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Prokon Genussrechte - Die letzten 30 Beiträge



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Die heutige Meldung zu dem Bau und Verkauf eines großen finnischen Windparks der dann sehr viel Strom an Google liefert finde ich schon super. Google dürfte ein sehr solventer Stromkunde sein. Prokon wächst da in große Dimensionen hinein. Brauchen wir auch wenn die Welt gerettet werden soll.
PROKON Regenerative Energien Unternehmensanleihe 3,50 % bis 06/30 | 89,00 €
Im Mitgliederbereich von Prokon sind die Ergebnisse der Abstimmungen veröffentlicht. Wäre schön wenn da auch noch Folien die möglicherweise dort gezeigt wurden, veröffentlicht werden. Eine Rechtsanwaltskanzlei will wohl zusätzlich Geld von Prokonanlegern abzocken, dazu gibt es ein Hinweisschreiben von Prokon im Mitgliederbereich, sich da nicht einschüchtern zu lassen. Entsprechende Hinweise kann man im Datenschutzgesetzt dann auch selber nachlesen.
PROKON Regenerative Energien Unternehmensanleihe 3,50 % bis 06/30 | 87,33 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.816.502 von udo_70000 am 16.06.19 07:17:56
Zitat von udo_70000: Da die Zinsen sinken und sinken und z. B. die GLS- bzw. deren Tochter Umweltbank sehr stark wachsen, könnte ein Zinsatz von unter 2,5% vielleicht noch werden, ich denke aber auch, dass dies nur kommt, wenn es z. B. einen stürmischen Herbst/Winnter gibt und man die Verluste durch die über pari Zahlung verschmerzen kann. Zumindest ist aber die Rückzahlung gesichert und es reicht auch noch für eine Ausschüttungen an die Genossenschaftsmitglieder.

War jemand auf der Genossenschaftsversammlung und kann hierzu ein paar Dinge posten?


Die GLS hat ein Eigenkapital von 470 Mio. EUR. Banken geben ungern Kredite an einen einzelnen Kreditnehmer > 10 % des EK. Ggfs kann GLS Prokon 2029 einen Kredit geben, der da rein passt.

Die Ausschüttungen erfolgen mehrheitlich nicht im bar, sondern erhöhen das Geschäftsguthaben (Eigenkapital). Nur die 2018 neu eingezahlten Anteile erhalten Cash. Das ist positiv für die Gläubiger.
Die GV ist erst am Dienstag, bin um 1 Woche gedanklich falsch gelegen. Sorry.
Da die Zinsen sinken und sinken und z. B. die GLS- bzw. deren Tochter Umweltbank sehr stark wachsen, könnte ein Zinsatz von unter 2,5% vielleicht noch werden, ich denke aber auch, dass dies nur kommt, wenn es z. B. einen stürmischen Herbst/Winnter gibt und man die Verluste durch die über pari Zahlung verschmerzen kann. Zumindest ist aber die Rückzahlung gesichert und es reicht auch noch für eine Ausschüttungen an die Genossenschaftsmitglieder.

War jemand auf der Genossenschaftsversammlung und kann hierzu ein paar Dinge posten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.770.464 von udo_70000 am 10.06.19 07:35:01
Zitat von udo_70000: Die Anleihe bringt immer noch ca. 5%, bei sonst um die 0% Zinsen. Wie hoch ist denn die Verzinsung der Genossenschaftsanteile ist mir nicht ganz klar aus dem Geschäftsbericht. Ich denke immer noch, dass sich eine Bank finden müsste (GLS- oder deren Tochter Umweltbank) die eine Umfinanzierung stemmen könnten. Umso wahrscheinlicher, je niedriger die Restanleihenhöhe ist. Bin gespannt. Dieses Jahr ist bisher ein deutlich besseres wie letztes Jahr. Damit steigt die Sicherheit der Zahlungen in den Folgejahren. Wenn man bei schlechten Windjahren Geld verdient, kann man sich auf gute Jahre freuen.


