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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 6350)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.905.571 von xwin am 19.02.19 07:59:49
Zitat von xwin: Ja soweit ich das jetzt kapiert habe, ist der node quasi ein Gateway über den theoretisch ein Zugriff auf den CAN Bus aus der Ferne möglich ist. Das ist natürlich sehr unangenehm, wenn mitten in der vollen Fahrt ein Hacker die Bremse zieht oder so. Nun ja ...

Ansonsten ist natürlich ein CAN Bus lokal immer kompromittiert mehr oder weniger. Aber auch kein grosses Problem ansich.



Über Bremse ziehen würde ich mir da weniger sorgen machen, immerhin würde das Ding damit stehen. Das aber die Bremsleistung an sich über das System geregelt werden kann macht mir da mehr sorgen, Tesla selbst hat dies ja nach Kritik an den Model3 Bremsen getan (Rekupperation runtergeregelt und mechanische Bremse raufgeregelt). Bleibt die Frage welche Grenzwerte das System für sowas zulässt. Könnte z.B. durch nen Hackerzugriff die mechanische Bremse da komplett "rausgeregelt" werden so das nur noch rekupperationsbremsungen möglich wären? Falls ja müsste man nur durch ein Fakesignal dem System vorgaukeln das die Batterie voll ist um das Rekupperationssystem quasi lahmzulegen und schon hätte man ein Fahrzeug mit Quasi null Bremswirkung. Das solche Änderungen quasi per OTA möglich sind macht das ganze irgendwie nicht wirklich besser. Aber wie sicher das Model3 den nun ist wird man ja dieses Jahr sehen da Tesla ein Model3 für Pwn2Own zur Verfügung stellt. Bin schon gespannt wie lange die dort brauchen werden um das System zu knacken.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.904.971 von cashtoeter am 19.02.19 00:12:06
Zitat von cashtoeter: Gestern hat Schiff Nr. 6 für Europa abgelegt. Damit könnte zwar das Europa-Backlog in etwa abgearbeitet sein, aber es spricht m.E. einiges dafür, dass Tesla auch ohne ausreichende Neubestellungen noch 1-2 Schiffe auf den Weg bringen muss.

Offenbar wurden die EU-Modelle nicht auftragsbezogen produziert, sondern einfach von Tesla vorkonfigurierte Fahrzeuge auf den Weg geschickt. Ich mache das daran fest, dass offensichtlich der Orderzeitpunkt bezüglich des Auslieferungszeitpunktes keine Rolle spielt. Auch könnte Tesla bei auftragsbezogener Produktion doch ab Fertigstellung des Fahrzeuges den Kunden die VIN ihres Fahrzeuges nennen, was aber offenbar teilweise erst kurz vor Auslieferung geschieht. Offenbar werden also eigentümerlose M3 losgeschickt, und Tesla nutzt die 4 Wochen Transportzeit, um passende Besteller zuzuordnen. Da die Konfigurationsmöglichkeiten begrenzt sind, ist das alles kein Problem solange man noch tausende Besteller abzuarbeiten hat, da findet sich leicht einer der passt. Je weniger aber hinterher übrig bleiben, um so schwieriger wird es.

Daher meine Vermutung, dass Tesla möglicherweise am Schluss tausende M3 zu viel nach Europa schicken muss, bis auch der Letzte sein passendes M3 hat. Wenn ich Recht behalte, sehen wir in wenigen Wochen in jedem SeC Lagerfahrzeuge.


Ja sicher "überliefern" die ein bisschen. Das ist aber bei der relativ überschaubaren Anzahl der Modellvarianten gar nicht so schlecht. Dafür kannst du aber auch ins Autohaus gehen und direkt dein Fahrzeug mitnehmen. Also ein Vorteil ggü. europäischen Herstellern. Das ist in Amiland gar nicht unüblich. So ein Brimborium wie in Deutschland mit MILLIONEN möglichen Modellvarianten ist totaler Nonsense. 35 Farben*7 Flegen*4 Navis*18 Innenausstattungen*18 Motorvarianten*Drölfzig Millionen Varianten der Kombination von verschiedensten Gimmicks ergibt eine hirnrissige Komplexität.

