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Der Sommer wird heiß an der Börse (Seite 54)



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Nicht nur zum Skilauf oder zur Schoki in die Alpenländer
Hier sind Gewinne in Aussicht in ein paar Monate!







Frankreich, Vive la France!
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Erdöl und Erdgas wird trotz derzeitigen Niedrigpreisen immer noch gebraucht.



Flugzeug- und Raumfahrtindustrie

Gut Ding braucht Weile!
An der Börse regiert die Angst: Angst vor China, Angst vorm Ölpreis, Angst vor der nächsten Finanzkrise! Nur einem will so gar nicht angst und bange werden, dem bekannten Vermögensverwalter Jens Ehrhardt. Er findet: Die Zeit ist reif für neue Börsenrekorde!

Jens Ehrhardt ist nach eigener Aussage im Grund seines Herzens ein Monetarist und überzeugt: Solange die Notenbanken die Geldschleusen geöffnet lassen, müsse das billige Geld irgendwo angelegt werden. „Ich könnte mir darum vorstellen, dass die europäischen Börsen 2016 neue Rekordstände erreichen werden“, sagte er im Interview mit der „FAZ“. Das mag angesichts des Fehlstarts überraschen. Auch Ehrhardt selbst gibt zu, in seiner langen Karriere selten einen so turbulenten Jahresanfang miterlebt zu haben. Dennoch sieht der Vermögensverwalter nach wie vor Voraussetzungen für eine gute Börsenentwicklung. Niedrige Zinsen, steigende Geldmenge und moderates Wirtschaftswachstum – „eine ideale Mischung“, so Ehrhardt.

Eine solch positive Einstellung findet man in diesen Tagen selten. Stattdessen schlägt einmal mehr die Stunde der Crashpropheten. Von der Royal Bank of Scotland über Goldman Sachs, Bank of America, Morgan Stanley bis hin zur Société Générale – sie alle sorgen fast täglich mit neuen Schockmeldungen für Furore. Dabei geht es zumeist um den dramatischen Preisverfall beim Öl oder den wachsenden Sorgen über einen Zusammenbruch Chinas. Beides hält Ehrhardt für übertrieben.

„Börse neigt zu Übertreibungen“

Die Börse neige schon immer dazu, zu übertreiben, meint der Herausgeber der „Finanzwoche“. Er führt den Kurseinbruch zu Beginn des Jahres auf die generelle Furcht vor Kursverlusten, ausgelöst durch die Zinswende der amerikanischen Notenbank zurück. „Wenn dann in dieser Zeit der Anspannung auch nur eine schlechte Nachricht auftaucht, ist der Börsenabsturz da.“ Doch auch Ehrhardt nimmt die Entwicklungen in China nicht ganz auf die leichte Schulter. Sorgen bereiten ihm vor allem die zunehmende Verschuldung chinesischer Unternehmen: „Käme es zu einer Pleitewelle, hätte das massive Auswirkungen: Chinas Wirtschaft würde in sich zusammenfallen, das Finanzsystem wäre am Rand des Kollaps“, so Ehrhardt, der dann eine „Situation ähnlich der Weltwirtschaftskrise 1929“ befürchtet. Dennoch bestehe derzeit kein Anlass zur Schwarzmalerei, findet der Experte, im Gegenteil: Das Perfide an der Sache sei, dass das Experiment recht lange gutgehen könne und keiner wisse, wann wir die Folgen zu spüren bekommen.

