Was für ein verrückter Freitag, der seinen Beginn nach Handelsschluss am Donnerstag hatte.
Zu den, aus meiner Sicht, dimensional mehr als bemerkenswerten Fakten:
Almonty sichert sich an einem Tag das 10-fache an Fremdkapital, was die Sangdong Mine die letzten 12 Jahre an Fremdkapital benötigte.
Sie hätten sich sogar wesentlich mehr an Fremdkapital sichern können, weil diejenigen, die Ihnen Geld leihen wollten, Schlange standen.
Man stelle sich das mal bildlich vor: innerhalb kürzester Zeit war das Angebot überzeichnet und es standen Geldgeber vor der Tür Schlange,
die kein Geld mehr geben konnten, obwohl sie das gerne getan hätten. Alles Investoren, die fest daran glauben, ein Vielfaches davon
zurückzubekommen, als sie bereit sind zu geben. Ein gigantischer Vertrauensbeweis. Almonty verfügt nun innerhalb von Stunden über ein
verwendbares Kapital zwischen netto 500 und 600 Millionen US Dollar. Gestern wurden dann 19 Millionen Almonty Aktien gehandelt und kurz
nach Börsenschluss hat ein einzelner Investor !!! 800.000 Almonty Aktien gekauft. Der Aktienkurs hatte gestern einen Rekordverlust von über 21%
zu verzeichnen. Hauptgrund dafür, wahrscheinlich Millionen von Leerverkäufen institutioneller Händler, die damit ihren Anleihekredit absicherten.
Bedeutet, es wurden Almonty-Aktien auf Termin zum gestrigen Kurs verkauft, die gar keiner in seinem Portfolio hatte.
Aber auch Unsicherheiten in Bezug auf Verwässerung und weil das vorgestern nach Handelsschluss verkündete Geschehen suspekt erschien, sind
Gründe für den massiven Kursrückgang.
Egal, wie man jetzt was einordnet und darüber spekuliert: Es ist etwas Großes im Gange. Es wäre fatal und falsch sich von seinen Almonty-Papieren
gerade jetzt zu trennen und es war fatal und falsch von denjenigen, die es gestern getan haben, wenngleich dieser Blick nicht ganz fair ist.
Was ich Almonty zum wiederholten Male ankreide, ist erneut die Informationspolitik. Sie lässt insbesondere ihre treuen und für den bisherigen Erfolg im Wesentlichen wichtigen Klein- und Privataktionäre im Informations-Vakuum stehen. Rentner, die ihr Erspartes eingesetzt haben, weil sie schlichtweg vertrauen.
Privatinvestoren, die sich schlichtweg über 20% ihres Verlust ihres eingesetzten Geldes nicht erlauben können.
Alle diejenigen, sind Almonty schlichtweg zu Gunsten von institutionellen Anlegern, am Arsch vorbei gegangen.
Da braucht man sich nicht zu wundern, dass das Aktiengeschäft immer noch einen Ruf der Halbseidenheit und des Anrüchigen in unserer
Bevölkerung genießt. Typen wie Lewis Black, hätte alles dafür tun können, dass sich das vorgestern und gestern Vollzogene anders hätte auf den
Kurs auswirken können, hat es aber vorgezogen nur die Institutionellen mit Infos zu versorgen, dien dann Schlange standen, um ihm Geld zu leihen.
Die anderen, denen jetzt Geld fehlt, das für Lewis Black nicht mal Nasenwasser wert ist, aber für andere existentielle Bedeutung hat, interessiert ihn nicht.
Und alle diejenigen, die jetzt wieder damit kommen, dass man im Aktiengeschäft immer hohes Risiko geht, haben in diesem konkreten Falle
leider total unrecht. Wem soll man denn heute trauen, wenn nicht Almonty? Almonty hat eine Produktion komplett und hoch modern aufgebaut
und fertiggestellt. Almonty hat ein Produkt, dass weltweit benötigt wird und Mangelware darstellt. Almonty hat eine Marktpreis-Situation,
die ihresgleichen sucht.
Genau deshalb hat man die verdammte Pflicht als Unternehmer sein unternehmerisches Handeln so zu gestalten, dass nicht welche auf ihr Geld
angewiesenen Klein- und Privataktionäre hinten einfach runterfallen. Ein paar Sätze im Vorfeld, dass da in wenigen Tagen etwas Großes kommen wird,
welches nicht nur für den Moment, sondern zur Gestaltung einer großartigen Zukunft sein wird, hätte gestern ein massiv anderes Kauf- und
Verkaufverhalten nach sich gezogen.
Stattdessen hat man eine Meldung rausgehauen, die Spielraum jedweder Spekulation geboten hat und einen Kursverlust nach sich gezogen hat, wie
man es normalerweise von betrügerischen Aktienfirmen wie WireCard oder kurz vor dem Exitus stehenden Firmen wie Tupperware her kennt.
Das ist leider der Wermutstropfen an dieser anscheinend doch für die Zukunft sehr positiv zu scheinenden Story.
Ein Kleinaktionär, der immer wieder gesagt bekommt, dass es bessere Alternativen zum Sparbuch gibt und der sich ein zukunftsträchtiges Unternehmen
wie Almonty ausgesucht hat, wurde gestern wieder eines Besseren belehrt. Nicht wegen Trump, nicht wegen geopolitischer Unruhe, nicht wegen eines
Betrugsdelikts eines Unternehmens, sondern schlichtweg wegen der kommunikativen Unfähigkeit eines Unternehmensführers Namens Lewis Black … der so vieles richtig macht und gleichzeitig sovieles falsch, weil er mit der Existenzfähigkeit derer spielt, die auf ihr Geld angewiesen sind.
Und alle diejenigen, wie ich selbst auch, die sagen können „Stay Long“ sollten das aktuell bei der jetzigen Situation rund um Almonty beibehalten, dennoch finde ich es eine Frechheit gegenüber allen denjenigen, die eine andere Planung mit ihrem Geld, auf das sie angewiesen sind, haben.