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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 7739)



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Ich wollte nochmal Rückmeldung geben zu den Lackiermängeln im Bereich A/B Säule sowie Türeinstiegen und der Heckklappe am Model 3 geben. Hatte inzwischen Gelegenheit mit einem befreundeten BMWler beim Grillen ein bisschen zu quatschen.

Seines Erachtens nach haben sich die Details über die wir gesprochen haben und die im Video des Norwegers zu sehen waren allgemein eher verschlechtert, auch ein wenig bei BMW. Es scheint so, als komme man allgemein davon weg, zu versuchen, alles "möglichst perfekt" zu machen und es wird zunehmend nur noch gemacht, was unbedingt nötig ist. Insofern hat man den Zenit der hohen Kunst des Automobilbaus überschritten bzw. teilweise selbst aufgegeben. Ich persönlich sehe den Qualitätszenit bei den Autos um das Jahr 2000 +- ein paar Jahre.

Ich persönlich finde das irgendwie schade, vor allem ganzheitlich betrachtet wenig nachhaltig. Und das angesichts der Preise, die für die Autos heutzutage teilweise abgerufen werden. Wenn es jetzt ein günstiges Fahrzeug ist, welches 10 Tsd kostet, lasse ich mir das noch eher eingehen, wie bei einem Fahrzeug, dass technologisch angeblich überlegen sein soll und bei dem 60 Tsd oder mehr abgerufen werden. Scheint heutzutage hip zu sein, für moderate Qualität auch noch viel Geld zu verlangen. Aber was soll ich sagen, wenn man als Hersteller damit gut durchkommt. Ich selbst habe im Haushalt schon mehrere Elektrogeräte repariert, die nach weniger als fünf Jahren auf Grund von Bauteildefekten ausgefallen sind. Beim Wäschetrockner wars ne Diode im Netzteil, bei der Spülmaschine ein Elektrolytkondensator und ein Sensor für den Klarspülbehälter, von den Stellmotoren der Fußbodenheizung und der den Wechselrichtern in der Heizungsanalage möchte ich gar nicht reden. Alle ausgefallenen Bauteile waren das Billigste vom Billigen und ein jeweiliges Bauteil für ein paar Cent mehr hätte das erfolgreich vermieden... Nach der eigenen Instandsetzung laufen die besagten Geräte mittlerweile seit weiteren fünf Jahren problemlos. Ein normaler Verbraucher hätte diese vermutlich entsorgen müssen, weil eine Reparatur viel zu teuer gewesen wäre und neu gekauft, so sieht die Nachhaltigkeit aus, von der heute alle reden... aber zurück zu den Autos und zu Tesla...

Während früher die Karosserien in vielen Fahrzeugklassen so behandelt wurden, dass sie bis zu 20 Jahre ohne Durchrostung hielten, ist das heutzutage anscheinend zunehmend unwichtig.
Dabei ist es doch unter Umweltaspekten sehr positiv, wenn der bei der Produktion entstehende klimatische Fußabdruck sich möglichst niedrig auf die insgesamt zurückgelegten Kilometer eines Fahrzeuglebens auswirkt. Das setzt natürlich voraus, dass es den Akteuren auch wirklich um Umweltaspekte geht. Das bezweifle ich allerdings. Ich kann nur aus eigener Beobachtung sagen, dass hier oft ganz klar eine Doppelmoral vorherrscht, sowohl bei den Autoherstellern als auch in der Politik. Den wenigsten geht es um Umweltschutz und wirkliche Nachhaltigkeit, leider.

Kleine Anekdote zum Schluß:

