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Wikifolio Friedhof - Die letzten 30 Beiträge



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Zitat von Systematiker: Börse ist daher keine Geldquelle, bei der sich jeder nach belieben bedienen kann und die uns alle zu mehr Reichtum verhelfen kann.
Über die zu grossen Gewinne müssen wir uns im Friedhofs-Thread nun wirklich keine Sorgen machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.279.629 von 4now am 16.08.19 23:48:17
Zitat von 4now:
Zitat von Systematiker: ....Die Vorstellung, dass "Profis" nicht nur outperformen müssen sondern auch noch in jeder Phase 25% Drawdown verhindern sollen, ist absurd....

Schöner Satz,... kann ich bestätigen.

Zitat von Systematiker: .... Trader .... können immer nur das Ziel verfolgen, temporäre Outperformance zu erreichen. Dauerhaft geht nicht, da sonst ein Investor irgendwann mehr Kapital bekommen könnte, als im Markt vorhanden ist.

Warum sollte es ein physisches (?) Limit für das vorhandene „schöpfbare“ Kapital geben?
Emittenten geben virtuelle Scheinchen aus die auf steigende oder fallende Kurse gehebelt reagieren.
Würde man die Scheinchen in der richtigen Reihenfolge kaufen und verkaufen sammelt sich immer mehr Kapital an, die Emittenten würden deshalb die Ausgabe neuer Scheinchen aber nicht stoppen.
Wenn du dauerhaft (begrenzt durch deine Lebenszeit) den Index um x% outperformst besteht noch lang nicht die Gefahr an ein Marktlimit zu stossen.
Das Problem ist doch nur das man die richtige Reihenfolge (samt richtigen Zeitpunkt) von Put und Call oder Nichtstun nicht hinbekommt. Weil einen wie du sagst das Glück verlässt oder wie ich meine einen die eigene Psyche im Weg steht die mit bestimmten Marktsituationen überfordert ist. Ausserdem hat es Marktteilnehmer die einen Übervorteilen können.


dauerhaft heißt zeitlich unbegrenzt. Auf Lebenszeit kann man natürlich den Markt schlagen, vorausgesetzt, man beginnt nicht gleich mit einem Multimilliardenerbe oder man betreibt einen Fonds mit vielen Milliarden Kapital.

Obwohl zeitlich unbegrenzt für die Lebenden sehr praxisfern ist, erklärt dies aber, warum es schon auch in der Praxis schwer ist und immer schwerer wird, je mehr Kapital outperformen soll.

Kursveränderungen beeinflusst man bei Nebenwerten schon erkennbar mit wenigen tausend Euros.

Den Dax sollte man mit Millionenbeträgen schon erkennbar beeinflussen können.

Den S&P 500 wohl schon mit ein paar hundert Millionen.

Letzten Endes ist spätestens bei der Weltgeldrendite das Limit, das dauerhaft nicht zu schlagen ist, wenn man nicht nur Aktien sondern alle Derivate und sogar jede nur denkbare Einnahmequelle auf der Welt berücksichtigt.

Denn niemand kann mehr Geld besitzen als auf der Welt vorhanden ist. Würde jemand auch nur einen Hauch den Prozentsatz der Weltgeldrendite dauerhaft übertreffen, dann gäbe es einen logischen Widerspruch nach endlicher Zeit. Diese Zeit hängt vom Startkapital ab und von der Höhe der Outperformance.


Was man sich klar machen muss ist, dass die Kursbewegungen nicht etwas naturgegebenes sind, aus denen die Marktteilnehmer Gewinne machen können, wenn sie die Bewegungen nur richtig vorhersagen. Stattdessen erzeugen die Marktteilnehmer die Kursbewegungen selbst und das Geld, was da gewonnen werden kann, stammt auch von der Menschheit ist ist nicht etwas, was irgendwo als Bodenschatz ausgegraben werden kann oder das uns wie die Sonnenenergie einfach so zufliegt und nur aufgefangen werden müsste.

Ein schönes Beispiel ist der Irrglaube "MAN" hätte mit Amazon steinreich werden können, wenn MAN nur früh genug dort investiert hätte.

Die Aktien waren ja zu jederzeit vergeben und zwar alle. Wenn da jemand hätte reich werden wollen, hätte er sie jemanden anderen hätte abkaufen müssen und diesem dann auch die Möglichkeit genommen, selber reich damit zu werden. Es war also nie das Potential da, das wirklich viele von den Kursanstiegen von Amazon hätten profitieren können.

Ein anderes Beispiel: Es wird immer kritisiert, dass die Deutschen Börsenmuffel sind. Aber wäre eine Welt denkbar, in der die vorhandenen Marktteilnehmer ihre üblichen Börsengewinne machen und Millionen deutsche Neueinsteiger dann auch? Nein, denn diese Millionen Neueinsteiger müssten die Aktien den anderen erst einmal wegnehmen.

