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oil & gas invest ag (OGI AG) - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.594.016 von Merrill am 02.09.18 10:21:44
@Merill - Treffend analysiert
Werter @Merill, besten Dank für Ihre Antwort. Einmal mehr, treffend analysiert von Ihnen.

Man soll ja die Hoffung nie aufgeben. Vielleicht lernen die Moderatoren mit solchen Erfahrungen etwas für die Zukunft dazu.
Vielleicht geht man in Zukunft etwas analytischer bei den Löschungs-Anträgen vor.

Inbesonders bei langjährigen Usern die hier immer sauber recherchierte und mit Fachkompetenz begleitet Beiträge einbringen. Gr
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.112.345 von kurtxx am 02.07.18 07:43:38Tja, Wallstreet Online möchte halt Prozessen und Abmahnung aus
dem Weg gehen. Ich kenne ebenfalls hunderte Fälle, wo später
insolvente (großteils Insolvenz aufgrund von Betrug) AGs hier Postings
löschen ließen.
Aktuell hat das Insolvenzgericht des Amtsgericht Frankfurt am Main unter
der Nr IN 1009/18 O die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Schuldnerin angeordnet. Verfügungen der Schuldnerin sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen
Insolvenzverwalters wirksam.
Nach meiner Erfahrung erhalten in weniger als 5% der Insolvenzfälle (eher 0 ... )
nach einer Insolvenz noch etwas von der AG. Wenn überhaupt, dann Peanuts.
Zur Info - Leider musste nun die OGI Oil & Gas Invest AG die Insolvenz beantragen.
Zur Info für interessierte Forums-Leser.
Bedauerlicherweise musste die OGI AG im Juni den Insolvenzantrag stellen.
Rund 500 Anleger mit insgesamt EUR 58 Mio. müssen nun um Ihr Geld bangen.
Erlaube mir dazu als Quelle einen Beitrag eines "befreundeten" Forums zu verlinken:
https://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=2539&meldu…

Wer diesen Thread seit Beginn etwas verfolgte, wird wohl erkennen dass einmal mehr kritisch hinterfragende User mit Ihrer Grundeinschätzung zu diesem Kapitalanlage-Angebot auf der richtigen Spur waren.
Leider wurden hier diverse Beiträge von kritisch hinterfragenden Usern gelöscht. Dazu besonderes aufgefallen, zum Beispiel Beitrag Nr. 19, mit der Begründung: "Beschwerde der Firma". Da waren wohl einmal mehr kritisch hinterfragenden User, näher an der Wahrheit als es dem Unternehmen genehm war. Nun denn. Gr
Besten Dank an die Modeation
Werte Moderation besten Dank für die Wiederfreischaltung dieses Threads. Gr
Update OGI AG für interessierte.
Schönen guten Tag, erlaube mir für interessierte Forums-Leser als Update 2 Presseartikel einzustellen.

https://www.test.de/Nachrangdarlehen-Oil-Gas-zahlt-vorerst-n…
https://www.gerlachreport.com/news/was-wusste-christian-neur…

Vielleicht hat hier jemand eine Meinung dazu? Gr
Liebe Community,

hier kann nun wieder fleißig diskutiert werden.

Viele Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.771.235 von mockinbird am 04.10.15 16:39:30:eek:
also wenn das stimmt was Du da sagst...dann hab ich ja nochmal Glück gehabt.
Öl-Experten und Führungskräfte in der Karibik lebend... nun, das brauche ich sicherlich nicht. Ich gestehe: wollte es jedenfalls demnächst doch glatt riskieren mit nem Tausender... bei den verlockenden Zinsen...sogar den Zeichnungsschein haben die mir erst neulich zugeschickt, daher werden wohl weiter Geschäfte betrieben.

eugswinner
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.061.096 von kurtxx am 27.06.15 08:39:24
OGI am Ende ?
-Ein vernichtender Artikel über OGI/Wagentrotz am 21.09 in der Süddeutschen Zeitung;
-Bohrgenehmigungen in Mississippi ungenutzt abgelaufen,
- Rücktritt von Wagentrotz nach der HV am 29.09.2015 aus persönlichen Gründen.
- Führung der OGI nun zwei ausgewiesene Öl-Experten, Designer und Rechtsanwalt die beide in der Karibik leben.

War es das ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.012.562 von mockinbird am 19.06.15 18:57:43
Es geht weiter.
Werter User mockinbird
Besten Dank für Ihren "aufschlussreichen" und "interessanten" Beitrag.

