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Prairie Down - Kohle aus Polen! (Seite 1028)



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Bumm da wird aufgesaugt 🙄 vielleicht gibts ja diloch eine Überraschung
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.779.992 von IIBI am 11.06.19 14:52:28Ist der Makler... umgerechnet 0,79 PLN... ergo macht er ein paar % Arbi nach Polen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.779.098 von Pieselwitz am 11.06.19 13:24:52Natürlich hat der EM/die Politik auf Zeit gespielt,
Ozon hat fleißig verhandelt
und es wäre mit Sicherheit ein Vertrag zustande gekommen!!
Leider ist der EM/die Politik anderer Meinung.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.780.301 von Apollonius am 11.06.19 15:20:46Ja, die Politik will den Deal nicht. Der letzte Reuters-Bericht deutete ja bereits darauf hin:

Das Energieministerium billigt nicht den Plan von Ozon, eine Mehrheitsbeteiligung an der australischen Prairie Mining (PDZ) zu übernehmen, die zwei Minenprojekte in Polen besitzt. Eine dem Energieministerium nahe stehende Quelle sagte, sie wolle nicht, dass die ausländischen Investoren von Prairie, die im Rahmen des vorgeschlagenen Deals Minderheitsaktionäre werden würden, Zugang zu einem staatlichen Unternehmen in einem strategisch wichtigen Sektor hätten.


Weshalb sollte sich diese Ansicht auf einmal zeitnah ändern?! Zumal das EM jetzt einen linientreuen Vorstand "installieren" wird, der die vielen Überschüsse von JSW teils auch dementsprechend so und dort investiert, wie es sich das EM vorstellt.

Insofern sehe ich hier wirklich nur noch den Weg einer Klage von PMI.
Sollte der von mir o.a. Reuters-Bericht zutreffend sein, der Kursverlauf und die ganzen Zeitverzögerungen der letzten Monate sprechen dafür, sollte PMI langsam in die Offensive gehen, die gemeinsamen Gespräche mit JSW mit sofortiger Wirkung für beendet erklären und Klage einreichen! Eine andere Sprache verstehen die polnischen Politiker offenbar nicht :look:!
Die polnische Regierung hat heute gezeigt, dass sie entweder überhaupt keinen Plan hat, wie sie das "Prairie Problem" lösen soll oder das sie einen Zermürbungskurs fahren. Sprich Prairie ausbluten lassen wollen. Daher ist es für mich schon sehr fraglich, ob Prairie den neuen CEO bzw. neue Wahlen im September noch abwartet. Was soll ein neuer CEO bringen, selbst wenn ein neuer Ozon kommt, was ändert es? Die Wahlen sind auch nur von nutzen, wenn gerade die Klage durch die Presse geistert. Die polnische Regierung kann Prairie durch Lizenzentzug weiter zusetzen.

Die Zeit spielt jetzt massiv gegen Prairie. Es bleibt doch gar nicht anderes mehr übrig, als eine Klage einzureichen. Das Board kostet Prairie immer Geld (Unterhaltskosten). Die Klage kostet auch nicht sofort 5 Mio €, sondern kontinuierlich Geld. Des Weiteren arbeitet die Schweizer Kanzlei nun auch schon länger an dem Thema (oder war es nur an dem Deal?)

Ich bin zwar kein Fan vom "Bussler", aber in seinem Video hat er es schon gut getroffen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.780.997 von k1r4 am 11.06.19 16:24:37
Zitat von k1r4: Die polnische Regierung hat heute gezeigt, dass sie entweder überhaupt keinen Plan hat, wie sie das "Prairie Problem" lösen soll oder das sie einen Zermürbungskurs fahren. Sprich Prairie ausbluten lassen wollen. Daher ist es für mich schon sehr fraglich, ob Prairie den neuen CEO bzw. neue Wahlen im September noch abwartet. Was soll ein neuer CEO bringen, selbst wenn ein neuer Ozon kommt, was ändert es? Die Wahlen sind auch nur von nutzen, wenn gerade die Klage durch die Presse geistert. Die polnische Regierung kann Prairie durch Lizenzentzug weiter zusetzen.

Die Zeit spielt jetzt massiv gegen Prairie. Es bleibt doch gar nicht anderes mehr übrig, als eine Klage einzureichen. Das Board kostet Prairie immer Geld (Unterhaltskosten). Die Klage kostet auch nicht sofort 5 Mio €, sondern kontinuierlich Geld. Des Weiteren arbeitet die Schweizer Kanzlei nun auch schon länger an dem Thema (oder war es nur an dem Deal?)

Ich bin zwar kein Fan vom "Bussler", aber in seinem Video hat er es schon gut getroffen.


Klar ist, wie die Sache begründet wird ("keine Ausländer") ist ein schönes Eigentor der Polen. Das wird noch sehr hilfreich sein.

