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Lloyd Fonds will 11 Schiffsgesellschaften mittels Kapitalerhöhung in die AG integrieren (Seite 32)

eröffnet am 12.02.15 11:44:31 von
neuester Beitrag 03.06.21 13:04:34 von

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08.03.15 01:03:35
Beitrag Nr. 30 ()
Das Durchlesen der vielen Hochglanzprospekte von Lloyd Fonds mit einer haarsträubend einseitigen Drstellung der Situation ist echt eine Qual; hier wird Angst geschürt damit die weitgehend wertlose Lloyd AG möglichst billig and die besten Schiffe kommt.
Tatsachen aber sind:
Die Lloyd Fonds AG ist keineswegs mehr wert als der Dezemberkurs von gut 1€/Aktie.
Das Vertrauen der Kunden ust verspielt, Neugeschäft nicht in Sicht und die einzige Einnahmequelle Treuhandgebühren wird mit jedem Schiffverkauf/insolvenz weniger wert.
Schifffahrtskompetenz ist auch nicht da - Lloyd Fonds bereedert oder befrachtet nicht ein einziges Schiff! Sie haben nur Geld eingesammelt und dabei enorm viel für sich selbst abgezweigt - dieses know-how braucht kein Anleger.
Die Schiffe sind dagegen klar werthaltiger als von Lloyd angegeben.
Über die Tanker wurde ja schon berichtet, aber selbst der kleine Feeder Vega Fynen ist mehr wert. Wenn die Charter 2016 ausläuft war so ein Schiff schon 2014 6Mio$ wert, dazu kommen 2Mio$ Barguthaben abzüglich 2,5 Mio Resthypothek. Demnach ein Überschuss von 5,6Mio$, entspricht 60% des ursprünglichen KK. Das Gutachten sieht aber nur einen Wert von 2,86M€, also etwas über 3Mio$. Beim Einbringen in die Lloyd AG verlieren die Anleger also über 2 Mio$! Dazu kann er als KG den Erlös in 2016 steuerfrei vereinnahmen.
Anleger, die mit dem Verkauf ihrer Anteile noch warten können, fahren mit einer Ablehnung des Angebots und einer Fortsetzung der KG klar besser.
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02.03.15 10:27:42
Beitrag Nr. 29 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.198.508 von carribeansun am 27.02.15 17:30:26Also ich sehe das auch so, dass die Beteiligungen recht fair und teilweise für mein Geschmack bei dem ein oder anderen Schiff sogar etwas zu tief bewertet wurden und die Aktie deutlich zu hoch.

Mich würde es nicht wundern, wenn die Aktie bis April auf um die 3,00 Euro gezogen wird, damit der "Schmerz" zur Zustimmung für die Kommandititsten nicht all zu groß wird und die Zustimmungsquoten die notwendigen 75% Mehrheit erreichen.

Mich würde auch interessieren, welche Beirat die Einbringung ablehnte, und vor allem welche Bedenken er hier vorbrachte. Hätten diese Bedenken nicht kommuniziert werden müssen, damit ich als Anleger ein umfassendes Bild zur Situation erhalte?
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28.02.15 02:24:14
Beitrag Nr. 28 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.198.205 von carribeansun am 27.02.15 17:12:13
Zitat von carribeansun: ich verstehe nicht, was es bringen soll, die KG in eine AG umzuwandeln. Als einziges Argument dafür sehe ich die Verteilung der Risiken auf mehrere Schiffe


Im Prinzip ja.

Genausogut könnten die KGs untereinander eine Poolung der Überschüsse/Verluste vereinbaren. Quasi einen "Länderfinanzausgleich". Nur würde dann immer gesehen werden, wer zahlt und wer nimmt. ;)

Durch den Übergang in eine größere Gesellschaft erwirbt jeder Ex-Kommanditist von jedem etwas. Von den Cash-Cows und von den Zitronen.

Und das Emissionshaus spart sich das personalintensive Klein-Klein der Einzelbetrachtung auf KG-Ebene. Bei der Volkswagen-AG wird auch nicht geschaut, wieviel der Golf erwirtschaftet, wieviel der Polo und wieviel der Passat.
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28.02.15 02:12:07
Beitrag Nr. 27 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.198.508 von carribeansun am 27.02.15 17:30:26
Zitat von carribeansun: Und was will ich als Kommanditist einer Schiffs-KG eigentlich mit einem Anteil an einem Emissionshaus?


Das ist dann kein Emissionshaus mehr.

Ein Grund für diese Geschichte dürfte sein, dass man einen neuen Geschäftszweig sucht ...

Warum wirbt eigentlich Herr Rickmers für die Sache? Hängen die zusammen?
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28.02.15 02:08:45
Beitrag Nr. 26 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.198.205 von carribeansun am 27.02.15 17:12:13
Zitat von carribeansun: (i) mit Umwandlung in eine AG dürfte die Tonnagebesteuerung wegfallen, das wäre ein ganz krasser Nachteil;


Sehe ad hoc keinen Grund, warum das so sein sollte.

