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Prokon Genussrechte (Seite 876)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.674.915 von salix am 05.09.17 22:12:19
Moin...
Ermittlungen wegen Schneeballsystem: Einstellung m.E. nachvollziehbar.

Das zweite Verfahren dürfte wohl eines wegen des Anfangsverdachts der Insolvenzverschleppung sein. Da tippe ich allerdings auf Anklageerhebung und anschliessenden Prozess.

Und ja, was eigentlich machen die drei Ex-GF? Ist der eine noch beim Klotzbau bei der HIT? Die beiden anderen noch im Unternehmen oder dem irgendwie als Berater verbunden?
PROKON verzichtet künftig auf ein Rating. Bei allem, was man über ein Rating und die bislang beauftragte Rtingagentur sagen kann, ist diese Entscheidung eines Unternehmen mit der miserablen Vorgeschichte in meinen Augen doch eher ziemlich provinziell.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.865.047 von sam252 am 02.10.17 15:13:06
Zitat von sam252: PROKON verzichtet künftig auf ein Rating. Bei allem, was man über ein Rating und die bislang beauftragte Rtingagentur sagen kann, ist diese Entscheidung eines Unternehmen mit der miserablen Vorgeschichte in meinen Augen doch eher ziemlich provinziell.

... was für die deutschen "Rating-Agenturen" (und ihre Vorgeschichten insbesondere bei Mittelstandsanleihen) aber genau so gilt. Insofern: passt scho.
Zumindest hat man damit ein offizielles Downgrade vermieden.
Wobei mir der Sinn der Aussage "ein selektiv öffentliches Rating zu den dort geltenden Bedingungen" noch immer nicht klar ist. Kostenpflichtiger Zugriff nur für zahlende Kunden ?
Für alle die, die gern mal etwas Anderes lesen, als die Marketing-Berichterstattung auf prokon.net. Hier ein paar aktuelle Zeilen aus "Die Rheinpfalz", derzeit noch kostenfrei abrufbar:

"LANDKREIS SÜDWESTPFALZ
Windräder sollen erst im Juni stehen

Riedelberg/Kröppen: Zeitplan für Anlagen am Stausteinerhof geändert – Arbeiten laufen seit Ende August wieder"


Darin heißt es u.a.:

"[...] Als Grund für die Verzögerung nannte Prokon-Sprecherin Anne Dittrich interne Umplanungen sowie Abstimmungen und Vereinbarungen mit dem Hersteller der Anlagen. Man habe sich daher entschieden, den Termin für die Inbetriebnahme der Windräder von Januar auf Juni 2018 zu verschieben. Wegen des so entstandenen Zeitpuffers „wurden die Bauarbeiten in diesem Frühsommer zunächst pausiert, um nun seit Ende August weitergeführt zu werden“. [...]"

Quelle: https://www.rheinpfalz.de/lokal/pirmasens/artikel/windraeder…

Auch, wenn der Artikel nach meinem Geschmack gern etwas kritischer in die Tiefe hätte gehen können, offenbart sich in der Außendarstellung der Presssprecherin, dass die Kompetenz im Bereich Projektmanagement nach wie vor fragwürdig ist. Wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, wie bei Prokon die Projektierungskosten aufgrund (Projekt-)Missmanagements aus dem Ruder laufen werden. :rolleyes:
Und außerdem:

Mitteilung der Verwaltung der Genossenschaft
Der Aufsichtsrat und der Vorstand der Genossenschaft teilen mit, dass Wolfgang Siegel sich entschlossen hat, aus persönlichen Gründen sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats der Genossenschaft niederzulegen. Die Genossenschaft bedankt sich bei Herrn Siegel für die geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Quelle: https://www.prokon.net/news-und-presse/personelle-veraenderu…
Die SDK berichtet, dass wohl die 100 Mio Euro Ausschüttung für Abgeltungsgläubiger diesen Monat beginnen soll. Wenn ich es mal richtig verstanden habe, sollte davon auch die Prokon Genossenschaft davon profitieren. Vielleicht kann dies jemand bestätigen und auch quantifizieren was dies für die G. heißt.
http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon…

Newsletter 45 | PROKON
Öffentliches Kaufangebot


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Ihnen heute neue Informationen zum Verfahren PROKON mitteilen.
Herr Constantin Jantzen aus London hat den Inhabern der Anleihe A2AASM ein öffentliches Kaufangebot gemacht. Er bietet einen Preis in Höhe von 62,00 % flat je Anleihe, das bedeutet, aufgelaufene Stückzinsen werden nicht vergütet. Der Nominalwert pro Anleihe beträgt derzeit 9,28 Euro. Sie würden bei Annahme des Angebots demnach pro Anleihe 5,75 Euro erhalten.
Aus unserer Sicht sollten Sie dieses Angebot nicht annehmen. Die Anleihe notiert aktuell zu einem Kurs von 78 % an der Börse. Dazu kommen noch die bis zum heutigen Tag aufgelaufenen Stückzinsen in Höhe von ca. 1,6 %. Bei einem Verkauf über die Börse würden Sie demnach pro Anleihe 7,39 Euro erhalten.
Sofern Sie also in Erwägung ziehen, die Anleihe zu veräußern, bietet ein Verkauf über die Börse einen knapp 20 % höheren Erlös als die Annahme des öffentlichen Kaufangebots.