Eine Strategie bzgl. PDZ scheint es idT (noch) nicht zu geben. Ist ja auch kein Wunder, bisher waren sie ja nur in der Defensive - Motto alles was Ozon will wird abgeschmettert. Persona non grata

Insofern sehr schön, dass Ozon ENDLICH weg ist. Damit kommt jetzt endlich Bewegung in die Sache.

Allerdings wird PDZ sicherlich nicht so dumms ein, irgendeine neue Strategie zu fahren, als bisher auch. Und die lautet: abwarten. Ja, einem neuen CEO, egal welchem, sind mind. 100 Tage einzuräumen, wo mal gleich gar nichts passiert. JSW und die Polen wollen etwas von PDZ, nicht andersrum.

PDZ wird so klug sein und die Füße still zu halten. Frist läuft bis Ende September, und wenn die Gespräche jemand beendet, dann soll das schön JSW machen. Das wäre dann ein Freifahrtsschein für die Klageinreichung, alles andere wäre ein Eigentor.

Ja, die Zocker hören es vielleicht nicht gerne, aber es ist Realtität und der muss man irgendwann ins Auge schauen: vor Q4 passiert hier rein gar nichts!

PDZ auszubluten, geht nicht. PDZ hat Großaktionäre mit sehr tiefen Taschen. Wenn HH recht behält, gibt es auch einstweilen keine KE.

Geplatzt sind heute ausschließlich die falschen Erwartungen einiger. Ozon war spätestens seit dem Tage untragbar, als er sich öffentlich mit dem Großaktionär von JSW anlegte. Unter Ozon war absehbar jeder Deal zum scheitern verurteilt. Deswegen baute ich bekanntlich den Großteil meiner Position ab.

Nun sind wir einen Schritt weiter - das Ozon Problem ist gelöst. Das ist jedoch nur ein Schritt einer längeren Reise. Eine Reise die uns zweifelsohne noch größere Ausdauer abverlangen wird.

Zu diesen Preisen juckt es allerdings schon etwas in neinen Fingern. Ich werde mich allerdings zurückhalten, denn hier läuft einsteilen nichts weg. Und v.a. in Polen hängen diverse Kurzfristzocker drin, die Ozons leeren Pusherei absurderweise Glauben schenkten. Die müssen erst raus, dann wird das hier spannend.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.781.153 von dogweiler am 11.06.19 16:38:50Klar ist, wie die Sache begründet wird ("keine Ausländer") ist ein schönes Eigentor der Polen. Das wird noch sehr hilfreich sein.

Das stammt aus irgendwelchen inoffiziellen Quellen. Offiziell wurde sowas seitens der Politik nicht geäußert - zumindest nicht öffentlich. Insofern ist die Verwertbarkeit dieser Aussage eher als begrenzt anzusehen, obwohl sie wohl als Begründung für den Nicht-Deal logisch erscheint und wohl auch ist.

Verhandlungstaktisch stimme ich Dir zu, dass Deine aufgezeigte Variante & Vorgehensweise eher zu bevorzugen wäre.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.781.213 von Pieselwitz am 11.06.19 16:48:17auch schön JSW 1 Day: -5.95%

die Polen möchten keinen Minderheitsbeteiligung eines Ausländers im Kohlesektor, dann sollen Sie einfach den vollen Preis für alles bezahlen ! Die sind so behindert...
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.781.153 von dogweiler am 11.06.19 16:38:50Was heißt eigentlich "Abbruch der Verhandlungen"?
Ich habe es zwar auch schon öfters erwähnt, aber werden diese offiziell abgebrochen?
Wenn dann doch eher gescheitert, nämlich wenn beide Parteien auf ihren Forderungen beharren (die Forderungen haben keine Schnittpunkte).

Für die Klage sehe ich da keinen Zusammenhang! Genauso mit dem Zeitungsartikel, wie Pieslewitz es bereits schilderte.

Grundsätzlich stelle ich mir die Frage was die Verhandlungen mit der Klage zu tun haben?
Man kann es auch andersherum sehen. PDZ klagt, weil JSW nicht auf die Forderungen eingeht, das ist Erpressung!

PDZ verklagt den Staat "Polen", weil die Genehmigungen nicht erteilt wurden, nicht JSW weil sie nicht auf die Forderungen von PDZ eingehen! Wenn, dann würde auch der Staat "Polen" die bis zu 8-10 Mrd PLN zahlen müssen, nicht JSW.
Die Verhandlungen zwischen PDZ und JSW wären kein Stück weiter, unabhängig wie das Gericht entscheidet!
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Für mich stellen sich noch folgende Fragen:

- Was wird der EM den Gewerkschaften anbieten?

- Was plant JSW mit den liquiden Mitteln? Eine „artfremde“ Investition/Verteilung der Mittel an andere Staatsbetriebe hat der EM mehrmals ausgeschlossen/dementiert?
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