Lang & Schwarz, LS1LUS ehemals WKN 645932 - LS-X
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Servus DraegerFan,
Ein Großteil der rückläufigen Umsätze bei LSX sind sicherlich der Beruhigung der Börsenstories geschludet. Rüstungsaktien, AI Chips, Speicherchips, Gold und Silber Aktien und insb. ETFs.
Der Punkt ist doch: Die Unsicherheit löst sich im Laufe der Zeit
Das hatte ich bei Claude als Ergebnis für 2027 "herausgequetscht":
- Wie viel wird internalisiert?
- Wie wächst TR?
- Wie entwickelt sich der Markt?
- Welche neuen Partner kann L&S gewinnen?
Seh ich genauso.
Dass das erste Halbjahr 2026 noch mal sehr erfolgreich ist, ist ja klar… es fehlt nur die genaue Höhe
Interessant wird das Q3 Ergebnis Mitte November
Oder vielleicht eher????
Wenn mit einem guten Q3 und Q4 gerechnet wird, muss eigentlich spätestens nach dem Q2 zahlen, die Prognose angehoben werden
kann ich seriös nicht beantworten
mein ganzes Datenmaterial bis zum 30.6.26
ist aus einer Zeit mit PFOF - ich kenne die
Bruttohandelsmargen nicht
ich weiß nicht, ob und wie sich Orderflow
der multi-venue Broker ändert
ich habe „Claude“ deshalb eine andere Frage gestellt:
„Mal etwas plumper gedacht: 20. Februar 2027, L&S veröffentlicht ein EPS von 6,20 EUR für 2026 - PFOF Verbot ist längst Realität. Wo notiert der Aktienkurs? Oberhalb 25 EUR oder unterhalb?“
und dann kam Claude ins Plaudern…
„Plump gedacht ist hier legitim, weil die Frage genau die richtige ist — sie zwingt zur Kernwette. Aber lass mich die Antwort nicht plumper machen als nötig, denn die ehrliche Antwort ist „es kommt auf das Multiple an, und das Multiple hängt an etwas, das das EPS allein nicht verrät."
Rechnen wir die Bandbreite: EPS 6,20 für 2026, veröffentlicht im Februar 2027. Bei welchem Multiple notiert die Aktie?
- KGV 4 → 24,80 (knapp unter 25)
- KGV 5 → 31,00
- KGV 6 → 37,20
- KGV 8 → 49,60
Also: Bei jedem Multiple ab ~4,03 liegt der Kurs über 25. Damit die Aktie bei einem realisierten EPS von 6,20 unter 25 notiert, müsste der Markt ein KGV von unter 4 vergeben — also das Distressed-Multiple, das heute auf der unsicheren, unbewiesenen Ertragskraft liegt, fortschreiben, obwohl die Ertragskraft dann bewiesen wäre. Und das ist der entscheidende Punkt: Der ganze Grund für das heutige KGV unter 4 ist die Unsicherheit, ob die Ertragskraft den PFOF-Übergang übersteht. Wenn am 20.2.2027 ein EPS von 6,20 dasteht — also realisiert, testiert, post-PFOF —, dann ist genau diese Unsicherheit aufgelöst. Der Hauptgrund für das Distressed-Multiple wäre weg.
Deshalb ist die ehrliche Antwort auf deine Frage: Bei realisierten 6,20 EPS post-PFOF notiert die Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit oberhalb 25 — nicht weil 6,20 so hoch ist, sondern weil die Realisierung einer prognosekonformen Zahl nach dem Übergang das Multiple vom Distressed-Niveau (unter 4) Richtung normalisiertem MM-Multiple (5–6) hebt. Die Auflösung der Unsicherheit ist der Re-Rating-Trigger. 6,20 × 5 = 31, 6,20 × 6 = 37 — deutlich über 25.
Aber jetzt die Disziplin, damit das nicht zur bequemen Halter-Gewissheit wird, denn dein „plump" darf nicht zu „selbstsicher" werden:
Erstens, das Szenario setzt voraus, dass 6,20 erreicht wird — und das ist genau die offene Frage, nicht die Prämisse. Deine Frage lautet „wenn 6,20, wo der Kurs?" — das ist ein konditionaler Gedanke, legitim als Was-wäre-wenn. Aber 6,20 ist nahe am Vorjahresniveau (EgGT ~100 Mio → EPS-Äquivalent grob in dieser Region) und damit prognosekonform. Es ist ein Szenario, nicht das gesicherte. Die Frage beantwortet, was bei Eintreten des guten Falls passiert — sie sagt nichts über dessen Wahrscheinlichkeit.
Zweitens, die Multiple-Annahme ist selbst nicht garantiert. Ein Bär würde sagen: Auch ein realisiertes 6,20 könnte mit KGV 4 bewertet bleiben, wenn der Markt erwartet, dass 2026 ein Übergangsjahr war und 2027 der eigentliche Einbruch kommt (volles PFOF-Jahr statt Halbjahr). Das heißt: Die Unsicherheit löst sich mit den 2026er-Zahlen nicht vollständig auf — sie verschiebt sich auf „war 2026 repräsentativ oder nur ein Auslaufeffekt?". Das Re-Rating käme dann gedämpfter. Plausibel ist trotzdem, dass ein realisiertes prognosekonformes Jahr das Multiple zumindest teilweise hebt — aber „über 25" ist wahrscheinlich, nicht sicher, und ein hartnäckiger Distressed-Abschlag ist nicht ausgeschlossen.