Offensichtlich geht es mit einem "abgeänderten" Angebot weiter.
Interessant dabei, dass das Nachfolgeangebot nicht auch wieder, auf der "offiziellen Web-Seite" publiziert wurde? www.ogi.ag
Sondern auf dieser, vermutlich OGI nahestehenden Seite.
"Arbeitsgemeinschaft Oil-& Gasinvestments (OGI AG)" www.ogi-ag.net

http://www.ogi-ag.net/ogi-ag-oel-und-gas-explorationsunterne…

"OGI AG Öl- und Gas-Explorationsunternehmen setzt Vertrieb fort

Updated on 22. Juni 2015 By OGI AG Leave a comment
ogi ag vorstand jürgen wagentrotz
Hohe Nachfrage nach Beteiligungen an OGI AG
Öl- und Gas-Explorationsunternehmen setzt Vertrieb fort
Neuer Darlehensvertrag mit Bafin abgestimmt
Planungen für regulierten Markt
Die Oil & Gas Invest (OGI) AG setzt den Vertrieb von Beteiligungen an Ölvorkommen in den USA fort. Ab sofort können interessierte Anleger erneut mittels eines qualifizierten Nachrangdarlehens in Erdölvorkommen von 120 Millionen Barrel mit einem Marktwert von rund 6 Milliarden US-Dollar im Süden der Vereinigten Staaten investieren. Eine Beteiligung, welche das in Frankfurt / Main ansässige Öl- und Gas-Explorationsunternehmen mit Zinssätzen von 9, 10 und 12 Prozent vergütet, ist bereits ab einer Summe von 1000 ,- Euro möglich.
„Wir freuen uns über eine rege Nachfrage auf unser neues Angebot“, sagt Percy Meiser, Prokurist der Oil & Gas Invest AG. „Bereits vor dem offiziellen Vertriebsstart haben 125 Anleger Beteiligungen in Höhe von 1,8 Millionen Euro gezeichnet.“
Ursprünglich hatte die Oil & Gas Invest AG diese Beteiligungen in Form eines Darlehens mit einer Rückzahlungsgarantie ausgegeben. Jürgen Wagentrotz, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der OGI AG, hätte im Falle eines Verlustes mit seinem persönlichen Vermögen gebürgt. Diese Garantie stellt nach Ansicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) allerdings ein sogenanntes erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft dar.
„Die Bafin hat diesbezüglich eine eindeutige Rechtsauffassung vertreten, die wir zwar nicht geteilt, letztendlich aber zur Vermeidung einer langwierigen Auseinandersetzung akzeptiert haben“, so Percy Meiser. In konstruktiven Gesprächen mit der Finanzdienstleistungsaufsicht wurde eine Lösung erarbeitet, die sowohl die Oil & Gas Invest AG als Anbieter, die Anleger wie auch die Aufsichtsbehörde zufriedenstellt: Die OGI AG hat bislang gezeichnetes Kapital in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro an die Anleger zurückerstattet – zuzüglich Zinsen. „Die Rückzahlungen an unsere Kunden sind mittlerweile vollständig überwiesen. Damit haben wir diesen Vorgang abgeschlossen“, erläutert der OGI-Prokurist. Insgesamt waren bereits rund 7 Millionen Euro in die Beteiligungen der Oil & Gas Invest AG in den USA investiert worden. 2,5 Millionen dieses Investments fallen aus Sicht der Bafin allerdings unter das sogenannte Konzernprivilleg, weil diese Summen von firmennahen Anlegern investiert worden sind.
Parallel hierzu hat die Oil & Gas Invest AG einen neuen Darlehensvertrag für interessierte Anleger aufgesetzt – nun allerdings ohne die bislang gewährte Rückzahlungsgarantie als Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Diesen neuen Vertrag, der ab sofort gezeichnet werden kann, hat die OGI AG ebenfalls mit der Bafin abgestimmt. „Wir haben der Finanzdienstleistungsaufsicht diesen Vertrag zur Prüfung zugeleitet. Es hat keine Beanstandungen gegeben“, erklärt OGI-Prokurist Percy Meiser.
Trotz Wegfall der von der BaFin monierten, persönlichen Rückzahlungsgarantie des OGI-Vorstands haben in den vergangenen Wochen vor allem Anleger, die bereits einmal eine Beteiligung gezeichnet haben, erneut in die Oil & Gas Invest AG investiert. „Die Zahl der Anleger, die unser Angebot neuerlich angenommen haben, liegt bereits bei etwa 45 Prozent. Das zeigt, wie hoch das Vertrauen in unsere Anlage ist“, so Percy Meiser.
Der operative Betrieb der Oil & Gas Invest AG ist durch die zwischenzeitlichen Rückerstattungen an die Anleger und den nun wieder aufgenommenen Vertrieb der Beteiligungen nicht beeinträchtigt worden. Die Maßnahmen zur Vorbereitung der Förderung in Alabama wurden vorangetrieben, so dass demnächst mit den Bohrungen begonnen werden kann. „Unsere hohe Eigenliquidität hat uns in die Lage versetzt, diese Prozesse unabhängig von den Abstimmungen mit der Bafin voranzubringen“, so der OGI-Prokurist. „Deshalb haben wir in der Erschließung glücklicherweise keine Zeit verloren.“
Die Zeichnung der Beteiligungen an der Oil & Gas Invest AG sollen noch bis zum 1. September 2015 möglich sein. Unabhängig davon trifft die Oil & Gas Invest AG derzeit Vorbereitungen das Unternehmen an den regulierten Markt zu bringen. „Wir bewegen uns in einem Marktumfeld, in dem neben der Rendite die langfristige Sicherheit des Investments eine zunehmend größere Rolle spielt“, erläutert Percy Meiser. „Dem wollen wir Rechnung tragen, indem wir künftig Inhaberschuldverschreibungen herausgeben.“
Die Vorteile von Inhaberschuldverschreibungen für Investoren sind bekannt: Diese sind vor allem für Anleger geeignet, die eine solide Geldanlage suchen, die sowohl Sicherheit wie auch Rendite bietet. Darüber hinaus sind Inhaberschuldverschreibungen aufgrund geringer Mindestnominalen auch für Kleinanleger geeignet. Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit garantiert und die Rendite steigt mit Länge der Laufzeit und Höhe des Anlagebetrages.
Die Planungen für die Emissionen einer Inhaberschuldverschreibung der OGI AG sollen im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden.
Über die Oil & Gas Invest AG:
Die Oil & Gas Invest (OGI) AG ist eine unabhängige Öl- und Gas-Explorationsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main. Über ihr Tochterunternehmen, die OGI Holding Corporation, Delaware, USA akquiriert und entwickelt die OGI AG Öl- und Gasfelder in Nordamerika mit der anschließenden Förderung und dem Verkauf dieser Rohstoffe an die verarbeitende Industrie.
Derzeit ist die OGI AG in den Bundesstaaten Alabama, Mississippi, Kentucky und Tennessee in Fördergebieten tätig, deren Reserven, allein in Mississippi, auf ca. 120 Millionen Barrel Erdöl im Wert von rund 6 Milliarden Euro geschätzt werden.
Das bestätigte, bereits eingezahlte Eigenkapital der OGI AG beträgt derzeit 26 Millionen Euro."

