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DGAP-News: msg life ag: msg life publishes financial data for the first quarter of 2015 (Seite 7) | Diskussion im Forum


ISIN: DE0005130108 | WKN: 513010 | Symbol: MSGL
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Hamburg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 54.410.311 von InsertName am 25.02.17 13:28:18Scherzer baut eine Position bei MSG auf. Quelle: aktuelle Präsentation
Hab ich´s mir doch gedacht, dass Scherzer hier mit dabei sein wird. Gut so! Bis zum 1. März wurden 10K Aktien eingereicht :rolleyes:.

Der_Analyst
▸ msg life

Bei der msg life AG läuft derzeit das Delisting-Erwerbsangebot und zwar noch bis zum 22. März. Innerhalb dieser Frist können Aktionäre der betreibenden Großaktionärin msg systems ihre Aktien für €2,38 andienen. Bisher haben hiervon nur sehr wenige Aktionäre Gebrauch gemacht, weil kleine Mengen zu deutlich höheren Kursen über die Börse veräußerbar sind. Institutionelle Investoren werden wohl am Ende der Frist das Angebot annehmen, wenn sie nicht bereit (oder rechtlich in der Lage) sind, eine ungelistete Aktie in ihrem Bestand zu haben.

Meine Einschätzung
Ich habe mit delisteten Aktien keine praktischen Erfahrungen - die msg life AG wird mein erster Gang in ein Delisting werden. Ich werde meinen Bestand also behalten und hier mal den Weg bis zu Ende mitgehen.

Momentan geht es bei msg life ja "nur" um ein Delisting, nicht um einen Squeeze-out. Für einen solchen muss der Mehrheitsgesellschafter ja mehr als 95% der Aktien eingesammelt haben - das dürfte schwer werden, weil ja aktuell nur €2,38 je Aktie geboten werden und das nimmt wohl kaum jemand an. Solange bleiben alle Aktionäre. Gut möglich, dass es später weitere Übernahmeangebote geben wird, dann zu höheren Preisen.

Squeeze-out: mit langem Atem sicher Geld verdienen

Sollte die msg systems mehr als 95% der Anteile zusammen bekommen, kann sie als Mehrheitseigentümer die Minderheitseigentümer mittels eines Squeeze-outs rausdrängen. Dann erhält man eine Abfindung und das war's. Es sei denn, einige Rausgedrängte wehren sich gegen die Abfindungshöhe und beantragen ein Schiedsverfahren. Sollte hierbei eine Nachbesserung herauskommen, gilt die für alle Rausgedrängten. Der Clou ist, dass man also bereits die Abfindung bekommen hat, und wieder woanders investieren kann, während die Nachbesserungsrechte ja "unentgeltlich" erworben wurden. Sollte es - nach Jahren - eine Nachbesserung geben, wird diese auch noch ab dem Tag des Squeeze-out rückwirkend üppig verzinst. So können die Zinsen schon mal mehr ausmachen als die eigentliche Nachbesserung.

Ob man jetzt Aktien der msg life AG erwerben sollte, muss jeder selbst wissen. Will man nach einem Delisting seine Anteile veräußern, kann es im ungünstigsten Fall so sein, dass man sie nur im Wege der Verhandlung an den Großaktionär verkaufen kann.

Man kann es sich aber auch einfach machen und sich - wie ich - auch Aktien der Scherzer & Co. ins Depot legen. Denn die sind Spezialisten für solche Abfindungssituationen - und haben heute bekannt gegeben, dass sie sich auch bei der msg life AG bereits einkaufen...

▸ Squeeze-outs: Birgt das Scherzer-Portfolio unerkannte Millionenpotenziale?

>>> zum ganzen Artikel
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.465.243 von sirmike am 04.03.17 13:38:26
Zitat von sirmike: ▸ msg life

Bei der msg life AG läuft derzeit das Delisting-Erwerbsangebot und zwar noch bis zum 22. März. Innerhalb dieser Frist können Aktionäre der betreibenden Großaktionärin msg systems ihre Aktien für €2,38 andienen. Bisher haben hiervon nur sehr wenige Aktionäre Gebrauch gemacht, weil kleine Mengen zu deutlich höheren Kursen über die Börse veräußerbar sind. Institutionelle Investoren werden wohl am Ende der Frist das Angebot annehmen, wenn sie nicht bereit (oder rechtlich in der Lage) sind, eine ungelistete Aktie in ihrem Bestand zu haben.

Meine Einschätzung
Ich habe mit delisteten Aktien keine praktischen Erfahrungen - die msg life AG wird mein erster Gang in ein Delisting werden. Ich werde meinen Bestand also behalten und hier mal den Weg bis zu Ende mitgehen.

Momentan geht es bei msg life ja "nur" um ein Delisting, nicht um einen Squeeze-out. Für einen solchen muss der Mehrheitsgesellschafter ja mehr als 95% der Aktien eingesammelt haben - das dürfte schwer werden, weil ja aktuell nur €2,38 je Aktie geboten werden und das nimmt wohl kaum jemand an. Solange bleiben alle Aktionäre. Gut möglich, dass es später weitere Übernahmeangebote geben wird, dann zu höheren Preisen.