Börse ist daher keine Geldquelle, bei der sich jeder nach belieben bedienen kann und die uns alle zu mehr Reichtum verhelfen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.277.301 von Systematiker am 16.08.19 16:44:02
Zitat von Systematiker: ....Die Vorstellung, dass "Profis" nicht nur outperformen müssen sondern auch noch in jeder Phase 25% Drawdown verhindern sollen, ist absurd....

Schöner Satz,... kann ich bestätigen.

Zitat von Systematiker: .... Trader .... können immer nur das Ziel verfolgen, temporäre Outperformance zu erreichen. Dauerhaft geht nicht, da sonst ein Investor irgendwann mehr Kapital bekommen könnte, als im Markt vorhanden ist.

Warum sollte es ein physisches (?) Limit für das vorhandene „schöpfbare“ Kapital geben?
Emittenten geben virtuelle Scheinchen aus die auf steigende oder fallende Kurse gehebelt reagieren.
Würde man die Scheinchen in der richtigen Reihenfolge kaufen und verkaufen sammelt sich immer mehr Kapital an, die Emittenten würden deshalb die Ausgabe neuer Scheinchen aber nicht stoppen.
Wenn du dauerhaft (begrenzt durch deine Lebenszeit) den Index um x% outperformst besteht noch lang nicht die Gefahr an ein Marktlimit zu stossen.
Das Problem ist doch nur das man die richtige Reihenfolge (samt richtigen Zeitpunkt) von Put und Call oder Nichtstun nicht hinbekommt. Weil einen wie du sagst das Glück verlässt oder wie ich meine einen die eigene Psyche im Weg steht die mit bestimmten Marktsituationen überfordert ist. Ausserdem hat es Marktteilnehmer die einen Übervorteilen können.
Naja das Geld landet bei anderen ... jemanden die Brieftasche wegzunehmen ist Diebstahl aber jemanden ein Produkt zu kaufen was nur ein Wimpernschlag später nichts mehr Wert ist, das ist u.a. das Geschäft der Emittenten.

Sportwetten sind in D auch verboten und trozdem gibt es genügend Wettanbieter die wir alle aus Sport und TV kennen ... kommt halt in dem Fall auch auf die Rechtslage an, wie man den Blumenstrauß schmückt und wo man ihn wiederfindet. Die Boni der Bänker fällt ja auch nicht vom Himmel herab oder wird von der wirtschaft erwirtschaftet. (Meine Bäckerin bekommt kein Boni, wenn Sie mehr Brötchen verkauft und die hat sicher den Mindestlohn; Sie sollte Trader werden^^)
OK. Sehe ich genauso. Aber IMMER bei -100%??? Es gibt nen buten Strauss an Tradern, die nur gehebelt unterwegs sind, deren Wikifolios IMMER bei -99,9% landen. Das ist auch nicht Börse...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.277.130 von ARMEGAS am 16.08.19 16:25:37
Zitat von ARMEGAS:
Zitat von Chris_M: habe gerade das ayondo Profil gefunden und dort sind die Positionen immer sehr klein gehalten, wie es sich m.M.n. auch gehört und natürlich ist da die Performance deutlich geringer (12,73% in 2019) als bei seinem wikifolio

https://wetrade.ayondo.com/follower/traderprofile/RaMue3101


So wie ich das bei Ayondo gelesen habe, war es wohl relativ wichtig, die Verlustmarke von 25% nicht zu knacken. Mehr als 25% Verlust, und plötzlich war man wieder beim Anfänger-Status. Und das hatte dann auch Konsequenzen für die Vergütung.

Gewinnmaximierung bei Verlustkontrolle, könnte man das vielleicht nennen.

Meiner Meinung nach ist es nie zu spät, Dinge zu verändern.


Dann wäre Warren Buffett selbst in späten Jahren wieder zum Anfänger degradiert worden. Die Vorstellung, dass "Profis" nicht nur outperformen müssen sondern auch noch in jeder Phase 25% Drawdown verhindern sollen, ist absurd. Börse ist nun einmal von so vielen Einflüssen abhängig, dass besonderer Erfolg vor allem durch den Faktor Glück zustande kommen muss.

Die Gefahr jeder Social-Trading Plattform besteht darin, wenn sie den Investoren das Märchen verkaufen will, dass es talentierte Trader geben würde, die allen Menschen zu mehr Börsengewinnen verhelfen können bei weniger Kursrisiken.

