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Original-Research: HPI AG (von Sphene Capital GmbH): Buy | Diskussion im Forum


HPI
ISIN: DE000A0JCY37 | WKN: A0JCY3 | Symbol: CEW3
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01.03.17
Stuttgart
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Original-Research: HPI AG - von Sphene Capital GmbH Einstufung von Sphene Capital GmbH zu HPI AG Unternehmen: HPI AG ISIN: DE000A0JCY37 Anlass der Studie: Update Empfehlung: Buy seit: 07.08.2014 Kursziel: EUR 1,50 (alt: EUR 2,90) Kursziel auf Sicht …

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Negels Märchenerzählerwelt... mal zurückgeblickt...bis jetzt ist die Konzernbilanz obwohl zum 30.9. versprochen ( 2014 !! für2013) nicht da.
Deshalb ein kleines Märchen zum Schmunzeln...

REW war ja soooo toll, dennoch entkonsolidiert....

DJ DER AKTIONÄR Online Tipp des Tages: Auf Wachstumskurs





Die Münchner HPI AG (WKN A0J CY3) plant für das laufende Geschäftsjahr einen
erneuten Umsatzsprung auf 128 bis 135 Millionen Euro. Das EBITDA soll nach
Prognose des Vorstands auf 2,7 bis 3,2 Millionen Euro steigen. Zuletzt hatte
HPI 75,1 Prozent an der REW Solar AG, einem führenden Einkaufs- und
Logistikdienstleister für innovative Energiesysteme, übernommen. Mit 20
Mitarbeitern erzielte das Dortmunder Unternehmen 2012 Umsätze von mehr als
zwölf Millionen Euro und ein vorläufiges Vorsteuerergebnis von rund einer
Millionen Euro.
DER AKTIONÄR traf HPI-Vorstandschef Michael Negel und sprach mit ihm über
den aktuellen Zukauf, den Start ins Geschäftsjahr 2013 und die operativen
Ziele für das Gesamtjahr.
DER AKTIONÄR: Herr Negel, HPI übernimmt rückwirkend zum 01.01.2012 die in
Dortmund ansässige REW Solar AG. Welche Bedeutung hat dieser Zukauf für die
HPI-Gruppe?
Michael Negel: Die REW Solar AG ist ein Einkaufsdienstleister für
regenerative Energieeinspar- und Erzeugungssysteme, die alle im
energetischen Haus Anwendung finden, die Stromkosten deutlich reduzieren und
die Energieeffizienz erheblich steigern. Marktforscher sehen allein in
Deutschland hierfür einen Markt von weiteren 1,0 Millionen Häusern, die in
den nächsten vier Jahren im Hinblick auf Energieeffizienz umgebaut werden.
Die maßgebliche Bedeutung für die HPI AG ist es, den Geschäftsbereich HPI
Industrial auf "HPI Industrial and Renewables" zu erweitern und die
regenerativen Energien bei HPI AG stärker in den Mittelpunkt rücken. Neben
Energiegewinnung und Speicherung sowie innovativen Heizungssystemen geht es
auch um Kleinwindanlagen und moderne LED-Lampen, die herkömmliche
Beleuchtungssysteme sukzessive ersetzen.
Wie sieht die Umsatzverteilung von REW aktuell aus?
REW hat einen Exportanteil von 60 bis 70 Prozent und liefert an Großhändler
und Einkaufsgesellschaften des Handwerks komplette Kits für mehrere hundert
Häuser. Der größte Absatzmarkt innerhalb der Europäischen Union ist England.
Aber auch im B2C-Markt in Nordrhein-Westfalen ist REW direkt mit einem
Umsatzanteil von rund 30 bis 40 Prozent vertreten, um technologisch nah am
Anwender zu sein.
Welche Synergieeffekte erwarten Sie im Zusammenspiel mit den anderen Firmen
des Geschäftsbereichs "HPI Industrials & Renewables"?
Die Synergien sind erheblich. Die REW Solar AG profitiert auf jeden Fall von
den besseren Einkaufskonditionen der HPI AG und vom direkten Zugang zu den
Herstellern. Derzeit kann REW Solar AG Wechselrichter und andere Produkte
nicht direkt vom Hersteller kaufen, sondern muss über Großhändler gehen. Die
HPI-Gruppe wird einen Partnervertrag mit einem führenden deutschen
Wechselrichterhersteller schließen, davon wird insbesondere die REW Solar AG
profitieren. Wir erwarten zugleich aber auch positive Impulse für den Export