Der Haken an der Umfinanzierung ist, dass PROKON nur über pari kündigen kann. Bspw 2020 zu 104. Daher müsste die Bank den Kredit günstiger als ca. 2,5% anbieten. Zudem erzielt PROKON durch die Rückzahlung über pari einen Verlust im zweistelligen Mio. Bereich. Die Umfinanzierung ist somit in absehbarer Zeit unrealistisch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.770.464 von udo_70000 am 10.06.19 07:35:01
Zitat von udo_70000: Die Anleihe bringt immer noch ca. 5%, bei sonst um die 0% Zinsen. ....


Habe jetzt auch nicht genau gerechnet, aber die Rendite ist doch viel höher, die Internetportale rechnen das doch falsch, ohne Berücksichtigung der vorzeitigen Tilgungen.

Kurs 86% macht bei durchschnittlich nur etwa 6 Jahren Laufzeit allein schon etwa 14/6 = 2,3% Kursgewinn zusätzlich zu den 3,5% laufendem Zins. Also 2,3% + 3,5% = 5,8% in Summe, und da ist noch nicht berücksichtigt, dass sich das nur auf 86% anfänglichen Kapitaleinsatz bezieht.
Kanpp unter 7% Rendite??
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.623.035 von Admiral377 am 22.05.19 15:10:42Die Anleihe bringt immer noch ca. 5%, bei sonst um die 0% Zinsen. Wie hoch ist denn die Verzinsung der Genossenschaftsanteile ist mir nicht ganz klar aus dem Geschäftsbericht. Ich denke immer noch, dass sich eine Bank finden müsste (GLS- oder deren Tochter Umweltbank) die eine Umfinanzierung stemmen könnten. Umso wahrscheinlicher, je niedriger die Restanleihenhöhe ist. Bin gespannt. Dieses Jahr ist bisher ein deutlich besseres wie letztes Jahr. Damit steigt die Sicherheit der Zahlungen in den Folgejahren. Wenn man bei schlechten Windjahren Geld verdient, kann man sich auf gute Jahre freuen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.622.540 von udo_70000 am 22.05.19 14:20:51
Zitat von udo_70000: Habe mir heute den Geschäftsbericht 2018 mal durchgelesen. Im Juni ist das erste mal eine formellle Ausschüttungen auf die Genossenschaftsanteile geplant. Da diese in der Regel aber wegen der Kapitalherabsetzung nicht voll eingezahlt sind, gehe ich von einer Einzahlung auf die Genossenschaftsanteile aus. Die ersten vier Monate gab es ja ordentlich Wind, so dass die Erträge 2019 deutlich besser als 2018 werden könnten, wenn im Herbst der Wind normal ausfällt. Die Abschreibungen sollten auch weiter zurückgehen und die Fremdmittelzinsen sollten mit zunehmender Bonität auch sinken (vor allem auch bei Refinanzierungen). Nach 3 Jahren darf ja die Anleihe gekündigt werden. Sollte sich eine Bank finden, welche dabei mitmacht (bei den niedrigen Zinsen sollte sich eine Bank finden lassen) könnte es für die Anleihen bald ein schönes Happy End geben können. Bin gespannt ob dazu auf der GV was gesagt wird. Ich fände es positiv wenn Prokon selbst von der vonhandenen Liquidität Anleihenanteile kaufen würde um Buchungsgewinne später zu verbuchen. Weiß aber nicht ob dies gesetzlich erlaubt ist. Nachdem im Juni das dritte Mal eine Teilrückzahlung des Darlehen stattfindet, sollte dies dem Anleihekurs weiter Auftrieb geben.


- Ja, 10% des Jahresüberschusses werden Rücklagen (=Eigenkapital) zugeführt. Der Rest wird ausgeschüttet wobei Alt-Genossen eine (Teil-)Auffüllung ihrer Geschäftsguthaben erhalten. Für Neu-Genossen, die deutlich in der Minderheit sind, gibt es Cash.
- Die unter Umständen bessere Bonität sorgt erst mal nicht für nennenswert geringere Zinsaufwendungen, da die Konditionen der Anleihe nicht von der Bonität abhängen, sondern fix für die Laufzeit sind.
- Noch in den nächsten paar Jahren kann die Anleihe nur über pari gekündigt werden (siehe Anleihebedingungen). Da müsste man schon einen sehr günstigen Bankkredit bekommen, damit sich die Kündigung lohnt.
- Rückkäufe in Anleihen sind gesetzlich nicht beschränkt. Wenn man keine adäquaten Renditen in den regulären Geschäftsbereichen erzielen kann, wäre das grundsätzlich anzuraten.