Mit der radikalen Reduktion von Komplexität hat übrigens Henry Ford den Autobau revolutioniert. "Sie können das Model T in jeder Farbe bekommen, die Ihnen gefällt. Vorausgesetzt es ist schwarz."
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.906.069 von enakaji am 19.02.19 08:43:19Oder ein spontaner Spurwechsel. AP Task wurde ja eindeutig identifiziert im System. Naja so oder so unschön wenn sich (auch nur theoretisch) ein Zugriff auf elementare Fahrzeugsteuersysteme aus der Ferne ergibt.

Im Moment aber hat ja noch Niemand den Nachweis gebracht, dass es tatsächlich möglich wäre.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.906.195 von DieroteZora am 19.02.19 08:53:29Klappt halt nur im Amiland. Aus diesem Grund gibt es auch von europäischen Herstellern im Amiland genügend Fahrzeuge auf Lager, weil der Amikunde es direkt mitnehmen will. Der Europäer hätte lieber seine Lieblingsfarbe und Dekorleiste.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.906.195 von DieroteZora am 19.02.19 08:53:29
Zitat von DieroteZora: Dafür kannst du aber auch ins Autohaus gehen und direkt dein Fahrzeug mitnehmen. Also ein Vorteil ggü. europäischen Herstellern. Das ist in Amiland gar nicht unüblich. So ein Brimborium wie in Deutschland mit MILLIONEN möglichen Modellvarianten ist totaler Nonsense. 35 Farben*7 Flegen*4 Navis*18 Innenausstattungen*18 Motorvarianten*Drölfzig Millionen Varianten der Kombination von verschiedensten Gimmicks ergibt eine hirnrissige Komplexität.

Offensichtlich ist diese Komplexität kein Nachteil, wenn man seine Fertigung und Logistik gut organisiert hat. Fahrzeuge mit eine Standardausstattung zum Mitnehmen kann man trotzdem produzieren, macht man ja auch.

Die Kunden lieben offenbar die Auswahl, das genau nach ihren Wünschen konfigurierte Fahrzeug. Und die Ausstattungsorgien sind das, woran die Hersteller verdienen, nicht so sehr am Basisfahrzeug. Unter anderem deswegen geht es ihnen finanziell besser als Tesla.

Zitat von DieroteZora: Mit der radikalen Reduktion von Komplexität hat übrigens Henry Ford den Autobau revolutioniert. "Sie können das Model T in jeder Farbe bekommen, die Ihnen gefällt. Vorausgesetzt es ist schwarz."

Das ist bekannt, doch in den vergangenen hundert Jahren hat sich einiges getan, in Fertigungstechnik und -organisation. Wobei Henry Fords neuartige Serienproduktion sicher fortschrittlicher war als die Tesla-Manufaktur.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.906.273 von felicitas123 am 19.02.19 09:00:42
Zitat von felicitas123: Klappt halt nur im Amiland. Aus diesem Grund gibt es auch von europäischen Herstellern im Amiland genügend Fahrzeuge auf Lager, weil der Amikunde es direkt mitnehmen will. Der Europäer hätte lieber seine Lieblingsfarbe und Dekorleiste.


.... und dies ist der Unterschied zwischen Fastfood und Kultur/Ästhetik...
So was dürfte man eigentlich nicht machen:

34850 $ Für ein Auto zu werben welches tatsächlich 42 900 $ kostet:

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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.906.222 von xwin am 19.02.19 08:56:06Ich denke momentan ist es für Hacker noch nicht interessant genug. Später wird die Karre dann verschlüsselt und Du musst zahlen um einsteigen zu dürfen. Oder mit besserem AP verschwindet das Auto Richtung Osten.

Das klauen der Fahrzeuge wird sicher auch vereinfacht.

Fängst Dir beim Surfen im Tesla einen Trojaner ein und der zeigt an wo das Auto steht und öffnet dann bereitwillig die Türen.

Gibt viele denkbare Szenarios
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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.906.195 von DieroteZora am 19.02.19 08:53:29
Zitat von DieroteZora:
Zitat von cashtoeter: Gestern hat Schiff Nr. 6 für Europa abgelegt. Damit könnte zwar das Europa-Backlog in etwa abgearbeitet sein, aber es spricht m.E. einiges dafür, dass Tesla auch ohne ausreichende Neubestellungen noch 1-2 Schiffe auf den Weg bringen muss.