und das Großhandelsgeschäft. Zudem erhält HPI seit eineinhalb Jahren immer
wieder Anfragen, komplette Systeme für Projekte zu liefern. Das hierzu
notwendige technische Fachwissen haben wir uns nun durch die Beteiligung an
der REW Solar AG in die Gruppe geholt.
Welchen Effekt auf die operative Marge hat diese Akquisition konkret?
Die operative Marge im Bereich HPI Industrial and Renewables wird mit der
Beteiligung an der REW Solar AG deutlich erhöht. Bei einem prognostizierten
Umsatz 2013 von rund 41 Millionen Euro peilen wir in diesem wichtigen
HPI-Geschäftsbereich ein operatives EBITDA von 2,8 Millionen Euro an. Dies
würde einer operativen Marge von 6,8 Prozent entsprechen.
Beim Schlagwort "Solar" schrillen bei vielen Anlegern nach schlechten
Erfahrungen in der Vergangenheit die Alarmglocken. Inwiefern ist REW von der
Solarkrise betroffen und wie steuert das Unternehmen hier entgegen?
REW ist von der sogenannten Solarkrise positiv betroffen, da sie ausgelöst
durch den Preisverfall bessere Einkaufspreise erzielen und dadurch die
eigenen Margen sogar noch verbessern kann. Trotz des 40-prozentigen
Preisvorteils bei Produkten der Photovoltaik konnte REW im Geschäftsjahr
2012 nicht nur die Rohertragsmarge steigern, sondern auch die EBT-Marge bei
konstant über 8 Prozent halten. Vor dem Hintergrund des starken
Preisverfalls fiel der REW-Umsatz 2012 zwar niedriger aus als im Vorjahr,
gleichzeitig konnte aber die höchste Zahl an Energiesystemen in der
Firmengeschichte ausgeliefert werden.
Welche Wachstumsoptionen sehen Sie für REW?
Eines der Zukunftsthemen, von denen die REW überdurchschnittlich profitieren
wird, ist der Bereich Batteriespeicher für PV-Strom. Hier ist ein großer
Markt am Entstehen. Auch dem Thema LED-Lampen als Austausch für herkömmliche
Beleuchtungssysteme kommt immer größere Bedeutung zu. Zudem werden
innovative Heizungssysteme für die Hausbesitzer technisch und wirtschaftlich
immer interessanter. Insofern befindet sich die REW weit abseits vom
herkömmlichen Solargeschehen, zumal die Gesellschaft nicht selbst in
Deutschland produziert.
Wie sieht Ihre zukünftige Expansionsstrategie aus? Planen Sie im laufenden
Jahr weitere Akquisitionen?
Derzeit planen wir keine weiteren Akquisitionen im laufenden Geschäftsjahr.
Unser Plan für das Geschäftsjahr 2013 sieht eine Umsatzsteigerung um über 20
Prozent auf ca. 128 bis 135 Millionen Euro vor. Desweiteren wollen wir den
operativen Gewinn überproportional um rund 25 Prozent auf 2,7 bis 3,2
Millionen Euro erhöhen. Natürlich werden wir immer aufgeschlossen sein für
interessante Opportunitäten, in den kommenden Monaten stehen jedoch
organisches Wachstum, Integration und das Umsetzen von Synergien im
Vordergrund.
Blicken wir kurz zurück auf 2012: Wie fällt Ihr Fazit für das vergangene
Geschäftsjahr aus?
Michael Negel: Im vergangenen Geschäftsjahr hat die HPI-Gruppe zum ersten
Mal in der Unternehmensgeschichte die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro
übertroffen. Gegenüber 2011 haben wir den Konzernumsatz um mehr als 30
Millionen Euro gesteigert, das entspricht einem Plus von rund 41 Prozent. Im
Bereich IT konnten wir bei der Network-Security die Erlöse von 24 Millionen
Euro im Jahr 2011 um über 30 Prozent auf mehr als 33 Millionen Euro
steigern. Wir haben die versprochenen zwei M&A-Transaktionen, eine
Mehrheitsbeteiligung und eine Übernahme erfolgreich durchgeführt und damit
unsere Produkt- und Dienstleistungspalette erheblich verbessert. Mit den
amerikanischen Herstellern JouleX GmbH, KEMP Technologies Inc. und snom
technology AG sind wir strategisch sehr wichtige Lieferantenpartnerschaften
neu eingegangen, die zu dynamischen Umsatz- und Ergebniswachstum schon jetzt
beitragen. Zudem haben wir bei zwei Chiphandelsunternehmen ein MBO
