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Wikifolio Friedhof (Seite 166)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.674.495 von MacIntosh3101 am 27.05.19 21:58:27
Lieber mit 40% Verlust raus als auf gute News während des Wochenendes zu hoffen
Hallo,
Ich sehe gerade, dass Dir ggf. ein ähnlich stressiges Wochenende drohen könnte, wie jüngst. In drei Deiner Wikifolios bist Du mit > 90% in einem KO mit Knockout 11.400 und die SG stellt nur bis 17:30 Uhr Kurse. Falls Du keine SL gesetzt hast, die den KO vermeiden, würde ich an Deiner Stelle den per Stand 13:00 Uhr Verlust von 40% hinnehmen, solange Du noch aus den Papieren raus kommst. Mit einem Hebel von 75% ins Wochenende zu gehen, ist nicht mehr schlicht „sportlich“.
Wie Du selbst hier gesagt hast, war Dein letzter „over the Weekend“ Trade nur durch Glück gut gegangen....
Denk an das investierte Geld der Anleger....
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.807.973 von Saraviensis am 14.06.19 13:30:42
KORREKTUR zu meinen vorangegangenen Kommentaren...
1. ZEITEN BEI SG: bis 17:45 erfolgen Knockouts, Kurse sollten bis 22:00 Uhr lt. SG verfügbar sein. In der Vergangenheit haben hier jedoch Trader berichtet, dass sie schon 30 - 45 min. früher keine handelbaren Kurse mehr bekamen.
2. KNOCKOUT-Level: 11.960 Punkte im Dax....

Sorry für den Zahlendreher: ich hatte gleichzeitig andere Derivate bearbeitet mit der Barriere 11.400 Dax Punkte.
Es bleibt spannend. Zum Glück bin ich in sowas nicht investiert ;)
Wir sind ja hier auf dem „Wikifolio-Friedhof“, dann will ich mal fragen, ob jemand im Forum weiß, was passiert, wenn ein Trader mit z.B. hoher Investionsquote in Knockouts, sagen wir unfallbedingt eine ganze Zeit nicht handlungsfähig auf der Intensivstation eines Krankenhauses liegt und die Knockout-Schwelle zur Kapitalvernichtung führt. Nach meinem Kenntnisstand dürften wir hier dann das nächste Wikifolio beerdigen....
Oder hat Wikifolio für solche Fälle eine fall-back Option, z.B. bei ärztlichem Attest (klar gibt’s die Schwachstelle des Gefälligkeitsgutachtens), dass ein Trader tatsächlich nicht handlungsfähig ist, werden die Kurse ab dem Zeitpunkt der Erkrankung eingefroren?

Da die meisten Wikifolios nur von einer Person gemanagt werden, bietet dieses Szenario nach meinem Erachten ein Risikopotenzial, das nach meinem Wissen bisher noch nicht thematisiert wurde und wozu sich Wikifolio mal äußern sollte.

Aus meiner Sicht müsste es zumindest für Wikifolios mit Hebelprodukten hier eine juristisch belastbare Festlegung geben, welcher Gestalt diese auch sein mag. Hauptsache Anleger kennen das Risiko...., es gibt ja auch Berufsunfähigkeitsversicherungen...., und für Anleger ist der Trader entscheidend. Krankheitsbedingten Ausfälle von Tradern und ggf. damit einhergehende Kapitalverluste müsste meines Erachtens nach von Wikifolio über ein Instrument im Sinne einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden.
Für manche Wikifolios wäre es ein Segen, wenn der Signalgeber mal ein paar Wochen Pause einlegen würde. Gerade das hochgehebelte hin und her zerstört nahezu jedes Wikifolio. Niemand macht mit einem Aktienportfolio gewinn, das täglich umgeschichtet wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.825.152 von Saraviensis am 17.06.19 17:28:22
Zitat von Saraviensis: Wir sind ja hier auf dem „Wikifolio-Friedhof“, dann will ich mal fragen, ob jemand im Forum weiß, was passiert, wenn ein Trader mit z.B. hoher Investionsquote in Knockouts, sagen wir unfallbedingt eine ganze Zeit nicht handlungsfähig auf der Intensivstation eines Krankenhauses liegt und die Knockout-Schwelle zur Kapitalvernichtung führt. Nach meinem Kenntnisstand dürften wir hier dann das nächste Wikifolio beerdigen....
Oder hat Wikifolio für solche Fälle eine fall-back Option, z.B. bei ärztlichem Attest (klar gibt’s die Schwachstelle des Gefälligkeitsgutachtens), dass ein Trader tatsächlich nicht handlungsfähig ist, werden die Kurse ab dem Zeitpunkt der Erkrankung eingefroren?