Gr
Inzwischen hat wohl auch Finanztest beim Mississippi Oil & Gas Board http://gis.ogb.state.ms.us/MSOGBOnline/ überprüft, dass im Gebiet Cinderella (vormals Turkey Creek der Global Oil u. Gas) seit ca. 1930 mindestens 15 Explorationsbohrungen abgeteuft wurden, die alle erfolglos waren (dry hole, dry and abandoned).
Entsprechende Nachfragen bei OGI wurden laut dem Artikel in Finanztest von 10.06.2016 auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht beantwortet.

Erstaunlich ist auch, dass ein entsprechender Beitrag aus dem April hier im Forum inzwischen gelöscht wurde. Möglicherweise war er der Anlass für die Datenbank-Recherchen von Finanztest in den OIl and Gas boards von Mississippi und Alabama.

Daher hier nochmal der Inhalt im wesentlichen:

Alle bisherigen Explorationsbohrung der letzten 80 Jahre in dem Gebiet Cinderella waren erfolglos. Lediglich bei einem Bohrloch hat man vor über 50 Jahren leichte Ölspuren an den Cuttings dokumentiert. Die OGI und ihr Partner Global Oil & Gas haben 2014 und 2012 im Gebiet Cinderella 2 Bohrungen niedergebracht die ebenfalls trocken waren (s. Mississippi Oil & Gas Board). Hierfür wurden vermutlich bereits mindestens 2-3 Mio Euro ausgegeben.

