Diskussion zu SANTHERA PHARMACEUTICALS HOLDING AG
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ich denke sie haben umgeschicketet und verwenden sie nun auch noch zum ausleihen als Zusatzrendite.
Hauptsach rendite 😡
haben sie ihre anteile von der leihe zurück bekommen oder verwenden sie diese zum shorten?
Aktionär Entstehung zuvor aktuell Meldepflicht gemeldeter Wert
Nur blöd dass Biotechs gerade nicht unbedingt die Anlagelieblinge der Bigs sind. Die nächsten Tage wird man sehen, ob gleich wieder realisiert wird, oder SAN tatsächlich vom Misserfolg von Novartis längerfristig profitieren kann.
Dazu die Optionsscheine mit Fälligkeit am 22.September und Ausübungspreis von 20 CHF.
Nein, es ist ja offensichtlich:
was geht den hier ab?
täglich grüsst das murmeltier📉📉
Schöner Anstieg die letzten Tage:
Bildlich gesprochen: Die versalzene Suppe wurde nun nachgesalzen!
Eine Übernahme schließe ich für dieses Jahr aus und hoffe wie du, dass es dazu nie kommen wird. SANN sollte eigenständig bleiben und mit dem Produkt neue Märkte bedienen. Dann sind auch wieder Kurse >30+ drin n.m.M.
SANN fährt leider immer noch Achterbahn innerhalb vom Sommerloch. Im September kommen die nächsten Zahlen und danach sind wir alle schlauer.
die finanzierungen von santhera werden uns noch lange die suppe versalzen.
Deine subjektive Meinung mit Darstellung zu SANN gefällt mir und verstehe dies als Ratschlag jeglicher Art, natürlich auch zum Kauf, den ich bereits getätigt habe.
Guten Tag zusammen,
allen ist bekannt, wie schwierig es ist, ein neues Medikament auf den Markt zu bringen.
Trotz der Milliarden, die in die Forschung investiert werden, ist die Entwicklung eines Blockbuster-Medikaments äußerst selten. Es hängt nicht nur davon ab, dass genügend finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen und die klügsten Köpfe der Branche daran arbeiten. Bis zur letzten Sekunde bleibt eine solche Entwicklung immer auch mit einer großen Portion Glück verbunden.
Santhera besitzt bereits ein zugelassenes Medikament, das meiner Ansicht nach ein Blockbuster-Potenzial (nicht nur) im pädiatrischen Bereich hat – obwohl andere Kortikosteroide deutlich günstiger auf dem Markt erhältlich sind.
Auf dem Portal ClinicalTrials müssen alle klinischen Studien registriert werden.
Wenn ihr dort nach Vamorolone sucht, werdet ihr feststellen, dass bereits im Jahr 2020 (oder früher) eine Studie zur Behandlung der Colitis ulcerosa angemeldet wurde, die später wieder zurückgezogen wurde (withdrawn). Soweit mir bekannt ist, geschah dies aufgrund mangelnder Finanzierung.
Colitis ulcerosa ist keine seltene Erkrankung. Im Gegenteil. Die Zahl der Betroffenen steigt von Jahr zu Jahr.
Darüber hinaus gibt es zwei weitere Erkrankungen, die der Colitis ulcerosa ähneln: Morbus Crohn und das Reizdarmsyndrom.
Wenn bereits einmal versucht wurde, Vamorolone in diesem Krankheitsbereich zu entwickeln, kann man durchaus spekulieren, dass ein zukünftiger Entwicklungsversuch erneut in diese Richtung gehen könnte.
Gemäß den Verkaufsbedingungen mit Catalyst liegt die Auswahl neuer Indikationen sowie die vollständige Finanzierung der Studien beim Lizenzkäufer, der heute Angelini Pharma ist.
Das gesamte finanzielle Risiko der klinischen Studien trägt somit Angelini. Nur im Erfolgsfall ist Santhera berechtigt, auf die Studiendaten zuzugreifen und diese für Zulassungen in der EU und im Rest der Welt (ROW) zu nutzen.
Außerdem sollte berücksichtigt werden, dass sich bei einer Zulassung neuer Indikationen der Patentschutz in der EU und den USA um bis zu fünf Jahre verlängern kann. Das würde den Patentschutz in der EU bis 2040 und in den USA bis 2045 ausdehnen.
Kortikosteroide gehören weltweit zu den 20 am häufigsten verschriebenen Medikamentengruppen – mit weiterhin steigender Tendenz.
Ausgehend von den oben genannten Punkten ist die aktuelle Bewertung von Santhera für mich nicht nachvollziehbar.
Ein fairer Wert des Unternehmens im Fall eines Verkaufs sollte zwischen 90 und 100 CHF pro Aktie liegen.
Heute nachzulesen in der FUW
https://www.fuw.ch/diese-schweizer-unternehmen-stehen-vor-de…
Santhera vor der Gewinnschwelle
Die Ausgangslage Santhera hat mit Agamree ein Medikament zur Behandlung des erblichen Muskelschwunds Duchenne-Muskeldystrophie. Im Vergleich zu herkömmlichen Kortikosteroiden hat es weniger Nebenwirkungen. Agamree dürfte deshalb zum neuen Behandlungsstandard werden. In Deutschland, wo es Anfang 2024 zuerst auf den Markt gekommen war, hat es vergangenes Jahr bereits einen Marktanteil von 40% erreicht. Für Santhera geht es nun darum, weitere Märkte zu erschliessen. In Europa, wo sich Santhera selbst um den Vertrieb kümmert, sollte das Medikament dieser Tage in Spanien erhältlich sein. Bis Ende Jahr sollten Italien, Benelux und Skandinavien sowie die Schweiz hinzukommen. Das Unternehmen will dieses Jahr auch den Cashflow-Break-even erreichen und sollte keine zusätzlichen Mittel mehr benötigen.
Das Szenario In den nächsten Monaten wird Santhera weitere Märkte erschliessen, der Umsatz, der im vergangenen Jahr 77 Mio. Fr. erreicht hat, wird weiter steigen. Nächstes Jahr sollte gemäss Analystenkonsens auch unter dem Strich ein (kleiner) Gewinn resultieren. 2028 will Santhera einen Umsatz von 150 Mio. € erzielen. Um ihre Vertriebsorganisation in Europa besser auszulasten, bemüht sie sich um Partnerschaften für weitere Produkte und hat für dieses Jahr einen Deal in Aussicht gestellt. Wie die Ankündigung weiterer Vertriebspartner für Agamree würde auch das den Aktien Auftrieb geben.
Die Einschätzung Dank eines überlegenen Produkts wird Santhera noch lange wachsen. Agamree kann wahrscheinlich gegen weitere chronische Krankheiten eingesetzt werden, die mit Entzündungshemmern behandelt werden. Weitere Indikationen, um die sich US-Partner Catalyst bemüht, würden das Wachstum des Produkts vergrössern. Der aktuelle Börsenwert von 220 Mio. Fr. reflektiert das Potenzial zu wenig. Der Aktienkurs hat sich vom Tiefst Ende 2022 erst verdreifacht. (RB)
Wenn der Catalyst Deal in trockenen Tüchern morgen durch ist, wird möglicherweise als Nächstes der (Übernahme)-Kurs von Santhera gemacht...