Das, was Börse auf Dauer zu leisten vermag, entscheidet sich in der Wirtschaft, aber nicht durch Trader oder Strategien. Letztere können immer nur das Ziel verfolgen, temporäre Outperformance zu erreichen. Dauerhaft geht nicht, da sonst ein Investor irgendwann mehr Kapital bekommen könnte, als im Markt vorhanden ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.277.130 von ARMEGAS am 16.08.19 16:25:37
Zitat von ARMEGAS:
Zitat von Chris_M: habe gerade das ayondo Profil gefunden und dort sind die Positionen immer sehr klein gehalten, wie es sich m.M.n. auch gehört und natürlich ist da die Performance deutlich geringer (12,73% in 2019) als bei seinem wikifolio

https://wetrade.ayondo.com/follower/traderprofile/RaMue3101


So wie ich das bei Ayondo gelesen habe, war es wohl relativ wichtig, die Verlustmarke von 25% nicht zu knacken. Mehr als 25% Verlust, und plötzlich war man wieder beim Anfänger-Status. Und das hatte dann auch Konsequenzen für die Vergütung.

Gewinnmaximierung bei Verlustkontrolle, könnte man das vielleicht nennen.

Meiner Meinung nach ist es nie zu spät, Dinge zu verändern.


25% sind aber auch die Magische Grenze für die tolle Auszeichnung "guter MM"

Aber das bzgl. der Vergütung "Top Trader" und "Greenhorn" könnte wiki doch auch umsetzten... Statt auf das investiere Kapital als Grundlage für die Vergütung zu nehmen ab 10-50k; 50-100k und +100k sollte vielleicht das Vergütungsmodel nach dem Verantwortungsbewußtsein gesplitet werden. Ein guter MM sollte m.M.n. auch eine bessere Vergütung erhalten als einer der ein DD von über -50% hat
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.245.897 von Chris_M am 13.08.19 20:48:42
Zitat von Chris_M: habe gerade das ayondo Profil gefunden und dort sind die Positionen immer sehr klein gehalten, wie es sich m.M.n. auch gehört und natürlich ist da die Performance deutlich geringer (12,73% in 2019) als bei seinem wikifolio

https://wetrade.ayondo.com/follower/traderprofile/RaMue3101


So wie ich das bei Ayondo gelesen habe, war es wohl relativ wichtig, die Verlustmarke von 25% nicht zu knacken. Mehr als 25% Verlust, und plötzlich war man wieder beim Anfänger-Status. Und das hatte dann auch Konsequenzen für die Vergütung.

Gewinnmaximierung bei Verlustkontrolle, könnte man das vielleicht nennen.

Meiner Meinung nach ist es nie zu spät, Dinge zu verändern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.245.897 von Chris_M am 13.08.19 20:48:42
ayondo ist Geschichte
MacIntosh wird sich mit seinem Profil auf ayondo eine Alternative suchen müssen. Gestern wurde auf der SGX Singapure https://sginvestors.io/sgx/stock/1i5-ayondo/company-announce… mitgeteilt, dass die ayondo GmbH Insolvenzantrag gestellt hat. Die GmbH ist Vertragspartner der Top Trader.
Mehr dazu auch bei mir im Blog
https://www.trading-der-besten.de/ayondo/ayondo-social-tradi…

Schade, 10 Jahre Social Trading in Deutschland sind damit passe.
Passt zwar nicht in den wikifolio Friedhof, aber Du hattest sein Traderprofil verlinkt. Darum der Hinweis für Interessierte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.265.853 von Saraviensis am 15.08.19 14:48:35
Zitat von Saraviensis: Das ist schon klar...., Börsenhandel = Risiko!
Die Frage ist nur: senden die Auszeichnungen nicht für Anleger mit wenig Erfahrung, die falschen Signale = Kaufanreiz. WIKIFOLIO.COM ist’s recht, denn daran können Sie viel Geld verdienen.
Das finde ich schon etwas perfide.


Ja. Die Auszeichnungen geben vermutlich einigen falsche überzogene Erwartungen. Das ist aber nur peanuts gegenüber anderer Daten, die den möglichen Investoren vors Gesicht gehalten werden.

Der Performancechart ist wesentlich bedeutsamer, wenn es darum geht, ob etwas falsche Hoffnung macht oder nicht. Aber soll man deswegen auf die Veröffentlichung des Performancecharts verzichten? Soll man wikifolio vorwerfen, dass sie falsche Hoffnungen damit verbreiten? Performancecharts und Auszeichnungen sind reine Fakten. Was der Investor damit macht, sollte er genau bedenken. Denn er ist für sein Geld selbst verantwortlich, nicht wikifolio.

Mit Risikohinweisen in den Unterlagen wird alles nötige getan. Die nimmt zwar kaum jemand ernst, aber das kann man dann nicht wikifolio vorwerfen sondern den Investoren höchstselbst.
was ich bei Macintosh nicht so verstehe ist (nachdem ich mir die ayondo Trades angeschaut habe):

auf Ayondo liegt das Risiko pro Trade bei 0,3 bis 3 was ja auch schon eine Steigerung von 10 ist. Anfangs ist er auch noch größere Risiken eingeganten, bis Risiko pro Trade von 10!!!

Über die Performance brauche wir nicht zu sprechen

Aber bei wikifolio scheinen alle (selbsternannten) "Top DayTrader" mit Jahrelange und länger an Erfahrung völlig am Rad zu drehen.

