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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 8101)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.879.581 von Epiker am 09.11.19 10:36:28
Zitat von Epiker: was für mich zählt, der ein zuverlässiges Auto braucht, eben der Service. Dieser Service ist nicht im geringsten linear zum Ausstoß der Teslafahrzeuge mitgewachsen. D.h. je älter die Flotte wird, desto höher die Fallzahlen der Servicefälle. Das kann aber nicht mit der jetzigen Servicestruktur gewährleistet werden.


Der Servicegedanke ist bestimmt begründet. E-Autos brauchen eben wesentlich weniger Service. Bremsbeläge nach 160.000km im Durchschnitt. Bei einem konventionellem Auto sind bis dahin mehrfach Bremsen zu wechseln. Ölwechsel durchzuführen, Keilriemen und Zahnriemen ( kostspielig ) etc. zu wechseln. Tesla hat sogar einen mobilen Service der ins Haus oder ins Büro kommt und die wenigen Leiden der Fahrzeuge behebt.

Die Servicestruktur noch weiter zu verbessern ist nötig und relativ einfach zu bewerkstelligen. Ich glaube es gibt anspruchsvollere Herausforderungen bei diesem schnell wachsenden Unternehmen. In Sachen Service hat Tesla in der Branche revolutionäre Ansätze, die auch umgesetzt werden. Es gibt sogar Fernwartung wie bei Smart Häusern, Flugzeugen, modernen Produktionsmaschinen. Der Servicemitarbeiter kann bereits im Betrieb des Fahrzeugs erkennen, wo Parameter aus dem Ruder laufen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Hier ein Bericht von einem Fahrer der bereits 160.000km gefahren ist mit einem Model3. Der Reifenverbrauch ist etwas hoch für meinen Geschmack.

Zu den Fallzahlen im Servicebereich die höher werden:
Die Servicekapazitäten können ja jederzeit erhöht werden und bedeuten natürlich mehr Revenue (Ertrag). Also kein Hinderungsgrund diese bei Bedarf, wenn die Fahrzeuge in die Jahre kommen, wesentlich zu gegebener Zeit zu erweitern.

Die Lebensdauer der Fahrzeuge ist übrigens auf 500.000 Kilometer ausgelegt. Bei mobile.de etc. findet man niederländische Tesla Fahrzeuge mit +400.000 km Laufleistung und 85% Restladekapazität für +35.000€.
Kein Fahrzeug für mich, doch die scheinen sich zu verkaufen.

Das Elektrofahrzeuge noch teurer sind als Verbrenner, stimmt zwar für den Einkaufspreis.
Wer etwas rechnet wird feststellen: Das E-Auto ist schon jetzt etwas günstiger als verbrennende Fahrzeuge.

Die Lebenserwartung von e-Fahrzeugen ist grundsätzlich höher und wird bei der Betrachtung nicht berücksichtigt.


https://efahrer.chip.de/kostenrechner
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.880.643 von sg-1 am 09.11.19 13:40:56
Zitat von sg-1: [Also im Fall VW: 1jahr Autos mit Hardware für autonomes fahren produzieren dann Daten sammeln, KI trainieren,lernen, usw...
Das sind mMn 5+ Jahre.

Wird Dich jetzt schockieren, aber VW beschäftigt sich seit 15 Jahren mit autonomem Fahren.
2015 autonome Fahrt eines Audi von San Francisco nach Las Vegas (Innenstadtfahrten ausgenommen, für den ja Tesla-Autopilot offiziell auch nicht empfohlen ist), seit einem halben Jahr Level4-autononme Testfahrten in der Stadt Hamburg.
https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-wenn-der-wagen-da…
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Wirst Du von Tesla bezahlt, um diese Lüge immer wieder auszusprechen?

Ich habe mit Fachleuten und Ingenieuren gesprochen die sich mit EV Motorenverschleiss auskennen und Lager / Tribologie auf Hochschulniveau studiert haben.

Tesla-Motoren können auf der Strasse kaum mehr aushalten als ein Verbrennermotor. Die Lagerlebensdauer schwankt im Fahrzeugbetrieb stark, da sich die Lasten umkehren und der Ludicrous-Modus eine starke Belastung verursacht, die mit Sicherheit zu Schäden führt.

Musk sagt, dass der Motor min. eine Million kM durchhalten kann, und das wird sich als nichts anderes als heiße Luft und Lüge herausstellen. Und sonst hast du genau keinen Beweis.

Schau mal auf Timken.com L10-Rechner an und probiere ed aus um zu sehen wie sich die Lebensdauer mit verschiedenen Annahmen verringert.

https://m.youtube.com/watch?time_continue=465&v=e7dCeRm58fo
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.880.778 von charliebraun am 09.11.19 14:13:25
Zitat von charliebraun:
Zitat von sg-1: [Also im Fall VW: 1jahr Autos mit Hardware für autonomes fahren produzieren dann Daten sammeln, KI trainieren,lernen, usw...
Das sind mMn 5+ Jahre.

