Prokon Genussrechte (Seite 224)



Begriffe und/oder Benutzer

 

Antwort auf Beitrag Nr.: 46.876.582 von Willem_de_dridde am 25.04.14 17:54:52Die 3 genannten waren natürlich auch höchst medienwirksam.
Aber wenn ich mich recht erinnere, ging es grob gesagt bei Fall
eins um den größten deutschen Bilanz-Betrug in Form nicht existenter Horizontal-Bohrsysteme (fast doppelte Prokon-Summe),
zwei um total mißlungenes F&E-Airlogistic-Projekt, samt kontroverser Abwicklung als neverendingstory,
drei Scheingeschäfte mit virtuellen Umsätzen.

Da waren wir hier in der filigranen Aufarbeitung, abgesehen von im Verhältnis sehr wenig GRI-Geld (wohl nur Promille v. 1.403Mio.€) für das ominöse EGM-Vorhaben, schon viel weiter mit den ganz anders gelagerten hauptsächlich Kreditvergabe-Problemen.
Unsere vorläufigen Ergebnisse* haben übrigens eine Analogie; s.u.

Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. V. - Die Aktionärsvereinigung – Newsletter Nr. 1-4 :

http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon… v. 14.1.'14 3Seiten;
"PROKON: Aktuelle Situation:
Insolvenz aus Sicht der SdK wahrscheinlich + Sind gekündigte Genussrechte vorrangig zu behandeln?
+ Kündigungen erhöhen Insolvenzwahrscheinlichkeit..."


http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon… v. 23.1.'14 3Seiten;
"PROKON Regernative Energien GmbH meldet Insolvenz an:
Die betroffenen Genussrechte + Das vorläufige Insolvenzverfahren + Insolvenzquote nicht vorhersehbar, Windparks geben Hoffnung
+ Weiterer Verlauf des Verfahrens + Dauer des Verfahrens + Interessensbündelung von entscheidender Bedeutung
+ Weiteres Vorgehen der SdK..."


http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon… v. 27.2.'14 13Seiten;
"SdK erwartet Eröffnung des Insolvenzverfahrens / Quotenschätzung / Insolvenzplan angestrebt:
Gläubigerausschuss bestellt + SdK geht von Insolvenzeröffnung aus + Quote für die Genussrechtsinhaber nicht vorhersehbar,
Schätzung der SdK + Drei bedeutende Geschäftssegmente + Höhe der vorrangigen Verbindlichkeiten + Insolvenzkosten
+ Quotenberechnung + Individuelle Klagen drohen + SdK tritt für Fortführungslösung ein + Vorsicht vor Schnäppchenjäger
+ Weiteres Vorgehen..."

*Die dortige Berechnung an Hand der '12-er Zahlen mit dem Ergebnis min.1/3 bis max.2/3 ist detailliert u. schlüssig,
paßt so auch 1 Jahr weiter auf aktueller Ende '13/Q1'14.

http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon… v. 3.4.'14 5Seiten;
"Aktuelle Entwicklungen / SdK rät von Übertragung der Genussrechte auf PROKON Genossenschaft ab:
SdK führt ergebnisoffene Gespräche + Bericht des vorläufigen Insolvenzverwalters + PROKON-Genossenschaft SdK warnt zur Vorsicht!
+ Weiteres Vorgehen..."

Incl. Entlassungen RODBERTUS u. GRONAU.

SdK u. FvPeV haben zwar Gespräche geführt, mit dem einheitlichen Tenor der gewünschten Unternehmens-Fortführung,
sind aber herkunftsbedingt in der Ausgestaltung des Konzeptes sehr unterschiedlicher Meinung:
AG=Aktiengesellschaft versus eG=Genossenschaft mit max.Satzung (s. diverse Vorstellungen gegenüber CRs Versuch i.G. Ende März).
Hoffentlich war CR dann nicht so kreativ in der Buchführung wie der berühmte Immobilien-Schneider aus Frankfurt, der bei den Banken eine Verkaufsfläche von z.B. 60 m2 pro Laden angab und doch nichts dafür konnte dass die Bänker annahmen das sei die Bodenfläche und nicht wie in Wirklichkeit 20 m2 Boden- und 40 m2 Wandfläche für Regale :)
In der Medien-Landschaft scheint es heute nichts neues zum Thema zu geben.
Aber zum Ausgleich ein bißchen Erheiterung:

https://www.titanic-magazin.de/news/titanic-kurzreportage-pr…
Wer dort so Wetter-wissenschaftlich zitiert wird, hat(te) den Olymp des ironischen Humors erklommen !
was schlimm ist, ist dass Carsten Rodbertus freigestellt ist.
vielleicht gibt´s für die Gläubigen ja eine möglichkeit in ihn direkt zu investieren oder sein konto aufzufüllen.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.876.176 von rmx-1 am 25.04.14 16:53:35@rmx-1