Beim wiki Frei nach Martingale standen mir schon die Nackenhaare zu Berge als er es auf WSO präsentiert hat; Nicht wegen der Handelsidee sondern nur wegen dem Wort Martingale bzw. wohin das führt.

In der Testphase zwar auch schon mit großen Positionen aber wir kennen ja alle den Unterschied bei der Ausführung von Trades im Paper- und Realmodus. In der Testphase auch eine kaum volatile Phase und binnen 12 Monaten eine Verdopplung. Dann die Emission (@katjuscha-research sechstelliger Betrag war drin, wie hoch genau; k.A.) und es ließ nicht lange waren und die Vola zog an und es ging mal eben fix -25% runter.

-25% ist ja nun auch kein Beinbruch (ich hatte letztens an einem Tag -23% im Depot zu stehen, mein bisheriges Hoch und das wünsche ich niemanden) aber dann wird ja alles versucht den Drawdown schnellstmöglich wet zu machen.

(@Systematiker du bist ja Mathematiker) Ich habe mal gelesen, das es ca. 4x solange dauert aus einem Tief zu kommen wie es entstanden ist. (V-Formation ausgeschlossen) ... D.h. eine dreimonatige Abwärtsphase braucht ca. 12 Monate um wieder aufgeholt zu sein oder länger ...

gefühlt ehr länger aber damit scheinen die (selbsternannten) "Top DayTrader" obwohl sie lt. eigenen Angaben zig Jahre Erfahrungen haben oder kratz es zu sehr am Ego mal einen DD etwas länger stehen zu lassen. Mit persönlich müssen sie es nicht beweißen wie "gut" sie sind insb. wenn man dann einen Schwarzen Schwan live miterleben darf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.261.857 von Systematiker am 15.08.19 10:18:13Das ist schon klar...., Börsenhandel = Risiko!
Die Frage ist nur: senden die Auszeichnungen nicht für Anleger mit wenig Erfahrung, die falschen Signale = Kaufanreiz. WIKIFOLIO.COM ist’s recht, denn daran können Sie viel Geld verdienen.
Das finde ich schon etwas perfide.
Wenn wir hier angesichts der Marktunruhe demnächst noch ein paar Wikifolios beerdigen und Anleger damit ihr Geld verlieren, weiß ich nicht, ob irgendwann das BaFin einschreitet.....
Wäre schade für all die verantwortungsvollen Trader, die eine gute Arbeit seit Jahren geleistet haben, wenn es dann Restriktionen gibt und gute Trader ihre Handelssysteme nicht mehr beibehalten könnten.

Weiterhin beschädigen Auszeichnungen, die Cash-Wikifolios genauso erhalten, wie exzellente Wikifolios (treue Anleger, Bestseller) diese wirklich guten Wikifolios, da die Auszeichnungen eben überhaupt kein Qualitätsmerkmal bieten, damit Börsenneulinge ein bißchen unterstützt werden.

Ich glaube Labels wie „treue Anleger“, „Bestseller“ sind, z.B. für ETFs und Fonds sehr streng geregelt, wenn diese Produkte beworben werden. Ich glaube sogar, dass solche Finanzprodukte überhaupt nicht so beworben werden dürfen.

Worum es mir geht:
1) Anlegerschutz,
2) Gute Wikifolios und ihre Trader sollen nicht in einen Topf mit Crash-Piloten gesteckt werden
2) der Fortbestand von WIKIFOLIO.COM in jetziger Form, ohne strikte Regulierung, wodurch sehr gute Handelssysteme nicht mehr umsetzbar bleiben...

Und eigentlich: dass wenige schwarze Schafe (die gibt’s immer), von WIKIFOLIO.COM Labels erhalten und damit beworben werden, die die Plattform unseriöse erscheinen lassen.
ALSO: weg mit den Auszeichnungen, die für unerfahrene Anleger irreleitend sein können...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.256.328 von Saraviensis am 14.08.19 19:08:09
Zitat von Saraviensis: ÄRGERLICH ist aber, dass zumindest die Auszeichnungen „Bestseller“ und „treue Anleger“ auch für z.T. sehr gute Wikifolios stehen...

Somit werden diese „Auszeichnungen“ beliebig: manchmal stehen sie für richtig gute Wikifolios, manchmal für echten Mist...

Da sollte sich WIKIFOLIO.COM mal Gedanken machen...


Aus jedem Bestseller- und Treue Anleger wiki, das heute noch "qualitativ hochwertig" erscheint kann ein Verlustwiki werden.

Zukünftiger Börsenerfolg lässt sich nicht mit Kennzahlen und wie auch immer errechneten Auszeichnungen vorhersagen. wikifolio kann die Ungewissheit an der Börse nicht abschaffen. Alles was da genannt und vergeben wird an Zahlen und Auszeichnungen, kann immer nur etwas über den aktuellen Status aussagen incl. historischer Werte. Über die Zukunft sagen uns sämtliche verfügbare Daten nichts und es muss Spekulation bleiben, ob und wie man vorhandene Daten für Zukunftsprognosen einsetzen möchte und für wie relevant man das hält.