Ich persönlich bin ja überzeugter Bioradler, d.h. ich strampel durch eigene Muskelkraft. Hab mich neulich mit so einem durch und durch überzeugten "Grünenwähler" unterhalten, der war der Meinung neben einem Elektrofahrzeug muss ein Pedelec unbedingt sein und alle müssen! eines fahren. Und ich sei ja so altmodisch, mit meinem konventionellen Mountainbike und meinem alten Hubkolbenmotor. Zugegeben, wenn man aus gesundheitlichen Gründen oder im Alter ein Elektrofahrrad braucht ist das angenehm und durchaus akzeptabel. Aber viele sind halt einfach bequem und hinterlassen so einen zusätzlichen klimatischen Fußabdruck, der ja - wenn man den aktuellen Diskussionen glauben schenken darf - absolut nicht gewollt ist(sowohl bei der Herstellung der zusätzlichen Komponenten für ein Pedelec als auch der Strom der getankt wird). Hab ihm auch erklärt, dass mein Auto vermutlich das letzte Auto war, was ich mir gekauft hab und dass ich in Zukunft dann eventuell ganz aufs Auto verzichten werde, bevor ich in die Heuchelei mit den Elektroautos einsteige. Verzicht sei der meines Erachtens nach beste Umweltschutz.
Diese Kritik hat besagter Person natürlich überhaupt nicht geschmeckt. Ich persönlich neige immer zu sagen, derjenige der es mit dem Umweltschutz richtig ernst meint, müsste eigentlich ein Pedelec kaufen und Reverse E-Biking betreiben.
D.h. er fährt morgens mit leerem Akku los, bekommt tagsüber vom Antrieb ständig einen gewissen Umweltaufschlag in Form eines Lademoments auf die Tretkurbel und schliesst abends sein Fahrrad an der Steckdose an, um dann die tagsüber biologisch aufgebaute Energie ins örtliche Stromnetz einzuspeisen. Ist natürlich nur ein fiktives Gedankenexperiment, weil die Technik an den Pedelecs das meines Erachtens gar nicht hergibt. Glaube die meisten, mit Ausnahme der Nabenmotoren, können nicht mal rekuperieren. Hat jetzt weniger mit dem Motor, als mit der Energieübertragung zu tun. Und von einer Möglichkeit die Gleichspannung aus dem Akkumulator gar ins Netz einzuspeisen habe ich bei Fahrrädern bislang noch überhaupt nichts gelesen....

Aber für die Umwelt wäre es sicherlich ein gut gemeinter Betrag, wenn auch ein ganz ganz kleiner...

In diesem Sinne, auf alle, die es wirklich ehrlich meinen und den Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, einen schönen Sonntag....
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.335.862 von tesla4ever am 24.08.19 23:52:06
Zitat von tesla4ever:
Zitat von tradit: ...
Die Zahl der shortseller, die sich einen Tesla mieten (nextmove hat das früh erkannt) und absichtlich einen AP-Unfall vortäuschen ist in der letzten Zeit wirklich exponentiell gestiegen!?:laugh::laugh::laugh:



Wo ist teslanotclever eigentlich? Treibt er cash für Montag auf um richtig dick nachzukaufen?


Mit Verlaub, aber Du machst Dich langsam etwas lächerlich mit diesen tonlosen Filmen (Aha da war gar kein AP eingeschaltet!) die keinen Tesla zeigen und wo sogar hier nicht mal ein Unfall geschieht. Was soll das ??

Und dann nennt es der Charlie noch "Slaughterpilot* als ob da Leute abgeschlachtet würden, wo ja kaum einer je einen Kratzer abbekommen hat.

Bravo, wieder FUD vom Gröbsten, ihr seid wirklich Helden!
Es fragt sich echt so langsam, was diese trollende "Helden" überhaupt mit solche Meldungen bezwecken.

Das weiss doch jeder, dass man doch kein Fahrspurassistent, als "Fahrer" Ersatz verwenden soll. Auch die Helden wissen das. Es geht hier um den nächsten Fall, wo der Fahrer diesen Vorschrift in den Wind geschlagen hat. Genau so, wie du auch nicht der abstandhalte automatik als Bremspedal Ersatz verwenden sollte. Das ist unabhängig von der Marke.

Ich habe über's Wochenende ein Volvo probegefahren und mal probiert wie das denn aussieht, wenn ich den Fahrspurassistent als Autopilot verwende. Das Ergebnis war mehr als lächerlich. Das geht keine 10 Sekunden, und das System macht ein gravierender Fehler. Der wichtigste Schalter war für mich der "aus" Schalter. Ich meine persönlich, das funktioniert dermaßen schlecht, das gehört direkt verboten. Fakt ist jedenfalls, du musst immer bereit sein, einzugreifen. Und es auch MACHEN. Auch beim Tesla. Beim Volvo wirst das das sicher nicht vergessen, das Auto eiert von links nach rechts über die Fahrspur. Wozu das dienen soll, ist mir ein Rätsel. Wenn du es verwendest, und es fährt ein Polizeiwagen hinter dir, bekommst du sofort ein Alkoholtest.

