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Börsengang von Rocket Internet - Top oder Flop? - Die letzten 30 Beiträge


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HelloFresh erwartet Umsatzplus von 32 bis 37 Prozent für das laufende Jahr: HelloFresh profitiert von Kundenzuwachs und traut sich noch …

In der Prognose ist der Ende März erworbene US-Kochboxenversender Green Chef noch nicht enthalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.379.994 von walker333 am 06.08.18 00:39:57Hallo Walker33,

zwar ist Rocket an beiden Firmen beteiligt, aber bei DH nicht mehr sehr stark. Warum sollte sich das DH-Management von einem Minderheitsteilhaber die Geschäftspolitik bestimmen/einschränken lassen?

Dieser Wettbewerb wird auch unter anderen Beteiligungen zunehmen. Zalando z.B. könnte die Produktpalette erweitern und Home 24 oder Westwing angreifen, etc.. Solche Entwicklungen sind also völlig normal.

Gruß

Schlummschütze
Bizarr, jetzt will die eine Rocket Tochter (Delivery Hero) die andere (HelloFresh) kannibalisieren: :eek:

Delivery Hero will ins Kochboxen-Geschäft
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-08/4446008…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.366.905 von Minusbauer am 03.08.18 11:07:00Da Berenberg RI schon seit Jahren bei 53€ sieht, dürfte das kaum einen Ausschlag zur Folge haben...
BERENBERG belässt Rocket Internet auf 'Buy'

24.07.2018, 07:21 | HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Rocket Internet auf "Buy" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Dank einer sich verbessernden Transparenz der Beteiligungsgesellschaft und Start-up-Schmiede habe die bereits gut gelaufene Aktie weiter Luft nach oben, schrieb Analystin Sarah Simon in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Der erfolgreiche Börsengang von Home24 sei der dritte eines Rocket-Internet-Unternehmens und habe erneut den Erfolg verdeutlicht. Weitere Börsengänge dürften folgen./mis/ck Datum der Analyse: 24.07.2018
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.351.626 von DJHLS am 01.08.18 16:48:00
Zitat von DJHLS:
Zitat von Minusbauer: RI wird heute in Top-Aktien August erwähnt:

Stefan Naerger: Rocket Internet

Mein Favorit für den August ist die Aktie von Rocket Internet (WKN: A12UKK). So langsam scheint sich der Markt mit dem Startup-Inkubator anzufreunden. Alleine in den letzten drei Monaten konnten sich die Investoren von Rocket Internet über ein Plus von etwa 23 % freuen (Stand: 23.07.2018). Kein Wunder, denn die Berliner liefern – nach Delivery Hero und Hello Fresh ist seit einiger Zeit auch Home24 an der Börse. Laut eigenen Aussagen stehen in Zukunft verstärkt die Bereiche Fintech, Software und künstliche Intelligenz auf dem Einkaufszettel. Das wäre ganz nach meinem Geschmack. Oliver Samwer scheint ebenso optimistisch zu sein. Zuletzt investierte der CEO von Rocket Internet satte 29.000.000,00 Euro in sein Unternehmen.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Rocket Internet


Samwer war als Copycat erfolgreich, d. h. er hat sich in den USA angeschaut, was im E-Commerce funktioniert, hat dann das Geschäftsmodell kopiert und in D aufgebaut.

Ob ein Kopierer auch ein guter Inkubator ist, muß sich erst noch zeigen. Auf dem Markt tummeln sich jedoch einige. Vornehmlich Private Equity-Investor suchen ständig nach erfolgversprechenden Start Ups und auch der frühere Rocket Internet-Ankeraktionär Kinnevik ist da ständig auf der Suche.

Auf dem Gebiet KI grast z. B. Softbank den Markt ab. Man sollte nicht glauben, dass es nur eine Frage der verfügbaren Investitionsmittel ist, ob ausgerechnet Samwer die nächsten Perlen findet.