Scheinheilige Kritik an Chinas Markteingriffen

Trotzdem zeugten die Ereignisse zu Jahresanfang von einem bedeutenden Wandel: „Früher hat man das Land an den Finanzmärkten kaum beachtet, heute kann es die Börsen auf der ganzen Welt zum Absturz bringen.“ (Lesen Sie hierzu auch: Dominanz chinesischer Börsen nimmt zu - Kapitalmarktunion die Lösung?) Dabei fürchteten sich Investoren weniger vor den chinesischen Aktienmärkten, dort sei ohnehin fast ausschließlich die chinesische Bevölkerung aktiv, als vor der chinesischen Währung. Ehrhardt glaubt: „Das ist der Grund, warum Europas und Amerikas Börsen so hohe Rückgänge hinnehmen mussten.“

Die Kritik an der chinesischen Regierung, sie würde zu sehr in den Markt intervenieren, hält der Vermögensverwalter indes für völlig übertrieben. Hierzulande werde fast genauso viel manipuliert und interveniert wie in China, da solle sich niemand etwas vormachen, fordert er und warnt: „Solche Eingriffe in die Marktlogik rächen sich irgendwann, das gilt für den Westen genauso wie für China.“

Niedriger Ölpreis, wie wunderbar

Genauso wenig die Angst vor einer China-Schwäche teilt Ehrhardt die Angst vor einem Öl-Crash. Anders als viele seiner Kollegen findet er den niedrigen Ölpreis sogar „wunderbar“. Die große Diskussion rund um den Ölpreis wolle ihm nicht einleuchten, sagt er, schließlich notiere dieser „lediglich“ auf einem Zwölfjahrestief. Der Vermögensverwalter hält es für einen „falschen Reflex, immer gleich dann die Weltwirtschaft im Abschwung zu sehen, wenn der Ölpreis sinkt.“ Das Gegenteil sei der Fall. Der niedrige Ölpreis werde seiner Ansicht nach zu höherem Konsum, höheren Gewinnmargen und zu Rückzahlungen von Schulden führen. Ein Blick in die Geschichte zeige: „Rezessionen wurden immer durch hohe Ölpreise und die darauf folgende Inflationsbekämpfung der Notenbanken ausgelöst - aber noch nie durch sehr niedrige Ölpreise.“ Dies, so Ehrhardt, stimme ihn „doch ganz optimistisch in diesen schwierigen Tagen.“
Absturz ist noch nicht beendet


Kauf bei 7,53 €?

So ging es in den letzten 5 Tagen abwärts.

Commerzbank um 9:25 Uhr
Verluste bei Beteiligung in Bank in Kärnten sind unausweichlich.

Airbus hat noch nicht 100 Flugzeuge für Auftrag im Iran gebucht
Jetzt einsteigen? Das ist ein Kaufkurs.

Moment um Aktien zu kaufen?
Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway war bereits in Phillips 66 investiert und verwaltet nun Unternehmensanteile im Wert von insgesamt rund fünf Milliarden Dollar. Der Zeitpunkt für das aktuelle Investment kommt scheinbar überraschend, ist aber wohl überlegt: Der Aktienkurs von Phillips 66 hatte gerade ein Drei-Monats-Tief erreicht und der Ölpreis war auf ein weiteres Tief um 30 Dollar abgerutscht. Hat Buffett mal wieder den perfekten Zeitpunkt für sein Investment erwischt?

Buffett handelt nach dem sogenannten "Value Investing". Er geht dabei der Frage nach, ob der Aktienkurs den langfristigen Wert eines Unternehmens widerspiegelt. Der US-Milliardär greift in der Regel nur zu, wenn er eine Unterbewertung sieht. Auf den Kauf der Anteilsscheine von Phillips 66 übertragen bedeutet das, Buffett rechnet offenbar mit einem Wiederanstieg des Ölpreises - nur dann macht sein Investment Sinn. Steigt der Ölpreis wieder, werden auch die Geschäfte von Phillips 66 und von Ölkonzernen im allgemeinen wieder besser laufen. Die Folge dürften auch Kursgewinne bei der Aktie sein. Erkennt Buffett also eine Bodenbildung beim Ölpreis?

Ist eine Bodenbildung beim Ölpreis in Sicht?