Die Anleihe wird ansonsten hauptsächlich hier diskutiert:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1255878-241-250/…

- Rückkäufe
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Habe mir heute den Geschäftsbericht 2018 mal durchgelesen. Im Juni ist das erste mal eine formellle Ausschüttungen auf die Genossenschaftsanteile geplant. Da diese in der Regel aber wegen der Kapitalherabsetzung nicht voll eingezahlt sind, gehe ich von einer Einzahlung auf die Genossenschaftsanteile aus. Die ersten vier Monate gab es ja ordentlich Wind, so dass die Erträge 2019 deutlich besser als 2018 werden könnten, wenn im Herbst der Wind normal ausfällt. Die Abschreibungen sollten auch weiter zurückgehen und die Fremdmittelzinsen sollten mit zunehmender Bonität auch sinken (vor allem auch bei Refinanzierungen). Nach 3 Jahren darf ja die Anleihe gekündigt werden. Sollte sich eine Bank finden, welche dabei mitmacht (bei den niedrigen Zinsen sollte sich eine Bank finden lassen) könnte es für die Anleihen bald ein schönes Happy End geben können. Bin gespannt ob dazu auf der GV was gesagt wird. Ich fände es positiv wenn Prokon selbst von der vonhandenen Liquidität Anleihenanteile kaufen würde um Buchungsgewinne später zu verbuchen. Weiß aber nicht ob dies gesetzlich erlaubt ist. Nachdem im Juni das dritte Mal eine Teilrückzahlung des Darlehen stattfindet, sollte dies dem Anleihekurs weiter Auftrieb geben.
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@Cleara, @Oberkassel, @Larry
Danke für Eure erste Einschätzung zum Thema Payment/Zahlungsdienstleister.
http://www.sdk.org/assets/Glaeubigervertretung/PROKON/Prokon…

Newsletter 45 | PROKON
Öffentliches Kaufangebot


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Ihnen heute neue Informationen zum Verfahren PROKON mitteilen.
Herr Constantin Jantzen aus London hat den Inhabern der Anleihe A2AASM ein öffentliches Kaufangebot gemacht. Er bietet einen Preis in Höhe von 62,00 % flat je Anleihe, das bedeutet, aufgelaufene Stückzinsen werden nicht vergütet. Der Nominalwert pro Anleihe beträgt derzeit 9,28 Euro. Sie würden bei Annahme des Angebots demnach pro Anleihe 5,75 Euro erhalten.
Aus unserer Sicht sollten Sie dieses Angebot nicht annehmen. Die Anleihe notiert aktuell zu einem Kurs von 78 % an der Börse. Dazu kommen noch die bis zum heutigen Tag aufgelaufenen Stückzinsen in Höhe von ca. 1,6 %. Bei einem Verkauf über die Börse würden Sie demnach pro Anleihe 7,39 Euro erhalten.
Sofern Sie also in Erwägung ziehen, die Anleihe zu veräußern, bietet ein Verkauf über die Börse einen knapp 20 % höheren Erlös als die Annahme des öffentlichen Kaufangebots.

Für Rückfragen stehen wir unseren Mitgliedern gerne per Telefon unter 089 / 20 20 846-0 oder per E-Mail unter info@sdk.org zur Verfügung.
München, den 05.12.2017 SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V.
Die SDK berichtet, dass wohl die 100 Mio Euro Ausschüttung für Abgeltungsgläubiger diesen Monat beginnen soll. Wenn ich es mal richtig verstanden habe, sollte davon auch die Prokon Genossenschaft davon profitieren. Vielleicht kann dies jemand bestätigen und auch quantifizieren was dies für die G. heißt.
Und außerdem:

