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Wikifolio Friedhof (Seite 175)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.111.867 von Xerxes3000 am 26.07.19 13:45:39Wow!

--> das Portfolio wird z.Z. maßgeblich von einem Silber-Long-KO bestimmt mit Schwelle 15,779 USD (Ag = ~USD16.5): 43.5% Anteil

--> was kann hier passieren, wenn die FED am 31.7.(?) die Fund rate nur um -0.25% senkt?!? :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.112.152 von faultcode am 26.07.19 14:20:47ich habe mir mal diesen neuen Silber-KO-Schein im Wikifolio https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf00mm1311 seit Emission näher angesehen: https://www.wallstreet-online.de/knockout/tr8g2p-silber-1-un…

Viele historische Kurse gibt es noch nicht (6), aber mit der Vola sieht es derzeit so aus -- und das ist halt bei Silber mit Hebel ~28 entsprechend halsbrecherisch wild (mMn):

======================================================
Silber 1 Unze Fixing Endlos Turbo Long -- DE000TR8G2P8
first date: 2019-07-19
last date: 2019-07-26

Annualized volatility estimations:
• based on Close prices: 472%
• Parkinson estimator (intraday): 329%
• Garman and Klass estimator (intraday): 283%

raw data source: wallstreet:online; calc's with R
======================================================



=> damit wird die Volatilität dieses Wikifolios mMn derzeit von diesem einen Derivat bestimmt (ohne Nachweis), obwohl der kanadische Penny Stock CA85235Q1000 z.Z. ~63% Wikifolio-Anteil hat
...und das Schöne ist, dass gehebelte Wikifolios keinen Risikofaktor haben...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.118.311 von ARMEGAS am 27.07.19 16:16:50
Zitat von ARMEGAS: ...und das Schöne ist, dass gehebelte Wikifolios keinen Risikofaktor haben...


muss man sich eben die Zahl 100 denken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.118.602 von Systematiker am 27.07.19 17:40:54
Zitat von Systematiker:
Zitat von ARMEGAS: ...und das Schöne ist, dass gehebelte Wikifolios keinen Risikofaktor haben...

muss man sich eben die Zahl 100 denken.

Spass beiseite...

Als man den Risikofaktor eingeführt hat, hat man extra dazugeschrieben, dass man an einem Risikofaktor für gehebelte Wikifolios arbeite. Naja, wie gesagt, fast zwei Jahre ist das her. Ich denke, man will nicht. Der Risikofaktor wäre in den meisten Fällen nämlich unglaublich hoch. Was ist witzig finde ist, dass die Sharpe Ratio natürlich abgebildet wird (dort steckt die Vola, bzw. der Risikofaktor auch drinnen).
PS: Das besagte Wikifolio setzt ja komplett auf Edelmetalle (die Mine und das KO-Zertifikat auf Silber). Wenn es gutgeht, verdient der Trader unheimlich viel.Geht es nicht gut, dann verliert er nichts. Im Grunde muss man von allen Tradern, die langfristig investieren denken, dass die ziemlich doof sind. Warum mache ich das nicht? Ich habe auch zwei Edelmetall-Wikifolios (PRECIOUS METALS - Silver & PRECIOUS METALS - Gold). Warum nicht all-in mit irgendwelchen Zockerwerten?

Weil ich es mit meinem eigenen Geld auch nicht machen würde. Nur weil es Geld anderer Menschen ist, sollte man es trotzdem schätzen und sorgsam damit umgehen. Aber das ist nur meine eigene Meinung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.118.653 von ARMEGAS am 27.07.19 17:52:22
Zitat von ARMEGAS:
Zitat von Systematiker: ...
muss man sich eben die Zahl 100 denken.

Spass beiseite...

Als man den Risikofaktor eingeführt hat, hat man extra dazugeschrieben, dass man an einem Risikofaktor für gehebelte Wikifolios arbeite. Naja, wie gesagt, fast zwei Jahre ist das her. Ich denke, man will nicht. Der Risikofaktor wäre in den meisten Fällen nämlich unglaublich hoch. Was ist witzig finde ist, dass die Sharpe Ratio natürlich abgebildet wird (dort steckt die Vola, bzw. der Risikofaktor auch drinnen).


Der Risikofaktor sagt doch auch wieder ur aus, was früher mal an Schwankungen passiert ist.

Wenn der Markt sich ändert, wenn der Trader unglücklich auswählt oder der Trader bewusst mehr Risiko wählt, dann spielt diese Zahl sowieso keine Rolle mehr.

Es wäre schön, wenn uns eine Zahl sagen könnte, dass da maximial dieser Verlust oder jene Schwankung passieren wird. Aber so funktioniert Börse nicht und wikifolio schon garnicht.

Ich denke, das Anlageuniversum als solches kombiniert mit der "üblichen" Diversifikation im wikifolio ist Hinweis genug auf die möglichen Risiken.