Auch bei wikifolio wie auch bei Aktien ist die Tätigkeit des Spekulierens erforderlich.
Der einzige belastbare Sinn hinter wikifolio ist es, tausenden Menschen es zu ermöglichen ihre eigenen Anlagealternativen anderen Menschen zugänglich zu machen. Dadurch hat aber wikifolio durchaus schon seine Daseinsberechtigung.

Einen automatischen Goldesel mit garantiert erhöhter Gewinnwahrscheinlichkeit gibt es nicht. Das hat es vor wikifolio nicht gegeben und mit wikifolio wird sich das auch nicht ändern. Nach wie vor ist Risiko und Unsicherheit zentrale Grundlage dafür, dass Investoren fürs Geld hinlegen später Geld bekommen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.225.767 von ARMEGAS am 11.08.19 16:30:54Tja..., ich dachte wirklich, dass Macintosh tatsächlich ein regelbasiertesbHandelssystem hat, dazu gehört aber auch ein Money-Management: wenn das System offensichtlich häufiger nicht mehr funktioniert, dann hilft am ehesten mal ins Cash zu gehen, das System zu überprüfen und ggf. mit gebesserter Strategie wieder einzusteigen...., aber, - selbst wenn man unterstellt, dass er all das Pech hatte, das er beschreibt-, dann muss gehandelt werden: wer Pech hat, hat nun das Gegenteil von Glück..., ergo: er gehört auch zu den Glücksrittern, die halt Pech haben...
Ähnlich kokettiert auch Woodpecker: was helfen die lustigen Kommentare....

Beide machen ohne Strategiewechsel weiter, das ist nicht verständlich. Macintosh änderte lt. letztem Kommentar sogar seine Strategie, um rascher wieder hoch zu kommen..., das geht nur mit höherem Risiko..., und das Ergebnis sehen wir jetzt...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.239.570 von Onkel_Tuca am 13.08.19 11:36:02
Zitat von Onkel_Tuca: Frei nach Martingale ist gleich Geschichte :-( 100% mit einem Hebelschein bei der Vola. Ohje...


Kannte ich gar nicht.

War da denn viel AUM drin, oder wieso ist das wiki interessant?
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.241.502 von Onkel_Tuca am 13.08.19 14:22:22
Die genialen WIKIFOLIO.COM Auszeichnungen :)
... eigentlich sollte sich WIKIFOLIO.COM mal überlegen, was manche AUSZEICHNUNG bei „Börsenneulingen“ suggeriert und was am Ende die Resultate sind:

1)AUSZEICHNUNG „BESTSELLER“ & „TREUE ANLEGER“ gibt es für die Wikifolios: 1)All over the world (Verlust: 99,8%, HWM: 480, jetzt 4,79€, 2)Woodpecker Heavy Trader (Verlust: 97,3, HWM: 6.500, jetzt: 2,78€)...
2)AUSZEICHNUNG „BESTSELLER“ & „STUDIENTEILNEHMER“: Frei nach Martingale: Verlust: 99,7%, HWM:~300, jetzt: 0,36€
3)AUSZEICHNUNG „TREUE ANLEGER“: Das Netz: Verlust: 99,7%, HWM:173, jetzt:0,19€
4)AUSZEICHNUNG „STUDIENTEILNEHMER“: KO ALL-IN EUROPA: Verlust: 99,9%, HWM: 126, jetzt: 0,09€, letzter Trade im Wikifolio am 26.07.19...

Alle Auszeichnungen suggerieren für Börsenneulinge, dass es sich um qualitativ hochwertige Wikifolios handeln könnte...
Das System von WIKIFOLIO.COM ist schon klar. Mit den vermeintlich guten Auszeichnungen lockt man Anleger in vermeintlich gute Investments. Kasse macht WIKIFOLIO.COM....

ÄRGERLICH ist aber, dass zumindest die Auszeichnungen „Bestseller“ und „treue Anleger“ auch für z.T. sehr gute Wikifolios stehen...

Somit werden diese „Auszeichnungen“ beliebig: manchmal stehen sie für richtig gute Wikifolios, manchmal für echten Mist...

Da sollte sich WIKIFOLIO.COM mal Gedanken machen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.241.502 von Onkel_Tuca am 13.08.19 14:22:22
KO ALL-IN
Tja...., da dachte man Macintosh würde seine Lehren aus den vergangenen Wochen ziehen......

Was mich enttäuscht, ist das der Trader wohl seine KO ALL-IN Wikifolios, nach den herben Verlusten ( auch in „ Martingale“) jetzt einfach abkratzen lässt.