Für den "normalsterblichen Anleger" ist kein Ende des Preisrutsches bei Rohöl zu sehen: Die US-Rohölsorte WTI kostete am Mittwoch zeitweise 27,32 Dollar und damit so wenig wie seit über zwölf Jahren nicht mehr. Die Aussicht auf steigende Ölreserven in den USA hatten den Rohölpreis weiter belastet.

Und der Blick in die jüngere Vergangenheit treibt Rohstoffanlegern Schweißperlen auf die Stirn: Der Preis für das "schwarze Gold" legte in den vergangenen Jahren einen spektakulären Sinkflug hin. Kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent im Jahr 2012 noch annähernd 130 Dollar, so ist es im Januar 2016 weniger als 30 Dollar wert. Experten der US-Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley erwarten sogar einen weiteren Rückgang des Preises auf bis zu 20 Dollar je Barrel.

Aber es gibt auch andere Expertenmeinungen: Dass der Ölpreis wieder steigt, sei nur "eine Frage der Zeit", sagte unter anderem der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al Mazrouei, am Mittwoch in Abu Dhabi. Ähnlich äußerte sich fast zeitgleich auch der Chef des Erdöl- und Erdgasproduzenten Wintershall, Mario Mehren. Er ist fest davon überzeugt, dass die Ölpreise bald wieder steigen werden. Würde der Sinkflug beim Ölpreis in naher Zukunft enden, hätte Buffett mit seinem Investment in Phillips 66 mal wieder ein "goldenes Händchen" bewiesen.

Fakt ist: Buffett verlässt sich bei seinen Investments nicht nur auf ein diffuses Bauchgefühl. Ein genauer Blick auf Phillips 66 offenbart, dass es auch fundamentale Gründe für einen Einstieg gibt: Der US-Ölkonzern, der weltweit an 15 Erdölraffinerien beteiligt ist und rund 20.000 Tankstellen betreibt, gehört keineswegs zu den Ölunternehmen, deren Aktienkurse mit dem Ölpreis zu Tal gefahren sind. Die Papiere der ehemaligen Tochter des US-Konzerns ConocoPhillips konnten seit 2012 um deutlich über 100 Prozent zulegen.

Und auch bei der derzeit herrschenden Verunsicherung am Markt konnte sich die Phillips 66-Aktie gegenüber der Konkurrenz behaupten. Seit Jahresbeginn büßten die Anteilsscheine des US-Ölkonzerns annähernd zwei Prozent ein. Zum Vergleich: Der Aktienkurs der Mutter ConocoPhillips rutschte im gleichen Zeitraum fast 25 Prozent ab, die OMV-Aktie verlor über 15 Prozent an Wert und die Shell-Papiere brachen annähernd 19 Prozent ein.

Es wird deutlich: Buffett weiß ganz genau, was er tut. Phillips 66 ist kein Ölförderer ("Upstream"), sondern ein Rohöl-Verarbeiter, eine "Downstream"-Gesellschaft, die Rohölprodukte verarbeitet, transportiert und vermarktet. Verarbeiter sind nicht so hart vom Preisverfall betroffen, im Gegenteil: Die Autofahrer tanken ihre Fahrzeuge wieder voll und die Lieferanten, zum Beispiel Phillips 66, haben viel zu tun, die Auftragsbücher sind voll. Auch einige Analysten blicken mit Zuversicht auf die Phillips 66-Aktie. Unter anderem hat erst kürzlich Oppenheimer & Co. Inc. das Kursziel für die Papiere von Phillips 66 auf 110 US-Dollar angehoben. Es scheint, Warren Buffett habe mal wieder auf das richtige Pferd gesetzt!

Von Markus Gentner/Redaktion finanzen.net

Es gibt auch andere Öl AG's. Z.Bsp. in Frankreich, die stellte ich ein paar Seiten zurück bereits vor.
Wer hätte das gedacht?


So tief wie lange nicht. Jetzt einsteigen rät Credit Swiss mit Ziel 20€.

