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SLM Solutions (Seite 140)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.225.973 von Die_B_Seite am 29.03.19 08:42:42
... 13 Millionen sind für so eine Firma nicht viel ...
... und ich habe keinerlei Ahnung, was SLM noch mit der 250 Mio. Anleihe anfangen kann ...

... und ich hatte es vor der HV bei einer Führung so verstanden, dass aufgrund der langen Produktionszeit für ein Teil die Maschinen beim jetzigen Stand der Forschung eh noch nicht für Serie gedacht sind ...

... du brauchst besondere Teile in geringen Stückzahlen die eh schon hochpreisig sind und wo das Endprodukt eh zu einem ordentlichen Preis dem Endkunden verkauft wird ...
... und Teile, die durch die neue Fertigung stabiler sind ... oder vorher als Ganzes so gar nicht produziert werden konnten ...

... und es war die Rede bei der HV, dass der Service unbedingt ausgeweitet wird ... der Kunde will wohl möglichst ein qualitativ hochwertiges Gesamtpaket mit Pulver und Programmierung ... dann hat er für Letzteres einen Profi an der Hand den er ja nicht ständig braucht ... sprich niemand extra einstellen muss ... und wenn, dann muss die Software immer bedienerfreundlichen werden ...

... also das ist alles ständig am Reifen und Anpassen an die Bedürfnisse des Kunden und wie sich SLM da am Ende positioniert, hängt nach meinem Empfinden ganz stark davon ab, dass sie auf dem Markt die besten Leute angeln können ...

... aber deine Überlegungen finde ich auch sehr wichtig ... sollte Singer seinen Verlust begrenzen wollen, weil er nicht mehr an die Weltmarktpositionierung glaubt, dann wäre SLM sicher ein guter Standort mit viel Platz zur Erweiterung für einen anderen Wettbewerber ...

... ABER ... wie viele Maschinen muss SLM verkaufen im Jahr? ... und es gibt immer mehr exklusivere Fertigungen an Produkten ... ich bin da zuversichtlich, dass die ihren Markt finden ... aber als Kunde will ich Sicherheit, wenn ich da gescheit Geld ausgebe für so ein Maschinchen ... also muss das Image stimmen und das iss leider noch a bissl angekratzt ...

... vielleicht erleben wir ja jetzt eine Wende ... Singer soll ja mit dem Blick von Außen auch sehr konstruktiv den Fokus auf die Schwachstellen der Firmen legen und dies mit recht gutem Personal ...

... ABER auch er hat schon daneben gelegen ...
Für den adressierbaren Markt ist Sam m.E. eine interessante Option, da Downside durch Technologie einigermaßen abgesichert ist und es einige positive Szenarien gibt, die noch nicht eingepreist sind!
... immerhin seit langem mal gute Umsätze heute ...
... es gibt also noch einige Interessenten 🧐🥳
short Eindeckung ? denke, ein wenig... war ja wohl auch klein wenig übertrieben der Absturz-
/ immer das gleiche Muster
Wieder mal den günstigsten Zeitpunkt zum Einstieg verpasst.

Oder könnte es nach dieser Explosion heute noch mal ein Stück nach unten gehen?
Gerade finden auf tradegate leichte Gewinnmitnahmen statt.Das ist freitags Abend häufiger,weil viele spekulative Aktien nicht mit ins Wochenende nehmen wollen.Montag morgen wird die Aktie auf Xetra über 10,00 € eröffnen.Dann werden noch mehr Leute die guten Nachrichten gelesen haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.226.390 von Gluese am 29.03.19 09:14:18Hi! Das interessiert mich. Warum müsste jemand bei über 30 Prozent den anderen Aktionären ein Pflichtangebot machen. Habe eine Aktie in Depot wo nur 20% Freeflow sind und es erfolgt kein Angebot. 80% liegen bei einem Eigner.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.234.736 von neonseven am 30.03.19 06:40:41Guten Tag neonseven,

die Regelung zum Pflichtangebot geht aus §35 Abs. 2 Satz 1 Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) hervor. Demnach muss, wer mehr als 30% der Stimmrechte erlangt, den restlichen Aktionären ein öffentliches Kaufangebot ("Pflichtangebot") machen. Es kommt dabei jedoch auch darauf an, wie man diese 30% erlangt hat. Unter Umständen gelten daher Ausnahmetatbestände. Keine Ausnahme ist hingegen das Überschreiten der 30%-Schwelle durch das Zeichnen einer Kapitalerhöhung. Insofern wäre Elliott in unserem Fall zur Unterbreitung eines Pflichtangebotes gezwungen gewesen, hätte man nicht den Schachzug gewählt, die neuen Aktien unverzüglich weiterzureichen.

https://www.gesetze-im-internet.de/wp_g/__35.html

Was den von Ihnen genannten Fall angeht, so schätze ich, dass dieser 80%-Besitzer zuvor 100% besessen und dann lediglich 20% der Aktien verkauft hat. Ebenfalls eine Möglichkeit wäre es, dass bereits diese 80% mit einem Übernahmeangebot erworben wurden oder, dass die 80% bereits seit langem gehalten werden und es in Urzeiten tatsächlich einmal ein Pflichtangebot gegeben hat, an welches sich heute keiner mehr erinnert. Zudem existiert das WpÜG erst seit 2001.

Aber ich stimme Ihnen zu mit dem, was sie zwischen den Zeilen durchklingen lassen: Über den Sinn und Zweck des WpÜGs kann man sicher breit und ausführlich diskutieren. Immerhin ließe sich selbst ein Übernahmeangebot leicht ins Leere laufen lassen, wenn der Bieter gar nicht vorhat zusätzliche Aktien zu erwerben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.231.820 von markleb79 am 29.03.19 17:56:30die Aktie ist am Freitag sicherlich überkauft worden. Wenn man sich im Chart den MACD-Indikator anzeigen lässt, sieht man das auch. Ich rechne jedenfalls im April mit Gewinnmitnahmen und erneuten Einstiegskursen von 8 Euro oder sogar weniger. Die Liquidität ist begrenzt, schon begrenzte Verkäufe können den Kurs drücken.

Der Kursanstieg ist ein Vertrauensvorschuss, den SLM in der 2.Jahreshälfte bedienen muss. Es müssen konkrete Erfolgsmeldungen bei den Auftragseingängen her. Soweit es mich betrifft, bekommt der neue CEO bis Ende Q3 Zeit, einen positiven Trendwechsel zu bewirken. Ich erwarte keine Wunder, aber mehr Auftragseingänge.

Kein leichter Job in der aktuellen Situation für Spezial-Maschinenbauer. Die Technologie finde ich aber nach wie vor faszinierend und hoffe, dass sich mein Investment am Ende auszahlt :lick:
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