Wer bei Hebel Bedenken hat, der meidet ganz einfach grundsätzlich solche wikifolios. Natürlich wird man da einigen Tradern nicht gerecht, die auch mit Hebelprodukten nur moderate Risiken umsetzen. Aber da müssen sich diese Trader besser fragen, ob sie, wenn sie schon auf Investoren aus sind, die nicht bereit sind, höhere Risiken einzugehen, nicht besser ganz auf diese Hebelprodukte verzichten, um keine Zweifel aufkommen zu lassen.


Alle chartorientierten Kennzahlen kann man sowieso irgendwo auch mit dem direkten Augenmaß aus dem Chart erkennen.

Mir fällt da gerade noch etwas ein, was vielleicht hilfreich wäre, und nicht so leicht zu erkennen ist:

Welche prozentualen Kosten erzeigt der Trader im Schnitt pro Monat?
In der Rangliste wird ja häufiges Trading belohnt- Aber letztlich reduzieren hohe Kosten die Wahrscheinlichkeit einer langfristig guten Performance. Kostenintensives Trading stellt somit auch ein Risiko dar, welches oft temporär, wenn es gerade gut läuft, unentdeckt bleibt, bis es später dann seine negativen Seiten zeigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.118.827 von Systematiker am 27.07.19 18:42:53
Zitat von Systematiker: Welche prozentualen Kosten erzeigt der Trader im Schnitt pro Monat?
In der Rangliste wird ja häufiges Trading belohnt- Aber letztlich reduzieren hohe Kosten die Wahrscheinlichkeit einer langfristig guten Performance. Kostenintensives Trading stellt somit auch ein Risiko dar, welches oft temporär, wenn es gerade gut läuft, unentdeckt bleibt, bis es später dann seine negativen Seiten zeigt.

Da sind wir einer Meinung. Es gibt wenige Dinge, die definitiv nicht funktionieren. Overtrading gehört sicher dazu. Und wenn man täglich fünfmal long und short geht, dann wird man langfristig nicht Geld verdienen können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.118.653 von ARMEGAS am 27.07.19 17:52:22
Zitat von ARMEGAS: Als man den Risikofaktor eingeführt hat, hat man extra dazugeschrieben, dass man an einem Risikofaktor für gehebelte Wikifolios arbeite. Naja, wie gesagt, fast zwei Jahre ist das her. Ich denke, man will nicht.


Ja, darauf warte ich auch noch. Jetzt war es erst mal wichtiger die Berechnung der Rangliste zu ändern um ältere Wikifolios gegenüber neuen wikifolios einen vorteil in der Rangliste und somit in der Sichtbarkeit zu verschaffen. Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.119.397 von chartprofi am 27.07.19 22:07:05
Zitat von chartprofi:
Zitat von ARMEGAS: Als man den Risikofaktor eingeführt hat, hat man extra dazugeschrieben, dass man an einem Risikofaktor für gehebelte Wikifolios arbeite. Naja, wie gesagt, fast zwei Jahre ist das her. Ich denke, man will nicht.


Ja, darauf warte ich auch noch. Jetzt war es erst mal wichtiger die Berechnung der Rangliste zu ändern um ältere Wikifolios gegenüber neuen wikifolios einen vorteil in der Rangliste und somit in der Sichtbarkeit zu verschaffen. Beste Grüße


Ältere wikifolios haben doch schon in der Rangliste Vorteile. Das ergibt sich aus den Faktoren investiertes Kapital oder auch Gesamtperformance.

Ansonsten gilt: Kein wikifolio ist grundsätzlich besser oder schlechter als ein anderes wikifolio. Die Rangliste ist einzig subjektive Sache von dem wikifolio-Unternehmen. Und die werden sie aus unternehmerischen Gründen so bauen, dass das Unternehmen und die Partner die Gewinne maximieren.

Daher wird auch Vieltraderei belohnt in der Rangliste. Oder auch das investierte Kapital. Der Trader soll aktiv dazu beitragen, Investoren und Kapital ranzuschaffen. Wer mehr Vormerkungen einsammelt, bekommt mehr Punkte.

Am Ende müssen sie aber natürlich in der Rangliste oben wikifolios zeigen, die für die Investoren besonders ansprechend aussehen.. Ich denke, das ist auch soweit gelungen. Nur muss einem klar sein, dass es für die Gewinnerwartung jede Menge Illusion provoziert, wenn man den glücklichen Zufall selektiert und präsentiert. Aber wer will es wikifolio verdenken? Die neutralste Lösung für das leidige Thema der Rangliste wäre, komplett drauf zu verzichten und die Investoren komplett selbst Suchanfragen erstellen zu lassen ohne irgendwelche Standards vorzugeben.
Aber wenn man das machen würde, dann würde man wohl weniger verdienen als mit den Illusionen, die man provoziert.
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