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Lloyd Fonds will 11 Schiffsgesellschaften mittels Kapitalerhöhung in die AG integrieren (Seite 31)

eröffnet am 12.02.15 11:44:31 von
neuester Beitrag 03.06.21 13:04:34 von

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22.03.15 17:55:16
Beitrag Nr. 40 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.393.460 von Herbert H am 22.03.15 16:45:36Also ich bin nicht der Meinung, dass die Aktie klar das hochwertigere Anlagemedium ist.

1.) Bei der Beteiligung bekomme ich die Ausschüttungen unter Tonnagesteuer.
2.) Bei der Beteiligung habe ich einen Beirat, der auch mal auf Konfrontation zur Geschäftsführung geht, bei der Aktie einen Aufsichtsrat den die Großaktionäre bestimmen.
3.) Größe der Gesellschaft, hier mit 11 Schiffen, muss nicht besser sein, als ein Schiff, für welches ich mich bewusst entschieden habe.
4.) Ein tägliche Bewertung der Aktie kann den ein oder anderen Investor schon mal nervös machen, wer nicht sonderlich auf Zweitmarktpreise bei GmbH & Co.KG´s schaut interessiert das nicht.
5.) Bei einer Beteiligung weiss ich genau, wie werthaltig mein Asset, in dem Fall das Schiff ist, welche Raten ich brauche um das Fremdkapital bedienen zu können und Ausschüttungen zu leisten. Bei der AG wird alles miteinander vermischt und ich kann mit Nichten sagen, ob es eine Dividende gibt. Schon wenn die AG vier oder fünf neue Schiffe kauft kann die ausfallen!
6.) Der Erbschaftssteuerliche und Schenkungssteuerliche Wert einer Beteiligung ist deutlich besser als bei Aktien
7.) Anleger haben sich beim Erwerb der Beteiligung ggfs. bewusst für ein illiquides Vehikel entschieden (Erbschafts- und Schenkungssteuer, "planbare Ausschüttungen, usw.)Diese Anleger werden nur ihres Assets beraubt!

Zwei brennende Fragen meinerseits.
1.) Wieso kauft man die Schiffe nicht von den Beteiligungsgesellschaften ab, wenn man so davon überzeugt ist und die Banken mitziehen, dann sollte es doch keine Probleme geben mit der Darlehensaufnahme und einer Kapitalerhöhung der AG. Das wäre fair für alle Beteiligten die Aktionäre und Gesellschaften, da man sich nicht über Bewertungen streiten müsste der AG.

2.) Wie stimmt die Treuhand für die Gesellschafter ab, welche sich nicht melden??? Zustimmung oder Enthaltung? => Wenn ich es in meinem Gesellschaftsvertrag richtig gelesen habe mit Enthaltung, Zustimmung wäre eine Frechheit!
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22.03.15 16:45:36
Beitrag Nr. 39 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.393.424 von plotter60 am 22.03.15 16:29:58Bis die bisherigen Zweitmarktpreise erreicht werden darf die Aktie ein ganz schönes Stück fallen. Generell müssen wir uns doch wohl nicht darüber streiten, dass die Aktie verglichen mit einem Anteil an einem geschlossenen Fonds das hochwertigere (und für einen normalen Anteilseigner) klar zu bevorzugende Anlagemedium ist ... :confused:
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22.03.15 16:29:58
Beitrag Nr. 38 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.393.298 von Herbert H am 22.03.15 15:42:42Das mag so sein, aber fragt sich nur zu welchem Preis!!??

Ich musste leider schon schlechte Erfahrungen in einem ähnlichen Fall machen.
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22.03.15 15:42:42
Beitrag Nr. 37 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.391.555 von plotter60 am 22.03.15 07:45:15
Zitat von plotter60: Wer soll denn die ganzen Aktien kaufen?
Nachfrage für eine Schiffs-Aktie zu erzeugen ist wesentlich einfacher als für Schiffs-Anteile am Zweitmarkt für geschlossene Fonds.
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22.03.15 07:45:15
Beitrag Nr. 36 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.391.366 von Lotse29 am 22.03.15 00:22:07
Bitte Vorsicht!!
Nach zwei großen Umschlägen mit Hochglanzprospekten und CD, gestern erneut Post von Lloyd Fonds. Man wird hier massiv bedrängt, um seine Zustimmung zu erteilen und das alles nur zum Wohle der Anleger:laugh: Da sollte jeder misstrauisch werden!!! Ich denke die wollen ihren eigenen Laden retten und werden als einzige davon profitieren.
Wer soll denn die ganzen Aktien kaufen?, wenn auch nur ein Teil der Kommanditisten nach dieser massiven Kapitalerhöhung seine Aktien verkaufen will. Der Kurs wird extrem unter Druck geraten und ich befürchte leider sehr, ganz schnell wieder bei 1,00 EUR landen. Wer investiert den heute noch in neue Aktien von Schifffahrtsgesellschaften, in der auch noch zu ca.50% Containerschiffe enthalten sind? Diese Containerschiffe sind zudem noch hoch verschuldet und bergen ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Ich bin an der Ms Sophie beteiligt, das Produktentanker ist schuldenfrei und wird spätestens nächstes Jahr wieder ausschütten. So wird es auch bei den Sun-Schiffen sein.
Warum sollte man sich hier dem Risiko des Aktienmarktes aussetzen????
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22.03.15 00:22:07
Beitrag Nr. 35 ()
Trotz massiver Werbekampagne hat die Lloyd AG offensichtlich Sorge nicht überall die nötigen 75% Zustimmung zu bekommen. Erneut wurden Briefe an Anleger verschickt. Mit Sätzen wie "Es kommt auf Ihre Stimme an", "zukünftig entscheiden nur noch Sie persönlich ob Sie die Aktien..zu einem von Ihnen frei wählbaren Zeitpunkt verkaufen möchten" bis hin zu einem neuen Kursziel von 4€ von der (völlig unbekannten) SRC Research wir der Anleger dazu gedrängt seine Schiffsbeteiligung abzugeben.
Von den vielen Nachteilen wie Verwässerung der beteiligung durch die bisher weitgehend wertlosen Lloyd AG Aktien oder dem Wegfall der Tonnagesteuer kein einziges Wort.
Hoffentlich durchschauen >25% der Anleger den dreisten Versuch der Lloyd AG billig an die besten KG Schiffe zu kommen.
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12.03.15 07:10:41
Beitrag Nr. 34 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.048.790 von Moneymaker75 am 12.02.15 11:44:31Lloyd Fonds AG will Schiffsfondsanleger zu Aktionären machen: Wie sollen die 18.000 Anleger abstimmen?
Das Emissionshauses Lloyd Fonds AG hat den Anlegern von elf Schiffsfondsgesellschaften jüngst ein Umtauschangebot gemacht. Die 18.000 Kommanditisten sollen sich bis Ende März 2015 entscheiden, ob sie ihre Kommanditanteile in neue Aktien der Lloyd Fonds AG umtauschen wollen.

