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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 6880)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.479 von chr203 am 23.04.19 19:19:53
Zitat von chr203: Meines Erachtens hat jemand hier schon mal etwas in die Richtung angesprochen: könnte sich der bilanzierte Wert von aktuellen und im Verlauf rückzunehmenden Leasingautos durch das Robotaxismodel ändern ? Letztlich geht EM von ca. 200 000 US-$ Wert eines Model 3 über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren aus, so dass hier ein deutliches Plus durch die Rücknahme eines Model 3 zu erwarten wäre. Sind solchen bilanziellen Kunstgriffen Grenzen gesetzt, oder kann ich einfach virtuell ein solches Geschäftsmodell in der Zukunft erwarten, auch wenn es eigentlich vollkommen unrealistisch ist ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.140 von xwin am 23.04.19 18:32:06"Aber das ist auch eine 100% Irreführung. Festkörper LiDAR (optisches phased array radar) ist in der Entwicklung und solche Sensoren ohne bewegliche Teile werden mal max. $200 kosten in der Serie."

Du meinst wahrscheinlich die Time of Flight (TOF) cameras, right ?
Es wird damit gerechnet (z.B. bei Bosch), dass es technologisch darauf hinausläuft...
Die werden nicht nur ohne bewegliuche Teile, weit billiger, sondern auch noch kleiner (man muss also nicht einen Kloben im Blaulicht Format auf dem Dach spazierenfahren).
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.405.393 von R-BgO am 23.04.19 17:12:58
Zitat von R-BgO: ALSO:

bitte erklärt mir, warum FSD garantiert nix werden kann


Weil Computer kein Bewusstsein haben.

Künstliche Intelligenz gibt es nicht, denn Inteligenz hat damit etwas zu tun, dass man weiss, was man da macht.

Das andere ist nur Dressur.
Du kannst einen Braunbären auf einen Motorroller setzen und er fährt durch die Zirkusmanege, alle freuen sich und sind entzückt!

Blöderweise wird es nicht funktionieren, dass der Meister Petz für die "Lieferhelden" die Pizza ausfahren wird, denn der Petz weiss gar nicht, was er da macht und wie ihm geschieht.

Da kann der Petz auch noch so viele Fahrstunden (Fleet Learning) vom Zirkusdompteur erhalten, es wird nicht funktionieren. Es bringt auch nichts, wenn man noch 1000 weitere Bären einfängt und glaubt, einer von den 1000 wird den Job bei den "Lieferhelden" schon packen, der Meister Petz bleibt dumm!

Wenn der Elon seine Videos und Vorträge vom FSD hält ist es wie eine Zirkusvorstellung, das Publikum bestaunt den Bär auf den Motorrad und sie freuen sich (das und noch viel mehr soll mein Bär zuhause auch bald können!), aber darüber hinaus ist schnell Schluss, und alle Versprechungen lösen sich in Luft auf.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.479 von chr203 am 23.04.19 19:19:53
Zitat von chr203: Meines Erachtens hat jemand hier schon mal etwas in die Richtung angesprochen: könnte sich der bilanzierte Wert von aktuellen und im Verlauf rückzunehmenden Leasingautos durch das Robotaxismodel ändern ? Letztlich geht EM von ca. 200 000 US-$ Wert eines Model 3 über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren aus, so dass hier ein deutliches Plus durch die Rücknahme eines Model 3 zu erwarten wäre. Sind solchen bilanziellen Kunstgriffen Grenzen gesetzt, oder kann ich einfach virtuell ein solches Geschäftsmodell in der Zukunft erwarten, auch wenn es eigentlich vollkommen unrealistisch ist ?


Ja klar ist das möglich, dass ein M3 nach 2 Jahren plötzlich das dreifache Wert ist. Aber nur, wenn der Neupreis des M3 genauso hoch ist. Denn sonst kaufen die Leute die Karre lieber neu. Oder die Karre ist unglaublich begehrt und die Produktion kommt nicht nach. Dann sind Gebrauchte plötzlich teurer als neue.

Beim Audi A2 war das so. Potthäßlich, aber ein Verbrauchswunder. Audi stellte die Produktion ein und plötzlich waren die Gebrauchten teurer als neu. Nachfrage höher als Bestand. Aber eben nur einige Prozente teurer.

Das, was Elon da skizziert hat, liegt wie immer weit in der Zukunft. Wie bekannt ist, überschüttet Elon die Welt mit Visionen, sammelt Geld ein und reißt dann alle Termin- und Qualitätsversprechen.