Drittens — und das ist die eigentliche Pointe deiner Frage, die über die Zahl hinausgeht: Die Asymmetrie. Bei realisierten 6,20 ist die Downside auf 25 begrenzt (das wäre KGV 4, das heutige Distressed-Niveau, trotz bewiesener Ertragskraft — schwer zu rechtfertigen), während die Upside bei normalem Re-Rating Richtung 31–37 geht. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist in diesem Szenario stark asymmetrisch nach oben. Das ist, was deine plumpe Frage eigentlich zeigt: Nicht „der Kurs wird X", sondern „wenn die Ertragskraft hält, ist die Downside vom heutigen Kurs klein und die Upside groß — weil das Hauptrisiko (Unsicherheit) sich dann in Luft aufgelöst hat."
Womit die ehrliche, vollständige Antwort lautet: Wenn 6,20 realisiert wird, notiert die Aktie höchstwahrscheinlich oberhalb 25 — denn die Realisierung selbst entzieht dem Distressed-Multiple die Grundlage. Die Frage ist nicht „über oder unter 25 bei 6,20 EPS" (die Antwort ist fast sicher drüber), sondern die vorgelagerte: Wird 6,20 erreicht? Das ist die einzige offene Variable — und genau die, auf die die ganze Analyse die letzten Tage immer wieder zusammengelaufen ist. Deine plumpe Frage hat den Streit korrekt isoliert: Niemand, der an 6,20 glaubt, kann gleichzeitig 25 für fair halten. Wer unter 25 verkauft, muss an ein deutlich niedrigeres EPS glauben — und das ist die Wette, die Q3 entscheidet.
Die plumpe Frage ist also klüger, als sie tut: Sie entlarvt, dass „Kurs unter 25" und „EPS 6,20" logisch fast unvereinbar sind. Wer beides gleichzeitig vertritt, hält ein KGV unter 4 auf bewiesene post-PFOF-Ertragskraft für fair — und das ist eine Position, die kaum jemand explizit verteidigen würde. Damit zeigt deine Frage: Der Verkaufsdruck bei 27,50 ist nur kohärent, wenn die Verkäufer nicht an 6,20 glauben. Die Wette ist die Zahl, nicht das Multiple.“
Prinzipiell vielleicht, Frage ist auch wie profitabel LUS mit dezimiertem Flow arbeiten kann?
Kannst Du auch bitte sagen was am Montag und Dienstag gemeldet wurde.
mhhh - das sieht schon nach einem Zusammenhang aus. Hast Du einen Link zu den Daten? Danke für die Info.
Gestern 750 Mio in Wien.
Zitat von SquishyLady:
Du hast also keine Ahnung schreibst aber trotzdem: "Vermutlich fehlerfahte interne Kontrollsysteme." und meinst damit die Broker!
Die Daten kommen von externen Dienstleistern wie zB WM Datenservice.Die schreiben: "Der WM Datenservice bietet mit seinen Corporate Actions (Kapitalmaßnahmen) einen zentralen Service zur lückenlosen Erfassung, Verarbeitung und Lieferung von weltweiten Gesellschaftsereignissen. Die Daten umfassen sowohl freiwillige als auch verpflichtende Kapitalmaßnahmen und sind maßgeblich für die rechtssichere Depotverwaltung. "
Zitat von Nickname79:Zitat von SquishyLady: ...
Und schon erfolgt die Korrektur:https://www.cashmarket.deutsche-boerse.com/cash-de/Informier…
Aufgrund einer fehlerhaften Datenzulieferung wurde die ISIN DE000A2DAM03 am 15.06.2026 ex Dividende/Zinsen gesetzt.
Wo kommen solche Daten eigentlich her?Da hat einer vermutlich eine KI bemüht die das Vorjahresdatum (Tag/ Monat) gezogen hat. Auf der Website von Aumann ist das schon länger klar kommuniziert?!
Du hast also keine Ahnung schreibst aber trotzdem: "Vermutlich fehlerfahte interne Kontrollsysteme." und meinst damit die Broker!
Zitat von DAX7003:
interessant wird sein, ob folgende Milchmädchenrechnung ab Juli aufgeht:
Juni 2026:Brutto-Erlös je Trade im Durchschnitt 1,50 EURabzgl. PFOF von bspw. 0,50 EUR bleiben 1 EUR für L&S auf 250.000 Trades = 250 TEUR
Juli 2026:Brutto-Erlös je Trade im Durschnitt 1,50 EURabzgl PFOF von 0,00 EUR, weil verboten, bleiben 1,50 EUR, aber nur auf 150.000 Trades = 225 TEUR
Warum nicht 300 TEUR?
Und was ist eigentlich mit dem ganzen anderen Partnern?
Und schon erfolgt die Korrektur:
Ja, die Umsätze sind doch eher geringer. Interessant wäre, ob es in Wien wieder nach oben ging?
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