich, E-Autos als Stromspeicher. "Chef, ich kenn heute leider nicht zur Arbeit kommen. Der Wind hat nicht geweht, nachts war es überraschend dunkel und man hat mir den Akku geleert, damit die Leute nicht in Dunkeln sitzen und frieren."
Dazu kostet jeder Ladezyklus einer E-Auto-Batterie einige Euro, ohne den Strom. Die E-Autofahrer werden begeistert sein, wenn Big Brother ihre Batterie verschleißt und als Bonus die Reichweite ihres Fahrzeugs noch weiter beschneidet, bei Flaute oder weil Nacht ist.

Am deutschen Wesen wird die Welt genesen? Ich glaub nicht.

Grüße
Teddybear
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26.02.15 22:03:11
Beitrag Nr. 4.058 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.189.286 von jpb999 am 26.02.15 21:43:50Du hast mich nicht verstanden:

ich wollte ja klarmachen, dass die tatsächlichen Kosten höchstwahrscheinlich viel höher sind, indem ich einfach nur auf jeweils eine Kostenposition hingewiesen habe, die alleine schon in die behauptete Größenordnung kommt
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