Auf den Gesellschafterversammlungen müssten die Anleger entsprechende Beschlüsse zur Umwandlung mit 75%iger Mehrheit fassen. Welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich dabei für die betroffenen Anleger?

> gefunden bei GoMoPa <
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08.03.15 21:28:31
Beitrag Nr. 33 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.198.205 von carribeansun am 27.02.15 17:12:13Jetzt hat Lloyd die Vertriebsmaschine auf Hochtouren getrieben, um gegen die harten Fakten anzukämpfen. Aber die sind klar und erdrückend gegen dieses tolle Konzept. Die Kernfakten, allein schon ohne Bewertung und Dollarkurs:

1. Fondeigner, die drin bleiben wollen: bekommen durch Wegfall der Tonnagesteuer auf Anlegerebene 26 % weniger. pro Jahr.
Diese konkrete Zahl nennt Lloyd wohlweislich an keiner Stelle, nur Klarheit umgehend die Stichwörter Tonnagesteuer und Abgeltungssteuer.

2.Fondeigner, die rauswollen: haben das evidente und hohe Risiko eines niedrigeren Aktienkurses als 3,54. Dann braucht es einen Samariter, der als Kursstützer deren Aktienanteil nach Zuteilung aufkauft. Beispiel: 20 % wollen raus, sind bei 162 Mio also 32,5 Mio, etwas mehr, als die ganze AG angeblich wert sein soll (in den letzten 2,5 Jahren ausweislich Aktienkurs definitiv nicht). Ein solcher Samariter mit so tiefen Taschen scheint nicht bereitzustehen, warum auch, s.o.; sonst müßte Lloyd das Risiko nicht benennen.

3. Hinzu kommt das Risiko der Anfechtungsklagen. Die Kaste der Berufskläger benötigt dazu eine Aktie, und hat das oft genug in der Vergangenheit zum Schaden der AGs durchgezogen.
Folge: Der Vollzug kann im Register nicht eingetragen werden, damit keine Ausgabe von Aktien möglich, Zeitplan kippt, Fondeigner kommen auf undefinierte Zeit bis zur richterlichen Klärung nicht an ihr Geld.

4. Einfach wäre, wenn Ausstieg wirklich gewollt ist: Schiff verkaufen, Marktpreis sicher erzielen, unter günstigem Dollarkurs, unter Tonnagesteuer.
Nützt aber nicht LLoyd. Nur dem Fondeigner. Blöde Sache also, Teufelszeug.

Gruß ragtime
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08.03.15 20:09:03
Beitrag Nr. 32 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.271.696 von Juliusturm am 08.03.15 12:00:50und der USD ist gegenüber dem Euro wieder über 10% fester geworden von den 1,21 EUR/USD.
Da macht ein freihändiger Verkauf wirklich mehr sinn und ist planbarer als das ganze mit der Einbringung.
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08.03.15 12:00:50
Beitrag Nr. 31 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.270.556 von Lotse29 am 08.03.15 01:03:35Letztlich braucht man doch nur einen Blick auf den Dollarkurs von 1,219 Euro in der Bewertung werfen, um die Werthaltigkeit des Angebotes zu beurteilen.
Gut die neue Lloyd AG wird zu 80% aus den Schiffsgesellschaften bestehen und der Devisenkurse schwankt stark; aber ist eine Aktie mit den Prospekthaftungsrisiken wie Lloyd für einen Anleger, der Wert auf planbare Zuflüsse legt überhaupt geeignet.
Niemand weiß, zu welchem Zeitpunkt die Aktien von den einzelnen KGs zugeteilt werden und wie dann die Börsenstimmung ist!
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