Mitteilung der Verwaltung der Genossenschaft
Der Aufsichtsrat und der Vorstand der Genossenschaft teilen mit, dass Wolfgang Siegel sich entschlossen hat, aus persönlichen Gründen sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats der Genossenschaft niederzulegen. Die Genossenschaft bedankt sich bei Herrn Siegel für die geleistete Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Quelle: https://www.prokon.net/news-und-presse/personelle-veraenderu…
Für alle die, die gern mal etwas Anderes lesen, als die Marketing-Berichterstattung auf prokon.net. Hier ein paar aktuelle Zeilen aus "Die Rheinpfalz", derzeit noch kostenfrei abrufbar:

"LANDKREIS SÜDWESTPFALZ
Windräder sollen erst im Juni stehen

Riedelberg/Kröppen: Zeitplan für Anlagen am Stausteinerhof geändert – Arbeiten laufen seit Ende August wieder"


Darin heißt es u.a.:

"[...] Als Grund für die Verzögerung nannte Prokon-Sprecherin Anne Dittrich interne Umplanungen sowie Abstimmungen und Vereinbarungen mit dem Hersteller der Anlagen. Man habe sich daher entschieden, den Termin für die Inbetriebnahme der Windräder von Januar auf Juni 2018 zu verschieben. Wegen des so entstandenen Zeitpuffers „wurden die Bauarbeiten in diesem Frühsommer zunächst pausiert, um nun seit Ende August weitergeführt zu werden“. [...]"

Quelle: https://www.rheinpfalz.de/lokal/pirmasens/artikel/windraeder…

Auch, wenn der Artikel nach meinem Geschmack gern etwas kritischer in die Tiefe hätte gehen können, offenbart sich in der Außendarstellung der Presssprecherin, dass die Kompetenz im Bereich Projektmanagement nach wie vor fragwürdig ist. Wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, wie bei Prokon die Projektierungskosten aufgrund (Projekt-)Missmanagements aus dem Ruder laufen werden. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.865.047 von sam252 am 02.10.17 15:13:06
Zitat von sam252: PROKON verzichtet künftig auf ein Rating. Bei allem, was man über ein Rating und die bislang beauftragte Rtingagentur sagen kann, ist diese Entscheidung eines Unternehmen mit der miserablen Vorgeschichte in meinen Augen doch eher ziemlich provinziell.

... was für die deutschen "Rating-Agenturen" (und ihre Vorgeschichten insbesondere bei Mittelstandsanleihen) aber genau so gilt. Insofern: passt scho.
Zumindest hat man damit ein offizielles Downgrade vermieden.
Wobei mir der Sinn der Aussage "ein selektiv öffentliches Rating zu den dort geltenden Bedingungen" noch immer nicht klar ist. Kostenpflichtiger Zugriff nur für zahlende Kunden ?
PROKON verzichtet künftig auf ein Rating. Bei allem, was man über ein Rating und die bislang beauftragte Rtingagentur sagen kann, ist diese Entscheidung eines Unternehmen mit der miserablen Vorgeschichte in meinen Augen doch eher ziemlich provinziell.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.674.915 von salix am 05.09.17 22:12:19
Moin...
Ermittlungen wegen Schneeballsystem: Einstellung m.E. nachvollziehbar.

Das zweite Verfahren dürfte wohl eines wegen des Anfangsverdachts der Insolvenzverschleppung sein. Da tippe ich allerdings auf Anklageerhebung und anschliessenden Prozess.

Und ja, was eigentlich machen die drei Ex-GF? Ist der eine noch beim Klotzbau bei der HIT? Die beiden anderen noch im Unternehmen oder dem irgendwie als Berater verbunden?
Hier etwas für die, die sich dafür interessieren, was die alte Geschäftsführer-Crew so macht ...


"Verfahren gegen Rodbertus eingestellt

Mehr als drei Jahre nach der Insolvenz des Windenergie-Unternehmens Prokon hat die Staatsanwaltschaft Lübeck ihre Ermittlungen wegen Betrugs und Untreue gegen die früheren Geschäftsführer um Firmengründer Carsten Rodbertus eingestellt."