Wo steht geschrieben, das Prokon mehr oder weniger ausschliesslich in Windkraft investiert?

Es mag den Anlegern suggeriert worden, das wars aber auch. Prokon ist erneuerbare Energien. Darunter kann man sich viele Dinge vorstellen und daher ist vollkommen logisch, das auch in solche, vermeindlich, abstrusen Ideen investiert wird. Wenn unsere Vorfahren diese Ausschlieslichkeit des jetzigen Wissenstandes gelebt h$tten, würden wir heute ganz schön dumm aus der Wäsche schauen.
In einer Insolvenz wird dem Anleger immer wieder vor Augen gehalten, was denn so täglich im Leben eines Unternehmens abgeht. Solange nichts passiert, interessiert das nicht die berühmte S.., im Insolvenzfall wird dann noch hinterfragt, warum denn die Handseife von der Firma X war und nicht von der Y, die doch viel billiger ist.
Wer sich daher über solche oder auch andere Absurditäten aufregt, sollte das Geld unter dem eigenen Kissen bewahren. Alle anderen Anlagen führen, im Insolvenzfall, zwangsläufig zu Diskussionen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.879.048 von Boersiback am 26.04.14 11:43:02Warum?

Sollte an den Dingen irgendetwas dran sein,wird sich darum schon der Insoverwalter kümmern und die Staatsanwaltschaft einschalten. Und schliesslich gibts ja auch noch die FvP`ler. Die werden doch sicherlich alles dran setzen, ihre Quote dadurch zu erhöhen, das Sie sich ihr Kapital zurückholen:kiss:
Zitat von mopswombard: @rmx-1

Wo steht geschrieben, das Prokon mehr oder weniger ausschliesslich in Windkraft investiert?

Es mag den Anlegern suggeriert worden, das wars aber auch. Prokon ist erneuerbare Energien. Darunter kann man sich viele Dinge vorstellen und daher ist vollkommen logisch, das auch in solche, vermeindlich, abstrusen Ideen investiert wird. Wenn unsere Vorfahren diese Ausschlieslichkeit des jetzigen Wissenstandes gelebt h$tten, würden wir heute ganz schön dumm aus der Wäsche schauen.
In einer Insolvenz wird dem Anleger immer wieder vor Augen gehalten, was denn so täglich im Leben eines Unternehmens abgeht. Solange nichts passiert, interessiert das nicht die berühmte S.., im Insolvenzfall wird dann noch hinterfragt, warum denn die Handseife von der Firma X war und nicht von der Y, die doch viel billiger ist.
Wer sich daher über solche oder auch andere Absurditäten aufregt, sollte das Geld unter dem eigenen Kissen bewahren. Alle anderen Anlagen führen, im Insolvenzfall, zwangsläufig zu Diskussionen.

Ich habe da ein anderes Verhältnis zum Geld als Sie.. Ich denke, dass ein Geschaäftsmann, der mit dem Geld anderer Leute hantiert, schon in der Lage sein muss, offensichtlichen Betrug von kreativen Entwicklungen mit Chancen und Risiken zu unterscheiden. Wenn er dazu sekbst nicht in der Lage ist, MUSS er sich vertrauenswürdigen fachkundigen Rat einholen. Und EGM ist offensichtlicher Betrug. Jeder, der das nicht erkennt, ist für mich ein Depp, mit Verlaub und Entschuldigung im Voraus..
Und da ich CR nicht unbedingt für einen Deppen halte, glaube ich eben, dass der Hintergrund dieser Kooperation noch ein ganz anderer ist und möglicherweise doch etwas mehr als nur ein Promille der Anlagesumme dorthin abgeflossen ist...
Zitat von mopswombard: @rmx-1

Wo steht geschrieben, das Prokon mehr oder weniger ausschliesslich in Windkraft investiert?