Wird Dich jetzt schockieren, aber VW beschäftigt sich seit 15 Jahren mit autonomem Fahren.
2015 autonome Fahrt eines Audi von San Francisco nach Las Vegas (Innenstadtfahrten ausgenommen, für den ja Tesla-Autopilot offiziell auch nicht empfohlen ist), seit einem halben Jahr Level4-autononme Testfahrten in der Stadt Hamburg.
https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-wenn-der-wagen-da…


Ja, ist mir bekannt. Auch Daimler ist in den USA aktiv. Die haben dort ein Forschungs/Entwicklungscenter. Liegt auch daran, dass es dort genug Entwickler gibt. Ich hoffe mal, VW will ihr Software Kompetenzzentrum nicht in Deutschland aufbauen (nicht, weil man hier nix kann, aber es gibt zu wenige Leute am Arbeitsmarkt)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.880.904 von sg-1 am 09.11.19 14:36:22Und warum tust Du dann so, als ob VW völlig von vorn anfangen müßte?
Tatsächlich macht/testet Tesla solche autonomen Fahrten unter Aufsicht (Level 4) im Stadtbegiet GAR NICHT (auch nicht über Land, das besorgen die Kunden als beta-Tester guinea pigs).
Was dabei rauskommt, wenn Tesla-Software in etwas komplexerer Umgebung als highways (öffentliche Parkplätze) echt-autonom steuern soll, sieht man an der inferioren Performance von Smart Summon.
Leider erliegt ihr in der Beurteilung des ganzen Themas den wahnhaften Vorstellungen und albernen Bauernfängereien (massiver Vorsprung durch "Daten") von Musk.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.880.958 von charliebraun am 09.11.19 14:50:32
Zitat von charliebraun: Und warum tust Du dann so, als ob VW völlig von vorn anfangen müßte?
Tatsächlich macht/testet Tesla solche autonomen Fahrten unter Aufsicht (Level 4) im Stadtbegiet GAR NICHT (auch nicht über Land, das besorgen die Kunden als beta-Tester guinea pigs).
Was dabei rauskommt, wenn Tesla-Software in etwas komplexerer Umgebung als highways (öffentliche Parkplätze) echt-autonom steuern soll, sieht man an der inferioren Performance von Smart Summon.
Leider erliegt ihr in der Beurteilung des ganzen Themas den wahnhaften Vorstellungen und albernen Bauernfängereien (massiver Vorsprung durch "Daten") von Musk.


Sag ich ja gar nicht, dass VW von vorne anfangen muss. Klar entwickeln die auch schon lange ein System im Labor...Nur Testdaten von einer Teststrecke sind wenig hilfreich. Man braucht Real World Daten. Da führt kein weg vorbei, es sei denn jemand kommt mit einem neuartigen KI Ansatz um die Ecke. Diese Real World Daten bekommt man nur mit einer Flotte. Welche KI-Hardware wird eigentlich im ID.3 verbaut?

Tesla hat momentan Level 2 Autonomie. Das steht so auf der Seite und Käufer wissen das. Käufer sind also nicht mit Level 4 unterwegs. Bitte nicht die Levels der Autonomie miteinander vermischen in den Argumenten.

Tesla hat das was man überhaupt erst mal als Grundlage (in massen) zur Verfügung haben muss. Daten von Situationen, in die man sich nicht im Labor ausdenken kann. Plus Tesla hat auch noch das Framework zur Auswertung und zum Training gut hin bekommen. (siehe Tesla autonomy day video).
Ich nehme mal an, dass andere Hersteller bei der Hardware Nvidia einsetzen werden - viele sinnvolle Optionen gibts in dem Bereich ja nicht. Die verbrauchen aber zu viel. Auch hier hat Tesla viele Leute überrascht mit seinem Weg des eigenen KI-Chips/-Platine. Auch hier hat man nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern kann damit Erfahrungen sammeln für die nächsten Versionen. Allein der Punkt hatte viel zu wenig Einpreisung in der Aktie. Ist halt ein technisches, nerdiges, schwer zu verstehendes Thema. Da werden sich viele denken, ja, die Konkurrenz schläft nicht, Nvidia zieht bald nach ....joa, bestimmt. nur wann? und zu welchem Preis? Nvidia ist ja auch nicht blöd.

Andere ordern halt bei Nvidia jetzt Hardware, die mehr Strom verbraucht - kritisch. und später ordern sie evtl. passende hardware teuer, weil's wenig Konkurrenz gibt. Tesla macht sich von den kritischen Sachen nicht abhängig und optimiert sein System (das ganze ökosystem- nicht nur auto), wo es geht. andere bauen das gerade erst auf
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.878.201 von JMK2019 am 08.11.19 23:58:18
Zitat von JMK2019: Eben genau deswegen finde ich ja die Verwendung des Begriffs (und der weiteren diesbzgl. in den letzten Beiträgen genannten Assoziationen) durch Tesla so kritisch und genau deswegen verwenden andere Hersteller imho diesen Begriff eben bewusst nicht.
Also noch mal die Frage: warum macht es Tesla? Hat wirklich keiner von Euch eine Antwort darauf? Das wäre ja dann auch eine Antwort...

