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Ein Schwindel, der verjährt. (Seite 486)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.923.149 von rv_2011 am 30.06.19 16:30:52
Zitat von rv_2011: ...Die Argumentation von borazon ("die Lebenserwartung hat durch die Erwärmung nicht abgenommen" oder "in manchen Mittelmeerländern ist die Lebenserwartung höher") geht jedenfalls völlig an der Sache vorbei.
Das sehe ich nicht so, im Gegenteil: Wenn die Lebenserwartung in Ländern mit höheren Temperaturen höher ist als in Ländern mit niedrigeren Temperaturen, dann kann (i) die Lebenserwartung mit der Temperatur (positiv!!!) korrelieren oder (ii) beides hat nichts miteinander zu tun, quasi Koinzidenz. Beide Möglichkeiten sprechen nicht für eine katastrophale Klimawirkung.

Zitat von rv_2011: Solche Aussagen sollte man den Fachleuten, nämlich den Epidemiologen überlassen.
Auch diese Ansicht teile ich ausdrücklich nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.923.230 von Vitaquelle am 30.06.19 17:04:07Die 45.000 Todesfälle 2003 sind Fakt, obwohl sie sich in der Sterbestatistik kaum bemerkbar machen (in Europa sterben pro Jahr über 5 Millionen Menschen).
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.923.230 von Vitaquelle am 30.06.19 17:04:07Sie argumentieren also damit, dass die Lebenserwartung in afrikanischen (heißeren) Ländern höher ist, als in europäischen (kühleren) Ländern, oder?

Und in Skandinavien erwarten Sie ien geringere Lebenserwartung als im wärmeren Deutschland?

Wenn Sie mal kurz in die entsprechende Statistik schauen, kommt das nicht hin. Die mittlere Lebenserwartung in Ländern hängt von sehr vielen Faktoren ab. Leugner bekommen diesen Grad der Differenzierung aber nicht hin und meinen, sie könnten damit punkten, dass Sie irgendwelche Behautpugnen unterstellen, die nicht gefallen sind. Ich habe nie mit der mittleren Temperatur eines Landes argumentiert, weil das unsinnig wäre. Und wer, wie Vitaquelle, so etwas einfach unterstellt, versucht nur, die Diskussion zu stören!

Ich argumentiere mit dem, was relevant ist, nämlich mit Temperaturänderungen! Wenn die eine gewisse Stärke erreichen, haben sie Auswirkungen. Und sowohl starke Abkühlungen wie starke Erwärmung stellen eine tendenzielle Belastung für Mensch und Natur dar, die darauf nicht eingerichtet sind. Die globale Erwärmung macht auch Deutschland wärmer. Und die Erwärmung Deutschlands führt dazu, dass Hitzewellen extremer und häufiger werden. Daher hatten wir den Jahrhundertsommer 2003, der in Europa vermutlich zu 45000 Toten geführt hat (Schätzungen schwanken je nach Erhebungsmethode). Oder, wie es bei Wikipedia lautet:
"Mit geschätzten 45.000 Todesopfern und einem volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von geschätzten 13 Milliarden US-Dollar gehört sie zu den opferreichsten Naturkatastrophen der letzten 40 Jahre weltweit, ist eine der schwersten Naturkatastrophen Europas der letzten 100 Jahre und wohl das schlimmste Unwetterereignis in Europa seit Beginn der modernen Geschichtsschreibung." https://de.wikipedia.org/wiki/Hitzewelle_in_Europa_2003

Und kaum 15 Jahre nach dem Jahrhundertsomme gab es schon wieder einen Jahrhundertsomme, diesmal mit der stärksten Dürre in Deutschland seit über 4 Jahrhunderten, vielleicht aber auch seit längerer Zeit, denn es gab ja in der ferneren Vergangenheit keine systematischen Messungen, mit denen man vergleichen könnte. https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrre_und_Hitze_in_Europa…

Extremwetterlagen können zu erhöhten Zahlen vorzeitig Verstorbener führen und die globale Erwärmung führt zu einer Häufung von Extremwetterlagen. Es wäre schon gut, wenn dieses Trollen unterbliebe, mit denen dauernd von der eigentlichen Argumentation abgelenkt wird. Andererseits ist dieses Verhalten ja genau der Punkt - Leugner werden die Faktenlage immer selektiv wahrnehmen, allem ausweichen, was sie widerlegt und genau das tun, was sie hier im Thread tun: auf die eigentlichen Argumente nciht eingehen!