Es geht nicht darum, dass RI alleine die nächste Superidee findet (oder baut), sondern man wird sich an Finanzierungsrunde beteiligen. Wo auch Kinnevik, Softbank und andere teilnehmen. Alles gut...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.349.013 von Minusbauer am 01.08.18 11:47:59
Zitat von Minusbauer: RI wird heute in Top-Aktien August erwähnt:

Stefan Naerger: Rocket Internet

Mein Favorit für den August ist die Aktie von Rocket Internet (WKN: A12UKK). So langsam scheint sich der Markt mit dem Startup-Inkubator anzufreunden. Alleine in den letzten drei Monaten konnten sich die Investoren von Rocket Internet über ein Plus von etwa 23 % freuen (Stand: 23.07.2018). Kein Wunder, denn die Berliner liefern – nach Delivery Hero und Hello Fresh ist seit einiger Zeit auch Home24 an der Börse. Laut eigenen Aussagen stehen in Zukunft verstärkt die Bereiche Fintech, Software und künstliche Intelligenz auf dem Einkaufszettel. Das wäre ganz nach meinem Geschmack. Oliver Samwer scheint ebenso optimistisch zu sein. Zuletzt investierte der CEO von Rocket Internet satte 29.000.000,00 Euro in sein Unternehmen.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Rocket Internet


Samwer war als Copycat erfolgreich, d. h. er hat sich in den USA angeschaut, was im E-Commerce funktioniert, hat dann das Geschäftsmodell kopiert und in D aufgebaut.

Ob ein Kopierer auch ein guter Inkubator ist, muß sich erst noch zeigen. Auf dem Markt tummeln sich jedoch einige. Vornehmlich Private Equity-Investor suchen ständig nach erfolgversprechenden Start Ups und auch der frühere Rocket Internet-Ankeraktionär Kinnevik ist da ständig auf der Suche.

Auf dem Gebiet KI grast z. B. Softbank den Markt ab. Man sollte nicht glauben, dass es nur eine Frage der verfügbaren Investitionsmittel ist, ob ausgerechnet Samwer die nächsten Perlen findet.
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RI wird heute in Top-Aktien August erwähnt:

Stefan Naerger: Rocket Internet

Mein Favorit für den August ist die Aktie von Rocket Internet (WKN: A12UKK). So langsam scheint sich der Markt mit dem Startup-Inkubator anzufreunden. Alleine in den letzten drei Monaten konnten sich die Investoren von Rocket Internet über ein Plus von etwa 23 % freuen (Stand: 23.07.2018). Kein Wunder, denn die Berliner liefern – nach Delivery Hero und Hello Fresh ist seit einiger Zeit auch Home24 an der Börse. Laut eigenen Aussagen stehen in Zukunft verstärkt die Bereiche Fintech, Software und künstliche Intelligenz auf dem Einkaufszettel. Das wäre ganz nach meinem Geschmack. Oliver Samwer scheint ebenso optimistisch zu sein. Zuletzt investierte der CEO von Rocket Internet satte 29.000.000,00 Euro in sein Unternehmen.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Rocket Internet
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.571 von haowenshan am 21.07.18 20:30:48
Zitat von haowenshan: aber ich stimme opa_klaus zu, es ist eine Kleinigkeit und zudem für die Bewertung des Unternehmens völlig irrelevant. ich hab mich nur daran gestört, dass dies als toller Erfolg verkauft werden soll.

was anderes: RI wandelt sich ja immer mehr zu einem späterphasigen Investor in digitale Geschäftsmodelle. kennt ihr noch andere Unternehmen, die ähnliches machen? einfallen tät mir Naspers, Softbank, und die großen chinesischen Internetkonzerne (tencent, alibaba und baidu, die ja jeweils auch sehr breit außerhalb ihres angestammten Kerngeschäfts investieren)?


Über Naspers und Softbank bin ich überhaupt erst dazu gekommen, mich mit RI zu beschäftigen. Tencent ist über Naspers ohnehin abgedeckt und Alibaba über Softbank. Andere börsennotierte Unternehmen, die sich auf Beteiligungen an spätphasigen E-Commerce und Fintech konzentrieren, fallen mir nicht ein. Allenfalls Kinnevik.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.296 von haowenshan am 21.07.18 15:06:19aber ich stimme opa_klaus zu, es ist eine Kleinigkeit und zudem für die Bewertung des Unternehmens völlig irrelevant. ich hab mich nur daran gestört, dass dies als toller Erfolg verkauft werden soll.