Unsere Helden haben vergessen zu erwähnen, dass trotz der schwierigsten Unfallsituation überhaupt (Versetzt auf ein Betonklotz fahren) die beiden Insassen unverletzt waren, und das Auto kein Feuer fing. DAS war eigenlich das wichtigste Erkenntnis bei dem Unfall.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.336.660 von Steigerwälder am 25.08.19 10:46:21
So kommt Fake news auf der Welt.
Zitat von Steigerwälder: https://www.sfgate.com/news/bayarea/article/Update-One-Kille…

Gestern abend ist schon wieder ein Tesla einem anderen Auto hinten drauf gefahren und hat ein Todesopfer verursacht.
Von wegen "schon wieder". Das ist frei fantasiert, und stimmt gar nicht.

Richtig ist: "...it wasn't yet known Saturday night what cause the Tesla to run into the Ranger, or whether the occupants of either vehicle wear wearing seat belts".
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.334.545 von charliebraun am 24.08.19 15:03:55
Zitat von charliebraun: Übrigens, der, der nach Meinung von teen4ever verschwörerisch und absichtlich, tatsächlich auf Autopilot, in diese Autobahnkunststoffpylonen reingefahren ist, hat eine Reparaturrechnung von 24.000$.:D
https://twitter.com/PlugInFUD/status/1164926952576311301

Bringt wieder die Frage der günstigen Tesla-Autoversicherung ins Spiel. Wo ist sie, Elon?:confused:

Geico has increased my Model S insurance with $1000 deductible plan by 300% in 3 years with clean dmv record. Now close to $300 a month. Is this a rip off by #GEICO? Is #TSLA @tesla issuing an insurance as discussed in Q1?
https://twitter.com/BasantaDhungan1/status/11648204472186920…
Das finde ich gut, wenn er es selber zahlen muss, und die Prämie verdreifacht wird, da lernt es der größte Dickschädel noch irgendwann, die Vorschrifte zu beachten, und die andere Verkehrsteilnehmer damit nicht zu gefährden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.473 von AlphaOne_ am 25.08.19 14:16:07
Zitat von AlphaOne_: Ich persönlich sehe den Qualitätszenit bei den Autos um das Jahr 2000 +- ein paar Jahre.

Ich persönlich finde das irgendwie schade, vor allem ganzheitlich betrachtet wenig nachhaltig. Und das angesichts der Preise, die für die Autos heutzutage teilweise abgerufen werden. Wenn es jetzt ein günstiges Fahrzeug ist, welches 10 Tsd kostet, lasse ich mir das noch eher eingehen, wie bei einem Fahrzeug, dass technologisch angeblich überlegen sein soll und bei dem 60 Tsd oder mehr abgerufen werden. Scheint heutzutage hip zu sein, für moderate Qualität auch noch viel Geld zu verlangen. Aber was soll ich sagen, wenn man als Hersteller damit gut durchkommt. Ich selbst habe im Haushalt schon mehrere Elektrogeräte repariert, die nach weniger als fünf Jahren auf Grund von Bauteildefekten ausgefallen sind. Beim Wäschetrockner wars ne Diode im Netzteil, bei der Spülmaschine ein Elektrolytkondensator und ein Sensor für den Klarspülbehälter, von den Stellmotoren der Fußbodenheizung und der den Wechselrichtern in der Heizungsanalage möchte ich gar nicht reden. Alle ausgefallenen Bauteile waren das Billigste vom Billigen und ein jeweiliges Bauteil für ein paar Cent mehr hätte das erfolgreich vermieden... Nach der eigenen Instandsetzung laufen die besagten Geräte mittlerweile seit weiteren fünf Jahren problemlos. Ein normaler Verbraucher hätte diese vermutlich entsorgen müssen, weil eine Reparatur viel zu teuer gewesen wäre und neu gekauft, so sieht die Nachhaltigkeit aus, von der heute alle reden... aber zurück zu den Autos und zu Tesla...