Und jetzt will er sich also "plötzlich" aufs autonome Fahren konzentrieren? All-In? Ich dachte, er macht das schon seit Jahren!

Ach ja. Autonom kriegt Tesla bis heute ja überhaupt nicht hin. Model Y? Semi? Mars? Solar? Umweltschutz?.........

Der verspricht doch immer, was grade am Vielverprechendsten ist. Jetzt all in? Und was wird aus dem Roadster2?

Und dem ganzen anderen Mist?

Wenn Elon jetzt nicht schnell neues Geld findet, ist ganz schnell der Ofen aus.

Was hat er denn gestern gemacht? Er hat seine Tesla-Bude in ein neues Startup verwandelt! Nicht mehr Elektro-Fahren-Start-Up, weil es ja nicht funktioniert. Jetzt ist es ein FSD-Start-Up. Also Zeit, ne neue Anleihe rauszuhauen.

Das klappt bestimmt....
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.860 von RubiRubin am 23.04.19 19:54:59
Zitat von RubiRubin:
Zitat von R-BgO: ALSO:

bitte erklärt mir, warum FSD garantiert nix werden kann


Weil Computer kein Bewusstsein haben.

Künstliche Intelligenz gibt es nicht, denn Inteligenz hat damit etwas zu tun, dass man weiss, was man da macht.

Das andere ist nur Dressur.
Du kannst einen Braunbären auf einen Motorroller setzen und er fährt durch die Zirkusmanege, alle freuen sich und sind entzückt!

Blöderweise wird es nicht funktionieren, dass der Meister Petz für die "Lieferhelden" die Pizza ausfahren wird, denn der Petz weiss gar nicht, was er da macht und wie ihm geschieht.

Da kann der Petz auch noch so viele Fahrstunden (Fleet Learning) vom Zirkusdompteur erhalten, es wird nicht funktionieren. Es bringt auch nichts, wenn man noch 1000 weitere Bären einfängt und glaubt, einer von den 1000 wird den Job bei den "Lieferhelden" schon packen, der Meister Petz bleibt dumm!

Wenn der Elon seine Videos und Vorträge vom FSD hält ist es wie eine Zirkusvorstellung, das Publikum bestaunt den Bär auf den Motorrad und sie freuen sich (das und noch viel mehr soll mein Bär zuhause auch bald können!), aber darüber hinaus ist schnell Schluss, und alle Versprechungen lösen sich in Luft auf.


So siehts aus.

Der Punkt ist wohl, dass wir Autos viel weniger über den Verstand steuern (ich will da lang fahren) als vielmehr über Instinkte. Du siehst konzentriert nach vorne, nimmst aber unbewußt alles wahr, was links und rechts passiert. Deine Ratio verarbeitet das aber gar nicht. Trotzdem reagierst du, wenn es kritisch wird.

Das pack mal in Software!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.406.785 von gagaga am 23.04.19 19:48:42
Zitat von gagaga: "Aber das ist auch eine 100% Irreführung. Festkörper LiDAR (optisches phased array radar) ist in der Entwicklung und solche Sensoren ohne bewegliche Teile werden mal max. $200 kosten in der Serie."

Du meinst wahrscheinlich die Time of Flight (TOF) cameras, right ?
Es wird damit gerechnet (z.B. bei Bosch), dass es technologisch darauf hinausläuft...
Die werden nicht nur ohne bewegliuche Teile, weit billiger, sondern auch noch kleiner (man muss also nicht einen Kloben im Blaulicht Format auf dem Dach spazierenfahren).


Genau. Die 'phased array' Geschichte besteht aus einer Linie von Emittern, die phasenverschoben zueinander emittieren und daraus ergibt sich eine Modulationsmöglichkeit der Richtung der Strahlkeule. Der Rest ist Laufzeitmessung, Filterung, Histogramm etc ...

Das ganze ersetzt die Spiegelmechanik in den lustigen Hauben auf den Fahrzeugen.

Selbstverständlich arbeiten auch solche System mit Computer Vision um z.B. Verkehrszeichen, Ampelfarben etc zu lesen und die Sensoren gegeneinander abzugleichen (kann das was das LiDAR gerade sieht stimmen oder andersrum das was die Kamera sieht?).

Ich finde gerade diese Redundanz als Sicherheitsaspekt sehr wichtig, wenn nicht entscheidend.

Wie gesagt ... unterstellen wir einfach, Elon Musk hat absolut Recht mit allem was er gestern sagte. Ich hätte da zwei Fragen :

1.) warum testet Tesla nicht am Stammsitz auf echten Strassen und meldet an die Aufsichtsbehörden die Disengagements (wie alle anderen) um die eigene Technologie zu überprüfen und um zu sehen, ob man hiermit besser als die anderen ist (oder glaubt das nur ?).