was anderes: RI wandelt sich ja immer mehr zu einem späterphasigen Investor in digitale Geschäftsmodelle. kennt ihr noch andere Unternehmen, die ähnliches machen? einfallen tät mir Naspers, Softbank, und die großen chinesischen Internetkonzerne (tencent, alibaba und baidu, die ja jeweils auch sehr breit außerhalb ihres angestammten Kerngeschäfts investieren)?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.268.870 von sirmike am 21.07.18 13:17:07
Zitat von sirmike:
Zitat von haowenshan: ich habe das nur am Rande mitverfolgt, insofern könnten mir ein paar Zusatzinfos fehlen - bitte mich daher gegebenenfalls gerne zu korrigieren. Aber was daran insgesamt clever gewesen sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Ich gehe mal davon aus, zu dem Zeitpunkt als die Anleihe aufgenommen worden ist, brauchte man das Geld nicht unbedingt; meiner Erinnerung hatte man immer sehr viel an Cash, vermutlich wollte man die günstigen Finanzierungskonditionen nützen (einfrieren) und opportunistisch eine zusätzliche Liquiditätsreserve zu vergleichsweise günstigen Konditionen für den Fall der Fälle aufbauen, ohne wirklich eine konkrete Verwendung (bspw. eine konkrete Beteiligung) dafür im Auge gehabt zu haben; klar war es eine zusätzliche Absicherung für ein schlechteres IPO Umfeld, falls sich der Börsengang einer der Töchter länger nach hinten verschieben würde und diese benötigtes Geld nicht über die Börse aufnehmen konnten.

Im Ergebnis hat man einen Kredit zu 100% aufgenommen, ein paar Jahre später großteils zu 110% (über den aktuellen Marktwert) zurückgekauft, einen kleinen Rest zu 100% und zusätzlich Zinsen bezahlt. Einen Vorteil für RI erkenne ich darin nicht, das war klassisches Geld verbrennen...


Deine Behauptungen/Annahmen stimmen einfach nicht und daher auch Deine darauf basierenden Schlussfolgerungen ebenso wenig. Die Wandelanleihe über 550 Mio. Euro stammt aus 2015. Damals hatte Rocket Internet 1,3 Mrd. Euro auf der hohen Kante - die Beteiligungen verursachten aber Verluste von 700 Mio. Euro. Pro Jahr! Der Aktienkurs war im Keller bei deutlich unter 20 Euro und damals gab es kaum Aussichten/Hoffnungen darauf, dass Rocket Internet in den nächsten Jahren seine Beteiligungen in/an die Profitzone bringen und ggf. monetarisieren könnte. Zum Zeitpunkt der Begebung der Wandelanleihe (zuvor hatte es bereits eine klassische Kapitalerhöhung bei RI gegeben) war Rocket Internet auf weitere externe Kapitalmittel angewiesen, um selbst überleben zu können. Die Cash-Burn-Rate war extrem hoch. Die Situation hat sich inzwischen völlig geändert und wohl auch positiver, als von Oli Samwer selbst ausgemalt. Und da nun kaum/wenig frisches Geld für die bestehenden Beteiligungen benötigt wird und man darüber hinaus auf 2,3 Mrd. Euro Nettocash sitzt, ist es nur logisch - und clever - die nicht mehr benötigte Wandelanleihe abzulösen und sich die Zinsen und/oder die Verwässerung zu sparen.

Quellen/Infos
> Anleihe-Konditionen
> RI: Burn-Rate von 700 Millionen Euro im Jahr 2015


klar, ich hab meine Schlußfolgerung etwas zugespitzt formuliert, aber da stimmt jetzt einiges wirklich nicht:
zum Zeitpunkt der Anleihebegebung (14.Juli 2015) war der Aktienkurs um die 40 € (und nicht 20 €)(https://www.wiwo.de/unternehmen/it/rocket-internet-wandelanleihe-laesst-aktie-abstuerzen/12056382.html)

Rocket Internet kämpfte nie ums Überleben. Rocket Internet war (neben ihren VC Aktivitäten, die sie in der global founders capital bzw später zusätzlich in rocket internet capital partners gebündelt hatten) ein company builder und hat meist copy cats mitgegründet bzw. sich dort früh engagiert und mitgeholfen diese international (außerhalb von China und USA) auszurollen. und diese Gründungen/Beteiligungen hatten anfangs eine hohe cash burn rate und wurden in mehreren VC Finanzierungsrunden finanziert, bei denen neben Rocket internet aber immer auch Co-Investoren mit an Board waren (z.B. Kinnevik, Holtzbrinck Ventures etc.). Hätte Rocket Internet weniger Geld zur Verfügung gehabt, dann wäre halt ihr Anteil bei den nachfolgenden Finanzierungsrunden geringer gewesen. von diesen Beteiligungen haben einige ums "Überleben gekämpft" und das auch verloren.

