checkAd

STARDSL AG - erfolgreiches Geschäftsmodell ? (Seite 79)

eröffnet am 14.06.14 11:45:23 von
neuester Beitrag 02.04.21 18:28:50 von

ISIN: DE000A2AA105 · WKN: A2AA10
0,300
 
EUR
+20,00 %
+0,050 EUR
Letzter Kurs 23.12.19 · Quotrix Düsseldorf

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

  • 1
  • 79
  • 150

Begriffe und/oder Benutzer

 

Top-Postings

 Ja Nein
    Avatar
    25.10.14 19:14:30
    Beitrag Nr. 716 ()
    ... aber warum wird dann der Kurs nach oben gehievt.

    Dürfen die Aktien nur ab 1 Euro verkauft werden? Dann lohnt es sich doch jetzt nachzukaufen?
    1 Antwort
    Avatar
    25.10.14 15:14:27
    !
    Dieser Beitrag wurde von m.klemm moderiert. Grund: Beitrag ohne Quelle
    Avatar
    25.10.14 15:13:26
    Beitrag Nr. 714 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 48.129.878 von downdax am 25.10.14 11:06:06Hallo downdax,

    Sie verstehen hier offensichtlich einiges falsch. Das Offenlegen von Fakten und Tatsachen ist kein „Bashing“. Daß ahnungslose Uninformierte die Darstellung der traurigen Realität jedoch für „Bashing“ halten, kann aber eben leider vorkommen.

    Kurz zu ihrem Beitrag.
    Zitat von downdax: Bezüglich der roten Zahlen: Bei dem Geschäftsmodell von StarDSL ist es völlig normal, dass die Kosten am Anfang (jeder Neuvertrag) hoch sind ...

    Am Anfang? „StarDSL“ gibt es seit 2007. Herr Hill und seine sonstigen Unternehmen sind sogar noch länger aktiv.
    Hier von "Anfang" zu sprechen ist also vollkommen unzutreffend. Ein großer Teil der Kunden ist daher auch schon länger dabei. Ende 2012 hatte man bereits 2418 Kunden (gemäß eigenen Aussagen).

    Die Investitionen in Sat-Anlagen, nicht zu verwechseln mit Kosten ;-) , sollte man nicht überschätzen. Bei angesetzten 300 € (die Anlagen gibt es deutlich billiger) wären es bei 4173 Kunden rd. 1,3 Mio. gewesen. Verteilt über die bisherige Lebensdauer von StarDSL sind diese Summe doch recht gering.

    Zitat von downdax: Zu dem Punkt Substanz & Sicherheiten: Entgegen der Meinung mehrerer Schreiber hier, verfügt die Gesellschaft über Werte. Jeder einzelne abgeschlossene Vertrag stellt einen Wert dar. Wenn die Firma die Sat-Anlagen kauft, und quasi vermietet, haben auch diese einen (Rest)Wert.

    Den „Restwert“ der Sat-Anlagen findet man versteckt in der Bilanz.
    Und man findet auch einen Wert für abgeschlossene „Veträge“, dieser wurde bei der Einbringung der StarDSL GmbH aktiviert und beträgt gemäß HJB 2014: 9.949,6 T€.
    Dies entsprach zum Zeitpunkt der Einbringung bei knapp 1500 Kunden Ende 2011, die Einbringung war Anfang 2011, etwa 6600 € pro Kunde.
    Bzw. 165 Monatsumsätze bei einem Umsatz von 40€ pro Kunde pro Monat. (165 Monate = 13,75 Jahre.)

    Ich bin mir nicht sicher,ob Sie Ahnung von der Branche haben, aber das ist astronomisch hoch.(Vor allem in Anbetracht des Deckungsbeitrages pro Kunden.) Die Verluste und Überschuldung der GmbH (siehe Jahresabschlüsse.)
    wurden schon mehrmals thematisiert.

    Zitat von downdax: Über die Bewertung kann man streiten.

    Bei objektiver Betrachtung in diesem Fall wohl leider nicht.
    Das wirtschaftliche Eigenkapital (tangibles EK) beträgt:-1.362 T€.
    Der Marktwert bei 0,8 € pro Aktie: 9.242 T€.

    Dies ergibt einen „Markt-Goodwill“ von 10.604 T€.
    Pro Kunde wären dies bei 4173 Kunden Ende Juni 2014: 2541 €.

    Wie schon angesprochen sind das Problem nicht die Investitionen, sondern die laufenden Kosten!
    Allein die Aufwendungen für bezogene Leistungen betrugen im 1.HJ 2014 rd. 175€ pro Kunde (1 .HJ 2013 158€).
    Dagegen betrug der Umsatz nur 233,5 € ( 1. HJ 2013: 249,7 €).