Für Rückfragen stehen wir unseren Mitgliedern gerne per Telefon unter 089 / 20 20 846-0 oder per E-Mail unter info@sdk.org zur Verfügung.
München, den 05.12.2017 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
@Cleara, @Oberkassel, @Larry
Danke für Eure erste Einschätzung zum Thema Payment/Zahlungsdienstleister.
Habe mir heute den Geschäftsbericht 2018 mal durchgelesen. Im Juni ist das erste mal eine formellle Ausschüttungen auf die Genossenschaftsanteile geplant. Da diese in der Regel aber wegen der Kapitalherabsetzung nicht voll eingezahlt sind, gehe ich von einer Einzahlung auf die Genossenschaftsanteile aus. Die ersten vier Monate gab es ja ordentlich Wind, so dass die Erträge 2019 deutlich besser als 2018 werden könnten, wenn im Herbst der Wind normal ausfällt. Die Abschreibungen sollten auch weiter zurückgehen und die Fremdmittelzinsen sollten mit zunehmender Bonität auch sinken (vor allem auch bei Refinanzierungen). Nach 3 Jahren darf ja die Anleihe gekündigt werden. Sollte sich eine Bank finden, welche dabei mitmacht (bei den niedrigen Zinsen sollte sich eine Bank finden lassen) könnte es für die Anleihen bald ein schönes Happy End geben können. Bin gespannt ob dazu auf der GV was gesagt wird. Ich fände es positiv wenn Prokon selbst von der vonhandenen Liquidität Anleihenanteile kaufen würde um Buchungsgewinne später zu verbuchen. Weiß aber nicht ob dies gesetzlich erlaubt ist. Nachdem im Juni das dritte Mal eine Teilrückzahlung des Darlehen stattfindet, sollte dies dem Anleihekurs weiter Auftrieb geben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.622.540 von udo_70000 am 22.05.19 14:20:51
Zitat von udo_70000: Habe mir heute den Geschäftsbericht 2018 mal durchgelesen. Im Juni ist das erste mal eine formellle Ausschüttungen auf die Genossenschaftsanteile geplant. Da diese in der Regel aber wegen der Kapitalherabsetzung nicht voll eingezahlt sind, gehe ich von einer Einzahlung auf die Genossenschaftsanteile aus. Die ersten vier Monate gab es ja ordentlich Wind, so dass die Erträge 2019 deutlich besser als 2018 werden könnten, wenn im Herbst der Wind normal ausfällt. Die Abschreibungen sollten auch weiter zurückgehen und die Fremdmittelzinsen sollten mit zunehmender Bonität auch sinken (vor allem auch bei Refinanzierungen). Nach 3 Jahren darf ja die Anleihe gekündigt werden. Sollte sich eine Bank finden, welche dabei mitmacht (bei den niedrigen Zinsen sollte sich eine Bank finden lassen) könnte es für die Anleihen bald ein schönes Happy End geben können. Bin gespannt ob dazu auf der GV was gesagt wird. Ich fände es positiv wenn Prokon selbst von der vonhandenen Liquidität Anleihenanteile kaufen würde um Buchungsgewinne später zu verbuchen. Weiß aber nicht ob dies gesetzlich erlaubt ist. Nachdem im Juni das dritte Mal eine Teilrückzahlung des Darlehen stattfindet, sollte dies dem Anleihekurs weiter Auftrieb geben.


- Ja, 10% des Jahresüberschusses werden Rücklagen (=Eigenkapital) zugeführt. Der Rest wird ausgeschüttet wobei Alt-Genossen eine (Teil-)Auffüllung ihrer Geschäftsguthaben erhalten. Für Neu-Genossen, die deutlich in der Minderheit sind, gibt es Cash.
- Die unter Umständen bessere Bonität sorgt erst mal nicht für nennenswert geringere Zinsaufwendungen, da die Konditionen der Anleihe nicht von der Bonität abhängen, sondern fix für die Laufzeit sind.
- Noch in den nächsten paar Jahren kann die Anleihe nur über pari gekündigt werden (siehe Anleihebedingungen). Da müsste man schon einen sehr günstigen Bankkredit bekommen, damit sich die Kündigung lohnt.
- Rückkäufe in Anleihen sind gesetzlich nicht beschränkt. Wenn man keine adäquaten Renditen in den regulären Geschäftsbereichen erzielen kann, wäre das grundsätzlich anzuraten.

Die Anleihe wird ansonsten hauptsächlich hier diskutiert:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1255878-241-250/…

- Rückkäufe
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