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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 3242)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.231.657 von codiman am 21.11.17 07:58:48
TESLA IST EINZIGARTIG UND UNVERZICHTBAR
Die Wirtschafts-Journalisten brauchen Tesla. Sie müssen ja über SENSATIONELLE ERFOLGE berichten. Sonst schlafen ihnen die Leser ein.
Tesla bietet den Medien die Sensation.

Wer erinnert sich noch, dass vor langer Zeit (immer im Sommer, wenn nichts los war), alle über das Ungeheuer von Loch Ness berichtet haben ?
Jeder denkende Mensch wusste, dass es so ein Ungeheuer nicht geben kann. Aber die Medien mussten über etwas berichten. Leere Seiten verkaufen sich schlecht.

Was früher das Ungeheuer von Loch Ness war,
liest sich jetzt so:
"Deutsche Autobauer haben die Entwicklung des E-Autos verpasst."
"Tesla ist führend belm autonomen Fahren."
"Tesla hat einen uneinholbaren Technologievorsprung."

Die Quatscher im TV und die Zeitschriften-Schmierer haben ihre Sensation, unterhalten ihr Publikum,
also ist alles bestens.

Morgen heißt es dann "Was interessiert mich mein Gewschwätz von gestern??"
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.232.173 von Denkanstoss am 21.11.17 09:04:19Tatsache ist doch, dass Tesla einen Weckruf ausgesendet hat, ohne den die Elektromobilität nicht in Gang gekommen wäre.

Es kann ja sein, dass Tesla damit seine historische Mission erfüllt hat und gegen die Entwicklungen der etwas kapitalstärkeren Platzhirsche nicht ankommen mag - aber vor Tesla haben die meisten Autobauer nur Prototypen hingestellt, die hinsichtlich ihrer Antriebstechnik nicht viel weiter waren als die Vehikel, die irgendwann rund um den Ersten Weltkrieg das Rennen gegen den Verbrenner verloren haben.

Vielleicht wird Tesla für die Elektromobilität eine ähnliche Rolle spielen wie Tucker in den späten Vierzigern für Sicherheitstechnik.

Wieso sollte man Journalisten einen Vorwurf machen, weil sie über die technische Entwicklung berichten die das Unternehmen in Gang gesetzt hat?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.232.710 von GGausB am 21.11.17 10:02:46Der Technologievorsprung existiert nicht. Weder allgemein noch speziell beim AP. Einen Lenk- und Bremsassistenten gibt's auch bei Daimler, Audi zusw. Nur wird er dort halt nicht als Autopilot angeboten, weil er keiner ist.
Obendrein ist der angebliche AP KEINE TESLA-ENTWICKLUNG !! Sondern von mobileye bzw. jetzt von nvidia gekauft.

Leuchtet es ein, dass die TV-Quatscher und die Zeitungs-Schmierer glatte Lügen verbreiten, weil sie ihre Sensation brauchen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.232.710 von GGausB am 21.11.17 10:02:46Tesla hat überhaupt keine technische Entwicklung in Gang gesetzt.

Musk hat nur erkannt, dass sich ein E-Auto gut verkaufen lässt,

wenn es eine starke Batterie hat,
wenn es ein exklusives, beispielgebendes Design hat,
wenn man es mit Verlust verkauft.

Die Technik ist genau die selbe wie bei Daimler, BMW, Audi usw.
Aber Tesla ist halt das einzige E-Auto in der oberen Preislage.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.232.173 von Denkanstoss am 21.11.17 09:04:19Heute bei NTV Telebörse wird der neue Rdster von Tesla gezeigt mit dem Hinweis das laut E.Musk das Fahrzeug auch mit Düsenantrieb zum fliegenden Auto wird.:laugh::laugh:
Und so einen Müll bringen die Medien.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.233.010 von 408d0fe3 am 21.11.17 10:30:49Einen (mäßig guten) Witz von Musk
nehmen die geistig minderbemittelten Journalisten für Ernst ?
Kann das sein ??
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.232.836 von Denkanstoss am 21.11.17 10:14:23Ich habe keine Lust auf eine lange Diskussion zu dem Thema.

Ich sehe Fortschritt auch darin, der erste zu sein, der verfügbare Technik zu einem verkäuflichen Produkt zusammenbaut und damit an den Markt geht, anstatt daraus nur Demo-Spaßbremsen zu erstellen, die alles etwas schlechter können als die altbewährten Verbrenner und die dann routinemäßig im Prototypen-Stadium getötet werden.

Dass die Verluste Tesla umbringen können, halte ich für absolut möglich und auch nicht für unwahrscheinlich.