    D.h. wir sprechen hier von einem Deckungsbeitrag von knapp 9,75€ pro Kunde pro Monat (1.HJ 2013: 15,3 € ). (233,5€ - 175€ = 58,5 € = 9,75€ pro Monat)
    D.h. pro Kunde gibt es einen „Goodwill“ von 260,6 Deckungsbeiträgen (9,75€) bzw. 166,1 (zu 15,3). Dies entspricht 21,7 Jahren bzw. 13,8 Jahren (DB 1.HJ 2013)

    Dem Deckungsbeitrag stehen dann aber noch die restlichen Kosten in Höhe von 786,8 T€ bzw. 31,42 € pro Kunde pro Monat entgegen. Daher auch der ordentliche Verlust von 562 T€! im ersten Halbjahr.

    Jetzt kann jeder selber Rechnen wie viele Neukunden man zusätzlich bräuchte um die Verluste auszugleichen. (Kleiner Tipp: Selbst zu den 2013er Deckungsbeiträgen bräuchte man bei den Kosten noch knapp zusätzliche 8600 Kunden.)

    Ergo downdax, hier gibt es kein „Bashing“, sondern leider nur dir traurige Realität.

    (Von der Unternehmensstruktur und den Geldflüssen haben wir hier jetzt noch nicht einmal gesprochen.)

    LG

    Quellen:
    Wertpapierprospekt
    Halbjahresbericht 2013
    Halbjahresbericht 2014
    Angaben auf der Unternehmenshomepage
    1 Antwort
    Avatar
    25.10.14 13:00:03
    Beitrag Nr. 713 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 48.129.878 von downdax am 25.10.14 11:06:06
    Zitat von downdax: Über die Bewertung kann man streiten.


    Moin! :)


    Sicherlich kann man darüber streiten, ob eine StarDSL-Aktie 1 Cent oder nur einen halben oder sogar zwei Cent wert sind.

    Das Problem erscheint mir in der Verhältnismässigkeit zu liegen. Du scheinst es ja nicht so mit den Zahlen zu haben. Aber wenn Du einen Taschenrechner zur Hilfe nimmst und einmal den geringen Deckungsbeitrag von ca. 100.000 € in Realation zu den Kosten setzt (das waren im ersten HJ über 650.000) und dann noch die hohen Schulden von mehreren Millionen Euro berücksichtigst, dann ist die AG derart weit entfernt von dem derzeitigen Börsenwert, das ist sicherlich nicht normal.

    Ich greife mal ohne Taschenrechner Dein Beispiel auf, die Sat-Anlagen.

    Die 5.000 neuen Sat-Anlagen, die sie in 2015 installieren wollen kosten StarDSL zwei Millionen Euro bei Vorleistung.

    Legt man den Deckungsbeitrag der Vergangenheit im Verhältnis zu den Umsätzen auf 5.000 Kunden um, dann kommt man bei 40 € pro Kunde pro Monat auf eine Summe von 20.000 € p. M. Macht 240.000 € im Jahr, das ist großzügig gerechnet weil es von 4 € Stück-DB pro Kunde ausgeht.

    Nun kosten zwei Millionen Euro pro Jahr eine Menge Geld. Bei Risikokapital sind das mindestens 10% Rendite, die ein Gläubiger dafür haben will. Das wären pro Jahr 200.000 €. Da bleibt nicht viel übrig. Und in diesem Beispiel ist noch kein Mitarbeiter, keine Miete, kein Auto, kein Anwalt, keine Emissionskosten für teure Kapitalerhöhungen usw. enthalten. :rolleyes:

    Und nun erkundige Dich mal, was eine gebrauchte Sat-Anlage mit veralteter Technik nach einem und nach zwei Jahren kostet und fang mal an zu rechnen. ;)
    Vergiss aber nicht, die oben erwähnten Fixkosten in Abzug zu bringen.

    Dann stellst Du fest, dass bei dem Spiel nur eines wächst: die Schulden.

    Die Kunden haben für einen Händler wie StarDSL nur dann einen Wert, wenn der Deckungsbeitrag, den sie generieren, in die Nähe der Summe kommt, die man bräuchte um alle Kosten inkl. der Finanzkosten zu decken. Ist diese Nähe nicht vorhanden, stellen sie für jedes Unternehmen eine Belastung dar.

    Viel spannender finde ich die Frage, welcher Investor bei solchen Zahlen eine Million Aktien ordert obwohl die an der Börse viel weniger kosten.

