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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 3229)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.213.919 von xwin am 18.11.17 03:15:15Das ist bei Anzahlungen aber üblich.

Allenfalls bei großen Gewerken können sich Auftraggeber Ausfallbürgschaften ausbedingen - aber typischerweise fließen diese liquiden Mittel ins Tagesgeschäft ein. Deshalb gibt es ja auch Frühbucherrabatte.

Dass das auch ein Insolvenzrisiko beinhaltet, weiß der brave Deutsche spätestens, seit seine KdF-Sparmarken 1945 plötzlich scharf entwertet wurden...

Man sollte die Anzahlung auf den Roadster 2.0 in der Founder-Version als Optionsschein verstehen:

Hohes Risiko auf Totalausfall - aber wenn das Fahrzeug tatsächlich zum anvisierten Preis mit limitierter Auflage in den Spezifikationen kommt, kann man es flott und sehr profitabel weiterverkaufen, selbst wenn Tesla da Theater macht.

Und wer erwartet schon von Optionsscheinen, dass sie grundbuchlich besichert sind?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.214.843 von GGausB am 18.11.17 11:30:04Stimmt wohl. Aber der Punkt des Autors (und meiner) war auch gar kein moralischer, sondern eher der, wie attraktiv denn solch ein Angebot wohl sein könnte. Dass er 500.000 Käufer findet (Tendenz letztens noch fallend), die 1.000 USD anzahlen für ein Model 3 mit 100% Insolvenzrisko mag eine Sache sein. Aber 250.000 USD als Vorauszahlung mit vollem Risiko ... da kann man schon zweifeln.

Das Produkt ist ja noch nicht einmal in Serie entwickelt! Das Kozept der Schwarmfinanzierung dürfte für eine breite Käuferschicht in der angepeilten Grössenordnung doch Kopfschmerzen bereiten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.214.771 von smallstick am 18.11.17 11:11:56für alle wäre es wohl das beste gewesen, ein paar Männer in weiß hätten in mitgenommen, und in ein bisschen beruhigt: " Ja, ist ja gut Elon, ist ja gut, alles wird gut!"
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.214.912 von xwin am 18.11.17 11:49:46
Zitat von xwinAber 250.000 USD als Vorauszahlung mit vollem Risiko ... da kann man schon zweifeln.

Das Produkt ist ja noch nicht einmal in Serie entwickelt! Das Kozept der Schwarmfinanzierung dürfte für eine breite Käuferschicht in der angepeilten Grössenordnung doch Kopfschmerzen bereiten.


Der Betrag ist absolut gesehen sehr hoch, besonders für die "breite Käuferschicht" - woraus man mal wieder sieht, dass das Wort "exklusiv" von excludere = ausschließen kommt: Das Auto ist ja im Gegensatz zum Model 3 eben nicht für die ungewaschenen Massen gedacht.

Schaut man sich an, wie auch wesentlich teurere limitierte Sportwagen sich derzeit preislich entwickeln, klingen die Preise, die für den Roadster 2.0 angekündigt werden, vergleichsweise niedrig... deshalb eben auch der Vergleich mit dem Optionsschein: Chancen auf deutlichen Wertzuwachs, allerdings bei erheblichem Risiko des Totalausfalls...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.214.990 von GGausB am 18.11.17 12:14:16Tesla wird es dann aber leider nicht mehr geben!
einer Firma die täglich 10 Mio. verbrennt und über 10 Mrd. Schulden hat, mit Verlust produziert, und mit einer angeblichen Semi Produktion das mögliche Pleite Risiko noch einmal erhöht,
250.000 Dollar anzuvertrauen! :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
da kann ich gar nicht mehr weiter schreiben:laugh::laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.215.026 von smallstick am 18.11.17 12:21:57Das ist ein durchaus nicht unwahrscheinliches Szenario - und das habe ich mit "Hohes Risiko auf Totalausfall" ja auch gesagt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.214.990 von GGausB am 18.11.17 12:14:16Tesla hat noch nie irgendwas dann geliefert, wenn es hätte geliefert werden sollen.

Die 1,9 Sekunden wirds ohne Spezialreifen (die nach ein paar Tagen runter sind - bei schonender Fahrweise) nicht geben, den AP kann man im Grunde nicht wirklich als AP benutzen und von Zeiträumen brauchen wir ja gar nicht reden.

Und jetzt soll man da 250.000 in etwas stecken, was vielleicht noch Liebhaber findet eines Tages?

Mag sein, dass ein Roadstar 2 irgendwann mal 500.000 USD wert ist wenn nur noch wenige existieren und Tesla Geschichte ist. Aber kann das Ding überhaupt ohne Tesla Kartenmaterial und OTA Updates und Charger vernünftig benutzt werden? Oder ist das nicht eher etwas fürs Museum dann?

Normale ältere Sportwagen mit entsprechender Wertsteigerung kann man ja wenigstens benutzen was auch einen Teil des Wertes ausmachen dürfte.