Bei KO ALL-IN EUROPA seit 14 Tagen keinen Trade mehr, der die mittelfristig übergeordnete Richtung im DAX berücksichtigt, nicht mal Verluste hinnehmen, ins Cash gehen bis wieder eine Marktsituation besteht, bei der sein System vielleicht ein bißchen besser funktioniert, als jüngst....

Also einfach den endgültigen KO eines Wikifolios billigend in Kauf nehmen, find ich mies....

...und Woodpecker kann nur LONG, sobald SHORT Mittel der Wahl ist, naht auch bei ihm R.I.P., dabei hatte ich auch, wie andere hier die Hoffnung, dass er kapieren könnte, dass er nur LONG kann und ansonsten die Füße still hält....
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.243.158 von Onkel_Tuca am 13.08.19 16:30:54habe gerade das ayondo Profil gefunden und dort sind die Positionen immer sehr klein gehalten, wie es sich m.M.n. auch gehört und natürlich ist da die Performance deutlich geringer (12,73% in 2019) als bei seinem wikifolio

https://wetrade.ayondo.com/follower/traderprofile/RaMue3101
Da kam Trump zu spät um ihn zu retten. Und nun wird der DAX vermutlich wieder über 12.000 Punkte feuern, sehr ärgerlich... Short-Squeeze und so ;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.241.502 von Onkel_Tuca am 13.08.19 14:22:22
Zitat von Onkel_Tuca: K.O. bei 11550 Punkten im DAX, das Wikifolio ist Geschichte und wieder wurde ordentlich Geld verbrannt (umverteilt). Ich bin gespannt ob zu die All-IN (Harakiri) Aktion noch eine Stellungnahme folgt ...


sicher Verschwörungstheorien ... Meine Auswertung ergab das der Dax .. blablabla... oder ggf. L&S ist schuld und die Trades wurden nicht ausgeführt blablabla ...

M.M.n. hat der Trader auch auf anderen Social Trading Plattformen gehandelt. Da wird sicher noch was zu kommen, das bei den "CFD" Broker der und der Kurs angezeigt wurde im Tief/Hoch usw.
K.O. bei 11550 Punkten im DAX, das Wikifolio ist Geschichte und wieder wurde ordentlich Geld verbrannt (umverteilt). Ich bin gespannt ob zu die All-IN (Harakiri) Aktion noch eine Stellungnahme folgt ...
Frei nach Martingale ist gleich Geschichte :-( 100% mit einem Hebelschein bei der Vola. Ohje...
Es gibt noch einen anderen Trader, der gerade hier sehr aktiv ist. Er hat auch ganz viele Minutentrades. Es ist natürlich unfair, jemand pauschal zu verdächtigen, aber meiner Meinung nach kann man mit KO-Produkten kein erfolgreiches Scalping betreiben. Das mag im Futures-Bereich oder im FOREX-Handel möglich sein, aber mit einem Echtgeld-Wiki geht das nicht mehr.

Wie gesagt, es ist nur meine Vermutung, aber Charts von links unten nach rechts oben, sowas sehe ich nur immer im Demo-Modus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.226.739 von katjuscha-research am 11.08.19 21:08:49
Zitat von katjuscha-research:
Zitat von ARMEGAS: https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfalgotrad

Ein Beispiel von vielen, für die oben genannte Strategie.



Seine Wikifolios wurden gesperrt?

Was heißt das denn? Hat wikifolio.com das veranlasst? Und wieso?

Ist mir neu.


Das ging sehr schnell mit den Speeren...

Warum, weshalb, wieso :confused::confused::confused:

Ging wie gesagt ganz schnell und genauso schnell waren alle seine Kommentare und Post auf Social Media Account gelöscht.

Er hat doch immer mit dem Demo wiki "geworben" und immer auf das hohe Anlagevolumen hingedeutet (was aber wohl ehr durch seine eigenen täglichen Ein- und Auszahlungen zustande gekommen ist; reine Vermutung von mir) ...

Auf FB hat der Trader wohl auch allen "gedroht" weil dort teilweise Screenshots dokumentiert wurden ... ich denke da ist die Kacke am dampfen (Vermutung) denn so schnell und ungewöhnlich hat wikifolio ja noch nie reagiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.225.773 von ARMEGAS am 11.08.19 16:33:34
Zitat von ARMEGAS: https://www.wikifolio.com/de/de/w/wfalgotrad

Ein Beispiel von vielen, für die oben genannte Strategie.



Seine Wikifolios wurden gesperrt?

Was heißt das denn? Hat wikifolio.com das veranlasst? Und wieso?

Ist mir neu.
Meiner Meinung nach gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen "Woodpecker" oder auch "MacIntosh" und den ganzen anderen Glücksrittern (auf diese komme ich später zurück).

Bei den beiden Erstgenannten gibt es eine Strategie. Sie mühen sich, kommunizieren sachlich und prahlen nicht mir ihrer Leistung. Ich denke dennoch nicht, dass die beiden langfristig Erfolg haben werden, was an der Konstruktion der genutzten Scheine und dem Zeitnachteil liegt.