Ach so: und jetzt bitte bitte bitte mit drei mal Sahne eine sachliche Antwort auf diese Frage...


Die Frage kann keiner von uns beantworten, lediglich Vermutungen anstellen. Meine Theorie: Autopilot klingt einfach
besser als Fahrassistenzsystem. Das andere Hersteller es nicht so nennen ist logisch, da es sonst wie eine Kopie von Tesla klingt ;)
Die Meinung der anderen (hier im Forum) ist es, dass Tesla es benutzt um Leute zu täuschen. Kann hier abschließend nicht festgestellt werden.
Was eindeutig ist: Tesla weist deutlich und mehrfach darauf hin, was das System kann. Das ist in ihrem eigenen Interesse, nämlich um sich vor Klagen zu schützen. Jemand der sich in seinem Tesla während der Fahrt schlafen legt, zeigt, dass er sämtliche Hinweise ignoriert hat.
Gleichzeitig hat jemand der ein zwei Wochen den AP benutzt hat, auch ein ganz gutes Gefühl, was er in der Praxis kann und was nicht.

Der Großteil der Leute, die auf den ach so gefährlichen AP hinweisen, sind offensichtlich Leute, die ihn noch nie benutzt haben, während über 90 % der Leute, die tatsächlich Tesla fahren angeben, der AP macht fahren sicherer. (https://www.bloomberg.com/graphics/2019-tesla-model-3-survey…

Aber wem erzähle ich das, die meisten hier halten den AP für ein teufliches Todessystem und werden sich sicher nie in einen Tesla setzen:laugh:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.881.174 von Wegecke am 09.11.19 15:38:13
Meinungsaustausch
Vermutungen stellen wir hier zu 90% doch alle an; wir bekommen einige Fakten und tauschen unsere Interpretation dieser Fakten aus. Finde ich nicht schlimm, ist für mich Kern jeder Diskussion.
Insofern danke für Deine Einschätzung. Kann ich nachvollziehen, hätte aber eine andere Interpretation, die ich auch gerne begründe.
Das Argument, andere verwenden den Begriff AP nicht, um nicht als Kopie von Tesla dazustehen, greift m.E. nicht. Warum? Ich würde Dir zustimmen, wenn das ein gänzlich neuer Begriff wäre. Aber dass die etablierten Hersteller bei Ihren Assistenzsystemen nie auf die Idee gekommen wären, diesen etablierten Begriff zu nutzen, ist für mich ausgeschlossen. Hier wurde bewusst eine vorsichtige Kommunikation gewählt.
Ich bin weit weg, Tesla bewussten Betrug zu unterstellen. Dazu gibt es einfach keine Beweise, in Kombination mit den anderen Werbemaßnahmen/Aussagen (siehe vorherige Beiträge) ist das für mich einfach extrem aggressives Marketing. Habe ich eigentlich grds. kein Problem damit, wenn es nicht gerade in Bereichen passiert, wo andere bei Fehlverhalten der Nutzer massiv geschädigt werden können. Das ist für mich einfach fahrlässig.
Dass Tesla sehr explizit auf die korrekte Nutzung hinweist, dient dies m.E. primär nur der juristischen Absicherung vor Schadenersatzklagen. Warum? Es wird ansonsten stark der Eindruck vermittelt, dass das System schon wehr weit ist und die ganze Überwachung nur aufsichtsrechtlich erforderlich ist.
P.S.: Ich bin bereits mehrfach bei einem Kollegen im Tesla (Model S) mitgefahren und auch schon selbst am Steuer gesessen. Der AP hat mich im Vergleich zu Assistenzsystemen anderer Hersteller jetzt nicht sonderlich beeindruckt. Denke, dass Spurhalteassistenten, Schildererkennung, automati. Abstandshaltung sehr gute Hilfsmittel beim Fahren sein können. Aber die Kontrolle voll dem Fahrzeug zu überlassen, wenn man immer bereit sein muss, schnell einzugreifen fand ich stressiger als selbst zu fahren. Das ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.878.951 von TomTrader am 09.11.19 08:51:02
Zitat von TomTrader: In Flugzeugen gibt es schon seit Ewigkeiten "Autopiloten" und genau das bekommt man für sein Auto. Im Flugzeug muß immer ein Pilot auf den Autopiloten aufpassen. Das ist im Grunde genommen ein Backstein auf dem Gaspedal und ein Seil am Steuerhorn. Kommt ein Berg, fliegt das Flugzeug dagegen.

Aha, da scheint ja einer echt schwer Ahnung von verfügbaren Systemen zu haben. Aber für dich ein kleiner Lesehinweis, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben...

Der US-Avionik-Anbieter Garmin bringt das erste Autoland-System für Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt auf den Markt. Autoland ist so konzipiert, dass es ein Flugzeug landet, wenn der Pilot dazu nicht mehr in der Lage ist.

https://www.aerokurier.de/motorflug/autoland-system-von-garm…
Aber deine Ahnung haut mich auch nicht um. Was sagst du denn enau genommen? Gar nichts. Den Link zu der Flugschule ist Lariefarie.
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