2 weitere Bohrpunkte sind dort von der OGI beantragt worden aber bisher nicht abgeteuft worden (23101200012 und 23101200013). Die im Frühjahr 2014 eingerichteten Bohrplätze wurden bereits wieder teilweise zurückgebaut (s. google earth Bilder aktuelle und 2014)

Besonders brisant ist die Tatsache, dass die Bohrung Nr. 23101200011 OGI 24 05 Dry hole vom 05.05.2014 exact dem Punkt S-1 der Messergebnisse per Helikopter auf Seite 31(rechts unten) der 44-seitigen OGI Informationsbroschüre (Stand November 2014) entspricht.
Man wusste also offenbar zu diesem Zeitpunkt bereits seit 6 Monaten, dass die von Herrn Kreglevic laut Seite 13 der Broschüre persönlich durchgeführten Helikoptermessungen im Gebiet Cinderella, mit dener er ein sehr großes Ölfeld geortet haben will, durch die am Punkt S1 (Maximum einer Anomalie der Helikotermessungen) angesetzten trockenen Bohrung 23101200011 nicht zu bestätigen sind. Gleiches gilt für die Satellitenmessungen, da sich die besagte trockene Bohrung 23101200011 innerhalb des mit Nr 2 bezeicheten "gefundenen Ölfeldern nach Satellitenmessung" auf S.31 der OGI Broschüre vom November 2014 befindet. Die Bohrung aus 2012 Nr. 2310120010 Cinderella 13 10 Dry hole 29.03.2012 ist auf beiden Abbildungen der Seite 31 erkennbar; einmal als Cinderella Well mit blauem und gelbem Pinn ausserhalb einer Anomalie aus den Helikotermessungen und einmal innerhalb des mit Nr. 17 bezeicneten Ölfeldes bei den "gefundenen Ölfeldern nach Satellitenmessung" (Broschüre S 31, Mitte).

Im November 2104 muss den Verantwortilichen der OGI folglich klar gewesen sein, dass die Satellitenmessungen und Helikoptermessungen offenbar mit der Realität aus den abgeteuften Explorationsbohrung nicht zu verifizieren waren. Beide Bohrungen, die man an den vielversprechendsten Stellen der Satteliten- bzw. Helikoptermessungen abgeteuft hat waren erfolglos geblieben. Trotzdem hat man Nachrang-Darlehen beworben und ein gesichertes Vorkommen (z.B. S. 39) von 120 Mio-Barrel kommuniziert. Darüber hinaus spricht man von Fördergebieten obwohl man bisher keine Tropfen Öl gefördert hat.

Im Übrigen ergibt sich aus den vom kroatischen Geologen Kregelvic angegebenen 120 Mio Barrel, die er mit den oben genannten – wenig erfolgreichen - Messungen persönlich festgestellt hat, rechnerisch ein ca. 30 Quadratkilometer großes Gebiet mit einer ca. 30-40 m dicken, komplett ölgesättigten Schicht. Es wäre also im Gebiet Cinderella unerheblich wo man bohrt, man müsste immer reichlich Öl finden. Dies war aber in den letzen 85 Jahren leider nie der Fall.

Von den beworbenen starken Partnern der OGI sind innerhalb von 3 Monaten einige abgesprungen. Roland Berger möchte wohl nicht mehr genannt werden, auch die mit Roland Berger in Verbindung gebrachten Herren Walter Pfeiffer und Robert Peterson sind aus dem Mangement-Team verschwunden. Ebenso ist Jay Falz, der für die Bohrarbeiten verantwortlich zeichnet, aus dem Team ausgeschieden. Auch Giudo Maria Kretschmer („ die wissen wirklich wie man Geld vermehrt“) hat es inzwischen wohl vorgezogen nicht mehr für OGI zu werben.

Fakt ist, dass im Gebiet Cinderelle/Turkey Creek bisher kein Tropfen Öl gefördert wurde und es dort keine Explorationsbohrung gibt, die darauf hindeutet dass es dort Öl in einem Umfang gibt der eine Förderung und die damit verbundenen Kosten rechtfertigen würde. Die durchgeführten Helikoter und Satellitenmessungen haben sich offenbar als wenig zielführend erwiesen

Einfach Nummern (s.u.) oder OGI auf Website eingeben und selbst nachlesen bzw. mit den Abbildungen der Seite 31 der OGI Broschüre vergleichen.
z.B.