Unsere Starbank im Keller
Am Vormittag brachen die Papiere des angeschlagenen deutschen Branchenprimus auf ein Rekordtief von 14,995 Euro ein. Zuletzt lagen sie knapp darüber mit 4,14 Prozent im Minus bei 15,035 Euro. Sie waren damit Schlusslicht im DAX und im EuroSTOXX 50.

Den bisherigen Tiefststand von 15,38 Euro hatten die Titel im Zuge der Finanzkrise im Januar 2009 markiert. Dies unterboten sie nun mit einem Verlust von rund einem Drittel ihres Wertes alleine seit Jahresanfang 2016.

Zur Begründung des historischen Tiefs der Aktien verwiesen Börsianer auf die zuletzt massiv gestiegenen Kreditausfallrisiken. So sind die außerbörslich gehandelten Credit Default Swaps (CDS) der Deutschen Bank, die das verbriefte Ausfallrisiko von Krediten oder Anleihen widerspiegeln, alleine seit Mitte Januar um rund 60 Prozent angesprungen. Auf diesem Risikoniveau wurden die CDS zuletzt Mitte 2012 gehandelt. Der rasante Risikoanstieg nährt an der Börse Spekulationen um einen höheren Kapitalbedarf der Deutschen Bank.

EXANE BNP STUFT AKTIEN AUF 'UNDERPERFORM' AB

In diese Kerbe schlug auch eine aktuelle Analystenstudie der französischen Investmentbank Exane BNP Paribas. Analyst Amit Goel hält eine weitere Kapitalerhöhung beim größten deutschen Geldinstitut für immer wahrscheinlicher, auch wenn der Bankvorstand die Eigenkapitalsituation als ausreichend ansehe. Sollte der geplante Postbank-Verkauf im laufenden Jahr nicht gelingen, dürfte die Bank wegen der hohen Kosten für Rechtsstreitigkeiten und Umstrukturierungen 2016 rote Zahlen schreiben, glaubt Goel.

Er stufte die Aktien deshalb von "Neutral" auf "Underperform" herab und senkte das Kursziel von 25 auf 17 Euro. Zwar sollte auf dem niedrigen Kursniveau mittlerweile alles Negative eingepreist sein, so Goel. Er fürchtet aber, dass sich die Papiere der Deutschen Bank auch im weiteren Jahresverlauf unterdurchschnittlich entwickeln werden. Zudem geht der Experte davon aus, dass die Bank nicht vor 2018 wieder eine Dividendenzahlung ankündigen wird.

REKORDVERLUST 2015

Für 2015 hatte die Deutsche Bank einen Rekordverlust gemeldet. Unter dem Strich standen rund 6,8 Milliarden Euro Miese - der erste Jahresverlust für den Finanzkonzern seit der Finanzkrise 2008. Für 2014 hatte die Bank noch rund 1,7 Milliarden Euro Gewinn ausgewiesen. Teure Rechtsstreitigkeiten, Abschreibungen und Kosten für die geplante Streichung von netto 9.000 Stellen - davon 4000 in Deutschland - belasteten Deutschlands größtes Geldhaus. Zudem gab es im Investmentbanking zum Jahresende Einbrüche.

/edh/ag/das

FRANKFURT (dpa-AFX)
Willkommensangebote bei Brokerwechsel
Es kommen die Handelsgebühren bei Banken und Brokern unter Druck. Da sind auf Dauer auch 3 € / Order jetzt möglich. Bezogen auf Aktien an XETRA oder 5€ schon länger bei Tradegate.

Es lohnt sich sein Kaufverhalten zu überprüfen. Verlustvortrag kann man aber nicht mitnehmen. Deshalb erst den eigenen Broker um Überprüfung der Konditionen bitten. Wenn der sich taub stellt, dann mit einem 2. Depot beginnen und Gewinne beim alten Depot die Verluste zu null werden lassen.

Rechenbeispiel ob es dann lieber beim neuen Broker auf ein Jahr gesehen nicht doch gleich billiger ist, dann alles nach dort zu transferieren.
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