Squeeze-out: mit langem Atem sicher Geld verdienen

Sollte die msg systems mehr als 95% der Anteile zusammen bekommen, kann sie als Mehrheitseigentümer die Minderheitseigentümer mittels eines Squeeze-outs rausdrängen. Dann erhält man eine Abfindung und das war's. Es sei denn, einige Rausgedrängte wehren sich gegen die Abfindungshöhe und beantragen ein Schiedsverfahren. Sollte hierbei eine Nachbesserung herauskommen, gilt die für alle Rausgedrängten. Der Clou ist, dass man also bereits die Abfindung bekommen hat, und wieder woanders investieren kann, während die Nachbesserungsrechte ja "unentgeltlich" erworben wurden. Sollte es - nach Jahren - eine Nachbesserung geben, wird diese auch noch ab dem Tag des Squeeze-out rückwirkend üppig verzinst. So können die Zinsen schon mal mehr ausmachen als die eigentliche Nachbesserung.

Ob man jetzt Aktien der msg life AG erwerben sollte, muss jeder selbst wissen. Will man nach einem Delisting seine Anteile veräußern, kann es im ungünstigsten Fall so sein, dass man sie nur im Wege der Verhandlung an den Großaktionär verkaufen kann.

Man kann es sich aber auch einfach machen und sich - wie ich - auch Aktien der Scherzer & Co. ins Depot legen. Denn die sind Spezialisten für solche Abfindungssituationen - und haben heute bekannt gegeben, dass sie sich auch bei der msg life AG bereits einkaufen...

▸ Squeeze-outs: Birgt das Scherzer-Portfolio unerkannte Millionenpotenziale?

>>> zum ganzen Artikel


Hi !
Das mit den 95% stimmt nicht ganz. Für einem übernahmrechtlichen Squeeze Out
gemäß § 62 Abs. 5 UmwG, §§ 327a ff. AktG reichen auch 90%.
Quelle: Seite 39 der MSG-Angebotsunterlagen.

valuedeal
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.468.792 von valuedeal am 05.03.17 14:39:22Ich denke, die Differenz zwischen 90 und 95% für das SO entsteht durch die 4,45 %, die die Gesellschaft selber an eigenen Aktien hält! der anteil ist schon ausgesprochen hoch und reduziert den Kaufpreis für die MSG-Group gewaltig!

Oder täusche ich mich?
...nun scheint das Delisting ja ernst zu werden. Ich bin erstaunt, wie offensiv der Vorstand den Mehrheitseigner stützt, ob das wohl rechtlich so sauber ist???:confused:
Langsam bekomme ich schon leicht kalte Füsse (das ist ja wohl auch so vorgesehen:)), ev.verkaufe ich doch noch einen Teil und stelle nur noch den Gewinn ins Feuer. Vermutlich werde ich mich in 3-4 Jahren darüber ärgern....:D:cool:
hab auch nochh n paar tausend seit langer zeit und werde sie nicht abgeben für die wasserflöhe
GB 2016 ist online
https://www.msg-life.com/wp-content/uploads/2017/04/msg-life…

Umsatz 121,3 Mio Euro
EBITDA 11,5 Mio Euro
EBIT 10 Mio Euro
EpS 0,16 Euro

Prognose :laugh::laugh::laugh:

"...Im laufenden Geschäftsjahr 2017 rechnet msg life mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) zwischen 11,0 und 13,0 Mio. Euro sowie einem Gesamtumsatz zwischen 118,0 und 123,0 Mio. Euro..."

Ja, wo sind denn die neuen Großaufträge hin?
Bei 16ct per share könnte man auch gern einmal an die Aktionäre denken, die seit Jahren Nase machen! Weil der Laden konsequent über Jahre in die falsche Richtung fuhr! Aber dieser Bereich ist völlig im Geschäftsbericht ausgespart.

Meine Prognose ist für 2017 bei der Auftragslage und der vermuteten Angebotspipeline 138 Mio U, 16 Mio EBITDA und 22 ct p. S.! Nur mal so eingeworfen!

Der Vorstand scheint nicht allzuviel Rückgrat zu besitzen. Z und H halten das Zepter in der Hand! Aber meine Anteile gibts erst ab 4,5 €! Und sie werden mit jedem Jahr teurer!;-))) Herrlich, ich habe viel, sehr viel Zeit. Und irgendwann verliert irgendjemand sicherlich die Nerven, weil es jedes Jahr teuere wird. Immer teurer! Denn die fetten Jahre stehen ja erst noch bevor, wenn die digitalisierung ihre Dynamik so recht in der Versicherungsbranche entfaltet!

Denn wer würde nicht gern die Life mit konsolidieren und Berater/Projekte hin und her schieben, wie es beliebt!;-)))

Ich bin gespannt auf die HV. Ich werde auf jeden Fall dort sein. Erwarte einige spannende Beiträge!!
Bestes Ergebnis seit 2002 :) Ja, soweit muss man wirklich zurückschauen.


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