23101200011 OGI 24 05 Dry hole 05.05.2014
2310120010 Cinderella 13 -10 Dry hole 29.03.2012
2310100001 Newton Bank Broadus 11.06.1947 Dry Hole
2310120008 Turnage Williams 08.06.2006 Dry Hole
2306120366 Gibbon C Etal 1 16.12.1981 Dry hole
2310100014 May Everett 1 09.10.1961 Dry Hole
2310100011 Flora Johnson 12.06.1964 Cutting lime with slight oil
231010003 Dalton K.D Majure 1 1932 Dry Hole
Ähnliches gilt wohl auch für das Projekt Jernigan Mill“ im Süden Alamamas. Hierzu bemerkt der Finanztest-Artikel vom 10.06.2015, dass auch hier Bohrungen verwundern, die mit „Dry und Abandoned“ (trocken und verlassen) beziehungs¬weise „Plugged und Abandoned“ (verschlossen und verlassen) in der entsprechenden Daten¬bank von Alabama einge¬tragen sind.
Man hatte das Projekt von Mitte Februar bis vor ca. 2 Wochen mit Bild auf der OGI-Website als Reentry-Projekt in Alabama beworben, vermutlich in der Hoffnung, eine Bohrung in der man vor Jahrzehnten wohl Öl gefunden hatte sie aber aus wirtschaftlichnen Gründen nicht zur Förderbohrung ausgebaut hatte, wieder zu öffnen um endlich mal etwas Öl praesentieren zu können. Das ist bohrtechnisch nicht unbedingt so trivial wie es sich anhört: offenbar war der Versuch nicht erfolgreich, sonst würde man sicherlich mit entsprechenden Erfolgsmeldungen seitens der OGI nicht geizen (vgl. auch Investor Relations auf OGI –website).
Von den beworbenen starken Partnern der OGI sind innerhalb von wenigen Monaten einige abgesprungen. Roland Berger möchte wohl nicht mehr genannt werden, auch die mit Roland Berger in Verbindung gebrachten Herren Walter Pfeiffer und Robert Peterson sind aus dem Mangement-Team verschwunden. Ebenso ist Jay Falz, der für die Bohrarbeiten verantwortlich zeichnet, aus dem Team ausgeschieden. Auch Giudo Maria Kretschmer („ die wissen wirklich wie man Geld vermehrt“) hat es inzwischen wohl vorgezogen nicht mehr für OGI zu werben.
Auch die neue Zusammenstellung des Management-Teams ist bemerkenswert. Notwendiger geologischer Sachverstand scheint kaum vertreten, Herr Kreglevic ist mit Sicherheit kein Diplom-Geologe (der Titel wurde nur an deutschen Universtäten vergeben), er hat nach Informationsmaterial seiner Firma White Falcon Ökonomie und Elektrotechnik in Kroatien studiert, war auch mal Angehöriger einer Öl und Gas Fakultät in Moskau (abiotisches Öl ?) und befasst sich wohl allenfalls mit technischen Fragen zur Öl- und Gas-Fördertechnik. Ähnliches gilt für die Herren Pasic (Bohrtechnik bzw. Bohrlochstabilität) und Kuschel (ehemals Einkäufer einer Bohrtechnik-Firma). Derartige Experten sind allenfalls gefragt, wenn man sich mit speziellen Fragen zur Förderung von Erdöl befasst, im Managemnt-Team braucht man sie allerdings auch dann nicht. Hierfür gibt es hervorragende Dienstleister in USA.
Bei der OGI ist man aber noch immer auf der Suche nach Öl. Da sind eher andere Kompetenzen gefragt.
Nachdem die Bafin auf Nach¬frage bestätigt hat, dass sie die OGI aufgefordert habe, die einge-sammelte Gelder an Anleger zurück¬zuzahlen möge nun jeder selbst prüfen ob er jetzt der OGI Geld zur Verfügung stellt.
Weiter gehts!
Schönen guten Tag

Anbei ein aktueller Artikel aus der test.de. mit dem Titel:

https://www.test.de/Oil-Gas-Invest-Aufsicht-stoppt-dubioses-…

Es bleibt jedenfalls weiterhin spannend. Gr
Meiner Meinung nach macht es mehr Sinn, den allgemeinen Backround zu analysieren, um leicht festzustellen, besser die Finger davon zu lassen ...
Info auf der HP?
Schönen guten Tag

Es ja zu erwarten, dass ja demzufolge zeitnah das neue Angebot auch auf der HP publiziert wird.