Zumindest in der Fahrzeugelektronik ist das Gegenteil richtig. Speziell der Zeitraum 2000+-x hat massive Elektronikprobleme hervorgebracht, weil die gesamte Qualitätskette mit der fortschreitenden Elektronisierung nicht schritthalten konnte.

Was dort z.B. an Airbag-Systemen verbaut ist, damit bekommst du unter Sicherheitsgesichtspunkten heutzutage noch nichtmal einen Scheibenwischer-IC vom OEM freigegeben.
Das Wort "functional safety" gab es noch gar nicht.

Auch die üblichen Freigabe-Prozeduren werden immer schärfer, bzw. fordern die Hersteller von den Zulieferern die Erfüllung höherer Normen als das noch vor 10 Jahren üblich war.

Bei consumer gebe ich dir Recht: billig, billig, billig und mit eingebauter Sollbruchstelle.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.680 von mozzila am 25.08.19 15:19:11
Zitat von mozzila:
Zitat von Steigerwälder: https://www.sfgate.com/news/bayarea/article/Update-One-Kille…

Gestern abend ist schon wieder ein Tesla einem anderen Auto hinten drauf gefahren und hat ein Todesopfer verursacht.
Von wegen "schon wieder". Das ist frei fantasiert, und stimmt gar nicht.

Richtig ist: "...it wasn't yet known Saturday night what cause the Tesla to run into the Ranger, or whether the occupants of either vehicle wear wearing seat belts".


https://www.tesladeaths.com/
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.707 von mozzila am 25.08.19 15:30:29
Zitat von mozzila: Das finde ich gut, wenn er es selber zahlen muss, und die Prämie verdreifacht wird, da lernt es der größte Dickschädel noch irgendwann, die Vorschrifte zu beachten, und die andere Verkehrsteilnehmer damit nicht zu gefährden.

Blah, balh..
Klar, ich poste ja immer nur die Beiträge von einem einzigen, Deiner Meinung nach anscheinend.🤠
Das ist ein völlig anderer mit "clean dmv record"
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.818 von charliebraun am 25.08.19 16:00:02
Zitat von charliebraun:
Zitat von mozzila: Das finde ich gut, wenn er es selber zahlen muss, und die Prämie verdreifacht wird, da lernt es der größte Dickschädel noch irgendwann, die Vorschrifte zu beachten, und die andere Verkehrsteilnehmer damit nicht zu gefährden.

Blah, balh..
Klar, ich poste ja immer nur die Beiträge von einem einzigen, Deiner Meinung nach anscheinend.🤠
Das ist ein völlig anderer mit "clean dmv record"
Selber Bla Bla
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.337.782 von aceniro am 25.08.19 15:51:56
Zitat von aceniro:
Zitat von mozzila: ...Von wegen "schon wieder". Das ist frei fantasiert, und stimmt gar nicht.

Richtig ist: "...it wasn't yet known Saturday night what cause the Tesla to run into the Ranger, or whether the occupants of either vehicle wear wearing seat belts".
https://www.tesladeaths.com/
Ha ha, und tatsächlich steht das ganz oben auf dieser Webseite. Da wird wohl noch mehr Müll da reingerutsch sein.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.336.660 von Steigerwälder am 25.08.19 10:46:21
Zitat von Steigerwälder: https://www.sfgate.com/news/bayarea/article/Update-One-Kille…

Gestern abend ist schon wieder ein Tesla einem anderen Auto hinten drauf gefahren und hat ein Todesopfer verursacht.

Frage nach Autopilot wird gestellt werden. Bin derselben Meinung wie @markbspiegel:
"How many Tesla drivers on Interstate 880 in Fremont, California (Tesla's most traveled & mapped-- and therefore presumed "safest"-- home turf) WOULDN'T be on Autopilot? My guess: almost NONE."

Autopilot wird auf Freeways zu einem hohen Prozentsatz verwendet. Und wohl erst recht auf der Interstate 880 im Silicon Valley, quasi dem natürlichen Habitat der Autopilotkrankheit.
Auffahrunfall mit hoher Geschwindigkeit paßt auch ins klassische AP-Unfallschema.
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