Nun zu den anderen. Es hat sich sicherlich schon herumgesprochen, dass man bei publizierten, jedoch noch nicht investierbaren Wikifolios risikolos Gewinne machen kann. Wenn sich der Kurs in den drei Sekunden der Kursabfrage ZUUNGUNSTEN des Emittenten bewegt, kommt das Geschäft bei Echtgeld nicht zustande; im Play-Money-Modus allerdings schon.

Wann immer man ein Wikifolio entdeckt, bei dem es viele kurzfristigen Gewinne gibt, dann sollten die Alarmglocken läuten. Bei diesen Wikifolios sieht man noch einen anderen Effekt. Sie laufen nahezu schnurgerade von links unten nach rechts oben (bei geringer Volatilität). So etwas gibt es leider nur, wenn man die Zukunft kennt, und sind es auch nur drei Sekunden.

Natürlich wäre es ein ganz grosser Aufwand, das zu verhindern. Ein jeder Trade müsste geprüft werden. Was ist nun die Konsequenz, wenn diese Wikifolios investierbar werden?

Entweder, ich unterstelle mal das Gute im Menschen, sie wussten nicht, dass das was sie taten mit Echtgeld nicht funktioniert, oder aber sie machen es wissentlich. Was passiert nun, wenn echtes Geld investiert ist?

Das Drei-Sekunden-Spiel funktioniert also nicht mehr. Man könnte das Wikifolio wieder schliessen, mit dem Hinweis, dass man etwas für möglich hielt, was nun doch nicht funktioniert. Aber das passiert nie. Die Alternative ist, einfach All-In zu gehen. Wenn es funktioniert, dann verdient man viel Geld, wenn nicht, ist es ja nicht das eigene Geld, das verloren geht.

So etwas ist böse und unmoralisch. Es sollte endlich unterbunden werden, denn es schadet der Reputation von Tradern, die mit einem hohen moralischen Anspruch handeln, und stets an die Menschen denken, die ihnen Geld anvertraut haben. Und ja, ich weiss das dem Trader kein echtes Geld anvertraut wird, sondern erst über das Zertifikat Gelder investiert sind, aber das ändert nichts an dem Sachverhalt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.191.306 von Onkel_Tuca am 07.08.19 00:04:50Klar....

Es gibt ja durchaus diese Positivmutanten an Tradern, die nach genau diesem Prinzip handeln: großer Hebel-kleines Geld...

Is halt nicht so „sexy“: keine Performance >100% in wenigen Wochen, dadurch weniger Investoreninteresse, nur minimaler und langsamer Anstieg der High Watermark.... ergo: weniger Kasse als Performance Gebühr...

Psychologisch nachvollziehbar, aber weder für „vernünftige Trader“ mit Risikobewußtsein noch für Investoren fair, um nicht zu sagen, gehört verboten, da wie gerade ob in anderem Tweet erwähnt ggf. irgendwann das BaFin einschreiten könnte: Konsequenzen...?
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.168.586 von 4now am 03.08.19 20:23:03Wird bei Beiden aber nur klappen, wenn sie ihren Trading-Stil etwas „optimieren“: Woodpecker hält ja jetzt wenigstens mal die Füße still.....
Unverständlich ist für mich allerdings bei Macintosh, dass er aus seinen beiden Wikifolios „KO ALL-IN ...“ sklavisch an seinem KO auf den DAX mit KO- Schwelle ~ 11.400 festhält. Es hätte in den vergangenen Tagen ein paar Zeitpunkte gegeben, um mit 30-40% Verlust den Trade zu beenden oder wenigstens 50% abzuverkaufen. Um aus dem Trade ohne Verlust raus zu kommen, müsste der DAX ein Kursniveau von 12.000 Punkten erreichen..., nicht unmöglich, aber kurzfristig doch eher nicht, während die KO-Schwelle mit der Zeit langsam steigt. Ein blöder Tweet... und die Sache ist durch..., denke, dass er die Wikifolios eher ihrem natürlichen Verlauf überlässt: kommt er ohne Verlust oder mit Gewinn aus den Trades raus, ist’s gut und dann engagiert er sich ggf. wieder für diese Wikifolios..., bei KO is es halt so...., denn wer investiert in Wikifolios, die einen maximalen Verlust von 99% ausweisenund dann die Arbeit bis zur nächsten high watermark....., nicht ganz ok., da möglicherweise nicht nur er, sondern auch andere Investoren ihr Geld da drin haben. Und.... für seine Wikifolio Historie auch nicht förderlich, wenn dort ein paar geschlossene mit 100% Verlust drin sind.
Ich an seiner Stelle würde zumindest versuchen die Dinger wieder in ein solides Fahrwasser zu bekommen...., 1 Wikifolio mit positiven Zahlen (Gewinn) vs. mehrere Wikifolios mit 100% Verlust... das sieht einfach nicht gut aus...
Aber für mich sieht es jetzt so aus, dass er deren Exitus billigend in Kauf nimmt, sonst hätte er wenigstens den Investitionsgrad reduziert. Neue high Watermarks sind eben leichter mit „frischen“ Wikifolios zu erreichen, als mit den existenten mit 99% Verlust...
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.166.978 von Chris_M am 03.08.19 12:17:14Im Grunde genommen möchte ich Dir in allen Punkten Recht geben.