Dann hat man vielleicht ja die Möglichkeit, dass neue Angebot zu prüfen und zu "analysieren".
Gr
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.787.634 von eugswinner am 15.05.15 20:07:48Werter User we-anonymous

Besten Dank für Ihre Antwort und Info.
Es bleibt jedenfalls spannend. Gr
naja... wenn ich mal nen 1000er übrig haben sollte, dann gönne ich mir den Spass und kaufe mal was von denen.... bei den tollen Aussichten und überdimensionalen Zinsen :laugh:

eugswinner
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.784.343 von kurtxx am 15.05.15 13:02:10Zins bleibt gleich. Anscheinend will man mit dem Angebot OHNE SICHERHEITEN die Bafin umgehen. Man sagte mir auch, dass man auch warten kann und ein Produkt zeichnen kann, welches von der Bafin genehmigt wird. Soll aber noch ein paar Monate dauern. Alles sehr undurchsichtig. Also ich bin aus dieser Nummer raus. Und für alle, die das Angebot OHNE SICHERHEITEN annehmen.... viel Glück ;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.778.901 von we-anonymous am 14.05.15 14:30:25Werter User we-anonymus
Besten Dank für Ihre Info.
Wenn man noch zum neuen Angebot fragen darf?

Wieviel Zins wird angeboten?
Gr
!
Dieser Beitrag wurde von CommunitySupport moderiert. Grund: Tatsachenbehauptung, bitte Aussagen mit Quellen belegen
Anbei noch ein - zumindest aus meiner Sicht - aufschlussreicher und interessanter Bericht der Stiftung Warentest zur OGI AG vom 17.3.2015:

"Nach­rangdarlehen: Riskantes Angebot der Oil & Gas Invest AG"

https://www.test.de/Nachrangdarlehen-Riskantes-Angebot-der-O…

Auszug aus dem Artikel:



Risiko 3: OGI AG im Visier der Bafin

Ärger wegen ihres Geld­anlage­angebots mit Fest­zins­garantie könnte die OGI AG auch mit der Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (Bafin) bekommen. Wir fragten dort nach, ob es sich bei der Annahme von Nach­rangdarlehen mit Fest­zins­garantie um ein unerlaubtes Bank­geschäft handeln könnte. Wir erfuhren, dass die OGI AG keine Erlaubnis zum Betreiben von Bank- oder Finanz­dienst­leistungs­geschäften hat. Bafin-Sprecherin Anja Schuchhardt erklärte dazu, dass die Firma der Bafin bekannt sei. „Die Finanz­aufsicht darf sich jedoch nicht zu Einzel­heiten laufender Verfahren äußern.“



Ebenso lesenswert ist meiner Meinung nach:


Risiko 4: Zu wenig Öl im Boden

Es ist auch keinesfalls sicher, dass die OGI AG tatsäch­lich auf 120 Millionen Barrel Erdöl in den US-amerikanischen Bundes­staaten Alabama, Kentucky, Tennessee und Mississippi stößt. Zwar soll die Schweizer Firma White Falcon Petroleum Technologies AG aus Zug, die im Prospekt als einer der Welt­markt­führer im Bereich Entdeckung, Messung und Erschließung von Erdöl beschrieben wird, die Ölvor­kommen bestätigt haben. Das Bohren nach Erdöl ist aber immer auch ein biss­chen Glücks­sache.

•Das OGI-Projekt „Turkey Creek“ ist zum Beispiel eine „Wildcat Exploration“. Davon sprechen Fachleute, wenn eine Firma an einem Ort nach Öl bohren will, an dem noch keine kommerzielle Ölpro­duktion durch­geführt wurde. Das heißt, dass man sich einzig und allein auf das Versprechen von Geologen verlässt.

•Das Projekt „North Sardine“ ist bisher noch gar nicht erschlossen. Beim Projekt „Jerningan Mill“ soll ein vor Jahren still­gelegtes Bohr­loch wieder in Betrieb genommen und weitere neu eröffnet werden, um dort 200 Barrel Öl pro Tag zu fördern. Das ist aus Expertensicht zu wenig, um Gewinne zu machen.

Wagentrotz erwartet dennoch hohe Reingewinne aus allen Projekten. Der seit einem Jahr stark gesunkene Ölpreis sei für ihn irrelevant. Markt­gerecht sei ein Ölpreis von 50 US-Dollar pro Barrel. Die Gesamt­kosten bis zur Raffinerie lägen aber nur bei maximal 26,30 US-Dollar pro Barrel.

Zwar ist ein Erfolg des Geschäfts­modells nicht ausgeschlossen, wenn die Firma bei ihren Ölbohrungen Glück hat. Es sind aber auch 2,5 bis 3 Millionen US-Dollar teure Fehlbohrungen möglich. Hinzu kommen Miet­kosten für die Grund­stücke, die die OGI AG nur geleast hat. Stößt sie auf Öl, muss sie die Leasing­geber am Gewinn beteiligen.

Miss­lich ist schließ­lich, dass die OGI AG anders als amerikanische Ölfirmen nicht gegen Ölbohr­risiken versichert ist. Nach Angaben eines OGI-Sprechers konnte die Firma bisher keinen deutschen Versicherer finden. Man versuche es aber weiter.


Gruss
elvis-lebt
Es scheint als würde sich die Bafin um OGI AG kümmern, gemäss diesem Artikel auf Börse-Online:

Auszug aus dem Artikel:

Ob diese Garantien ein lizenzpflichtiges Bankgeschäft sind, muss die Bafin klären. Auffällig ist, dass die OGI kein Anlegerkapital mehr braucht. Angeblich, weil weitere Bohrungen aus eigenen Erträgen finanziert werden können. Wagentrotz gibt aber zu, dass man eine Einigung mit der Bafin anstrebe. "Eine eventuelle Rückabwicklung können wir aus der Portokasse zahlen", sagt er

http://www.boerse-online.de/nachrichten/konjunktur/Oil-&-Gas…

Gruss
elvis-lebt
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.227.887 von Nachkaufer am 03.03.15 16:19:48Den 2. Artikel kannte ich bisher auch nicht. Aber das mit der Arbeitsgemeinschaft Öl und Gas (OGI Ag) ist mir auch schon aufgefallen. Und ich bin auch wie die Wiwo mal auf die Suche nach dem Domain Betreiber gestoßen. Ist tatsächlich anonym ;-)

Was ich aber auch recht putzig zu dieser namensgleichen Truppe finde, ist deren Facebook Profil.
Es mögen ca 530 Leute diese Seite.
Zu einem Post gibt es dann sogar "28 gefällt mir" Angaben.
Guckt man sich diese Personen mal an, dann fängt man herrlich an zu lachen!! Ich hab auf jeden Fall gelacht. Hauptsächlich junge Leute Anfang 20, die sich unter Garantie alle sehr für die Weltwirtschaft, die Ölindustrie und Anlagemöglichkeiten interessieren. Aber das ist nur meine persönliche Meinung!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.227.887 von Nachkaufer am 03.03.15 16:19:48Böse WiWo das zu veröffentlichen... ;) und ein klassisches Eigentor des OGI-Vorstands. :p

"Ich schließe mich den Ausssagen dieses WIWO Lesers, mit Ausnahme der persönlichen Beschimpfungen, an.
Für mich sind Sie einfach eine Null und daher nicht prozesswürdig. Dennoch werde ich bei Ihrer Geschäftsleitung dafür sorgen, dass Sie bei dem Verlag, bei dem Sie Ihren Lebensunterhalt verdienen, keinen Schaden mehr anrichten können.
Ich bin immer noch Mitglied im Verlegerverband und habe daher nach wie vor beste Kontakte zu den Chefetagen der Verlagshäuser.
Trotzdem, Kopf hoch, Herr Hoyer! Auch Sie haben Ihre Daseinsberechtigung. Immerhin können Sie der Menschheit als abschreckendes Beispiel dienen.

Beste Grüße,
Jürgen Wagentrotz"
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.227.590 von immer_runter am 03.03.15 15:54:37Danke fuer den Link! Ich habe den 2. Artikel der Wirtschaftswoche nicht gesehen. Auch die Mail des CEO finde ich sehr amuesant.... wenn nich um das sauer Ersparte von blauaeugigen Anlegern ginge. Aber der Spuk ist ja wohl nun erst mal vorbei, da die Ausgabe der Nachranganleihen gestoppt wurde. Das boese Erwachen wird dann wohl in 2 Jahren kommen, wenn die Haltefrist auslaeuft.

Hier nach mal der Linf zu dem 2, Artikel vom 27.Feb. in der WIWO sowie der Link zu der E-mail des CEO !

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/ogi-ag-sagenhafte-neu…

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/e-mail-an-die-wirtsch…
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.176.212 von Nachkaufer am 25.02.15 20:41:58Neues von Oil & Gas.

Der CEO pflegt ja einen netten Umgangston.. :laugh:

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/e-mail-an-die-wirtschaftswoche-sie-sind-eine-null-und-nicht-prozesswuerdig/11449910.html

Besonders seriös auch, wenn ein CEO mit einer Yahoo Emailadresse an Wirtschaftsredaktionen schreibt.
Liebe Geldkatze, registriert seit dem 10.Jan 2015 und nur insgesamt 5 Beitraege verfasst, alle im Thread der Oil&Gas Invest AG:

Also zumindest der Artikel der Wirtschaftswoche ist seht wohl immer noch online, aktuell und keineswegs geloescht:

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/guido-maria-kretschme…

Ausserdem Schreibst Du: "Zwischenzeitlich hat die OGI laut ihrer Homepage (www.ogi.ag) ihre Festzinsgarantie ausgesetzt."

Wertest Du das Positiv? Fuer mich persoenliche hat das doch einen stark negativen Beigeschmack, wenn man auf einmal die extrem hohen Zinsversprechen nicht mehr "garantiert"?

Und dann:
"Übrignes ..ag steht nicht für AG, sondern für Antigua. Dort ist die Website (Anschrift von Vorstand Jürgen Wagentrotz) offensichtlich registriert."

Was findest Du daran vertrauenserweckend, dass die website unter der Anschrift des Vorstandes auf einer Karibikinsel/Steuerparadies registriert ist ??????????

Und last but not least kommst Du dann zu dem Schluss:
Bin gespannt, wann das Öl und das Geld fließt. Habe einige investiert.


Viel Glueck mit Deinem Investment. Aber deinen Argumenten kann ich nicht ganz folgen....
Antwort auf Beitrag Nr.: 48.967.706 von kurtxx am 03.02.15 18:36:40
Oil & Gas Invest AG
Hallo,
wer es noch nicht bemerkt hat, alle kritischen Artikel über die OGI AG sind sowohl in der Wirtschaftswoche, in der Süddeuschen, in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung als auch beim Deutschen Verbraucherschutzring "verschwunden". Schlecht ist der, der Schlechtes denkt:
Lediglich Gomopa und Die Bewertung berichten mit positiven Artikeln darüber.
Zwischenzeitlich hat die OGI laut ihrer Homepage (www.ogi.ag) ihre Festzinsgarantie ausgesetzt.
Übrignes ..ag steht nicht für AG, sondern für Antigua. Dort ist die Website (Anschrift von Vorstand Jürgen Wagentrotz) offensichtlich registriert.
Bin gespannt, wann das Öl und das Geld fließt. Habe einige investiert.
Die OGI AG hat ihr Aktienkapital erhöht.

http://www.ogi.ag/de/aufstockung-bei-deutschem-erdoelunterne…

Eigentlich ja eine tolle Sache.

Wenn man nun aber liest, dass hierzu:

"Die Aufstockung erfolgt im Rahmen sogenannter Betriebsmitteldarlehen, über die Privatinvestoren die Möglichkeit einer Beteiligung am lukrativen Ölgeschäft erhalten"

Es wurden also Darlehen in Eigenkapital umgewandelt(Debt-Equity-Swap), zumindest verstehe ich das so.

Wenn nun also Darlehen (Fremdkapital) in Eigenkapital umgewandelt wird, dann erhält die Firma meiner Meinung nach keinen Cent in die Portokasse. Es ist lediglich ein bilanztechnischer und rechtlicher Vorgang.

Wie man mit so einer Massnahme die "Kapazitäten" steigern will erschliesst sich mir persönlich nicht so ganz.

Übrigens solche Debt-Equity-Swaps kenne ich persönlich meist eher als Sanierungsmassnahme um die Kapitalquote zu stärken als denn um "Kapazitäten" zu steigern.

Nun, vielleicht wird man ja die entsprechenden Zahlen hierzu irgendwann mal im Unternehmensregister von Deutschland nachlesen können.
(www.unternehmensregister.de)

Das ist natürlich alles nur meine persönliche Meinung und soll lediglich als Diskussionsgrundlage dienen. Das sollte ja schliesslich erlaubt sein...

Gruss
elvis-lebt
Aha. Wurde gerade informiert, dass der Link zu der Warnung der Verbraucherzentale Hessen nicht mehr funktioniert und daher wurde mein Beitrag dazu editiert. Es ist wieder jemand sehr daran interessiert, jegliche Kritik an dieser Firma loeschen zu lassen, wenn nur irgendwie moeglich.

Kein Problem. Hier der link zu einem aufuehrlichen, sehr Kritischen 4 Seiten Artikel in der Wirtschaftswoche ueber die Oil&Gas Invest AG vom 29.Jan 2015:

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/guido-maria-kretschme…

Titel: "Die undurchsichtigen Geschäfte der OGI AG"

Da steht genau drin, was Wertebriefe ueberhaupt sind und die Hintergruende werden sehr gut durchleuchtet. Wuerde ich unbedingt lesen, bevor man ueber ein Investment nachdenkt.


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