Aber dass ein Unternehmen mit neuem Geschäftsmodell mit erheblichen Verlusten anläuft, ist an sich noch nicht unseriös. Sagt Dir jemand, der längere Zeit in der Mobilfunkbranche gearbeitet hat.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.232.173 von Denkanstoss am 21.11.17 09:04:19Hast du das Gefühl, dass unsere Wirtschaftselite immer die beste Entscheidung im Sinne Deutschlands trifft?

Der Feind ist nicht Telsa sondern China. Dummerweise sind unsere Wirtschaftsbosse zu arrogant um China als Bedrohung zu sehen bzw. war das in der Vergangenheit so. Seit der Quote ist sind nun auf einmal alle ganz begierig viel Geld für die E-Mobilität in die Hand zu nehmen. Bei VW sind es mittlerweile 34 Mrd. in 5 Jahren. Gabs von VW schon mal ne vergleichbare finanzielle Anstrengung? Diese Summe zeigt doch, dass VW bisher nichts hatte, auch wenn alle vom E-Golf schwärmen. Es ist halt nur ein umgebauter Verbrenner. Ein Problem ist z.B. die Hecklastigkeit durch die Akkus bei gleichzeitigem Frontantrieb.
JPMorgan bleibt skeptisch nach Truck und RoadstEr Präsentation:

http://markets.businessinsider.com/news/stocks/tesla-stock-p…

...The ability to actually deliver on its promises could be increasingly important to Tesla. "We believe progress or lack thereof in profitably ramping Model 3 volume (and thereby stemming cash outflow) will be the key driver of Tesla shares into 2018, rather than expectations for future products such as the semi-truck or incredibly quick next-gen Roadster, etc," Ryan Brinkman, an analyst at JPMorgan, said to a note to clients on Monday.

Brinkman said in his note that 2018 would be a make-or-break year for Tesla. As it burns through about $1 billion a quarter, it's more important to start making a profit on the Model 3 production than it is to impress customers with new vehicles that won't see daylight for years. It's worth noting that the Semi event was delayed several times as the company said it needed time to work on Model 3 production.

Tesla executives seem confident in their ability to pull off their updated target of 1,500 Model 3s per week by the end of the company's first quarter, Brinkman said. But Brinkman isn't so sure, and maintained JPMorgan's rating of Tesla as a sell with a price target of $185, about 39.68% lower than the company's current stock price. ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.233.205 von GGausB am 21.11.17 10:45:41
Zitat von GGausBIch habe keine Lust auf eine lange Diskussion zu dem Thema.
Aber Du hast sie ja begonnen...

Ich sehe Fortschritt auch darin, der erste zu sein, der verfügbare Technik zu einem verkäuflichen Produkt zusammenbaut und damit an den Markt geht, anstatt daraus nur Demo-Spaßbremsen zu erstellen,
Na, dann ist in Deinen Augen wohl Toyota mit dem Prius der "Fortschrittsmotor" gewesen.


die alles etwas schlechter können als die altbewährten Verbrenner und die dann routinemäßig im Prototypen-Stadium getötet werden.
Welche Modelle von Tesla meinst Du damit? Wobei, das Problem bei Tesla ist ja, dass es Autos im Prototypenstadium nicht einstampft sondern an die Kunden ausliefert, was ich persönlich für viel schlimmer halte.

Dass die Verluste Tesla umbringen können, halte ich für absolut möglich und auch nicht für unwahrscheinlich.
Das ist der Weg den Tesla geht

Aber dass ein Unternehmen mit neuem Geschäftsmodell mit erheblichen Verlusten anläuft,
Und wie lange dauert dieser "Anlauf" schon? So um die 10 Jahre? Und danach noch weitere 10 Jahre? Und, wie oben schon gesagt, es ist KEIN neues "Geschäftsmodell" Elektroautos zu verkaufen, bzw. sie verkaufen zu wollen. Das Alleinstellungsmerkmal von Tesla ist, dass es Elektroautos, bzw. wohl eher Prototypen herstellt, verkauft und damit Verluste macht. Das ist das Geschäftsmodel von Tesla. Nur, niemand weiss, wozu ein Geschäftsmodell gut ist welches darauf basiert, Verluste zu machen....

ist an sich noch nicht unseriös.
Doch. Das sieht man jeden Tag und jedes Quartal hat man es dann auch noch schwarz auf weiss...

Sagt Dir jemand, der längere Zeit in der Mobilfunkbranche gearbeitet hat.
Was soll denn das gemeinsame von Mobilfunkbranche und Tesla sein, die Akkus?
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