Offenbar wurden die EU-Modelle nicht auftragsbezogen produziert, sondern einfach von Tesla vorkonfigurierte Fahrzeuge auf den Weg geschickt. Ich mache das daran fest, dass offensichtlich der Orderzeitpunkt bezüglich des Auslieferungszeitpunktes keine Rolle spielt. Auch könnte Tesla bei auftragsbezogener Produktion doch ab Fertigstellung des Fahrzeuges den Kunden die VIN ihres Fahrzeuges nennen, was aber offenbar teilweise erst kurz vor Auslieferung geschieht. Offenbar werden also eigentümerlose M3 losgeschickt, und Tesla nutzt die 4 Wochen Transportzeit, um passende Besteller zuzuordnen. Da die Konfigurationsmöglichkeiten begrenzt sind, ist das alles kein Problem solange man noch tausende Besteller abzuarbeiten hat, da findet sich leicht einer der passt. Je weniger aber hinterher übrig bleiben, um so schwieriger wird es.

Daher meine Vermutung, dass Tesla möglicherweise am Schluss tausende M3 zu viel nach Europa schicken muss, bis auch der Letzte sein passendes M3 hat. Wenn ich Recht behalte, sehen wir in wenigen Wochen in jedem SeC Lagerfahrzeuge.


Ja sicher "überliefern" die ein bisschen. Das ist aber bei der relativ überschaubaren Anzahl der Modellvarianten gar nicht so schlecht. Dafür kannst du aber auch ins Autohaus gehen und direkt dein Fahrzeug mitnehmen. Also ein Vorteil ggü. europäischen Herstellern. Das ist in Amiland gar nicht unüblich. So ein Brimborium wie in Deutschland mit MILLIONEN möglichen Modellvarianten ist totaler Nonsense. 35 Farben*7 Flegen*4 Navis*18 Innenausstattungen*18 Motorvarianten*Drölfzig Millionen Varianten der Kombination von verschiedensten Gimmicks ergibt eine hirnrissige Komplexität.

Mit der radikalen Reduktion von Komplexität hat übrigens Henry Ford den Autobau revolutioniert. "Sie können das Model T in jeder Farbe bekommen, die Ihnen gefällt. Vorausgesetzt es ist schwarz."


Nein DieroteZora Henry Ford hat nicht mit der radikalen Reduktion von Komplexität den Autobau revolutioniert. Henry Ford hat sich überlegt wie man ein Produkt billig macht und hat die Lösung in den Schlachthöfen von Chicago gefunden. Die wahren unglaublich effizient wenn es um das Zerlegen von Schweinen (Rindern) ging und zwar dank "Fliesband". Also hat er genau genommen auch das Fliesband nicht erfunden. Nur er hat begriffen wie was nötig ist um ein Fliesband so zu bauen, das anstatt Schein zerlegen Auto zusammen setzen dabei raus kommt. Der Schlüssel war die Passgenauigkeit der Teile, mit den bis dahin im Automobilbau üblichen Toleranzen hätte ein Fliesband in umgekehrter Richtung also nicht demontieren (Schwein) sondern Montieren nicht funktioniert. Das er sein Modell T in nur ganz wenig Varianten gebaut hat und den Kunden somit ihr Auto aufgezwungen hat, war ein anfangs ein Nebenaspekt, der Ford aber schnell auf die Verliererstraße und erst mal GM groß gemacht hat.

GM hat nämlich das Fliesband und damit das geniale Prinzip wie man kostengünstig Autos baut von Ford kopiert, nur hat GM beim Kunden damit gepunktet, das sie viel mehr Varianten bis hin zu der Möglichkeit das ein Kunde sich ein individuelles Auto bestellt geboten haben. Wie gesagt mit zu wenig Varianten ist Ford auf die Verliererstraße gekommen, und das Ford heute noch groß und stark ist, liegt schlicht daran, das Henry reagiert hat (weil ermußte) und auch mehr Varianten angeboten hat.

Tesla hat auch Probleme mit dem Absatz und reduziert die Varianten immer mehr, wohin bitte soll das führen? Zu mehr Kunden hat es schon zu Zeiten von Henry Ford nicht geführt. Nur Elon ist ja nicht Henry Ford. Elon hat keine Ahnung vom Automobilbau und ist sturköpfig wie ein dummer Esel. Ford war zwar auch ein Dickkopf, nur er wußte wann man nachgeben muß.
Tesla streicht Basismodel 35000$ von der Website.

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