    Ich denke, die Antwort steht in den Dokumenten zur HV und der Ermächtigungen, die dort beschlossen wurden. StarDSL darf nämlich seit dem 14. Oktober 2014 eigene Aktien in Höhe von 10% des Grundkapitals erwerben und dabei derivative Finanzinstrumente nutzen dürfen. :laugh::laugh:

    Gruß
    Julia
    7 Antworten
    Avatar
    25.10.14 11:06:06
    Beitrag Nr. 712 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 48.120.338 von Henky68 am 24.10.14 08:10:52
    Zitat von Henky68: Sind bestimmt Blutdrucksenkungsmittel, die braucht man als STARDSL-Anleger nämlich ganz dringend.

    STARDSL braucht früher oder später eine KE. Soweit ich mich erinnern kann, steht das im WPP als einzige Maßnahme der Kapitalbeschaffung, da man keine Kredite bei Banken in Anspruch nehmen kann oder will. Ein Blick in die Bilanz reicht ja auch schon aus....geschweige das es irgendwelche substanziellen Sicherheiten gibt.



    Natürlich werden früher oder später weitere KE benötigt, wenn man weiter so schnell wachsen will. Wachstum kostet Geld. Der niedrigste mögliche Ausgabepreis ist 1 Euro. (AktG)

    Zu dem Punkt Substanz & Sicherheiten: Entgegen der Meinung mehrerer Schreiber hier, verfügt die Gesellschaft über Werte. Jeder einzelne abgeschlossene Vertrag stellt einen Wert dar. Wenn die Firma die Sat-Anlagen kauft, und quasi vermietet, haben auch diese einen (Rest)Wert.

    Bezüglich der roten Zahlen: Bei dem Geschäftsmodell von StarDSL ist es völlig normal, dass die Kosten am Anfang (jeder Neuvertrag) hoch sind (nach HGB) - die Bilanz nach z.B. US-GAAP würde massiv anders aussehen.

    Über die Bewertung kann man streiten. Viel Spass beim Bashen.
    10 Antworten
    Avatar
    24.10.14 08:10:52
    Beitrag Nr. 711 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 48.118.556 von Lautmaler am 23.10.14 21:17:53Sind bestimmt Blutdrucksenkungsmittel, die braucht man als STARDSL-Anleger nämlich ganz dringend.

    STARDSL braucht früher oder später eine KE. Soweit ich mich erinnern kann, steht das im WPP als einzige Maßnahme der Kapitalbeschaffung, da man keine Kredite bei Banken in Anspruch nehmen kann oder will. Ein Blick in die Bilanz reicht ja auch schon aus....geschweige das es irgendwelche substanziellen Sicherheiten gibt.
    11 Antworten
    Avatar
    23.10.14 23:54:09
    Beitrag Nr. 710 ()
    Na die beiden alt bekannten Star DSL "Experten" die Tag ein Tag aus ihre Schallplatten abspielen (wenn die Beiträge mal nicht wiedergelöscht werden) sind wahrscheinlich durch den aktuellen Kurs etwas verärgert! :laugh:

    Die Frage welches Ziel beide verfolgen bleibt bis heute offen......aber man kann es sich schon denken!
    Avatar
    23.10.14 21:17:53
    Beitrag Nr. 709 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 48.118.382 von BHaberkern am 23.10.14 21:05:55:keks:

    Da hat wohl jemand seine Medikamente nicht genommen...
    12 Antworten
    Avatar
    23.10.14 21:05:55
    !
    Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: Persönliche Differenzen bitte via BM klären!
    Avatar
    23.10.14 19:54:25
    Beitrag Nr. 707 ()
    Antwort auf Beitrag Nr.: 48.117.230 von BHaberkern am 23.10.14 18:55:55
    Zitat von BHaberkern: jetzt erkläre uns ahnungslosen menschen doch einmal warum eine Firma Insolvenz anmelden muss wenn sie eine KE macht ??


    Frau Haberkern versucht's mal wieder mit Wort- und Sinnverdrehungen. :laugh::laugh:

    Umgekehrt wird ein Schuh draus. StarDSL braucht eine KE weshalb ich davon ausgehe, dass eine KE kommt. Mein Beitrag bezog sich auf den Heini, der uns weiß machen will, eine KE sei bei dem Kurs nicht möglich (siehe #702)

    Deshalb für Dich noch einmal ganz langsam:

    1. StarDSL hat hohe kurzfristige Verbindlichkeiten/Schulden
    2. StarDSL verbrennt pro Halbjahr über eine halbe Million € (siehe HJB14)
    3. StarDSL will neue Kunden/wachsen, auch das kostet laut PR 16 Monate erst mal Geld
    4. StarDSL hatte Ende Juni noch rund 350TEURO in der Kasse
    __________________________________________________________________________

    Quizfrage des Tages.

    Was würde in einer solchen Situation ohne eine Kapitalerhöhung in Kürze passieren?


    :rolleyes:
    • 1
    • 79
    • 150
     DurchsuchenBeitrag schreiben


    STARDSL AG - erfolgreiches Geschäftsmodell ?