ich denke, aus Sicht von RI war die Anleihe billiges Geld, das man vorsorglich für Opportunitäten (höhere Anteil bei zukünftigen Finanzierungsrunden in eigene Unternehmen als auch in unabhängige dritte) aufgenommen hat - ich glaub fintech war damals eine Branche, in die man sich neben den Marktplätzen für Mode,Möbel, etc. (e-commerce) und der Foodsparte stärker engagieren wollte (was aber nicht so aufging, an paymill kann ich mich erinnern (war mal im Zuge einer Veranstaltung in deren Büro), das scheiterte dann https://t3n.de/news/paymill-insolvent-pleite-701620/, ich glaub auch diverse Kreditvermittlungsplattformen sind dann nicht aufgegangen.)
Natürlich wusste man auch nicht, wieviel Geld die größeren Unternehmen wie Hellofresh und delivero hero bis zum Börsengang noch verschlingen werden, aber wie gesagt, da gab es immer Co-Investoren. Bei Deliver hero und hello fresh hat sich RI meiner Kenntnis nach auch erst in späteren Finanzierungsrunden größer eingekauft und hat auch Altinvestoren ausgekauft.

Die Anleihe war aus Sicht von RI billiges Geld (was sind schon 3% Zinsen, wenn sich damit die Möglichkeit aufgetan hätte, sich früh in einen Highfligher wie z.b. facebook zu beteiligen), aber so eine Möglichkeit hat man nicht gefunden bzw. sich nicht dafür entschieden.
am Ende des Tages war das Anleihengeld daher schon schlicht verbranntes Geld.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.268.477 von haowenshan am 21.07.18 12:05:24
Zitat von haowenshan: ich habe das nur am Rande mitverfolgt, insofern könnten mir ein paar Zusatzinfos fehlen - bitte mich daher gegebenenfalls gerne zu korrigieren. Aber was daran insgesamt clever gewesen sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Ich gehe mal davon aus, zu dem Zeitpunkt als die Anleihe aufgenommen worden ist, brauchte man das Geld nicht unbedingt; meiner Erinnerung hatte man immer sehr viel an Cash, vermutlich wollte man die günstigen Finanzierungskonditionen nützen (einfrieren) und opportunistisch eine zusätzliche Liquiditätsreserve zu vergleichsweise günstigen Konditionen für den Fall der Fälle aufbauen, ohne wirklich eine konkrete Verwendung (bspw. eine konkrete Beteiligung) dafür im Auge gehabt zu haben; klar war es eine zusätzliche Absicherung für ein schlechteres IPO Umfeld, falls sich der Börsengang einer der Töchter länger nach hinten verschieben würde und diese benötigtes Geld nicht über die Börse aufnehmen konnten.

Im Ergebnis hat man einen Kredit zu 100% aufgenommen, ein paar Jahre später großteils zu 110% (über den aktuellen Marktwert) zurückgekauft, einen kleinen Rest zu 100% und zusätzlich Zinsen bezahlt. Einen Vorteil für RI erkenne ich darin nicht, das war klassisches Geld verbrennen...


Deine Behauptungen/Annahmen stimmen einfach nicht und daher auch Deine darauf basierenden Schlussfolgerungen ebenso wenig. Die Wandelanleihe über 550 Mio. Euro stammt aus 2015. Damals hatte Rocket Internet 1,3 Mrd. Euro auf der hohen Kante - die Beteiligungen verursachten aber Verluste von 700 Mio. Euro. Pro Jahr! Der Aktienkurs war im Keller bei deutlich unter 20 Euro und damals gab es kaum Aussichten/Hoffnungen darauf, dass Rocket Internet in den nächsten Jahren seine Beteiligungen in/an die Profitzone bringen und ggf. monetarisieren könnte. Zum Zeitpunkt der Begebung der Wandelanleihe (zuvor hatte es bereits eine klassische Kapitalerhöhung bei RI gegeben) war Rocket Internet auf weitere externe Kapitalmittel angewiesen, um selbst überleben zu können. Die Cash-Burn-Rate war extrem hoch. Die Situation hat sich inzwischen völlig geändert und wohl auch positiver, als von Oli Samwer selbst ausgemalt. Und da nun kaum/wenig frisches Geld für die bestehenden Beteiligungen benötigt wird und man darüber hinaus auf 2,3 Mrd. Euro Nettocash sitzt, ist es nur logisch - und clever - die nicht mehr benötigte Wandelanleihe abzulösen und sich die Zinsen und/oder die Verwässerung zu sparen.