§5a EStG (= Tonnagesteuer) stellt nicht auf eine bestimmte Rechtsform der Betreibergesellschaft ab.
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27.02.15 19:43:54
Beitrag Nr. 25 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.199.903 von kenzohotte am 27.02.15 19:32:09ich gewinne doch durch den untausch. nichts. wenn du darauf anspielst, dass ich die einbringung zu einem "fairen" kurs realisieren kann: was das wert ist, richtet sich doch nach dem aktienmarkt. wenn der. markt für schifsskgs ein käufermarkt ist, welche nachfrager sollten den kurs der aktie stützen oder haussieren lassen ?
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27.02.15 19:32:09
Beitrag Nr. 24 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.198.508 von carribeansun am 27.02.15 17:30:26Bis auf den Verkauf am Zweitmarkt teile ich die Ansicht.
Am Zweitmarkt sind z. Zt. nur sehr schlechte Kurse zz bekommen (Käufermarkt),
daher wäre ein Umtasuch für diese Person ("zu jedem Preis") besser.

Man hätte bei den großen Containerschiffen den nächsten Abschluss abwarten müssen. Dann könnte man den Preis besser nachvollziehen.
So erscheint der Eindruck, die Schiffe wurden noch schnell (vor der bisherigen leichten Erholung) im Nov. bewertet zu Durchschnittskursen, die auch die letzten langen Krisenjahre beinhaltet.
M. E. Aktie zu hoch, Schiffe zu niedrig bewertet. Wenn Schiffe zu fast Krisenwerten bewertet werden, hätte die Aktie zum akt. Krus bewertet werden können oder müssen.
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27.02.15 17:30:26
Beitrag Nr. 23 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.198.205 von carribeansun am 27.02.15 17:12:13habe mir die Präsentation jetzt angesehen. Zumindest aus Sicht der Tankergesellschaften würde ich das nicht machen wollen. Laut Präse ist die Lloyd Fonds AG 32,4 Mio EUR wert. Tatsächlich wird das EK der AG vom Markt mit 21,5 Mio. bewertet (und das nach dem "Sprung" des Aktienkurses aufgrund der Veröffentlichung der hier diskutierten Pläne) - oder mache ich hier irgendeinen Fehler?

Nun frage ich mich, warum der Markt die AG rd. 30% niedriger bewertet, als RBS dies anscheinend tut. Wenn Lloyd Fonds aber im Rahmen der Einbringung zu diesem Kurs bewertet wird (und mein KG-Anteil nicht ebenfalls entsprechend höher), dann zahle ich als Inferent einen recht hohen Preis für meinen Anteil an Lloyd Fonds (oder verstehe ich hier irgendwas nicht richtig?). Die Bewertung der EK Anteile der SchiffsKGs finde ich - jedenfalls für die Schiffe, die ich kenne - nicht gerade zu hoch, sondern eher recht realistisch.

Und was will ich als Kommanditist einer Schiffs-KG eigentlich mit einem Anteil an einem Emissionshaus? Und was mit einer faktisch abgerauchten Beteiligung (Maria Schulte)

Naja - bin gespannt auf Eure kundigen Beiträge.
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27.02.15 17:12:13
Beitrag Nr. 22 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 49.180.661 von steuerheld am 26.02.15 10:57:27ich verstehe nicht, was es bringen soll, die KG in eine AG umzuwandeln. Als einziges Argument dafür sehe ich die Verteilung der Risiken auf mehrere Schiffe (was nat. gleichzeitig auch die Chance mindert, wenn man "die Rakete" hat). Das Thema Handelbarkeit sehe ich nicht so als Vorteil, da man die in Rede stehenden Beteiligungen ohne Probleme sofort auf dem Zweitmarkt verkaufen kann. Wer einen der in Rede stehenden Tanker loswerden will - gerne Boardmail an mich... Eigentlich gibt es keinen einzigen echten Vorteil. Anders die Contra-Seite:


Dagegen spricht u.a.

(i) mit Umwandlung in eine AG dürfte die Tonnagebesteuerung wegfallen, das wäre ein ganz krasser Nachteil;
(ii) die Umwandlung in eine AG kostet sehr viel Geld, das corporate houeskeeping/zu beachtende Vorschriften bei einer AG sind so viel aufwändiger als bei einer KG, dass Einsparungseffekte (Synergien) nicht entstehen dürften;
(iii) Es dürfte recht aufwändig für einen Anleger sein, nachzurechnen, inwieweit die im Rahmen der Einbringung angesetzten Werte "fair" sind - ich würde mich nicht darauf verlassen;
(iv) der Einzelanleger kann noch weniger unternehmen/seine Mitkommanditisten ansprechen, als bisher (bei der AG kennt man die ja nicht einmal, bei der KG kann ich ins HR gucken - und es sind auch nicht so viele). Es wird eine unübersichtliche "Masse" an Anlegern. Dies dürfte dazu führen, dass vor allem der Initiator noch mehr das Heft des Handelns hat.
(v) die Ausschüttungspolitik bei der AG kann viel weniger beeinflusst werden. Die KG ist in diesem Bereich viel flexibler, die gesetzlichen Vorschriften bei der AG starr.

In der Summe würde ich als Anleger beim ggw. Kenntnisstand nicht dafür kaufen. Wenn ich unbedingt aus der Beteiligung will, würde ich die am Zweitmarkt verkaufen oder einen Verkaufsbeschluss betr. des jeweiligen Schiffes initiieren.
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26.02.15 10:57:27
Beitrag Nr. 21 ()
Hier gibt es eine aktuelle Präsentation:

https://www.lloydfonds.de/download/LloydFonds_Praesentation_…
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