Ich hätte hier Bedenken, was die Kapitalanlage angeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.215.077 von GGausB am 18.11.17 12:35:37Ganz blöd gefragt ... könnte Tesla die Verpflichtung dem Einleger gegenüber, der einen Roadstar 2 bezahlt hat in eine Gesellschaft auslagern und diese dann insolvent gehen lassen, ohne die Einlage mit in die Gesellschaft zu transferieren? Tesla nimmt sich ja das Recht heraus, mit dem Geld zunächst mal alles andere als die Produktion (und Entwicklung?) des Roadstar 2 zu veranstalten und die Verwendung als Zwischenfinanzierung für das Model 3 ist mehr als offensichtlich.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.213.919 von xwin am 18.11.17 03:15:15
Zitat von xwinDie Einlagen zur Reservierung von Semi-Truck und Roadstar können von Tesla frei verwendet werden und sind nicht geschützt.

https://seekingalpha.com/article/4126129-good-bad-ugly-semi-…

" ... It takes a few clicks on the Tesla website but when you read the details of the Reservation Agreement's Terms and Conditions you find this tidbit of warning:

"You understand that we will not hold your Reservation Payment separately or in an escrow or trust fund or pay any interest on your Reservation Payment."

What this means in plain English in Tesla can spend your money folks. If they go under before you receive your vehicle you can kiss your money goodbye. The exact same terminology can be found here in the new Roadster reservation Terms and Conditions. Risking $1,000 on Tesla's financial endurance for a Model 3 back in 2016 was one thing. But how many smart people able to plunk down $50,000 or $250,000 for the new Roadsters are going to take that same risk now when Tesla's financial conditions have deteriorated so badly for the all of 2017? ...



Vielen Dank Xwin dass Du da mal endlich Klarheit in die Sache bringst, ich nehme an beim Model3 ist es genau so gelaufen? Genau das habe ich mich schon lange gefragt, wundert mich, dass solche versteckten Finanzierungsrunden überhaupt legal sind? Warum keine Verpflichtung , das Geld auf Sperrkonten zu überweisen?
Ich würde sogar so weit gehen, dass der Tesla - Anzahler keinerlei Rechte hat, seine Moneten zurück zu fordern, selbst wenn Tesla nicht Chapter 11 anmeldet? Wenn die sagen: "Geht gerade nicht!", dann müssen es die Reservierer wohl schlucken?

Zitat von xwinAusserdem scheint der Semi-Truck für Spediteure möglicherweise eine ziemliche Fehlentwicklung zu sein, da nur ein Fahrer im Führerhaus sitzen kann und man nicht ohne Probleme ans Fenster kommt, um z.B. Papierkram an Checkpoints zu erledigen. Steht auch alles in dem Artikel, der oben verlinkt ist.


Aber Aber!
Einen Trucker von Elon Musks Gnaden, der mit dem Tesla Semi fahren darf, braucht so etwas profanes wie "Papierkram" nicht. Der regelt selbst im hintersten Usbekistan alles noch mit seiner "App" von seinen zwei Touchscreens aus. Was hast denn Du gedacht? :laugh:

Nein, im Ernst:
Solche Dinge zeigen doch, dass Elon diesen Semi - Truck vermutlich gar nicht ernsthaft entwickelt und bauen will. Dass ist ein reines Show Projekt, genau wie seine Mars - Pläne. Die braucht er, um Investoren zu begeistern und das Schneeballsystem im Gang zu halten.

In der Vergangenheit waren zumindest in Deutschland für gewisse Fahrten Beifahrer zwingend vorgeschrieben. Keine Ahnung, ob es sowas in den USA gibt, aber ich denke schon! Gerade im Zuge des LKW - Terrors ist es denkbar, dass grosse LKWs aus Sicherheitsgründen in Zukunft einen Beifahrer benötigen werden, was macht Elon Musk dann?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.215.125 von xwin am 18.11.17 12:44:08
Zitat von xwinGanz blöd gefragt ... könnte Tesla die Verpflichtung dem Einleger gegenüber, der einen Roadstar 2 bezahlt hat in eine Gesellschaft auslagern und diese dann insolvent gehen lassen, ohne die Einlage mit in die Gesellschaft zu transferieren?


Ohne mich mit amerikanischem Recht auszukennen, schließe ich das mal aus.

Dann könnte ja auch der Privatmann fröhlich einen Kredit aufnehmen, das Geld verprassen und dann sagen, der Kredit sei eine Sache irgendeiner nachträglich gegründeten GmbH - wenn das ginge, wären Kredite ja gleich Schenkungen.

Erst bei Insolvenzen kann man alte Gläubiger so richtig abwimmeln - was nach Chapter 11 wohl etwas anders funktioniert als nach deutschem Recht... Näheres wohl besser durch Juristen mit US-Fokus.
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