Quellen/Infos
> Anleihe-Konditionen
> RI: Burn-Rate von 700 Millionen Euro im Jahr 2015
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.268.477 von haowenshan am 21.07.18 12:05:24Ich weiß nicht ob man das ganze Thema so negativ belastet, betrachten sollte? Selbst wenn die Transaktion keine Vorteile oder einen Mehrwert gebracht hat, so gibt es sicher ganz andere Unternehmen die durch ihr operatives Geschäft ihre Firmen in Grund und Boden wirtschaften oder sogar ganz vor den Baum fahren.

Hier sprechen wir doch aber von einem gesunden, gut abgesicherten Unternehmen mit starker finanzieller Grundlage und guten Beteiligungen. Also warum stoßen wir uns an solchen, aus meiner Sicht, eher Kleinigkeiten.

Da ich noch nicht sehr lange in RI investiert bin könnte es natürlich sein, dass ich nicht alle Hintergründe bis ins Detail kenne.

Allen Investierten noch ein schönes Wochenende!
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.257.308 von DJHLS am 20.07.18 00:04:29
Zitat von DJHLS: Bei aller Sympathie für Herrn Samwer und bei allem Optimismus für die Aktie sollte man doch nicht aus jeder Handlung einen genialen Schachzug machen.

Wer 85% der Anleihe teuer zurückkauft, darf halt die restlichen zum Nennwert tilgen. Kein per se besonders schlechter Deal aber auch kein Geniestreich.

Vor allem nicht wenn man dann gleich das Momentum killt, indem man die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung ankündigt.


ich habe das nur am Rande mitverfolgt, insofern könnten mir ein paar Zusatzinfos fehlen - bitte mich daher gegebenenfalls gerne zu korrigieren. Aber was daran insgesamt clever gewesen sein soll, erschließt sich mir überhaupt nicht. Ich gehe mal davon aus, zu dem Zeitpunkt als die Anleihe aufgenommen worden ist, brauchte man das Geld nicht unbedingt; meiner Erinnerung hatte man immer sehr viel an Cash, vermutlich wollte man die günstigen Finanzierungskonditionen nützen (einfrieren) und opportunistisch eine zusätzliche Liquiditätsreserve zu vergleichsweise günstigen Konditionen für den Fall der Fälle aufbauen, ohne wirklich eine konkrete Verwendung (bspw. eine konkrete Beteiligung) dafür im Auge gehabt zu haben; klar war es eine zusätzliche Absicherung für ein schlechteres IPO Umfeld, falls sich der Börsengang einer der Töchter länger nach hinten verschieben würde und diese benötigtes Geld nicht über die Börse aufnehmen konnten.

Im Ergebnis hat man einen Kredit zu 100% aufgenommen, ein paar Jahre später großteils zu 110% (über den aktuellen Marktwert) zurückgekauft, einen kleinen Rest zu 100% und zusätzlich Zinsen bezahlt. Einen Vorteil für RI erkenne ich darin nicht, das war klassisches Geld verbrennen...
5 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.266.731 von DJHLS am 20.07.18 23:20:10
Zitat von DJHLS:
Zitat von Opa_Klaus: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/oliver-s…


Das Geld investiert dann aber der Fonds. Was bleibt da für RI? Ein paar Managementgebühren?


RI investiert auch einen Eigenanteil von mehr als 100 Mio. Euro und ist somit auch direkt Nutznießer der Erfolge.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.265.978 von Opa_Klaus am 20.07.18 21:03:50
Zitat von Opa_Klaus: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/oliver-s…


Das Geld investiert dann aber der Fonds. Was bleibt da für RI? Ein paar Managementgebühren?
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.259.648 von katjuscha-research am 20.07.18 10:35:51
Zitat von katjuscha-research: Was denn für Delistinggerüchte?

Außer von 2-3 Usern im Forum, die sich das vorstellen konnten, habe ich dazu noch nichts vernommen. War auch kein Thema auf der HV.