durchgeführt und unsere Beteiligung auf 49 Prozent reduziert. Damit sind die
Umsätze und Ergebnisse unserer Beteiligungsstruktur sehr viel planbarer
geworden. HPI hat sich 2012 strategisch weiter ausgerichtet und die Basis
für ein erfolgreiches Jahr 2013 gelegt.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 war von Sonderfaktoren belastet.
Könnten Sie uns diese kurz erläutern?
Im vergangenen Jahr haben wir in NRW ein neues, großes und modernes
Logistikcenter in Betrieb genommen und einen Logistic-Hub in
Lille/Frankreich neu eröffnet. Beides war für das weitere Wachstum unserer
Tochtergesellschaft MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH sehr wichtig, schlug
jedoch im Geschäftsjahr 2012 mit einmaligen Sonderbelastungen von gut
1,0Millionen Euro zu Buche. Ebenso trugen die beiden entkonsolidierten
Chipbeteiligungen 2011 noch 0,8 Millionen Euro zum Ertrag bei, diese wurden
2012 nicht mehr konsolidiert. Aus heutiger Sicht gehen wir jedoch davon aus,
dass wir im Jahresüberschuss über dem Ergebnis 2011 liegen werden.
Wie zufrieden sind Sie mit dem Start ins Geschäftsjahr 2013? Spüren Sie eine
konjunkturelle Eintrübung?
Mit dem Jahresstart bin ich sehr zufrieden, das erste Quartal 2013 lag über
unseren Erwartungen. Im Umsatz dürften wir bei über 28 Millionen Euro liegen
und im Ergebnis über Plan. Hier haben wir auch deutlich gesehen, dass die
Effekte bei der MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH Einmaleffekte waren, denn
die Gesellschaft hat im ersten Quartal bereits wieder ein EBT-Ergebnis von
über 0,3 Millionen Euro erreicht. Ebenso konnten wir im IT-Bereich den Plan
übertreffen, obwohl bekanntlich das erste Quartal im IT-Markt saisonal das
schwächste ist. Ebenso lagen wir im Renewable-Bereich bei den Erträgen über
Plan. Konjunkturelle Eintrübungen haben wir in unseren Geschäftsbereichen
nicht zu verzeichnen gehabt, auch im Bereich der stahlverarbeitenden
Industrie hat die Nachfrage angezogen. Die neu hinzugewonnenen Großkunden im
Bereich der petrochemischen Industrie haben eine erfolgreiche
Projektstartphase hinter sich und werden schon ab dem zweiten Quartal zum
Umsatz und Ergebnis im Geschäftsbereich HPI Industrial beitragen. Insgesamt
also ein erstes Quartal, mit dem wir mehr als zufrieden sind.
Ihre Prognose für das Gesamtjahr 2013 sieht Konzernumsätze in Höhe von 128
bis 135 Millionen Euro und ein EBITDA in Höhe von 2,7 von 3,2 Millionen Euro
vor. Wie konservativ ist diese Prognose?
Diese Prognose beruht ausschließlich auf organischem Wachstum. Sie sieht
vor, dass wir unseren Umsatz um mindestens 20 Prozent gegenüber 2012
steigern und unser Ergebnis um mindestens 30 Prozent.
Abschließend würden wir gerne einen Blick auf die mittelfristigen
Perspektiven werfen: Welche Schlagzeilen würden Sie gerne in drei Jahren
über den Konzerns und die HPI-Aktie lesen?
In drei Jahren, also 2016, würde ich gerne über die HPI AG lesen, dass wir

die Umsatzschwelle von 200 Millionen Euro deutlich überschritten haben, dass
es uns gelungen ist, das EBITDA auf über zehn Millionen Euro und die
EBITDA-Marge damit auf über fünf Prozent zu erhöhen und dass wir in Europa
fest in der Supply-Chain vieler Industrie- und Großhandelsunternehmen
verankert sind. In der Folge sollte sich auch die HPI-Aktie in der
Größenordnung von 4,00 Euro bewegen und der Börsenwert der HPI AG sollte
sich von jetzt rund zehn Millionen Euro in Richtung 40 bis 50 Millionen Euro
entwickelt haben.
Herr Negel, vielen Dank für das Gespräch.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
May 15, 2013 04:32 ET (08:32 GMT)


MUHAHAHAHA Negels Märchenstunde, das glauben ihm ja nicht mal seine zahlreichen Exfrauen und Gspusis....


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