Quelle: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Wirtschaftsnachrichten…
05.09.2017 18:44 Uhr

(Der im Artikel erwähnte Handelsblatt-Bericht ist leider mit einer Pay Wall versehen: "Prokon war kein Schneeballsystem", http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/energie/verfahren…)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.652.948 von salix am 02.09.17 11:19:50
Hi Salix
Danke für den Hinweis auf die Bilanz / GuV Prokons Mitte 2017. Beides sieht für mich so aus, wie man es erwarten darf: sehr normal, sehr authentisch. M.E. ist Prokon inzwischen ein ganz normales UN geworden, bereinigt von den Eskapaden aus der alten, schlechten, kapriziösen, selbstgefälligen Zeit. Allen Beteiligten weiter alles Gute für 2017.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.247.242 von sam252 am 02.07.17 11:40:12
Zitat von sam252: Wenn die Stille hier ein Indikator für Windstille am Prokon-Rad wäre, müsste man sich Sorgen machen.

Freue mich auf die kommenden Produktions- und Halbjahreszahlen - mal sehen,ob Prokon nun langsam ein ordentliches UN geworden ist.

Bis dahin allen einen schönen Sommer!



To whom it may concern:
;)

https://www.prokon.net/files/Konzern-Halbjahresabschluss-der…

Viel Spaß beim Lesen, Analysieren & Interpretieren!
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Schon lange nichts mehr veröffentlicht worden hier...
Die PRE eG versendet eMails:

Neuigkeiten von Prokon
In den letzten Monaten hat sich bei Prokon vieles getan. Mit der Gründung der Genossenschaft im Juli 2015 erlebte Prokon einen einzigartigen Neustart. Unser neuer Markenauftritt steht für das neue Prokon, die Öffnung für neue Verbindungen und Kooperationen im Energiebereich und unser genossenschaftliches Handeln. Unterstützt von einer wachsenden Mitgliederzahl engagiert sich Prokon aktiv für die Energiewende in Bürgerhand. Mit der Zertifizierung nach ISO 9001 im April dieses Jahres wird dabei bestätigt, dass die Prokon eG zielorientiert, konsequent und kompetent ihre Ziele verfolgt und nach diesen Richtlinien agiert. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie gerne auf unserer neu gestalteten Website vorbei und entdecken Sie die Angebote der Prokon Genossenschaft.

Prokon neu entdecken: https://www.prokon.net/?utm_source=newsletter&utm_medium=ema…
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.286.140 von DerKosmokrat am 08.07.17 17:56:47worüber willst du diskutieren, die Anleihe oder die Genossenschaftsanteile? Für die Anleihe gibts einen eigenen Thread und der hier sollte nur noch für die die Geno sein.
aber egal wie, das Thema ist doch schon tausendmal durchgekaut worden und da es aktuell keine neuen Zahlen gibt, ändert dies auch nicht an den einzelnen Meinungen zu dem Thema. Scroll einfach die letzten 50 Seiten, da findest du alles was dazu gesagt worden ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.285.951 von querdenker06 am 08.07.17 16:49:52Die Anleihe steht inzwischen bei 75%, was als ein erhöhtes Ausfallrisiko interpretiert werden könnte. Die große Frage ist doch, ob Prokon es schafft, nachhaltig profitabel zu wirtschaften, und die Anleihe irgendwann wieder zurückzahlen kann.
Der massive Verlust im Geschäftsjahr 2016 wurde ja durch außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. 59,578 Millioinen Euro mitverursacht, aber selbst wenn man nur die von vornherein geplanten Abschreibungen betrachtet, ist das Jahresergebnis noch tiefrot. Hat Prokon denn überhaupt eine realistische Chance, zur Profitabilität zurückzukehren? Diese Diskussion wäre für mich viel interessanter, als sich über die Vergangenheit auszulassen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.280.667 von Diddel111 am 07.07.17 13:12:34Diddel111

wie kommst du denn auf den glorreichen Gedanken.

Ja es läuft besser als geplant, aber doch nur in der SPV also in den Bereichen, die Penzlin nach beiden Insoplänen übernommen hätte. Da hat Penzlin in seinen Gutachten und Wertanalysen wohl eher einen vorsichtigen Ansatz gewählt, und ist jetzt der Held, der die Prognosen toppt.