DH übrigens heute mit neuem Allzeithoch. Wobei ich auch da mal abwarten würde, ob das nicht auch am Verfallstag liegen kann. Wenn man aber Montag/Dienstag oberhalb 50,4 € bleibt, sieht es bei DH nach weiter steigenden Kursen aus. Gute Voraussetzungen für RI, um zu hohen Kursen die Restposition abzubauen.

Würde mich aber mittlerweile auch nicht wundern, wenn DH komplett von Naspers geschluckt wird. 54,2 € oder umgerechnet auf die MarketCap 10 Mrd € wäre ein netter Kaufpreis.


Das fände ich als Naspers-Aktionär nicht so toll. Naspers hat in der letzten Zeit sehr gute Exits hingelegt, erst Flipkart und jetzt noch eine indische online booking company. Ich halte sehr viel von Naspers und deren Strategie. Nur den Kauf der DH-Anteile fand ich von Anfang an nicht gut. Da hat RI m. E. das bessere Geschäft gemacht und in der Tat, da sollte RI Kasse machen.

Gerüchte über ein Delisting wird es immer geben, wenn ein Unternehmen unterbewertet ist, der Markt die Unterbewertung nicht aufholt und der Hauptaktionär volle Taschen hat. Solange RI unter 20 EUR herumkrebste waren die Bedingungen wohl erfüllt. Derzeit ist die Aktie im Aufwärtstrend und es paßt nicht zu Samwer ein Delistung bei über 30 EUR hinzulegen, wenn er es vor Kurzem noch zu unter 20 EUR hätte haben können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.259.288 von DJHLS am 20.07.18 10:12:22
Zitat von DJHLS: Aber nochmal, in Summe sehe ich den Rückkauf des Wandlers ja als ok an - nur eben nicht als Geniestrecih. Dafür bedarf es schon ein bißchen mehr.


Ich will das jetzt nicht groß aufhängen, aber ich sprach von "clever" - "Geniestreich" ist Deine Formulierung. Ich sehe zwischen beiden Formulierungen erhebliche Unterschiede.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.259.483 von MrGurke am 20.07.18 10:24:41Was denn für Delistinggerüchte?

Außer von 2-3 Usern im Forum, die sich das vorstellen konnten, habe ich dazu noch nichts vernommen. War auch kein Thema auf der HV.



DH übrigens heute mit neuem Allzeithoch. Wobei ich auch da mal abwarten würde, ob das nicht auch am Verfallstag liegen kann. Wenn man aber Montag/Dienstag oberhalb 50,4 € bleibt, sieht es bei DH nach weiter steigenden Kursen aus. Gute Voraussetzungen für RI, um zu hohen Kursen die Restposition abzubauen.

Würde mich aber mittlerweile auch nicht wundern, wenn DH komplett von Naspers geschluckt wird. 54,2 € oder umgerechnet auf die MarketCap 10 Mrd € wäre ein netter Kaufpreis.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.259.288 von DJHLS am 20.07.18 10:12:22Die KE bzw. Finanzierungsrunde bezog sich ganz sicher auf Jumia. Und ich nehme nach Samwers Worten auf der HV auch an, dass RI dort nochmal mitziehen wird, da mal viel von Jumia hält.


Bei der Anleihe geb ich dir aber halbwegs recht. Ich seh das nach wie vor als guten Kompromiss für Schuldner und Gläubiger. Die Gläubiger verzichten lediglich auf den letzten Kupon 2022, haben dafür aber das Geld sofort, wenn sie 110% genommen haben. Für die 15% anderen Gläubiger wars dumm bzw. gut für RI. Und RI vermeidet halt den letzten Kupon, hat dafür aber auch sofort entsprechend Cashabfluss. Ich würds daher nicht so vorteilhaft sehen wie Sirmike, aber insgesamt eben ein guter Kompromiss. Nicht mehr und nicht weniger.