Lediglich einige Ergänzungen:

zu Fibbonacci: es erstaunt mich schon, wie häufig man damit Zielbereiche für Kurse extrapolieren kann. Das gilt aber nur für 1 / 10 Jahreschart auf Tages- bzw. Wochebasis. Ich hab‘s jetzt gerade mit Gold probiert (20 Jahreschart auf Wochenbasis) und kam „exakt“ bei 1510 USD raus. Ich sage auch Zielbereiche, da dabei natürlich nicht die exakte Zahl, die Fibbonacci ausspuckt gemeint ist, sondern ein Anhaltspunkt +/- 5%. Bzgl. unterer Punkt bei Fibbonacci...., da kommt es auf die Zeitebene an, die ich betrachte. Um beim Beispiel Gold zu bleiben, habe ich mit den 20 Jahren natürlich einen Bereich vor 15-20 Jahren, wo der Kurs sich fast horizontal bewegt. Damit lies sich zumindest das Zwischenziel des jetzigen Trends bei knapp 1500 USD ganz gut eingrenzen. Auch weitere Zielbereiche ausgehend vom Allzeithoch darüber lassen sich erkennen. Das ist natürlich ne Technik für Langfristinvestoren, um den TP Bereich einzugrenzen. Will ich in einem lfd. Trend Zielbereiche mittels Fibbonacci ermitteln, nehme ich die Extention und setze den Beginn dorthin, wo der aktuelle Trend startete. Um beim Beispiel Gold zu bleiben, also die niedrigsten Kurse aus 2018...., das passt dann für mittelfristig orientierte Trader. Wer also den lfd. Trend beim Gold noch mit KOs mitnehmen will, hat ne Anhaltsmarke, wie tief ein Drawback gehen kann (Einstiegskurs), KO-Schwelle -10% und kann seinen TP-Exit auch festlegen. Das geht mit Hebeln < 5 recht gut. Freilich kombiniere ich das mit Charttechnik und psychologischen Kurse (weil‘s passt: 1.500 USD bei Gold)...., aber nicht nur bei Gold, sondern bei vielen anderen Kursdaten (Indizes, Aktien) ist es schon erstaunlich, wie häufig man Kurszonen eingrenzen kann..., scheint mir aber nur für längere Zeiträume (mindestens 1 Jahr) ein sinnvolles Tool. Für Daytrader und KO-Hebel > 5 aus meiner Sicht völlig untauglich.....

zu Politische Börse / Trump: das meinte ich ja mit meinem zweiten Beitrag...., mancher Daytrader oder Trader, die mit großen Hebeln arbeiten, sollten dann mal einfach die Füße still halten oder nur Minisummen einsetzen. Es gibt durchaus bei Wikifolio Trader, die „saubere Arbeit“ auch mit hohen Hebeln leisten, indem sie genau das machen: entweder gar nix oder 1% in einen hoch gehebelten KO. Probleme mit hohen Hebeln entstehen doch meist durch zwei Fehlerquellen: hoher Investitionsgrad & alles auf eine KO-Schwelle (warum keine Stafflung der KO-Schwellen mit 10-15% Abstand?) und solche Trades dann im Umfeld von FED oder EZB Sitzungen / Unternehmenszahlen. Wer da hoch hebelt mit ALL-IN ist ein Spieler, aber kein vernünftiger Trader. Dass ad-hoc Meldungen und Tweets auch „vernünftige Trader“ mal ausknocken kann, ist klar. Mir geht’s vielmehr um die Kandidaten, die im Umfeld bekannter Zeitpunkte, zu denen es regelmäßig an der Börse volatil zugeht....

.... im Übrigen habe ich den Eindruck, dass viele Top-Performer nur long können. Sieht man ja: von Jan.-April ging‘s ja fast durchweg gen Norden, mit ner Performance von > 100 - 1.000% in wenigen Wochen. Beim ersten „Wackler“ im Mai, hat‘s dann diese Crags erwischt und die, die die erste Maiwoche überlebten, würden dann in den vergangenen 14 Tagen erwischt....

Bzgl godmode hast Du Recht, aber diese Idee fand ich mal außergewöhnlich...., vielleicht deshalb, weil ich mir manchmal denke: geile Position im Oval Office: Freitags den Buddies empfehlen Short zu gehen und Sonntags ein paar erprobte Tweets raushauen, die DJ / S&P500 garantiert gen Süden schicken...., incl. 20% Gewinnbeteiligung :)


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