2.) wenn der bisherige AP nur mit der Rechengeschwindigkeit des onboard Prozessors nicht klar kommt aber das NN von Tesla im Shadow Mode schon so viel gelernt hat, warum werden dann selbst eindeutige grosse Objekte übersehen oder ist es naiv anzunehmen, dass scharfe und eindeutige Verkehrssituationen nicht relativ wenig Rechenleistung zur Analyse benötigen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.405.993 von charliebraun am 23.04.19 18:17:29
Zitat von charliebraun:
Zitat von R-BgO: Nochmal, ich würde nie behaupten dass ich StEtL seinen Mist auch nur ansatzweise glauben würde, aber was wäre WENN?

Dann wäre das doch ein erhebliches Risiko für die short-These, oder?

Ja klar. Aber es ist wie mit dem erfolglosen Typen, der's mit T-Shirt-Handel versucht hat. Drei Kollektionen hat er schon durch und verliert immer noch Geld. Aber jetzt hat er endlich die rettende Idee: er verleiht die T-Shirts! Hammer, oder? :D


Nee, falsch:

Er verkauft T - Shirts an "Verleiher", die dürfen dann seine "Verleih - App" benutzen" und 70% des Verleihbetrages selber behalten.

Ist doch eine geniale Idee, oder?

Nur warum er die T - Shirts nicht selber behält und einfach 100 % selber einstreicht statt 30 %, das habe ich gestern auf der Präsentation nicht ganz verstanden...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.407.046 von ktu am 23.04.19 20:21:28
Zitat von ktu: Das pack mal in Software!


Ich bin da kein Experte. Aber aus dem, was ich noch aus der Systemtheorie kenn, bleibt im Endeffekt folgende Frage.

Unser Nervensystem dürfte quasi ein kontinuierliches Rechensystem sein. Im Gegensatz dazu - unser lieber kleiner x86, der nur Pegel 0 und 1 kennt, nicht mal 0 bis 9 oder ähnlich.

Wenn wir oben auf den Banner schauen, denken wir: "Ist halt grün.". Eine Maschine kann diese Entscheidung nicht so leicht treffen. Mann kann diese ihr anlernen. Aber zu dieser vermeintlich einfachen Entscheidung zu kommen, ist meiner Meinung nach bereits nach ziemlich tief.

Man überschätzt denke ich die Rechenleistung unsere heutigen Systeme zu dem, was wirklich erforderlich wäre, unser Denken nachzustellen. Aus diesen beiden Punkten heraus, wäre mein Ansatz auch eher der, bereits im Voraus Regeln und Standards zu definieren, in denen die Systeme nur funktionieren können und sollen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.407.340 von RubiRubin am 23.04.19 20:50:22
Zitat von RubiRubin: Nee, falsch:

Er verkauft T - Shirts an "Verleiher", die dürfen dann seine "Verleih - App" benutzen" und 70% des Verleihbetrages selber behalten.

Ist zwar bei dem ganzen Humbug ohnehin egal, aber wenn Tesla von einer eigenen Robotaxiflotte spricht (Leasing-Model 3 können lt. Tesla am Ende nicht gekauft werden, da Tesla sie am Ende des Leasings für die Flotte verwenden will), ist das technisch verleihen, und nicht verkaufen.
Zusätzlich einen "Schnitt" zu machen mit Kundenteslas im Tesla Network ist nur das Sahnehäubchen. :kiss:

Manchen hier hat fraud boy ja anscheinend den Kopf verdreht. Halten wir's fest: Man kann kein Geld machen mit führerlosen Taxis, wenn man nur ein fehlerhaftes und gefährliches System hat, das über Level2-Autonomie nicht hinauskommt.
DAS ist die eigentliche Killerbotschaft für diesen ganzen bescheuerten Unsinn.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.403.251 von Computerversteher am 23.04.19 12:58:02Völliger Unsinn. Der NVIDIA Chip verbrät dauerhaft 500 W und hat damit einen signifikanten Energieverbrauch. Ein Scheibenwischer kommt normal nicht über 100 W. Nicht zu vergessen dass die Wärme abgeführt werden muss. Daher nix mit Äpfel und Birnen. Der NVIDIA Chip wird genauso zum autonomen Fahren eingesetzt wie der Tesla Chip. Nur muss der halt unnötigerweise noch LIDAR-Daten verarbeiten...
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