Bin gespannt wie es mit den Kursen (nicht nur bei RI) nach dem Verfallstag weitergeht. Derzeit hat man ja wieder bei etlichen Aktien das Gefühl, dass da der Verfallstag heute eine Rolle spielt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.259.288 von DJHLS am 20.07.18 10:12:22Sehe ich genauso. Und wenn RI sein Geld nicht mehr angemessen verzinst kriegt oder keine Investitionsmöglichkeiten hat, müssen halt weitere ARP angeschmissen werden. Aber wir sind uns ja letztlich grds. einig. Wie hoch sind denn eig mittlerweile die Stimmrechtsanteile (direkt und indirekt) von Samwer? Die ganzen Delistinggerüchte dürften durch die letzten Insiderkäufe, ARP sowie Wandlerrückkäufe ja nicht gerade entkräftet worden sein.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.258.847 von sirmike am 20.07.18 09:26:01
Zitat von sirmike:
Zitat von DJHLS: Bei aller Sympathie für Herrn Samwer und bei allem Optimismus für die Aktie sollte man doch nicht aus jeder Handlung einen genialen Schachzug machen.

Wer 85% der Anleihe teuer zurückkauft, darf halt die restlichen zum Nennwert tilgen. Kein per se besonders schlechter Deal aber auch kein Geniestreich.

Vor allem nicht wenn man dann gleich das Momentum killt, indem man die Möglichkeit einer Kapitalerhöhung ankündigt.


Ich bewerte das anders: 110% heute für die Anleihe zu zahlen, aus dem Cashbestand, im Gegenzug aber vier mal 3% Zinszahlungen einzusparen und die künftige Verwässerung zu vermeiden, ist clever. Und Mit dem selben Effekt für einen Teil dann nur 100% zu bezahlen, ist sehr clever.

Woher stammt Deine Info zur Ankündigung einer Kapitalerhöhung? Kannste das bitte mal erläutern und ggf. die Quelle verlinken?




Die Kapitalerhöhung hat Samwer in einem Reuters-Artikel vom 29th may 2018 angesprochen "Rocket internet targets $2.6 billion cash at fintech and AI". Hab's nochmal nachgelesen, das Erfordernis einer Kapitalerhöhung könnte sich auch auf die Beteiligung Jumia beziehen.

3% in 3 Jahren sind aber abgezinst weniger als 3% heute. Wenn 4*3%= 12% mit 10% vergleichst ist das eine Milchmädchenrechnung.

Im übrigen kannst Du nicht die 110%-Rückzahlung für 85% von den 100% für 15% trennen. Es mußte zunächst ein hohes Angebot gemacht werden, um den Restbestand auf 15% oder drunter zu drücken. Dass 110% ein attraktives Angebot für die Gläubiger sind und umgekehrt für den Schuldner nicht so toll, zeigt ja gerade die Annahmequote.

Aber nochmal, in Summe sehe ich den Rückkauf des Wandlers ja als ok an - nur eben nicht als Geniestrecih. Dafür bedarf es schon ein bißchen mehr.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.258.985 von MrGurke am 20.07.18 09:40:35
Zitat von MrGurke: Bin da grds bei dir, da eine Verwässerung vermieden wird, aber in der Berechnung werden halt jegliche Opportunitätskosten ausgeblendet. Man sollte doch meinen, dass RI in den kommenden Jahren mehr als 3% Rendite aud das eingesetzte erzielt.


Jein. Wir sprechen davon, dass Rocket Internet aktuell 2,3 Milliarden Euro "Dry Powder" zur Verfügung hat - vor dem Rückkauf des Wandlers waren es sogar 2,6 Milliarden. Das können die kaum alles in Startups stecken und bisher blieben die großen Zukäufe bei "reiferen" Startups aus. Die sind aber das erklärte neue Ziel. Im Manager Magazin gibt es gerade einen Bericht über einen weiteren Milliarden-Euro-Venture Capital Fonds mit Investtitionsschwerpunkt "Deep Tech". Der Anteil von Rocket Internet beträgt daran "mindestens" 100 Millionen Euro. Und auch danach hat RI weiterhin über 2 Milliarden Euro freie Mittel zum Investieren.

Daher sehe ich nicht, dass man durch Rückkauf des Wandlers für ein paar 100 Mio. Euro hier irgendwelche großen Chancen liegenlassen muss. Die aussichtsreichen und lukrativen Investmentnöglichkeiten müssen erst einmal gefunden werden - ich bin froh, dass gegen Ende des Bullenzyklusses nicht mit der Gießkanne und aus dem vollen einfach irgendwie Geld verteilt wird, sondern dass RI hier bedächtig vorgeht und die Möglichkeiten genau prüft. Nur dann lässt sich damit nämlich auch Geld verdienen für RI und für die Aktionäre.


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