Da die meisten Wikifolios nur von einer Person gemanagt werden, bietet dieses Szenario nach meinem Erachten ein Risikopotenzial, das nach meinem Wissen bisher noch nicht thematisiert wurde und wozu sich Wikifolio mal äußern sollte.

Aus meiner Sicht müsste es zumindest für Wikifolios mit Hebelprodukten hier eine juristisch belastbare Festlegung geben, welcher Gestalt diese auch sein mag. Hauptsache Anleger kennen das Risiko...., es gibt ja auch Berufsunfähigkeitsversicherungen...., und für Anleger ist der Trader entscheidend. Krankheitsbedingten Ausfälle von Tradern und ggf. damit einhergehende Kapitalverluste müsste meines Erachtens nach von Wikifolio über ein Instrument im Sinne einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden.


Börse ist riskant. Jeder möchte zwar gewinnen ohne auch nur das geringste Risiko zu haben, dass was schief gehen kann und idealerweise sogar so, dass die Verantwortung und die Arbeit komplett anderen aufgebürdet wird. Aber so läuft es in diesem Universum nicht.

Wer Risiken fürchtet, sollte sie nicht eingehen oder muss selbst für Sicherheit sorgen oder muss für Sicherheitsdienste ordentlich zur Kasse gebeten werden. Es gibt kein freies Mittagessen.

Wenn man sich vor solchen Szenarien fürchtet, nimmt man entweder andere wikis oder man setzt Stopploss oder man schaut nach, ob der Trader jeden Tag online ist und zieht die Reißleine, wenn es nicht so ist und steigt ganz einfach aus.
Das zuvor diskutierte wikifolio wurde heute um 10 Uhr von draghi gerettet. Glück muss man haben ;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.837.304 von Onkel_Tuca am 18.06.19 23:52:30
Zitat von Onkel_Tuca: Das zuvor diskutierte wikifolio wurde heute um 10 Uhr von draghi gerettet. Glück muss man haben ;-)

Und das ist auch der entscheidende Punkt. Wenn man die letzten 70 Jahre ein diversifiziertes Aktienportfolio hatte, hat man ohne Glück Geld verdient. Wenn man Glück benötigt, dann ist zuviel Risiko vorhanden.
@Systematiker ---> ein höheres Risiko entspricht leider nicht immer einer höheren Rendite. Wäre es so einfach, würde jemand wie Warren Buffett sein Portfolio einfach mit Krediten hochhebeln. Aber man muss eben auch überleben, wenn es gegen einen läuft. Da ist Fremdkapital oder ein riessiger Hebel nicht hilfreich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.839.167 von ARMEGAS am 19.06.19 09:40:36
Zitat von ARMEGAS:
Zitat von Onkel_Tuca: @Systematiker ---> ein höheres Risiko entspricht leider nicht immer einer höheren Rendite. Wäre es so einfach, würde jemand wie Warren Buffett sein Portfolio einfach mit Krediten hochhebeln. Aber man muss eben auch überleben, wenn es gegen einen läuft. Da ist Fremdkapital oder ein riessiger Hebel nicht hilfreich.


FK oder Hebel sind für Privatpersonen enormes Risiko, denn als natürliche Person haftet man halt auch mit Privatvermögen.

Unternehmen kaufen auf Pump andere Unternehmen und es interessiert keinem.

Das ist ja was durch das billige Geld passiert, große Unternehmen bekommen billig Geld und denen kann es egal sein was passiert, wenn z.B. der Zins angehoben wird. Der kleine (verschuldete) Bürger hingegen würde das sofort spürbar merken, wenn sein Haus weg ist o.ä.

Gewinne privatisieren und Verluste (von Systemrelevanten Unternehmen) solidarisieren
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