In allen Bereichen, die aber verkauft wurden, egal ob die jetzt die geno bekommen hat, oder ob die an EnBW gegangen wären, da waren Penzlin seine Wertansätze wohl eher etwas zu optimistisch. Die Prokon eG hat mitlerweile Verluste von um die 80 Mio in ihren Büchern stehen, unter anderem weil sich die von Penzlin erstellten Wertansätze als nicht haltbar erwiesen haben (gut geänderte politische Rahmenbedingungen).:laugh:

Wenn du Geno und SPV addierst, kommt in Summe weniger raus, als ursprünglich geplant. Es sind nicht knapp über 40% des Anlegerkapitals weg, sondern so um die 50%.

Nicht besser sondern schlechter als erwartet.

Und du meinst im Ernst die Insolvenz hätte verhindert werden können?!

Wie denn? Rodbertus hätte alle GRI davon uberzeugen müssen, daß sie auf min. 40% ihres Kapitals für immer verzichten, besser gleich 50%, die Verzinsung von 6% + x auf deutlich unter 4 % herunter genommen wird, und er hätte sofort aufhören müssen weiteres Geld in nicht mehr zu rettende Projekte zu stecken. Also keine P3000, keine Windparks in Finnland.....

Die Insolvenz war absolut unvermeidbar, und jeder Monat den sie später gekommen ist, hat den Anlegern mehr Verlust gebracht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.279.789 von salix am 07.07.17 10:10:56
Das sind mal gute Nachrichten und .....
... man kann den Herrn Denkhaus nicht genug loben, wie er die Abwicklung betreibt.

Und wieder über dem Plan ......

Und die Erkenntnis, dass vielleicht die Genussrechtskündigungen durch einen Teil der ex-GRI seinerzeit zu voreilig waren (durch Presse und Anwälte Angst verbreitet) .... und man die Insolvenz seinerzeit hätte vielleicht noch vermeiden können, wenn weniger gekündigt hätten.
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Moin,

ist das hier bereits bekannt?

"PROKON ABGELTUNGSGLÄUBIGER SPV GMBH
PROKON-Abwicklungsgesellschaft kann aus Refinanzierung der
HIT Holzindustrie Torgau EUR 130 Mio. vereinnahmen


- Engagement der PROKON-Abwicklungsgesellschaft bei der HIT beendet
- Vermögensverwertungen liegen deutlich "über Plan"
- Auszahlung von mindestens EUR 100 Mio. wird für das Jahresende vorbereitet
[...]"


07.07.2017
Quelle: http://www.presseportal.de/pm/127258/3678703
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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.262.566 von querdenker06 am 04.07.17 19:42:34
Nun ist so eine Tilgungsanleihe schon ein etwas exotisches Produkt

... bankseits ungefähr so wahnsinnig exotisch wie jeder stinknormale Ratenkredit mit Zinszahlungen und Tilgungsraten. Ich hab zZt locker mehr als zwei Dutzend Tilger, Abwicklungen und Insolvenzquoten im Depot. Dazu einen Rattenschwanz an längerfristig offenen Reklamationen.

und siehe da schon knallt es. Hätte man ja ein Jahr im Voraus gewußt und somit genügend Zeit zu reagieren, nur wo sitzen denn in den Banken beim Ganzen elektronischen Handel an den wichtigen Stellen noch echte erfahrenen Bankmitarbeiter, die Probleme rechtzeitig erkennen und die IT darauf vorbereiten?!

... mit qualifizierten Bankmitarbeitern hat das sehr wenig zu tun. Um so mehr und fast ausschließlich mit dem widersinnigen und willkürlichen deutschen Kontrollwahn und Steuerirrsinn, mit BFH-Entscheidungen, BMF-Schreiben, Nichtanwendungserlasssen, WM-Daten und allgemeiner Verwirrung hinsichtlich korrekter Buchung einschließlich Abgeltungsbesteuerung. Zu der Steinbrück damals die Banken gezwungen hat - auf Kosten und zu Lasten der Bankkunden.


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