Es mag den Anlegern suggeriert worden, das wars aber auch. Prokon ist erneuerbare Energien. Darunter kann man sich viele Dinge vorstellen und daher ist vollkommen logisch, das auch in solche, vermeindlich, abstrusen Ideen investiert wird. Wenn unsere Vorfahren diese Ausschlieslichkeit des jetzigen Wissenstandes gelebt h$tten, würden wir heute ganz schön dumm aus der Wäsche schauen.
In einer Insolvenz wird dem Anleger immer wieder vor Augen gehalten, was denn so täglich im Leben eines Unternehmens abgeht. Solange nichts passiert, interessiert das nicht die berühmte S.., im Insolvenzfall wird dann noch hinterfragt, warum denn die Handseife von der Firma X war und nicht von der Y, die doch viel billiger ist.
Wer sich daher über solche oder auch andere Absurditäten aufregt, sollte das Geld unter dem eigenen Kissen bewahren. Alle anderen Anlagen führen, im Insolvenzfall, zwangsläufig zu Diskussionen.


Da ist was schief gegangen, hier nochmal:
Ich habe da wohl ein anderes Verhältnis zum Geld als Sie..
Ich denke, dass ein Geschäftsmann, der mit dem Geld anderer Leute hantiert, schon in der Lage sein muss, offensichtlichen Betrug von kreativen Entwicklungen mit Chancen und Risiken zu unterscheiden. Wenn er dazu selbst nicht in der Lage ist, MUSS er sich vertrauenswürdigen fachkundigen Rat einholen.

Und EGM ist offensichtlicher Betrug!

Jeder, der das nicht erkennt, ist für mich ein Depp, mit Verlaub und Entschuldigung im Voraus.. Und da ich CR nicht unbedingt für einen Deppen halte, glaube ich eben, dass der Hintergrund dieser Kooperation noch ein ganz anderer ist und möglicherweise doch etwas mehr als nur ein Promille der Anlagesumme dorthin abgeflossen ist...
Langersehnt und heiß erwartet:

Region Köln Protokoll des Treffens vom 16.04.2014

Freunde helfen Freunden: Dieses Projekt liegt im Moment bei der BaFin, die uns vor einer Vermittlung gewarnt hat.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.880.262 von Leichtmatrose am 26.04.14 20:03:57An die FvPler: Willkommen in der Realität. Enjoy your stay.
Die Vermittlung "Freunde helfen Freunden" wird es nicht geben, das häten die FvPler hier schon vor langer Zeit lernen können.

Der Punkte "Wahlen zum Vorstand" ist der acid-test für die Rodbertus-Prophezeiung, dass sich der FvPeV in verschiedene Gruppen aufteilen wird (hard-core ökos, teils grenzdebile Senioren mit zuviel Zeit, Mitarbeiter der PROKON, die den FvPeV zur Arbeitsplatzsicherung einspannen und Rodbertus auf dem Laufenden halten). Um die Mitarbeiter zu ködern, wollen sich die FvPler bei Penzlin einsetzen. Penzlin hat wahrscheinlich noch nie ein Mandat gehabt, dass für soviel Komik sorgt. Von Rodbertus und den FvP wird er noch seinen Enkeln erzählen - hoffentlich kann er dann vor lauter Lachen noch sein Wasser halten.

"Vereinssatzung:Umlage": da geht die Angst um. Reichen die Vereinsbeiträge für die Arbeit der RA Madsen et.al. oder geht mittendrin das Geld aus? Will der Vorstand haften? Wer will in den Vorstand, wer will wieder raus?

Bei den Punkten fehlte noch bei den FvPlern: Gemeinnützigkeit ist ausgeschlossen, die Stiftung Warentest wird auch künftig nicht als PR-Agentur in Erscheinung treten, Umwandlung in eine Genossenschaft interessiert keine andere Gläubigergruppe.

Adressdaten aller GRI: von Datenschutz halten die FvPler vermutlich immer nur dann was, wenn sie gerade selbst keine Daten brauchen. Die Umwandlung in eine Genossenschaft interessiert auch nur die FvPler. Und was die Banken angeht: unabhängig davon, dass die Kredite nicht hoch sind, können die Banken alles verlangen, was sie wollen. Denn sie sind abgesichert und in einer sehr komfortablen Verhandlungsposition.
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben