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Ölpreis - Erdöl - Öl - Rohöl: Infos, Fakten, Analysen, Charts und Ausblick (Seite 1836)


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Diese Grafik stellt Time Spreads dar ("contango", "backwardation"):




Quelle ist:
https://www.cnbc.com/2017/11/01/wti-oil-market-spread-hits-b…


Frage:
Kennt jemand eine Grafik, die weiter zurückreicht als 2014?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.564.417 von MontyHall am 17.04.18 15:27:53Interessante Grafik.

Da Rohöl üblicherweise eine backwardated Commodity ist, dürfte es in dem Zeitraum vor 2014 ähnlich ausgesehen haben wie zwischen Jan 2014 und Jul 2014.

Am Ende des Tages also gut beim Rollvorgang für alle Besitzer von Longinstrumenten und schlecht für alle Shorties. Zumindest in der Theorie...
Da wissen die Banken schon sehr genau wie ihre Verluste zu minimieren sind.

Ich bin wieder eingestiegen heute da sich mein Schein die letzten Tage überhaupt nicht nach oben bewegt hat. Hier erwarte ich also eine überfällige Aufwertung, die wie so oft vermutlich beim fallenden Basiswert eingepreist wird...

Ich rechne morgen nach den EIA Daten mit einem Rücksetzer, momentan ist das Sentiment wieder ultralong und so viele werden sicherlich nicht ausbezahlt werden.

Viel Erfolg beim Nachrichten traden... Das wird vermutlich in die Hose gehen.
Meinen halte ich noch. Derzeit ca. 30% im Plus. Wie gesagt, Verkauf erst bei > 74$. Wie du schon schreibst: extrem bullisch. Und normalerweise, nach dem das 50 Wochenhoch geknackt worden ist, sollte es noch einmal dynamisch bis an den nächsten Wiederstand gehen, bevor die 71$ wieder getestet werden.
Diese Grafik reduziert zwar auf Brent, deckt dafür aber viel mehr Jahre ab und enthält auch Spot.



Quelle: Google Images
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.574.593 von MontyHall am 18.04.18 16:21:24
June minus July Brent spread - Iran sanctions and Trumps decision at 12th May
so wie man den US-Präsidenten Trump kennt
wird der keine friedliche Vereinbarung mit dem Iran aushandeln

dieses Ereignis das in der Zukunft am 12. Mai 2018 stattfindet
dürfte schon teilweise in den chart-indicators
dargestellt sein

https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-04-19/from-trum…
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der US-Präsident macht tweets zur Ölpreisentwicklung
wäre mal interessant
was die
Nahles von der CDU
und die Merkel von der CDU
zur Ölpreisentwicklung im tweet wiedergeben
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.600.009 von keepitshort am 22.04.18 10:29:47Warum sollte Trump keine friedliche Lösung finden? Mit Kim, den Raketenmann ist er ja jetzt auch dicke.
So unclever ist das Vorgehen von Trump nicht. Nur ein wenig zu laut und ungewohnt für den Rest der Welt.
Das glaub ich nicht es wird natürlich eine friedliche Lösung geben, bis dahin kann man die Situation prima zum Traden verwenden oder an der Seitenlinie stehen.

Trump wird an den Wellen vermutlich auch einiges verdienen oder??? Vor allem wenn man die Wellen selbst bestimmen kann.
Alle Einschätzungen erfolgen ohne Gewähr, ohne Vollständigkeit und als Momentaufnahme.
Gegenstand ist vorwiegend WTI.
Das Resultat spricht für kurzfristig eher steigende Preise. (+)

Globale Konjunktur: +
Die Nachfrage nach Öl bleibt kurzfristig hoch, das passt zum Ende des Zyklus.
Die Diskussionen um Zölle (Protektionismus) beleben den Welthandel nicht.
Ein höherer Ölpreis stärkt die Konjunktur, nämlich via Kaufkraft der Produzenten.
Ein höherer Ölpreis gefährdet die Konjunktur, nämlich via Inflation; aber nicht kurzfristig.
Ein höherer Ölpreis erweitert das Ölangebot, nämlich als Anreiz für Investitionen; aber nicht kurzfristig.

USA: ?
Erhöhen die USA ihre Produktionsmenge auch weiterhin? Limitieren die Pipelines oder steigende Produktionskosten?
Der vergangene Winter war hart und muss teils aufgearbeitet werden.
Nb. Dienstags gehen i. d. R. API-Berichte ein (Lager).
Nb. Mittwochs gehen i. d. R. EIA-Berichte ein (Lager).
Nb. Freitags gehen i. d. R. Baker-Hughes-Berichte ein (Aktivität).

OPEC: +
OPEC (und Russland und andere) treffen sich im Juni zur Besprechung der Produktionsobergrenze.
Die Diskussion findet indes fortlaufend statt; im Moment steht die Produktionsobergrenze.
ARAMCO möchte 2018 oder später IPO durchführen.

Sanktionen / Konflikte: ?
Iran, Venezuela, Syrien, Jemen, Libyen?

Dollar: ?
Wenn der Dollar steigt, wird Öl für Käufer in anderen Währungsräumen teurer.

Funds: +
Im Moment sehen viele Funds steigende Ölpreise, deshalb strömt Geld zu.

Contrarians: -
Die meisten Beobachter sagen nun steigende Preise voraus, das gefällt Contrarians nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.616.725 von MontyHall am 24.04.18 16:26:32
: Ein höherer Ölpreis stärkt die Konjunktur, nämlich via Kaufkraft der Produzenten.

Nicht die Konjunktur der USA, die wird ausgebremst. Die der Länder mit Exportüberschuss schon eher.

Weiterer Punkt: In den USA kommt die Verteuerung des wichtigsten Rohstoffs gemeinsam mit steigenden Zinsen: Doppelte Hemmwirkung. Libor zeigt ebenfalls leichte Stresszeichen, Finanzierungskosten, lange ausgeblendet werden durch diesen Dissynergieeffekt wieder zum Thema.

Noch ein bisschen Verschwörungstheorie: Wenn die Russen in Kenntnis der o.g. Umstände den USA schaden wollten, könnten sie das über eine Beeinflussung des Spotmarkts zumindest theoretisch relativ einfach tun. Die Saudis, die seit neuestem wieder 100 USD/barrel anpeilen, werden nicht dazwischenfunken.
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