Bei der Gelegenheit - vor kurzem wurde die höchste Temperatur in einem Juni in Deutschland seit Beginn der Messungen beobachtet. Bereits heute wird dieser Rekord schon wieder gebrochen und das deutlich. Dies ist der heißeste Juni in einem der heißesten Jahre im heißesten Jahrzehnt in Deutschland und zugleich ist das laufende Jahr eines der heißesten Jahre weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen im global heißesten Jahrzehnt. Es gibt da eigentlich nichst zu leugnen - seit ca. 50 Jahren wird es jedes Jahr im Mittel fast 0,02 Grad wärmer und das würde ausreichen, damit es am Ende des Jahrhunderts über 2,5 und vielleicht fast 3 Grad wärmer wäre als noch vor ca. 150 Jahren. Es geschieht exakt das, wovor seriöse Wissenschaftler seit Jahrzehnten warnen und was ebenso lang von Leugnern permanent geleugnet wurde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.923.149 von rv_2011 am 30.06.19 16:30:52Daß bei sommerlichen Temperaturen mehr Menschen sterben würden als im Spätwinter, ist frei erfunden und das Gegenteil wurde Ihnen bewiesen.

Wenn Sie eine Aussage wie "längere Lebenserwartung in südeuropäischen Ländern" nicht als glaubhaft empfinden, sollten Sie die monatlichen Sterbestatistiken der dortigen Beerdigungsunternehmen beibringen. Auch mit einem Verweis auf Epidemiologen haben Sie es schwer, die Wahrheit zu unterdrücken.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.929.110 von nickelich am 01.07.19 15:39:44Dass hier jemand behauptet hätte, im Sommer würden mehr Menschen sterben als im Winter, ist von Ihnen frei erfunden. :mad:

Ich bitte Sie erneut, solche erlogenen Unterstellungen zu unterlassen.

Die Lebenserwartung ist in einigen kalten Ländern wie Norwegen (80,9 Jahre), Kanada (80,7 Jahre), Schweden (80,6 Jahre) oder Island (80,4 Jahre) höher als in einigen warmen Ländern wie Portugal (78,1 Jahre), Brasilien (72,1 Jahre) oder der Zentralafrikanischen Republik (50,0 Jahre). Ich will aber daraus anders als Sie daraus keine Abhängigkeit von der Temperatur ableiten.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.929.326 von rv_2011 am 01.07.19 16:00:45Ihre Behauptung, daß in Deutschland im Sommer mehr Menschen sterben würden als im Winter, bleibt falsch.
Ein Vergleich mit Ländern, die nicht aufgefordert wurden, ihren CO2 Ausstoß zu verringern, ist unsinnig.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.929.419 von nickelich am 01.07.19 16:10:53Wer hat das denn behauptet??? :confused::mad::confused:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.929.440 von rv_2011 am 01.07.19 16:12:47Und was hat die Sterblichkeit oder die Lebenserwartung damit zu tun, ob das Land "aufgefordert wurde" (richtig: sich verpflichtet hat), die CO2-Emissionen zu reduzieren?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.929.440 von rv_2011 am 01.07.19 16:12:47Sie sollten Ihren Beitrag Nr. 4850 noch einmal lesen, dann kommen Sie auf den, der mit solch unsinnigen Äußerungen unterstellt, daß im Sommer mehr Menschen als im Winter sterben würden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.929.461 von rv_2011 am 01.07.19 16:15:23Unsere Zivilisation, auch mit all ihren Zivilisationskrankheiten, sollte man nicht mit "Entwicklungsländern" (schreckliches Wort) vergleichen, wen es um die Sterblichkeit geht.
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